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Veröffentlicht am 29.04.2025

Enttäuschender Hype

Mile High
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Es war einmal ein kleiner Klischeezug, der war vollgepackt mit einem "sündhaft sexy" und "sagenhaft anziehenden" Sportler, seinem Pseudo-Bad-Boy-Image und natürlich seinem Felsen, Pardon, seinem Gemächt. ...

Es war einmal ein kleiner Klischeezug, der war vollgepackt mit einem "sündhaft sexy" und "sagenhaft anziehenden" Sportler, seinem Pseudo-Bad-Boy-Image und natürlich seinem Felsen, Pardon, seinem Gemächt. Eines Tages wurde dieser Klischeezug in ein Flugzeug gesetzt. Da traf er auf die kurvenreiche Flugbegleiterin Stevie, die Hunde liebt und sich auf gar keinen Fall auf einen Klischeezug, äh Pardon, einen Sportler einlassen darf (aus beruflichen Gründen) und möchte (aus privaten Gründen), und es dann doch tut, denn der Sportler ist wirklich sehr perfekt und tätowiert und außerdem macht er sie im Bett völlig fertig. Ihre Worte. Mehrmals. Es gibt nämlich keine andere Formulierungsmöglichkeit, um die körperlichen Fähigkeiten des Klischeezugs auszudrücken, darum wird einfach immer dieselbe verwendet. Wie praktisch.
Jedenfalls rast der Klischeezug dann an allerhand klischeehaften Plottwists vorbei, die jeder voraussagen konnte, der schon mal eine Sport-Romance gelesen hat, in der jemand ehrenamtlich im Tierheim arbeitet. Den obligatorischen, presserummelbedingten Third-Act-Breakup hab ich überblättert, bis dahin, wo das Tierheim gerettet wird.
Die Protagonisten:
Also da kann jemand hinter seinem Bad-Boy-Image noch so einen weichen Kern haben. Wenn ich in einer dunklen, verlassenen Gasse stehe und sage „Nein“ oder „Niemals“, und er drückt mich doch an die Wand der Backsteinmauer, dann hol ich das Pfefferspray raus. Übrigens auch, wenn ein Mann konsequent meine Lieblingsjogginghose kritisiert. Oder wenn er mich bedrängt, obwohl ich ihm gesagt habe, dass ich meinen Job verlieren kann, wenn ich mit ihm zusammen gesehen werde.
Und finally: Er bezeichnet sein Gemächt selbst als FELSEN. Girl, lauf.
Und das Girl? Sie hat Kurven. Alternativ hat sie auch einen kurvenreichen Körper. Ganz ehrlich, ich habe keine Ahnung von ihrer Persönlichkeit, denn selbst, wenn es mal für zwei Sätze darum ging, kommen beide ständig auf kurvige Äußerlichkeiten zurück. Ja, sie auch. Es gibt wirklich nur ein Körperteil, das Stevie häufiger beschreibt als seinen Felsen, und das ist ihr eigener Hintern (kurvig!). Zu ihrer Verteidigung: Er beschreibt seine eigene Ausstattung auch mit großer Hingabe.

Das Genre: Sport-Romance.
Die Anzahl an Seiten, auf denen es tatsächlich um Sport geht (welcher war's eigentlich?), ist maximal einstellig. Ansonsten gehts um: Sein Image, seine Freunde, sein Gemächt und um ein Flugzeug voller strippender Sportler (welcher Sportart noch gleich? Egal, sie haben gute Körper). Ach, und um ihre Kurven.
Die Botschaft:
Stevie leidet sehr unter dummen Sprüchen bezüglich ihres Äußeren. Dieses wird übrigens als „kurvenreich“ beschrieben, falls ich das noch nicht erwähnt hatte. Auch ihr Ex-Freund hat sie immer ziemlich mies behandelt. Als sie ihm begegnet, wird sie natürlich von Zanders gerettet. Und jetzt endlich sind „die Rollen getauscht“, der Ex schüchtert sie nicht mehr ein, "dank des sündhaft sexy Manns", der hinter ihr steht.
Und zu guter Letzt: Es wäre echt schön, wenn die Grammatik-, Syntax-, Logik- und Rechtschreibfehler in den folgenden Auflagen behoben werden würden... Wobei... Ich habe Auflage 7 hier liegen!

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Veröffentlicht am 19.04.2025

Wo Band 3 über Tess und Max?

Love, uncovered
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Der zweite Band der Dilogie hat mir an sich gut gefallen. Es gab viele lustige Szenen, auch Szenen mit Botschaft.
Man konnte auch den Schreibstil gut und flüssig lesen, großartigen Wiedererkennungswert ...

