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Veröffentlicht am 15.09.2024

Wenn du dich beim Lesen plötzlich vor den Geräuschen in deinem eigenen Haus fürchtest...

Der Fluch von Ashburn House
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Wie war's?
- No Spoiler -
Ich muss zugeben, Der Fluch von Ashburn House war mein erstes richtiges "Horrorbuch". Da der Herbst mit seiner Gemütlichkeit Einzug gehalten hat wollte ich es mal versuchen. Zum ...

Wie war's?
- No Spoiler -
Ich muss zugeben, Der Fluch von Ashburn House war mein erstes richtiges "Horrorbuch". Da der Herbst mit seiner Gemütlichkeit Einzug gehalten hat wollte ich es mal versuchen. Zum Glück!
Die Geschichte dreht sich um Adrienne, die Ashburn House erbt. Gefühlt 7/8 der Story verbringen wir komplett mit ihr und ihrem Kater Wolfgang in dem verwunschenen Haus. Ich weiß nicht wie, aber der Autorin ist es gelungen, dass mir dabei keine Sekunde langweilig wurde.
Kater Wolfgang so mit einzubinden war für mich als Katzenbesitzerin besonders großartig, da man die eigenen Stubentiger in so vielen Momenten wiedererkennt und sich so noch mehr ins Buch hineinfühlen kann. Und oh Gott, was hatte ich Angst dass dem Kerlchen was passiert...
Die wenigen Nebencharaktere dienen eher dazu, das Geheimnis rund um das Anwesen zu lüften und auch im Leser immer mehr Unbehagen zu wecken. Zu Adrienne hatte ich schnell einen guten Zugang, auch wenn sie definitiv wesentlich mutiger ist als ich es in dieser Situation wäre.
Die letzten 300 Seiten habe ich in einem Rutsch gelesen, da ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte. Alles in sich ist rund - der Hintergrund des Hauses, die Figuren, die Begründungen warum, wieso und weshalb Ashburn House eben anders ist als andere Häuser. Am Ende bleiben keine Fragen offen und man schließt zufrieden das Buch. Nur möglichst nicht direkt vor dem Schlafengehen...

Was war besonders?
Ich hatte Angst! So richtig! Dieses Buch hat mich wirklich in eine so unheimliche Stimmung gebracht, dass ich mich beim Lesen vor Geräuschen in meinem eigenen Haus erschreckt habe. Ganz großes Kino.

Reading Der Fluch von Ashburn House makes me feel like...
...Gänsehaut garantiert. Für jeden, der auf Gruselfaktor beim Lesen steht, absolut zu empfehlen!

Mit herzlichem Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
Veröffentlicht am 14.09.2024

Schöne Adaption des Klassikers

Stolz und Vorurteil - Die Graphic Novel nach Jane Austen
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Wie war's?
Ich bin ja tatsächlich kein eingefleischter Jane Austen Fan. Genau darum fand ich es interessant, den Klassiker in dieser speziellen Form der Graphic Novel zu lesen. Ein ziemlich besonderes ...

Wie war's?
Ich bin ja tatsächlich kein eingefleischter Jane Austen Fan. Genau darum fand ich es interessant, den Klassiker in dieser speziellen Form der Graphic Novel zu lesen. Ein ziemlich besonderes Projekt wie ich finde!
Über die Geschichte an sich muss man ja nicht viel erzählen. Natürlich ist in dieser Form die Tiefe der Story etwas verloren gegangen, was für mich jedoch kein großes Problem war. Die Bilder, die künstlerische Gestaltung, das Design - darum wollte ich diese Aufgabe lesen. Und diese Punkte haben mich wirklich vollends überzeugt. Ich hatte lediglich manchmal Schwierigkeiten, die Schwestern zu unterscheiden.

Was war besonders?
Die Einteilung des Romans in Jahreszeiten hat mir sehr gut gefallen. Durch die Bilder wurde die Story so nochmal anders beleuchtet.

Reading Stolz und Vorurteil makes me feel like...
...eine interessante Form des Klassikers. Trotz fehlender Tiefe sicher auch für Fans der Geschichte zu empfehlen!

Veröffentlicht am 14.09.2024

Herrlich humorvoll geschrieben

The Memories We Make
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Wie war's?
Natürlich weiß man beim Lesen des Klasspentextes schon, worauf es hinauslaufen wird. Nichtsdestotrotz überrascht die Autorin mit, für dieses Genre nicht immer typischen, gut ausgearbeiteten ...

