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Veröffentlicht am 01.08.2026

Wohlfühl-Sommerroman

Mit dir bin ich echt
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Neyla steht mit ihrem Vater am Flughafen und rechnet mit einem gewöhnlichen Sommerurlaub, bis sie erfährt, dass es nach Marokko zu ihrer Familie geht. Nach dem Tod ihrer Mutter, die damals im Meer ertrank, ...

Neyla steht mit ihrem Vater am Flughafen und rechnet mit einem gewöhnlichen Sommerurlaub, bis sie erfährt, dass es nach Marokko zu ihrer Familie geht. Nach dem Tod ihrer Mutter, die damals im Meer ertrank, hat sie den Kontakt zu ihrer Familie verloren. Marokko fühlt sich für sie deshalb zunächst fremd an. In ihrer Kindheit war Adam immer an ihrer Seite, ihr imaginärer Freund, der ihr durch die schwerste Zeit geholfen hat. Doch plötzlich steht Adam wirklich vor ihr.

Dieses Buch war für mich die perfekte Sommerlektüre. Das Setting in Marokko war wunderschön beschrieben… die Strände, die engen Gassen, das gemeinsame Essen bis spät in die Nacht. Beim Lesen hatte ich sofort Urlaubsfeeling und musste dabei oft an meine Sommer bei meiner Familie in Spanien denken.

Neben der wunderschönen Atmosphäre vermittelt die Geschichte aber auch eine wichtige Botschaft. Die Autorin gibt spannende Einblicke in die marokkanische Kultur, räumt mit Vorurteilen auf und scheut sich gleichzeitig nicht davor, auch kritische Themen (insbesondere das Frauenbild) anzusprechen.

Besonders ins Herz geschlossen habe ich Neyla und Adam. Adam war unglaublich fürsorglich und verständnisvoll, auch wenn seine Sturheit mich manchmal in den Wahnsinn getrieben hat. Neyla hat mich vor allem durch ihre reflektierte Art beeindruckt. Gerade ihre Gedanken zum Thema Whitewashing und Identität haben ihr unglaublich viel Tiefe verliehen und gezeigt, wie stark sie als Figur ist.

Auch der Schreibstil konnte mich komplett überzeugen. Er ist locker, flüssig und die kurzen Kapitel sorgen dafür, dass man nur so durch die Seiten fliegt.

Ein berührender Wohlfühl-Sommerroman mit wichtigen Themen.

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Veröffentlicht am 23.07.2026

Gelungenes Finale

House of Light and Ether - Die Goldene Stadt 3
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Mit House of Light and Ether endet die „Die Goldene Stadt“-Reihe und ich werde Fallon, Ariyon und diese Welt definitiv vermissen. Die Reihe hat mich von Anfang an mit ihrer Mischung aus Spannung, Emotionen ...

Mit House of Light and Ether endet die „Die Goldene Stadt“-Reihe und ich werde Fallon, Ariyon und diese Welt definitiv vermissen. Die Reihe hat mich von Anfang an mit ihrer Mischung aus Spannung, Emotionen und einem hohen Erzähltempo mitgerissen. Leia Stone ist mit diesem Band ein würdiges Finale gelungen.

Es war schön, noch einmal in die Geschichte rund um Fallon und Ariyon einzutauchen. Ich habe die beiden auch im letzten Band wieder sehr geliebt.

Besonders spannend fand ich den zentralen Handlungsstrang rund um die Prophezeiung. Mehrere Menschen haben vorhergesehen, dass Fallon in der großen Schlacht sterben wird. Gleichzeitig weiß sie, dass ihre Mutter Marissa Bane während der Schlacht sterben muss, damit die Goldene Stadt gerettet werden kann. Da Fallon es vor ihrer Familie und ihren Freunden geheim gehalten hat, hat es ihre innere Zerrissenheit sehr greifbar gemacht.

Eines meiner persönlichen Highlights war die Umarmungsparty kurz vor der großen Schlacht. Diese Szene war unglaublich berührend.

Auch Königin Solana hat mir als Figur sehr gefallen. Sie war streng und entschlossen, gleichzeitig aber auch fürsorglich und mütterlich. Mir hat es auch gefallen, wie Fallon in diesem Buch wärmer mit ihr geworden ist.

Ein weiteres Highlight war für mich, dass Eden und Ariyons Bruder am Ende zusammengefunden haben.

Der Schreibstil ist wie schon in den vorherigen Bänden locker, flüssig und sehr angenehm zu lesen. Dadurch fliegt man förmlich durch die Seiten und wird immer tiefer in die Geschichte hineingezogen.

Generell mochte ich die Atmosphäre des Buches sehr. Besonders die Kämpfe zwischen den Nachtwandlern und den Bewohnern der Goldenen Stadt waren spannend geschrieben.

Insgesamt ist House of Light and Ether für mich ein sehr gelungenes Finale einer Reihe.

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Veröffentlicht am 18.07.2026

Jahreshighlight

Anathema
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Anathema ist für mich ein absolutes Jahreshighlight und definitiv eines der besten Fantasybücher, die ich in diesem Jahr gelesen habe.

Das absolute Highlight war für mich das unglaublich magische Worldbuilding. ...

Anathema ist für mich ein absolutes Jahreshighlight und definitiv eines der besten Fantasybücher, die ich in diesem Jahr gelesen habe.

Das absolute Highlight war für mich das unglaublich magische Worldbuilding. Zugegeben, gerade am Anfang hat es etwas Zeit gebraucht, bis ich alle Begriffe und Namen auseinanderhalten konnte. Doch genau das macht diese Welt so besonders. Sie wirkt lebendig, komplex und bis ins kleinste Detail durchdacht. Die verschiedenen Völker, Götter und Kreaturen verleihen der Geschichte eine enorme Tiefe. Sobald ich in der Welt angekommen war, hatte ich das Gefühl, selbst mittendrin zu stehen.

Mit über 800 Seiten kann Anathema zunächst einschüchternd wirken. Doch sobald mich die Geschichte gepackt hatte, sind die Seiten nur so dahin geflogen. Trotz des Umfangs hatte ich nie das Gefühl, dass sich die Handlung unnötig zieht.

Zevander ist genau die Art von Charakter, die ich liebe. Nach außen wirkt er wie der gefährliche, unnahbare Assassine, doch hinter seiner harten Fassade steckt deutlich mehr, als man zunächst vermutet. Seine Entwicklung im Laufe der Geschichte fand ich unglaublich spannend.

Auch Maevyth konnte mich als Protagonistin überzeugen. Gemeinsam ergeben die beiden eine Dynamik, die mich durchgehend gefesselt hat. Sie wirkt am Anfang völlig Fehl am Platz in ihrer Welt, doch sobald sie dann in die Eating Wood geht und schließlich auf Zevander, Rykaia, etc. stößt, kommt immer mehr von ihrem Charakter zum Vorschein. Mein Highlight waren Rykaia und Maevyth im Doppelpack.

Der Slow Burn zwischen Maevyth und Zevander war einfach perfekt. Die Spannung zwischen ihnen baut sich langsam auf und jede gemeinsame Szene hatte genau die richtige Mischung aus Anziehung, Emotionen und Spannung.

Der Schreibstil ist unglaublich atmosphärisch, poetisch und voller bildhafter Metaphern. Gerade dadurch wirkt die Welt noch magischer und einzigartiger. Man merkt, wie viel Liebe in jedem Detail steckt.

Der Cliffhanger am Ende war wirklich böse. Umso mehr freue ich mich jetzt auf den zweiten Band Eldritch, denn ich muss unbedingt wissen, wie diese Geschichte weitergeht.

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🧚🏻‍♀️ Story: 5/5
👑 Charaktere: 5/5
💌 Romance: 5/5
✍️ Schreibstil: 5/5
💫 Cover: 5/5

Gesamt: ⭐⭐⭐⭐⭐

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Veröffentlicht am 05.06.2026

Ugly-Cry Romance

Last Kiss of Summer
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Rezension: Last Kiss of Summer

Last Kiss of Summer ist eine berührende Ugly-Cry Romance, die mich mit ihrem wunderschönen, sommerlichen Setting und einer Achterbahn der Gefühle absolut in ihren Bann ...


Rezension: Last Kiss of Summer

Last Kiss of Summer ist eine berührende Ugly-Cry Romance, die mich mit ihrem wunderschönen, sommerlichen Setting und einer Achterbahn der Gefühle absolut in ihren Bann gezogen hat.
Seras und Lukes Geschichte beginnt mit einer tragischen Wendung: Als Kind benötigt Sera ein neues Herz, während Luke die Herzklappen ihres alten Herzens erhält. Seit sie denken können, sind die beiden dadurch auf eine ganz besondere Weise miteinander verbunden. Jeden Sommer zieht es Seras Familie in ihr Ferienhaus, direkt neben das von Lukes Familie, um dort die heißen Monate zu verbringen. Doch dieses Mal ist alles anders: Zwei Jahre lang war Sera nicht mehr dort, und zwischen ihr und Luke herrscht mittlerweile eisiges Schweigen.
Das Buch berührt mich in vielerlei Hinsicht. Der Schreibstil von Fellman ist unglaublich gefühlvoll und warmherzig. Auch die Ausarbeitung der Charaktere begeistert mich. Ich bewundere Seras künstlerische, verspielte Art und die faszinierende Weise, wie sie ihre Erlebnisse in Kunst verwandelt. Luke überzeugt mich ebenfalls durch seine Vielschichtigkeit. Es ist bewundernswert, wie reif er mit seiner schwierigen familiären Situation umgeht.
Je tiefer ich in die Handlung eintauchte, desto tragischer wurde sie. Vor allem das Ende hat mir das Herz gebrochen, da sind auf jeden Fall Tränen garantiert. Last Kiss of Summer ist zwar schwere Kost, aber das Buch behandelt essenzielle Themen wie Organspende und Tod, die in unserer Gesellschaft definitiv einen lauteren Platz verdient haben.
Eine absolute Herzensempfehlung für alle, die emotionale und tiefgründige Liebesgeschichten lieben!

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Veröffentlicht am 26.05.2026

Durchwachsen

Only in Your Dreams
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Only in Your Dreams war für mich leider eher ein durchwachsenes Leseerlebnis. Der Schreibstil von Ellie K. Wilde war locker, humorvoll und leicht zu lesen, weshalb ich grundsätzlich gut durch die Geschichte ...

Only in Your Dreams war für mich leider eher ein durchwachsenes Leseerlebnis. Der Schreibstil von Ellie K. Wilde war locker, humorvoll und leicht zu lesen, weshalb ich grundsätzlich gut durch die Geschichte gekommen bin. Besonders der Football-Aspekt hat mir wirklich gefallen, genauso wie Zacs Beziehung zu Noah. Diese Dynamik hatte viel Herz und hat gezeigt, wie loyal und fürsorglich Zac mit Noahs schwierigen Familiensituation umgegangen ist.

Mit Melody hatte ich eher neutrale Gefühle. Sie war weder besonders sympathisch noch unsympathisch für mich. Allerdings fand ich die Thematik rund um ihren toxischen Ex-Freund unglaublich wichtig und stark eingebaut. Die Manipulation und ihre Auswirkungen wurden authentisch dargestellt und haben der Geschichte deutlich mehr Tiefe verliehen.

Was mich jedoch am meisten gestört hat, war die Gewichtung zwischen Emotionen und Smut. Für meinen Geschmack gab es viel zu viele intime Szenen und dafür zu wenig echte emotionale Entwicklung. Gerade bei Zac hatte ich oft eher das Gefühl, dass er Melody vor allem auf sexueller Ebene begehrt. Obwohl er immer wieder von seinen jahrelangen Gefühlen gesprochen hat, kam bei mir emotional kaum etwas davon an. Statt großer Gefühle wirkte vieles eher von Lust getrieben.

Außerdem war das Buch meiner Meinung nach deutlich zu lang. Viele Szenen und Storylines wirkten unnötig gestreckt und wurden hauptsächlich mit zusätzlichem Smut gefüllt. Nach dem Campingausflug hätte die Geschichte für mich eigentlich bereits ein gutes Ende finden können, wobei die Szenen um den Campingausflug sehr stark waren.

Die Story wurde für mich vor allem durch die Nebencharaktere Summer und Brooks getragen. Parker, Melodys Bruder, hingegen war weniger sympathisch. Trotz meiner Kritikpunkte hatte das Buch definitiv unterhaltsame Momente. Die Dynamik innerhalb der Freundesgruppe war total locker und lebendig, wodurch sich viele Szenen sehr natürlich angefühlt haben.

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