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Veröffentlicht am 15.01.2019

Wie lange noch...?

The Pact
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Worum geht's?

"Wenn ihr Verlangen siegt, könnte ihre Freundschaft scheitern …

Linden McGregor ist ein schottischer Bad Boy, der weiß, wie man Frauen erobert. Und seit einiger Zeit schon denkt er an nichts ...

Worum geht's?

"Wenn ihr Verlangen siegt, könnte ihre Freundschaft scheitern …

Linden McGregor ist ein schottischer Bad Boy, der weiß, wie man Frauen erobert. Und seit einiger Zeit schon denkt er an nichts anderes als an seine beste Freundin Stephanie. Doch sie zu verführen wäre unmöglich.
Stephanie Robinson ist eine erfolgreiche Geschäftsfrau und sie weiß, dass Linden tabu ist. Auch wenn sie nicht leugnen kann, dass sie ihn will. Die beiden müssen sich nun entscheiden: Wollen sie ihrem Verlangen nachgeben, auch wenn ihre Freundschaft dabei auf dem Spiel steht?"



Warum hab ich es gelesen?

Beste-Freunde-Lovestories mag ich einfach sehr gerne - der Klappentext hatte mich also in nullkommanichts.



Wie war's?

Den Anfang des Buches fand ich total spannend! Man erfährt ziemlich zu Beginn des Buches, was es mit dem titelgebenden Pakt auf sich hat. Stephanie und Linden versprechen, einander zu heiraten, sollten sie mit 30 immer noch ohne Partner sein. Obwohl dieses Versprechen halb im Scherz vereinbart wird, ist dem Leser natürlich schon klar, worauf das Ganze hinaus läuft.

Nun wählt Karina Halle eine wahnsinnig interessante Erzählform und vollführt in den darauf folgenden Kapiteln immer wieder Zeitsprünge zu den Geburtstagen der Protagonisten. Das fand ich sooo spannend! Schließlich lernt man die Figuren genauer kennen, ihre Leben verändern sich, sie werden erwachsen, haben Partnerschaften, und kommen doch nicht von der Idee des Pakts los. Hach.

Leider muss ich gestehen, dass ich trotz der sympathischen Charaktere, einem äußerst interessanten Beginn und super angenehmen Schreibstil echt Probleme hatte, das Buch zu beenden. Das lag schlicht und ergreifend daran, dass ich mir schon in der Mitte der Geschichte nicht sicher war, warum es noch so viele Seiten braucht, bis das Erwartbare passiert und die beiden endgültig zueinander finden. Jedenfalls zog sich die Story für mich leider ab einem gewissen Punkt ziemlich in die Länge, so dass ich am Ende eher genervt statt glücklich ein 'na endlich' ausstieß.



Was war besonders?

Die Idee, die ersten Kapitel in Form von ausführlichen Zeitsprüngen zu behandeln, fand ich einfach grandios.


Reading The Pact: Versprich mir nichts makes me feel like...

...leider wollte die Geschichte für mich - trotz genialem Beginn - nicht so richtig zünden.


Mit herzlichem Dank an das Bloggerportal und den Verlag für das Rezensionsexemplar

Veröffentlicht am 15.01.2019

Ein Highlight für Fans!

Das große Reich der Sieben Höfe-Fanbuch
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Worum geht's?

"Tauch ein in die Welt der Sieben Höfe

Fanbuch für die treue und stetig wachsende Sarah J. Maas-Fangemeinde mit vielen Extras wie Lieblingszitaten aus den drei bisher erschienenen ›Reich ...

Worum geht's?

"Tauch ein in die Welt der Sieben Höfe

Fanbuch für die treue und stetig wachsende Sarah J. Maas-Fangemeinde mit vielen Extras wie Lieblingszitaten aus den drei bisher erschienenen ›Reich der sieben Höfe‹-Bände und Illustrationen zum Ausmalen.

Mit vielen Extras:
• zum Nachlesen, Ausmalen und Schmachten
• Lieblingszitate aus den drei bereits erschienenen ›Das Reich der Sieben Höfe‹-Bänden"


Warum hab ich es gelesen?