Wie war's?
Natürlich weiß man beim Lesen des Klasspentextes schon, worauf es hinauslaufen wird. Nichtsdestotrotz überrascht die Autorin mit, für dieses Genre nicht immer typischen, gut ausgearbeiteten und interessanten Charakteren. Auch wenn es mir mit Seph manchmal etwas viel wurde, konnte sie mich doch mit ihrem Humor und ihrer oft unbeholfenen Art schnell für sich gewinnen.
Reece und seine Kumpels waren ein Träumchen. So sympathisch, nicht überzogen, und ihre Männerfreundschaft konnte man so richtig spüren. Diese Szenen haben mir besonders viel Freude gemacht.
Der Schreibstil ist flüssig und super humorvoll, ich musste beim Lesen mehr als einmal laut lachen. Lediglich die erotischen Szenen hätte ich so nicht gebraucht, für mich passten sie nicht immer zum Rest der Geschichte.

Was war besonders?
Wer mich kennt weiß ja, dass ich meine "Dramatoleranzgrenze" in diesem Genre schnell überschritten ist. Trotz Seph´traurigem Background wurde es hier aber alles recht realistisch gehalten. Ein klarer Pluspunkt.

Reading The Memories We Make makes me feel like...
...Süße Story mit interessanten Charakteren - ein Blick auf die weitere Reihe lohnt sich!

Mit herzlichem Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar

Veröffentlicht am 14.09.2024

Wohlfühl-RomCom mit Herbstfeeling

Meet me in Autumn. Eine Pumpkin spiced Romance
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Wie war's?
Ich fand es tatsächlich ziemlich süß. Das Ganze wird ja mit "Gilmore Girls but make it spicy" beworben. Also so wirklich spicy fand ich es jetzt nicht. Es ist tatsächlich eher eine RomCom, die ...

Wie war's?
Ich fand es tatsächlich ziemlich süß. Das Ganze wird ja mit "Gilmore Girls but make it spicy" beworben. Also so wirklich spicy fand ich es jetzt nicht. Es ist tatsächlich eher eine RomCom, die zwar mit 2-3 detaillierteren Szenen aufwartet, in der es aber eher darum geht, sich beim Lesen wohlzufühlen. Das Setting, die Charaktere, die Lovestory - alles ist etwas "flacher" gehalten, unterhält dafür aber ungemein und man kann so richtig schön ins Herbstfeeling abtauchen.
Das Gilmore Girls Ding wird aber schon ziemlich ausgereizt: Ich musste mir Logan ständig als Luke vorstellen und war dann irritiert wenn von seinem Bart die Rede war.

Was war besonders?
Im Endeffekt hätte ich die Lovestory nicht mal gebraucht, da das Setting so cool gemacht ist. Diese schrullige Kleinstadt mit ihren ganzen Charakteren... Ein Träumchen!

Reading Meet me in Autumn makes me feel like...
...Wirklich eine süße, herbstliche Rom-Com, die bei mir aber mehr durch das Außenrum punktet.

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Veröffentlicht am 03.09.2024

Brilliant erzählt und recherchiert

The Five
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Wie war's?
"Die Opfer von Jack the Ripper waren nicht 'einfach nur Prostituierte', sie waren Töchter, Ehefrauen, Mütter, Schwestern und Geliebte. Sie waren Frauen. Sie waren menschliche Wesen - als wäre ...

Wie war's?
"Die Opfer von Jack the Ripper waren nicht 'einfach nur Prostituierte', sie waren Töchter, Ehefrauen, Mütter, Schwestern und Geliebte. Sie waren Frauen. Sie waren menschliche Wesen - als wäre das nicht genug."
Ich habe gestern "The Five" beendet und muss einfach sagen, dass ich beim Lesen noch nie mit so vielen Emotionen gerungen habe.
Jack the Ripper ist jedem ein Begriff und über ihn und sein Mysterium wurden zahllose Bücher veröffentlicht. Dies ist das erste (!), welches sich mit seinen Opfern beschäftigt.
Es geht null um ihren Tod, die Art und Weise oder die Suche nach dem Täter. Diese Frauen, ihre Lebensgeschichte und die ihrer Zeitgenossinnen stehen im Fokus - und darum ist man beim Lesen wütend, traurig, fassungslos, geschockt und einfach hochgradig emotional.
Die Autorin (be-)schreibt trotz vieler Quellen und Zitate in einem sehr angenehmen Stil, so dass man hier Seite um Seite flüssig vorwärts kommt. Alles ist genaustens dokumentiert und belegt- Hut ab vor dieser genauen Recherche.

Was war besonders?
Ich könnte und würde gerne so viel über dieses Buch erzählen und diskutieren - aber der Platz reicht hier wirklich nicht. Bitte, wenn es euch interessiert, lest es und lernt die Opfer hinter dem Mythos kennen.

Reading The Five: Das Leben der Frauen, die von Jack the Ripper ermordet wurden makes me feel like...
...ein Muss für jeden, der schon mal ein Buch zum Thema in den Händen gehalten hat.

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