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Veröffentlicht am 17.11.2018

Ran an die Kreide!

Chalkboard. Das große Lettering & Doodle Buch
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Worum geht's?

"Buchstaben, Banner und Verzierungen: Das inspirierende Vorlagenbuch für angehende Kreidekünstler hält viele Ideen bereit für Speise- oder Tischkarten, aber auch für eine liebevolle Notiz ...

Worum geht's?

"Buchstaben, Banner und Verzierungen: Das inspirierende Vorlagenbuch für angehende Kreidekünstler hält viele Ideen bereit für Speise- oder Tischkarten, aber auch für eine liebevolle Notiz oder ein motivierendes Tagesmotto. Zusätzlich bietet es reichlich Platz zum kreativen Experimentieren mit Kreidestift oder Tafelkreide. Wer mag, kann die gestalteten Seiten problemlos herauslösen."



Warum hab ich es gelesen?

Da ich in einigen Monaten heirate und möglichst viel Deko selbst gestalten möchte, hat dieses Buch gleich mein Interesse geweckt. Tischkarten mit Kreide selbst gestalten? Ich bin dabei!



Wie war's?

Das Buch startet mit einer kurzen Einleitung auf der ersten Seite. Dort steht: "Dieses Buch ist eine einzige Spielwiese zum Üben und Experimentieren..." - das trifft es im Grunde ziemlich gut. Alle Seiten sind auf schwarzem, festen Papier gedruckt, auf denen es sich mit Kreide gut malen lässt. Ich habe es sowohl mit meinem Kreidestift als auch mit Tafelkreide versucht und war zufrieden mit dem Ergebnis (wobei ich mal wagemutig prognostizieren möchte, dass der Kreidestift längere Zeit überdauert).

Auf den 64 Seiten finden sich nun immer links Vorlagen, während auf der rechten Seite Platz zum Ausprobieren ist. Dabei wird wild variiert: Zwischen allerlei Seiten zu diversen Speisen (italienisch, Frühstück, Kaffee, Kuchen, Cocktails etc.) finden sich auch noch Projekte zu Handlettering, Tischkarten, Sprüchen, Banner und sogar Geschenkanhänger. Auf mich wirkte das leider ziemlich wild und durcheinander, ich bin da eher ein Fan von sortierter Ordnung. So muss man doch immer erst hin und her blättern, bis man eine bestimmte Seite wiederfindet.

Die Gestaltung der Übungsseiten ist wirklich gelungen. Es gibt immer einige Beispiele, die allerdings nicht überladend wirken. Man kann sich einfach immer das passende heraus suchen und ausprobieren. Die Zeichnungen sind dabei zum Teil sehr klein bzw. mit recht filigranen Linien, so dass ich definitiv noch etwas üben muss, bevor ich es anderen Menschen präsentieren möchte.

Insgesamt bekommt man besonders für Speisekarten und Küchendeko einiges an Inspiration geliefert, die Lettering Elemente waren für mich etwas dürftig. Nichtsdestotrotz macht man bei diesem Preis nicht wirklich was verkehrt.



Was war besonders?

Ich finde es besonders schön, dass sich sie Seiten heraus trennen lassen und man somit seine gestalteten Kunstwerke auch verwenden kann.


Reading Chalkboard - Das große Lettering & Doodle Buch makes me feel like...

...alles kann, nichts muss - ein Übungsbuch, dass seinen Namen zurecht trägt.


Mit herzlichem Dank an das Bloggerportal und den Verlag für das Rezensionsexemplar

Veröffentlicht am 14.11.2018

Du bist eingeladen...

Die Party
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Worum geht's?

"Es ist der 31. Oktober – Halloween: Zehn Jugendfreunde freuen sich auf ein Wiedersehen nach vielen Jahren. Brandon, der elfte im Bund, hat sie alle in einen Glasbungalow geladen, der sich ...

Worum geht's?

"Es ist der 31. Oktober – Halloween: Zehn Jugendfreunde freuen sich auf ein Wiedersehen nach vielen Jahren. Brandon, der elfte im Bund, hat sie alle in einen Glasbungalow geladen, der sich auf einem Felsplateau hoch über dunklen Wäldern erhebt. Auf dieser Party will Brandon die Zeit der achtziger Jahre aufleben lassen – was damit beginnt, dass alle ihre Handys abgeben müssen. Doch als die Freunde begrüßt werden, überschlagen sich die Ereignisse. Aus einem vermeintlichen Schockeffekt wird tödlicher Ernst: Ein Kronleuchter löst sich von der Decke und begräbt den Gastgeber unter sich. Ein tragischer Unfall. Oder? In diesem Moment wird der Gesellschaft klar: Unter ihnen ist ein Killer. Die Party beginnt … ihre letzte Party!"