Das Reich der sieben Höfe war eines meiner absoluten Fantasyhighlights der vergangenen Jahre - darum war ich auf dieses Fanbuch besonders gespannt.


Wie war's?

Das Reich der sieben Höfe ist für mich eine Reihe, die einfach im Gedächtnis bleibt. Auch wenn es dort nicht besonders angenehm für Menschen ist, will man doch trotzdem sofort zurück nach Prythian.

Das große Fanbuch aus dem dtv Verlag hat mir schon beim Durchblättern ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Auf der linken Seite findet sich immer ein Zitat, während die rechte dazu passend illustriert ist. Es sind ganz viele besondere Szenen aus allen drei Bänden dabei, so dass man die gesamte Geschichte noch einmal Revue passieren lassen kann.

Die Bilder sind für mich recht nah an meiner Vorstellung (das kann ja wirklich ein Problem sein) und haben schon etwas märchenhaftes. Das Ausmalen wird durch die zahlreichen Schnörkel sicher sehr zeitintensiv, aber hey, so what.

Alles in allem ist dieses Buch also eine schöne Bereicherung meines High Lord-Fanherzens (...wobei ich zu einem Buch über Cassian sicher auch nicht nein sagen würde!).


Was war besonders?

Ich fand es ganz spannend, dass nicht nur die Bilder der liebgewonnenen Charaktere dabei waren, sondern auch Kreaturen wie dem Suriel und dem Attor eine Seite gewidmet wurde.


Reading Das große Reich der Sieben Höfe-Fanbuch makes me feel like...

...für Fans der Reihe ein wunderschöner Weg, die Highlights der Reihe noch einmal zu genießen!


Mit herzlichem Dank den Verlag für das Rezensionsexemplar

Veröffentlicht am 03.12.2018

Ein würdiges Finale!

Der letzte erste Song
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Worum geht's?
"Ich werde nie wieder singen. Dieses Versprechen hat sich Grace vor langer Zeit gegeben. Doch als Masons Band eine Sängerin sucht, lässt sie sich dazu überreden mitzumachen. Allerdings ist ...

Worum geht's?
"Ich werde nie wieder singen. Dieses Versprechen hat sich Grace vor langer Zeit gegeben. Doch als Masons Band eine Sängerin sucht, lässt sie sich dazu überreden mitzumachen. Allerdings ist sie nicht auf das Prickeln vorbereitet, das sie plötzlich in Masons Nähe spürt - und auch nicht auf die Erkenntnis, dass sich hinter seinen vorlauten Sprüchen viel mehr verbirgt, als es den Anschein macht. Mit ihm gemeinsam Songs zu schreiben, fühlt sich richtiger an als alles andere. Aber Grace weiß, dass sie nie mehr als Freunde sein können. Denn Masons Herz gehört einer anderen ..."

Warum hab ich es gelesen?
Das Finale einer meiner liebsten New Adult Reihen lasse ich mir sicher nicht entgehen!

Wie war's?
Hach, ich bin ja schon wieder ganz hin und weg! Meine Vorfreude auf dieses Schätzchen wurde definitiv nicht enttäuscht. Das ich den Schreibstil mag und als angenehm empfinden werde, war mir schon vorher klar.
Ich habe mich wahnsinnig darüber gefreut, die altbekannten Charaktere wieder zu treffen (und fand es zudem sehr lustig, dass es eine Crossover Szene mit Laura Kneidl Charakteren gegeben hat). In der Clique hat sich so einiges getan und doch nicht viel verändert, wodurch es sich ein bisschen so anfühlt, als würde man nach Hause kommen.
Mason hat für mich recht schnell wesentlich an Profil gewonnen - vorher war er für mich nicht immer nicht ganz greifbar, was u.a. auch an der ständigen On-Off-Beziehung zu seiner Jugendliebe Jenny lag. Nun erfährt man einiges über seinen Hintergrund und natürlich vor allem über seine Band 'Waiting for Juliet', deren Mitglieder ich gleich ins Herz geschlossen habe.
An Grace mochte ich ihre Ambilvalenz, sie ist eigentlich das "perfekte" Mädchen, ist aber nicht in der Lage ihre Wäsche in Ordnung zu halten. Solche Kleinigkeiten machen sie für mich total menschlich. Leider hatte ich vor allem gegen Ende des Buches einige Schwierigkeiten mit ihr, da ich ihre Selbstzweifel und manche Handlungen nicht wirklich nachvollziehen konnte.
Es war besonders spannend, dass beide Protaginisten mit einem anderen Partner in die Geschichte starten. Trotzdem gelingt es der Autorin äußerst geschickt, ihre Beziehung und Anziehungskraft glaubhaft zu entwickeln. Es gab einige schöne Szenen mit ordentlich Funkenflug und Hach-Momenten.
Ein großes Aufregerthema war für mich die ganze Schönheitswettbewerbsgeschichte. Sie spielt in Form von Graces Mutter eine große Rolle und beeinflusst ihr Denken und Handeln enorm. Ganz abgesehen von meiner persönlichen Meinung diesem Thema gegenüber fand ich einige Szenen und Überlegungen wirklich anstrengend, da es sich für mich etwas im Kreis drehte. Natürlich hat es die Autorin genau auf so etwas angelegt, da Grace Selbstzweifel und deren Überwindung eine große Rolle spielen, doch leider schleppten sich für mich manche Seiten ziemlich dahin.
Nichtsdestotrotz hatte ich große Freude an diesem Finale. Nicht nur das Wiedersehen der liebgewonnenen Charaktere, auch das Kennenlernen bisher unbekannter Figuren, wie z.B. der Bandmitglieder, hat viel Spaß gemacht. Übrigens fand ich das Thema Musik generell sehr treffend und mitreißend in die Handlung eingebunden. Man merkt, dass sich Bianca Iosivoni mit dem Thema auseinandergesetzt hat - an einigen Stellen konnte ich die Band wirklich vor mir sehen (und natürlich hören).

Was war besonders?
Die Twister Szene war mein ganz persönliches Highlight, vor allem weil alle Charaktere ihren Platz darin haben.

Reading Der letzte erste Song makes me feel like...
...trotz kleiner Schwächen ein würdiges Finale, welches mich ziemlich wehmühtig zurück gelassen hat!

Mit herzlichem Dank an www.lesejury.de und den Verlag für das Rezensionsexemplar

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Charaktere
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Gefühl
Veröffentlicht am 26.11.2018

Die STory überzeugt, das System leider nicht

Escape Book - Sherlock Holmes
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Worum geht's?

"London, 1891. Im Auftrag des genialen Meisterdetektivs Sherlock Holmes steht der Leser vor einer wichtigen Mission: Holmes´ Freund Watson retten! Gefangen im Haus von Moriarty müssen knifflige ...


Worum geht's?

"London, 1891. Im Auftrag des genialen Meisterdetektivs Sherlock Holmes steht der Leser vor einer wichtigen Mission: Holmes´ Freund Watson retten! Gefangen im Haus von Moriarty müssen knifflige Rätsel gelöst werden, die von Holmes` großen Gegenspieler und Verbrecher kreiert wurden.
Spielkarten, Codes, Mathe-Spiele ... um lebend zu entkommen, gilt es der beste Inspektor zu sein, den Scotland Yard je gekannt hat."


Warum hab ich es gelesen?

Ganz einfach: Ich liebe Escape Rooms und bin ein großer Fan von Sherlock Holmes. Mal sehen, wie man die beiden in Buchform miteinander kombiniert.


Wie war's?

Der Fall beginnt mit einem Prolog, in dem man kurz in die Situation eingeführt und mit den 'Spielmechanismen' vertraut gemacht wird. Die für das Lösen der Rätsel wichtigen Seiten befinden sich weiter hinten im Buch. Sie sind zusätzlich eingefärbt, so dass man sie schnell findet. Allerdings sind es doch eine ganze Menge Seiten, die man immer wieder braucht - man kann sich also auf ziemlich viel hin - und her blättern einstellen.

Die Grundstory umfasst das Verschwinden von Sherlock Holmes, der in einer geheimen Botschaft um Hilfe bittet. Wir finden uns nun an verschiedenen Orten wieder, wie zum Beispiel dem Haus von Professor Moriarty, an denen Hinweise gefunden werden müssen um sie wieder zu verlassen und den Ausgang der Geschichte zu beeinflussen.

Dabei stoßen wir natürlich auf das ein oder andere Rätsel. Diese sind in ausreichender Zahl vorhanden, aber eben nicht unnötig viel. Der Schwierigkeitsgrad ist nicht zu hoch, so dass man mit etwas Grübeln eigentlich auf die Lösung kommen kann. Dies ist auch notwendig, da es keine 'Hilfeseite' mit Tipps gibt.

Zwar ist eine Notizseite im Buch, auf der man sich wichtige Dinge notieren kann, ich fand es allerdings hilfreicher, mir Zettel und Stift zur Seite zu legen, da ich für mich einige Dinge aufschreiben und griffbereit haben wollte. Generell darf man nicht viel Pause zwischendurch machen, da man sicher so einige Dinge wieder vergisst und es dann sehr undurchsichtig werden kann.

Probleme hatte ich hauptsächlich mit dem 'Lösen' bzw. weiterlesen. Ich war manchmal wirklich unsicher, ob ich noch weiterlesen oder umblättern darf. Das Lösen mithilfe der verschiedenen Codes und dargestellten griechischen Buchstaben fand ich zwar prinzipiell gelungen, jedoch war ich durch die mit den römischen Zahlen versehenen Textabschnitten unter den Orten ziemlich überfordert. Eigentlich sollte es so funktionieren, dass mir eine Lösung z.B sagt: Lies weiter unter Küche, III. Leider war gefühlt die Lösung der Rätsel zum Teil schon unter den Räumen, in denen es stattfand, wodurch man schon wusste, was man tun muss. Oder es befanden sich weitere Informationen zu den Räumen darunter - wodurch ich natürlich angefangen habe, die Texte unter den Räumen zu lesen, obwohl sie vielleicht noch gar nicht für mich bestimmt waren. So fühlte sich eine Lösung nicht immer wirklich wie meine eigene an.

Insgesamt hatte ich zwar Freude an diesem Escape Buch, das System hat mich aber nicht vollends überzeugt.


Was war besonders?

Die ab und an eingefügten Illustrationen fand ich sehr stimmungsvoll und passend.


Reading Escape Book Sherlock Holmes makes me feel like...

...tolle Story, aber der Spielmechanismus könnte für mich noch etwas ausgeklügelter sein.


Mit herzlichem Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar

Veröffentlicht am 26.11.2018

Was für eine spannende Welt!

Rückkehr der Engel
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Worum geht's?

"Eine Welt, in der nichts mehr ist, wie es einmal war. Eine Zeit, in der Legenden Wirklichkeit sind. Ein Geheimnis, das nicht offenbart werden darf. Der fesselnde Auftakt der neuen Saga ...

Worum geht's?

"Eine Welt, in der nichts mehr ist, wie es einmal war. Eine Zeit, in der Legenden Wirklichkeit sind. Ein Geheimnis, das nicht offenbart werden darf. Der fesselnde Auftakt der neuen Saga von Marah Woolf.

»Ich kann dir nicht helfen«, flüstere ich. Wenn die Männer uns entdecken, werden sie mich töten und den Engel bei lebendigem Leib rupfen.
Stöhnend dreht er sich auf die Seite und im Licht des Mondes erkenne ich sein Gesicht. Es ist Cassiel. Der Engel, der mir in der Arena bereits zweimal das Leben gerettet hat. Quer über seine nackte Brust verläuft ein tiefer Schnitt. Glas knirscht unter seinem Körper. Am Kopf muss ihn ein Stein getroffen haben, denn die linke Gesichtshälfte ist blutverschmiert und auch sein Haar ist rot gefärbt.
»Moon«, flüstert er. Seine Stimme klingt dünn.
Er erinnert sich an meinen Namen. Ich bin so überrascht, dass ich innehalte und viel zu viel Zeit damit verschwende, ihn anzustarren.
»Lass mich nicht hier liegen.« Lange Wimpern senken sich über seine blauen Augen. »Bitte.«
Ein Engel, der um etwas bittet. Trotzdem kann das nicht sein Ernst sein! Wie stellt er sich das vor? Ich habe schon genug Probleme, da kann ich mir nicht noch einen Engel aufhalsen. Mit gesenktem Kopf stolpere ich davon und lasse ihn liegen.

Im Venedig der Zukunft, besetzt von den Erzengeln und deren himmlischen Heerscharen, führt Moon einen beinahe aussichtslosen Kampf, um ihre Geschwister zu schützen. Ganz auf sich allein gestellt, darf sie niemandem vertrauen, schon gar keinem Engel."



Warum hab ich es gelesen?

Über die Götterfunke-Reihe bin ich auf Marah Woolf aufmerksam geworden. Nun war ich natürlich gespannt, was es mit der Angelussaga auf sich hat.


Wie war's?

Rückkehr der Engel war ein klassisches 'Ich muss es an einem Tag durchlesen weil ich unbedingt wissen will wie es weitergeht'-Buch. Mittags begonnen, war ich so schnell in der Welt rund um Moon und den Engeln gefangen, dass ich abends schon hätte weinen können, weil es noch keinen zweiten Teil gibt.

Generell ist Rückkehr der Engel sehr viel düsterer und blutiger als die anderen Werke, die ich bisher von der Autorin gelesen habe. Das Marah Woolf altbekannte Mythologien geschickt in unsere Welt einfügen kann, wusste ich schon. Aber die Idee, Engel als uralte, mystische Wesen mit einem futurisitischen, dystopischen Venedig mit zum Teil mittelalterlichen Zuständen zu mixen, hätte ich mir so nicht vorstellen können. Das Ganze klingt ziemlich verrückt, aber der Autorin gelingt es, diese Welt äußerst geschickt und vor allem plausibel rund um ihre Handlung zu entwerfen. Ich hatte keine Probleme, mich in ihr zurechtzufinden und konnte schnell in Moons Geschichte einsteigen. Besonders spannend fand ich es, dass sie nur einige Jahre in der Zukunft spielt. So kann Moon sich beispielsweise noch gut an Handys, Schokolade und das 'normale' Teenagerleben erinnern, während sie heute überlegen muss, wie sie an Essen und Medikamente kommt. Diese Szenen hatten für mich sehr viel Wehmütiges.

Moon ist eine sympathische Protagonistin, die das Herz am rechten Fleck trägt. Sie kümmert sich um ihre Geschwister Tizian und Star, die an einer Form des Asperger Syndroms leidet, kämpft wöchentlich in der Arena um ihr Leben und versucht, in dieser verrückten Welt zu bestehen. Ich mochte Moon, ihren Mut und ihre lockere Zunge sehr gerne, vor allem da sie nicht alles hin genommen, sondern sich auch mal über ihre Situation beschwert hat, ohne gleich das ganze Buch über zu jammern. Das machte sie für mich unglaublich menschlich.

Die Engel waren für mich äußerst überzeugend dargestellt, ich fand sie gleich faszinierend, aber auch bedrohlich. Es hat Spaß gemacht, die Annäherungen von Cassiel und die langsam wachsende Beziehung zu Moon zu beobachten, allerdings hoffe ich sehr, dass die Autorin hier nicht allzu sehr in Götterfunke-Verhältnisse abdriftet.

Alles in allem hatte ich eine aufregende Zeit in Venedig und kann es kaum erwarten, in diese Welt zurückzukehren. Vor allem nach dem doch fiesen Cliffhanger ist meine Neugier auf die weitere Handlung unfassbar groß - bleibt zu hoffen, dass wir nicht allzu lange darauf warten müssen.


Was war besonders?

Lucifer ist schon jetzt mein großer Held und ich kann es kaum erwarten, dass er mehr Seiten bekommt. Es zieht mich eben doch immer auf die dunkle Seite...


Reading Rückkehr der Engel makes me feel like...

...stimmungsvoll, tolle Charaktere und eine äußerst interessante Idee. Bitte schnell her mit Teil 2!


Mit herzlichem Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar