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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.03.2025

Ein wunderschöner Beginn

Feels like Butterflies
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Eine Kleinstadtromance, eine Schmetterlingsfarm und einen vorbestraften sehr attraktiven jungen Mann. Das klingt auf jeden Fall vielversprechend. Und mal nach etwas anderen. Denn wie oft liest man etwas ...

Eine Kleinstadtromance, eine Schmetterlingsfarm und einen vorbestraften sehr attraktiven jungen Mann. Das klingt auf jeden Fall vielversprechend. Und mal nach etwas anderen. Denn wie oft liest man etwas über eine Schmetterlingsfarm? Richtig, viel zu selten.

Und was soll ich sagen? Ich habe es super gerne gelesen. Es war einfach schön. Und erfrischend.
Der Schreibstil war sehr leicht und flüssig, weshalb man sehr gut in die Geschichte eintauchen konnte.

Ich habe vor allem die Szenen geliebt, wo über Schmetterlinge geschrieben wurde. Es war einfach etwas Neues. Wenn es nach mir geht, hätte es auch gerne noch mehr Szenen darüber geben können.

Die beiden Protagonisten blieben für mich ein bisschen flach. Ich hatte das Gefühl zu wenig über ihre Hintergründe zu wissen und konnte deswegen einige Charakterzüge nicht greifen.

Überzeugen konnten mich aber vor allem die Treffen mit ihren Freunden, wo sie ihren Alltag vergessen konnten. Und die Botschaft, dass es nie zu spät ist das Gute im Menschen zu sehen.

Ich freue mich schon die Geschichte von dem noch mysteriösen Caleb und Amy und Rile zu lesen. Und ich hoffe sehr, dabei noch mehr über Schmetterlinge zu erfahren.

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Veröffentlicht am 17.03.2025

Eine wundervolle RomCom

Story of My Life
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Als ich den Klappentext und die Werbung von Story of My Life gelesen habe, habe ich eine super humorvolle Kleinstadt Romance erwartet. Und was soll ich sagen ich habe mehr bekommen. Der Schreibstil hat ...

Als ich den Klappentext und die Werbung von Story of My Life gelesen habe, habe ich eine super humorvolle Kleinstadt Romance erwartet. Und was soll ich sagen ich habe mehr bekommen. Der Schreibstil hat mich absolut überzeugt. Er war detailreich und super witzig. Und das in einer sehr guten Art.

Mit 590 Seiten, war ich schon etwas skeptisch. Prinzipiell finde ich Romance über 500 Seiten schon fast lange. Es gibt wenig Autoren, die Romance mit über 500 Seiten ohne Längen schreiben können. Und ich muss auch hier gestehen, dass es sich zwischendurch gezogen hat. Wo der detailreiche Schreibstil in den meisten Szenen so besonderes und passend war, so war er in wenigen anderen Szenen auch einfach zu viel. Dadurch sind zwar Längen entstanden, aber sie haben der Geschichte keinen Abbruch getan.

Hazel tat mir zu Beginn der Geschichte einfach nur unfassbar leid. Was sie erfahren hat, war einfach nur traurig, und hat nicht nur sie wütend hinterlassen. Umso schöner war es zu sehen, wie sie sich vielleicht auch dank Cam, zu der neuen mutigen Hazel entwickelt hat. Und gerade ihre Sprüche haben mich nicht nur einmal zum schmunzeln gebracht.

Cam ist in der Geschichte der grumpy durch und durch. Auch wenn Hazel sein Herz erwärmt, kann er es einfach nicht so richtig zeigen. Seine Art um Hazel zu kämpfen, ist vermutlich etwas unkonventionell und ein bisschen veraltet. Was einerseits super amüsant, aber auch etwas befremdlich war.

Was auch in dieser Geschichte fast das Beste war, war die Kleinstadt. Was soll ich sagen? Ich liebe einfach Kleinstadt Settings. Es gibt kaum eine Keinstadt, die mich mit ihrem Zusammenhalt und Festen und ihren Plätzen nicht überzeugen kann. Und auch Story Lake bildet da keine Ausnahme. Denn auch hier bildet zusätzlich Found Familiy eine große Rolle. Der Zusammenhalt ist einfach wunderschön.
Und seien wir ehrlich. Wir lieben doch alle Goose, oder die Grahams, oder Felicity.

Und ja, es ist an manchen Stellen spicy. Aber es ist eine wundervolle RomCom, die sich manchmal etwas im Detail verliert. Es ist eine absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 13.03.2025

Anders als erwartet

Chosen – Träume aus Gold
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Achja. Ich wollte es wirklich mögen. Ich hatte so viel Gutes gehört und habe mich sehr gefreut. Aber was war das?

Vorab erstmal: Der Schreibstil war super! Trotz des Inhalts ist man super durch die Seiten ...

Achja. Ich wollte es wirklich mögen. Ich hatte so viel Gutes gehört und habe mich sehr gefreut. Aber was war das?

Vorab erstmal: Der Schreibstil war super! Trotz des Inhalts ist man super durch die Seiten geflogen. Der Schreibstil war wirklich gut. Er hat eine Sogwirkung entfacht und wenn man sich auf die Geschichte einlassen kann, dann wird man vermutlich dadurch fliegen.

Aber was soll ich sagen. Ich konnte mich so gar nicht darauf einlassen. Ich habe schon vorher gehört, dass es ein bisschen Trash TV Vibes hat. Aber egal wie ich es drehe und wende, es war einfach was komplett anderes, als erwartet. Ich würde es als eine Mischung aus Bachelor und Germanys next Topmodel zusammen mit ein bisschen Spannung beschreiben.
Nach dem Klappentext, erwartet man zwar ein Auswahlverfahren, aber etwas komplett anderes. Viel mehr Magie und Spannung. Viel weniger Drama.
Denn genau das war es. Drama. Ganz viel Drama. Ich hatte das Gefühl, dass es darauf ausgelegt war. Weswegen ich auch nicht nur einmal das Gefühl hatte, dass Drama in Situationen gepresst wurde, wo es ein bisschen fehl am Platz war.

Mit der Protagonistin wurde ich auch nicht ganz warm. Sie hat mit ihrer Familie echt schlimmes erlebt, weswegen sie mir auch echt leid tat. Aber ich fand sie überwiegend nervig. Natürlich ist sie mit der Situation überfordert. Letztendlich wird sie ja auch ins kalte Wasser geworfen. Aber ich fand es wirklich schade, dass sie dann auch immer als die Unbeholfene beschrieben wurde, und ihr Körper ständig ins negative Licht gerückt wurde. Genauso wie all ihre anderen Eigenschaften.

Ich glaube ich bin für so eine Art von Geschichte einfach nicht gemacht. Für alle die Trash Tv lieben, ist es das Buch.
Nach dem Klappentext habe ich etwas ganz anderes erwartet und war doch sehr überrascht beim Lesen.

Für mich war es leider nichts, aber ich bin mir sicher, dass es ganz viele andere lieben werden. Eine Leseempfehlung für alle die Lust auf Bachelor x GNTM mit ganz viel Drama haben.

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Veröffentlicht am 03.03.2025

Tolle Entwicklung und ganz große Setting Liebe

Wild Love
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Der Schreibstil ist gewohnt humorvoll, wie man es von Elsie Silver kennt. Dementsprechend lag es nicht daran, dass ich zu Beginn nicht voll in die Geschichte abtauchen konnte. Ich wusste, dass es eine ...

Der Schreibstil ist gewohnt humorvoll, wie man es von Elsie Silver kennt. Dementsprechend lag es nicht daran, dass ich zu Beginn nicht voll in die Geschichte abtauchen konnte. Ich wusste, dass es eine Single Dad Trope Reihe ist. Und da ich den Trope gerade für mich entdeckt habe, fand ich ihn auch super. Ich war aber irgendwie genauso überrascht und verwirrt wie Ford, als Cora vor seiner Tür stand. Und diese Unbeholfenheit hat mich ein bisschen vom Eintauchen abgehalten.

Rosalie tut mir voll leid, sie sollte wirklich lernen sich selbst an die erste Stelle zu stellen und das Leben zu genießen. Es ist einfach grausam, was sie bisher mit Männern erfahren hat. Und damit meine ich nicht nur ihre Beziehung. Deswegen habe ich mich sehr gefreut, dass Ford ihr wieder gezeigt hat, wer sie wirklich ist. Auch wenn das bedeutet, dass sie ihre Gedanken auf der Zunge trägt und immer etwas drüber ist.

Und Ford ist halt ein kleiner grumpy. Er distanziert sich von allem bevor es zu heikel wird. Umso erstaunlicher, dass er sich so um Cora sorgt. Letztendlich hat er doch eine große Schwächen für die Frauen in seinem Leben. Und das lässt ihn manchmal etwas unkonventionell handeln, aber eigentlich macht er sich einfach nur Sorgen. Gewitterwolke und Pappabär trifft auch beides absolut auf ihn zu.