Der zweite Band der Dilogie hat mir an sich gut gefallen. Es gab viele lustige Szenen, auch Szenen mit Botschaft.
Man konnte auch den Schreibstil gut und flüssig lesen, großartigen Wiedererkennungswert hat er allerdings nicht, was total Okay ist.
Einige Szenen und Dialoge fand ich sehr langatmig, manche haben auch die Handlung nicht wirklich voran gebracht und waren daher überflüssig. Das war dann schade, weil es sich von der Story her eigentlich um eine süße Feel-Good-Romanze für Zwischendurch handelt, die man total gern im Urlaub oder auf einer langen Zugfahrt lesen würde, aber dafür hat das Buch dann einfach 100 Seiten zu viel für meinen Geschmack. Ich bin kein Katzenmensch, und hab z.B. die Gespräche über Katzen teilweise überblättert.
Kim bezeichnet Conrad als "Wohlfühlmenschen". Ich fand ihn eher langweilig und eigentlich zu gut, um wahr zu sein. Darum habe ich auch seine Motivation, sich eine Datinghilfe zu engagieren (und dann auch noch ausgerechnet Kim, die keinerlei Referenzen hat) nicht wirklich nachvollziehen können.
Kim fand ich als Charakter deutlich farbiger, wenn auch hier die Rückblenden nicht nötig gewesen wären, um sich in sie Hineinversetzen zu können.
In der zweiten Hälfte des Buches fand ich die Storyline von zwei Nebencharakteren spannender als den Hauptplot, ich wollte eigentlich vor allem wissen, wie es bei denen weitergeht, während Kim und Conrad so in ihren Problemchen rumgedümpelt sind. Ist mir auch noch nie passiert, dass ich den Hauptfiguren am liebsten zugerufen hätte, "Macht mal Platz für die anderen":)
Schade, dass diese Storyline dann so unter den Tisch fiel.

Fazit: Eine Romanze ohne viel Drama, aber mit Humor, die mit 100 Seiten weniger Umfang mehr Lesevergnügen bereitet hätte. Und wenn ich einen Wunsch frei hätte, dann bitte ein Buch über Tess, Lotte und Max (gern dann auch mit weniger Tieren).

Danke an @netgalley.de für das Rezensionsexemplar!!

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Veröffentlicht am 28.03.2025

Wow!

Beneath Broken Skies
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Wow. What a ride. Darauf war ich NICHT vorbereitet. Hab den Klappentext gelesen und spontan gedacht, klar, das will ich lesen. Klang nach einem vielversprechenden Setting, verbunden mit zwei genretypischen ...

Wow. What a ride. Darauf war ich NICHT vorbereitet. Hab den Klappentext gelesen und spontan gedacht, klar, das will ich lesen. Klang nach einem vielversprechenden Setting, verbunden mit zwei genretypischen Hauptfiguren in einem genretypischen Konflikt, also genau das, auf was ich mal wieder richtig Lust hatte. Und ich hatte aus dem Augenwinkel mitbekommen, es gibt einen zweiten Band, klar, das angekündigte Setting bietet natürlich Platz für die Lovestory von zwei Nebenfiguren.
Bis ich kapiert habe, dass es sich um eine Dilogie mit durchgehender Story handelt, war ich dem Buch schon komplett verfallen. Eigentlich mag ich das überhaupt nicht, Geschichten, die auf den letzten fünf Seiten noch einen Cliffhanger einbauen, um auf zwei Bücher ausgedehnt zu werden. Das hier ist viel BESSER! Die letzten 100 Seiten habe ich am Stück durchgesuchtet, weil ich doch einfach nur wollte, dass alles gut ausgeht und gleichzeitig ahnte, es wird (erstmal) nicht gut ausgehen, und dann gibt’s den Cliffhanger, und als ich mich mit dem gerade arrangiert habe, stellte sich raus, das war gar nicht der richtige Cliffhanger, es wird noch krasser, und ich liebe alles daran.
Ich freue mich riesig auf Band 2, kann es kaum erwarten und habe gleichzeitig wirklich Angst davor.
Wer mal wieder mitfühlen und mitleiden möchte, ganz große Leseempfehlung.
Danke an @netgalley und den Verlag für das Rezensionsexemplar.

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Veröffentlicht am 02.01.2025

Neue Academyreihe

Bloomsbury Campus (1) - Hidden secrets
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Kuscheldecke raus, neue Academy-Romance am Start!
Band 1 von „Bloomsbury Campus“ wirbt mit großen Zauberworten: „Enemies to lovers“, „Small-Town-Setting“, „Forbidden Love“, „Extraprise Spice“. Noch dazu ...

Kuscheldecke raus, neue Academy-Romance am Start!
Band 1 von „Bloomsbury Campus“ wirbt mit großen Zauberworten: „Enemies to lovers“, „Small-Town-Setting“, „Forbidden Love“, „Extraprise Spice“. Noch dazu wird eingeladen in eine Privatuniversität an der Küste von Wales – hach, mein Herz schlägt doch immer schnell für britische Academys!
Leider beruhigte sich der Herzschlag auch schnell wieder, und einmal mehr wünsche ich mir, die Marketingabteilungen würden sich etwas neues ausdenken. Weniger „tropischer“ Einheitsfachjargon, mehr vom Inhalt. Denn Emma Bellmore hat ein wirklich schönes Buch geschrieben, aber halt nicht das, womit geworben wird.
Von den „Enemies“ habe ich nicht viel gemerkt, dafür war das „to lovers“ zu schnell klar und dass alles „forbidden“ ist, wurde zweimal zu oft erwähnt. Die „Extraprise Spice“ entspricht der handelsüblichen (aber gelungenen) Dosis, dafür beschränkt sich der Alltag in der kaum beschriebenen Universität auf deren unangenehmere Parts (wie man eine Hausarbeit schreibt, muss ich mir nicht seitenlang durchlesen). Die Schaffarm von Ellis war mein persönliches Highlight und ich hätte mir noch mehr solcher Wales-Momente gewünscht, da ich „Small Town“ schon oft gelesen habe, aber bisher noch nie ein Buch, das in Wales spielt!
Toll fand ich, wie sehr Lily für ihr Studium und für ihre akademische Laufbahn brennt, und dass das Buch mit ihrer Vergangenheit auch eine Thematik anspricht, die leider noch immer viel zu häufig an Universitäten vorkommt.
Neben den Schafen war mein zweites Highlight übrigens Lilys Mitbewohnerin Elsa – darum liegt die Kuscheldecke auch schon für Band 2 bereit, und ich hoffe, dass es da noch mehr Wales gibt!

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Veröffentlicht am 02.01.2025

Viel Uni, viele Zimtschnecken, wenig Irland

Bloomsbury Campus (2) - Tough decisions
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Wenn ihr WENIGER Zeit damit verbringen möchtet, durch Instagram und Tiktok zu scrollen, dann solltet ihr dieses Buch nicht lesen. Denn ganz eventuell hat es die Nebenwirkung, dass man ganze Nachmittage ...

Wenn ihr WENIGER Zeit damit verbringen möchtet, durch Instagram und Tiktok zu scrollen, dann solltet ihr dieses Buch nicht lesen. Denn ganz eventuell hat es die Nebenwirkung, dass man ganze Nachmittage damit verbringt, Backvideos anzuschauen. Dass man sich spontan zum Zimtschneckenbacken bei einer Freundin einlädt. Oder dass sich der nicht-lesende Freund wundert, warum um alles in der Welt man jetzt einen Hefewürfel im Kühlschrank beherbergt.
Das war also die Geschichte, wie ich mit einem neuen Hobby ins neue Jahr gestartet bin😊
Zur Geschichte von Emma Bellmore: Ich hatte gehofft, dass Band 2 der Bloomsbury-Campus-Reihe ein paar Versäumnisse aus Band 1 nachholt. Leider bleibt der Campus auch hier eher blass, und Elsa lässt ihre Leserschaft sehr ausführlich an ihrem Unifrust teilhaben – so dass ich irgendwann selbst frustriert war. Die Szenen, in denen sie mit Hunter lernt, waren mir schlichtweg zu lang.
Auch hatte ich gehofft, mich weiter von der walisischen Landschaft verzaubern lassen zu dürfen. Hier hatte Band 1 gute, aber leider zu wenig Ansätze. Nun... Am Ende des Buches macht Elsa eine Reise, und leider fand ich DIESES Land deutlich eindrucksvoller, farbiger und emotionaler beschrieben als das, in dem die ersten 75 Prozent des Buches stattfinden.
Fazit: Wer nach Backinspiration sucht, ist absolut richtig. Wer sich mit dem Gedanken trägt, ein Wirtschaftsstudium anzustreben oder nach Wales zu reisen, vielleicht nicht ganz...
Danke an @team.bloggerportal und den Verlag für das Rezensionsexemplar!

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