Warum hab ich es gelesen?

Ich liebe Krimis bzw. Thriller, die in guter alter Agatha Christie Manier aufgezogen sind. Die Party verfolgt dieses Prinzip ebenfalls: Ein abgeschotteter Raum und nur eine begrenzte Anzahl an Verdächtigen - wer ist der Täter?


Wie war's?

Vom Autor kannte ich bereits Murder Park, welches einem ähnlichen Prinzip folgte. Insgesamt kommt die ganze Situation sehr schön rüber: 10 Jugendfreunde, die sich Ewigkeiten nicht gesehen haben, der etwas verschrobene Gastgeber, das abgeschottete Haus, keine Handys, Halloween... Der Autor lässt sich (nach einem vielversprechenden Prolog) genügend Zeit beim Aufbau der Geschichte und dem Vorstellen seiner Figuren. Ich muss zugeben mir viel es etwas schwer, den Durchblick zu behalten, vor allem da sie nachher noch kostümiert herum laufen. Für Menschen wie mich wurde zum Glück die Gästeliste am Ende des Buches hinzugefügt, damit man bei völliger Unsicherheit noch einmal nachsehen kann.

Die Geschichte nimmt ihren tragischen Verlauf und wird mit einigen Rückblenden in die 80er Jahre versehen, um den Motiven und Geschehnissen auf den Grund zu gehen. Ich bin ein ganz großer Fan von solchen kurzen Zeitsprüngen, dementsprechend haben sie mir besonders viel Spaß gemacht. Jonas Winner versteht es zudem sehr geschickt, allerlei Fährten auszulegen, zu verwirren und doch wieder Kehrtwendungen einzubauen, so dass man am Ende fast denken könnte, man selbst hätte was mit der Sache zu tun. Ernsthaft, dieses Ende hätte ich nicht mal im Traum erahnen können.

Allerdings ist das auch für mich ein Kritikpunkt der Geschichte, denn leider war es für mich zum Schluss doch ziemlich abstrus und nicht so ganz nachvollziehbar. Wie schon bei Murder Park konnten mich die Motive nicht wirklich überzeugen, und das hinterlässt bei einem Thriller nun mal einen faden Beigeschmack.

Nichtsdestotrotz hat mich die Geschichte unterhalten und ist perfekter Lesestoff für kalte Herbstabende rund um Halloween.



Was war besonders?

Ich mochte das Feeling der 80er Jahre in den Rückblenden bzw. durch die genannten Songs sehr gerne.


Reading Die Party makes me feel like...

...ein solider Thriller im Stile Agatha Christies, der mich zwar unterhalten, aber nicht vollends überzeugen konnte.


Mit herzlichem Dank an das Bloggerportal und den Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar

Veröffentlicht am 08.10.2018

Heiße Romantasy in New Orleans

Wicked – Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit
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Worum geht's?

"Auf den ersten Blick ist Ivy Morgan eine normale junge Frau: Sie genießt das Studentenleben in New Orleans, und ist, seit dem tragischen Verlust ihrer ersten großen Liebe, überzeugter Single. ...

Worum geht's?

"Auf den ersten Blick ist Ivy Morgan eine normale junge Frau: Sie genießt das Studentenleben in New Orleans, und ist, seit dem tragischen Verlust ihrer ersten großen Liebe, überzeugter Single. Nur wenige ihrer Freunde wissen, dass Ivy einem Orden angehört, der die Menschen in New Orleans vor übernatürlichen Wesen schützt. Eines Tages wird Ivy von einer Fae angegriffen und schwer verletzt. Schnell ist klar, dass es bei dem Fae-Angriff nicht mit rechten Dingen zugegangen sein kann, deshalb schickt der Orden seinen Elite-Mann Ren Owens nach New Orleans, um die Sache gemeinsam mit Ivy aufzuklären. Ren ist attraktiv, arrogant und flirty – alles Dinge, die Ivy gehörig auf die Nerven gehen. Doch er ist auch so verboten sexy, dass sie ihm schon bald nicht mehr widerstehen kann ..."