Ja und dann gibt es noch die kleine Gewitterwolke Cora. Mit ihr habe ich mich am schwersten getan. Gerade zu Beginn war sie für mich viel mehr eine 17-Jährige Rebellin, als ein 12-Jähriges Kind. Ich verstehe, dass sie schnell erwachsen werden musste und schon viel erlebt hat. Aber gerade ihre Wortwahl konnte ich nicht immer mit ihrem kindlichen Dasein in Zusammenhang bringen. Es wurde dann immer besser, als sie einfach nur Kind sein konnte. Aber dennoch hat sie mir meine Schwierigkeiten bereitet. Es war aber wirklich schön zu lesen, wie sie immer weiter aufgeblüht ist und in Ford einen zweiten Vater gefunden hat.

Mal ganz nebenbei habe ich mich sehr gefreut, als Willa einmal wieder aufgetaucht ist.

Ich finde es auch schön, dass immer wieder darauf hingewiesen wird, dass Frauen manchmal nicht richtig behandelt werden. Sei es am Arbeitsplatz, oder dass sie weniger wert sind. Oder auch einfach das Tabuthema Periode. Es ist wichtig, dass daran gearbeitet wird. Ich würde mir wünschen, dass mehr Männer die Ansicht wie Ford haben.

Der Knall hat mich dann ein bisschen überrascht. Es war doch eine harte Wendung, die ich nicht habe kommen sehen. Die Reaktionen der verschiedenen Charaktere waren für mich nicht vollends greifbar.

Der Epilog und das Zusatzkapitel hingegen waren einfach nur zum Dahinschmelzen.

Auch wenn ich wie beschrieben ein zwei Sachen zu bemängeln hatte, fand ich es eine wundervolle Geschichte. Aber gerade, weil ich den direkten Vergleich zu der Chestnut Reihe hatte, muss ich gestehen, dass ich diese stärker finde. Aber unabhängig davon wurde nicht nur eine tolle Botschaft übermittelt. Ich freue mich aber jetzt schon die Geschichte von West zu erfahren und kann mir auch vorstellen, dass sie mir besser gefällt.

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Veröffentlicht am 22.02.2025

Super cozy Kleinstadtromance

Bookish Belles – Liebe hat tausend Seiten
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Sobald ich lese, dass Buchhandlungen, Bücher oder Bibliotheken in der Geschichte eine Rolle spielen, bin ich quasi schon dabei. Wenn es dann noch eine cozy Liebesgeschichte gibt,muss ich das Buch lesen. ...

Sobald ich lese, dass Buchhandlungen, Bücher oder Bibliotheken in der Geschichte eine Rolle spielen, bin ich quasi schon dabei. Wenn es dann noch eine cozy Liebesgeschichte gibt,muss ich das Buch lesen. Und mit genau dieser Erwartung habe ich Bookish Belles begonnen. Und was soll ich sagen. Es war genau so, wie ich es mir vorgestellt habe.

Der Schreibstil hat es einem echt einfach gemacht in das Buch abzutauchen und sich vor allem die Bibliothek bildlich vorzustellen. Aber nicht nur die Bibliothlek. All die kleinen Orte, an denen die Protagonisten in der Kleinstadt Vallantine unterwegs waren.

Es war einfach eine wirklich cozy Kleinstadtromance, die auch hin und wieder Aspekte aus der Buchwelt hatte. Und auch, wenn es nicht so viele Seiten waren, so sind mir vor allem die liebevoll mit Detail beschrieben Orte im Kopf geblieben.

Becca und Graham erleben eine wirklich süße Lovestory. Ich habe geliebt, dass sie Nachbarn sind und sich so zwangsläufig immer wieder über den Weg gelaufen sind. Noch dazu konnten sie mit ihren schlagfertigen und witzigen Wortgefechten überzeugen. Die gemeinsame Arbeit ist in keinster Weise negativ dargestellt, was ich sehr gelungen fand, weil es doch gerne anders dargestellt wird.

Die Bookish Belles habe ich direkt ins Herz geschlossen.

Ich habe das Gefühl, dass wir die zukünftigen männlichen Protagonisten schon kennengelernt haben und wenn sie diejenigen sind, die ich denke, dann liebe ich es jetzt schon.
Un ich hoffe wirklich noch mehr über die Bibliothek zu erfahren.

Mal ganz davon abgesehen wurde wirklich wunderbar über Rebeccas Krankheit aufgeklärt.

Mir hat allerdings doch an einigen Stellen die Tiefe gefehlt, was jetzt durch die Seitenanzahl nicht allzu überraschend kam.

Es ist eine perfekte, cozy und buchige Kleinstadtromance, mit der man super abschalten kann.

Eine klare Leseempfehlung für Zwischendurch.


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