Warum hab ich es gelesen?

Jennifer L. Armentrout hat es geschrieben. No more words needed.


Wie war's?

Ich bin noch ganz hin und weg - dieses Buch konnte mich unglaublich begeistern und hat mir einige äußerst unterhaltsame Lesestunden beschert.

Ivy, die in einem geheimen Orden im heutigen New Orleans gegen die Fae kämpft, ist eine sehr sympathische Protagonistin. Tough, aber doch verletzlich, mutig und nie um einen schlagfertigen Kommentar verlegen. Ich mochte sie gleich auf Anhieb und man konnte sich schnell in ihr Leben und ihre Sorgen hineinversetzen.

Als sie schließlich auf Ren trifft, hach - so schön. Die Szenen zwischen den beiden sprühen nur so vor Funken! Es gibt so einige besonders heiße (und auch recht eindeutig beschriebene) Szenen, dir mir persönlich sehr gefallen haben. Allerdings hätte ich sie in dieser Form in diesem Buch definitiv nicht unbedingt erwartet.

Der Schreibstil ist gewohnt Jennifer L. Armentrout - locker, flüssig und schlichtweg angenehm zu lesen. Besonders die vielen Verweise auf Disney (Ren bezeichnet Ivy beispielsweise gern als Merida) und aktuelle Serien haben mich gefreut, da ich meinen persönlichen Geschmack in vielem davon wiedergefunden habe (ganz besonders schön war natürlich eine Anspielung auf Sarah J. Maas äußerst populäre - Fae Reihe Das Reich der Sieben Höfe, da lachte mein Bücherherz).

Insgesamt war die Geschichte trotz einiger bekannter Elemente etwas neues und in sich stimmig. Natürlich endet sie wenig überraschend mit einem Cliffhanger, aber ich finde ihn 'aushaltbar', da wir zum Glück nicht allzu lange auf den nächsten Band warten müssen.


Was war besonders?

Tink - über den Brownie musste ich so einige Male lauthals auflachen. Ein ganz großartiger Sidekick!


Reading Wicked - Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit makes me feel like...

...absolut großartig! Die Welt, der Schreibstil, Tink und Ren - ich hatte unglaublich viel Freude an diesem Buch und freue mich schon wahnsinnig auf die Fortsetzung!



Mit herzlichem Dank an den Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar

Veröffentlicht am 17.09.2018

Die 'Queen of Thrill' schlägt wieder zu!

Im Visier des Mörders
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Worum geht's?

"Friedliche Morgenstimmung liegt über den Hügeln und Wäldern nahe der schottischen Grenze. Zwölf Menschen genießen die prachtvolle Aussicht, die ihnen der Ausflug mit einem Heißluftballon ...

Worum geht's?

"Friedliche Morgenstimmung liegt über den Hügeln und Wäldern nahe der schottischen Grenze. Zwölf Menschen genießen die prachtvolle Aussicht, die ihnen der Ausflug mit einem Heißluftballon bietet – und müssen plötzlich mit ansehen, wie am Boden eine Frau erschlagen wird. Als der Mörder von seinem Opfer ablässt und den Blick gen Himmel richtet, steht das Schicksal dieser Menschen auf Messers Schneide. Der Mann schultert sein Gewehr und nimmt die Verfolgung auf. Eine grausame Jagd beginnt. Am Ende wird nur eine Zeugin entkommen. Sie kennt das Gesicht des Mörders. Und er kennt ihres. Nun läuft sie um ihr Leben."


Warum hab ich es gelesen?

Ich bin großer Fan der Lacey Flint Reihe von Sharon Bolton und freute mich darauf, endlich wieder etwas Neues von der Autorin zu lesen.


Wie war's?

Dieser Thriller ist wieder einmal in bester Sharon-Bolton-Thriller-Manier geschrieben: Packend, mitreißend, spannungsgeladen. Allein die ersten Kapitel, in denen man noch die verzweifelten Insassen des Heißluftballons begleitet, habem mich das Buch nicht aus der Hand legen lassen, obwohl man ja eigentlich schon weiß, wie es für sie ausgeht.

Nun hatte ich eigentlich erwartet, dass das gesamte Buch ein Katz-und Maus-Spiel zwischen dem Mörder und Jessica durch den schottischen Nationalpark wird, aber weit gefehlt: Die Geschichte inkludiert wesentlich mehr Personen und Orte und nimmt Ausmaße an, die ich so im Leben nicht hätte vorhersehen können.

Das ist tatsächlich auch mein einziger Kritikpunkt an dem Buch, denn das Motiv bzw. die Beweggründe für die Geschehnisse waren nicht so ganz mein Fall. Nichtsdestotrotz fand ich es wahnsinnig spannend, dass auch Jessica nicht unbedingt die ist, für die man sie zu Beginn hält.

Neben dem hohen Erzähltempo, welches einem kaum Luft zum Atmen lässt, fand ich die ab und an eingefügten Zeitsprünge sehr angenehm. Diese sind zwar meist etwas ruhiger, enthalten aber so einige spannende Hintergrundinformationen.


Was war besonders?

Ich feiere Sharon Bolton für ihre kurzen Kapitel, durch welche die Geschichte ein wahnsinnig rasantes Tempo entwickelt.


Reading Im Visier des Mörders makes me feel like...

...rasanter Thriller mit einigen unvohergesehenen Wendungen - sehr zu empfehlen!


Mit herzlichem Dank an den Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar

Veröffentlicht am 17.09.2018

Ein äußerst vielversprechender Auftakt!

Arrowood - In den Gassen von London
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Worum geht's?

"Privatdetektiv William Arrowood ist ein Mann vieler Talente – und einiger Laster. Die Tagelöhner und Straßenmädchen im armen South London können sich keinen besseren Detektiv leisten und ...

Worum geht's?

"Privatdetektiv William Arrowood ist ein Mann vieler Talente – und einiger Laster. Die Tagelöhner und Straßenmädchen im armen South London können sich keinen besseren Detektiv leisten und kommen daher mit allen Anliegen zu ihm. Voller Verachtung und Neid blickt er über die Themse auf seinen bekannten Kollegen Sherlock Holmes und dessen betuchte Klientel.
Auch Arrowoods neuester Fall scheint nicht geeignet zu sein, ihn berühmt zu machen: Eine junge Französin bittet darum, ihren verschwundenen Bruder aufzuspüren. Doch hinter dem simplen Auftrag verbergen sich weit mehr Geheimnisse und Leichen, als Arrowood für möglich hielt. Und so führen ihn seine Ermittlungen von den Tiefen der Londoner Unterwelt bis in höchste Regierungskreise …"


Warum hab ich es gelesen?

Als großer Fan von Sherlock Holmes und viktorianischen Krimis konnte ich an Arrowood wohl kaum vorbei gehen.


Wie war's?

Ich muss gestehen, ich brauchte am Anfang einige Zeit, um mich von meinen Sherlock-und-Watson-Bildern zu lösen und sie durch Arrowood und seinen Partner Barnett zu ersetzen. Dabei fand ich die ständigen Hetzen und Verweise auf Arthur Conan Doyles Geschichten wirklich herrlich amüsant.

Statt in Adelshäuser und wohlsituierten britischen Urlaubsorte geht es mit Arrowood in den Süden von London. Mick Finlay hat für mich sehr anschaulich und durchaus gesellschaftskritisch das Bild des 'dreckigen' und verarmten Londons dieser Zeit heraufbeschworen.

Den Schreibstil empfand ich als sehr flüssig, atmosphärisch und trotz des Genre herrlich humorvoll - bei Barnetts trockenen Kommentaren musste ich so einige Male schmunzeln. Allerdings gab es für mich innerhalb der Geschichte so einige erzählerische Längen, bei denen ich etwas den Durchblick verloren habe. Das hätte ich mir etwas knapper und spannender gewünscht.

Nichtsdestotrotz habe ich mich von Arrowood und seinem viktorianischen Kriminalfall sehr unterhalten gefühlt und drücke fest die Daumen, dass auch die Folgebände ins Deutsche übersetzt werden.



Was war besonders?

Ich finde es ziemlich mutig - und in diesem Falle auch noch äußerst gelungen - ein Buch zu schreiben, in welchem eine der wohl berühmtesten literarische Figuren stetig aufs Korn genommen wird, obwohl quasi dasselbe Erzählschema verwendet wird.


Reading Arrowood makes me feel like...

...sympathische Charaktere und ein interessanter Fall (wenn auch mit einigen Längen) sorgen definitiv für Unterhaltung!



Mit herzlichem Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar