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Veröffentlicht am 08.11.2020

Sich selbst etwas Gutes tun!

7 Minuten am Tag
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Nun habe ich mich einige Zeit mit dem neuen Buch der Spiegel-Bestsellerautorin Dr. Med. Franziska Rubin beschäftigt. Der Titel „7Minuten am Tag – endlich gesünder leben“ und der Slogan „Das Buch, das Ihre ...

Nun habe ich mich einige Zeit mit dem neuen Buch der Spiegel-Bestsellerautorin Dr. Med. Franziska Rubin beschäftigt. Der Titel „7Minuten am Tag – endlich gesünder leben“ und der Slogan „Das Buch, das Ihre Gesundheit für immer verbessert“ haben mich neugierig gemacht.
Durch Zufall habe ich kürzlich in einer NDR-Talkshow die Autorin bei einem Interview erlebt. Und sie hat mich mit erfrischenden und humorvollen Art gleich begeistert. Und einige der anwesenden Gäste durften ja gleich einige gesunde Dinge aus ihrem Buch, wie z.B. einen Kurkumatrink ausprobieren. Sie hat auch ihren Gesundheitsratgeber ausführlich vorgestellt und sie hat erzählt, wie sie alles getestet hat und zu dem Ergebnis gekommen ist, dass nur 7 Minuten am Tag reichen, um aufzutanken, sich energiegeladener, gesünder und attraktiver zu fühlen. Sie erzählt in ihrem Ratgeber, wie sie jeden Tipp erlebt hat und wie man mit etwas Experimentierfreude und guter Laune gesündere Verhaltensweisen so in den Alltag einbauen kann, dass sich daraus gute Gewohnheiten entwickeln.
Und nun können wir starten: 7 Wochen gibt es je 7 Tipps aus den Bereichen Gesundheit, Ernährung, Selbstreflexion, Bewegung, Ich und Du, Achtsamkeit und Schönheit. Und es ist kaum zu glauben, es dauert wirklich nur 7 Minuten. Hier mal eine Auflistung von 7 Tipp: 1. Sehkraftverstärken (die Übung finde ich klasse), 2. Ärger einfach weg atmen (kann oft mehrmals am Tag brauchen), 3. Goldene Milch (ein Gesundmacher - einfach spitze, aber Kurkuma ist halt nicht jedermanns Sache), 4. Kluge Entscheidungen treffen (Für und Wider abwägen), 5. Seilspringen ohne Seil (einfach mal ausprobieren), 6. Und tschüss Energieräuber (falsche Freunde feuern) und 7. Facelifting-Yoga (Gesichtsgymnastik – einfach ausprobieren). Ich finde ja diese Tipps schon klasse.
Nun zur Aufmachung des Buches. Mit einem Vorwort bereitet uns die sympathische Autorin auf das Buch vor. Es gibt eine Einweisung, z.B. ist es total egal mit welchem Wochentag man startet. Sie erklärt, wie jeder Tipp aufgebaut ist und dann gibt es ja noch den „Ankertag“. Hier soll man überlegen, was einem am besten gefallen hat, man kann seinen Favoriten im Gehirn verankern.
Aber nun starten wir endlich. Wir beginne mit der Vorbereitung für Woche 1 (muss ich noch etwas einkaufen oder habe ich alles zuhause was ich brauche), dann kommen die 7 Tipps und dann der Ankertag. Meine Lieblingswoche ist Woche 7 (Sehkraftverstärken, Ab in den Wald!, Invervallfasten, Stoisch geht’s besser, Schritte sammeln, Zwiegespräche und Seelendoping. Einfach spitze.
Gerne vergebe ich für diesen interessanten, lehrreichen und gewinnbringenden (für mich selbst) Ratgeber 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 06.11.2020

Ein herrliches Weihnachtsbackbuch

Melissa Fortis Weihnachts-Backbuch
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Schon der Anblick dieses herrlichen Backbuches lässt das Herz jedes Weihnachtsfans höher schlagen. Und die Italienerin Melissa Forti versprüht auch sofort gute Laune und mit diesem Weihnachtsbackbuch ...

Schon der Anblick dieses herrlichen Backbuches lässt das Herz jedes Weihnachtsfans höher schlagen. Und die Italienerin Melissa Forti versprüht auch sofort gute Laune und mit diesem Weihnachtsbackbuch präsentiert sie einen Schatz an Leckereien, der unvergleichlichen Genuss garantiert.
Das wunderschön gestaltete Buch mit dem roten Lesebänchen beginnt mit einem Vorwort von Tim Raue. Er erzählt uns, wie er Melissa Forte kennengelernt hat, und zwar hatte in sein Freund Tim Mälzer im Rahmen der TV-Serie Kitchen Impossible in Melissas Tea Room & Cakes nach Sarzana geschickt, wo er Melissas Tirmaisu-Torte nachbacken musste. Und wie stellt Tim schon schön fest backen ist halt nicht kochen und daher ist er dramatisch an dieser Aufgabe gescheitert. Es ist also noch kein Meister vom Himmel gefallen.
Melissa lädt uns in diesem Buch, in dem über 70 Rezepte vorhanden sind, ihre Werke nach zu backen. Und ich muss sagen, das ist eine ganz schöne Herausforderung.
Und nun zur Gestaltung des Buches, das in drei Kapitel unterteilt ist, und zwar „Große Torten & prächtige Kuchen“, „Plätzchen, Kleingebäck & mehr“ und „Weihnachtsbrote & anderes Gebäck. Den einzelnen Rezepten sind zum Teil mehrere Buchseiten gewidmet und begeistert war ich von den tollen weihnachtlichen Fotos, mit denen die fertigen Kunstwerke – und Kunstwerke sind die Torten von Melissa wirklich – präsentiert werden. Jedes Rezept beginnt mit einer genauen Erklärung, woher die Leckerei stammt, wann sie in dem Land serviert wird. Dann gibt es eine Zutatenliste und natürlich eine genaue Beschreibung der Zubereitung. Beim Zubereiten mancher Köstlichkeiten ist für mich jedoch schon eine gewisse Erfahrung und Fingergeschick notwendig. Was mich begeistert hat, waren die „Weihnachtlichen Milchbrötchen“, diese waren leicht zum Zubereiten und leider auch schnell von meinen Lieben verzehrt. Ich habe es nicht geschafft ein Foto zu machen.
Selbstverständlich vergebe ich für dieses weihnachtliche Kunstwerke gerne 5 Sterne und ich weiß auch schon, wem ich damit eine große Freude bereiten kann.

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Veröffentlicht am 03.11.2020

Eine tolle Unterhaltungslektüre

Emilies Erbe
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„Emilies Erbe“ aus der Feder der Autorin Bianca Elliott ist der gelungene Auftakt der „Sommerroth-Reihe“. Die Geschichte beginnt in Ostpreußen auf Gut Zimny. Hier lebt die 20jährige Emilie mit ihrer Familie. ...

„Emilies Erbe“ aus der Feder der Autorin Bianca Elliott ist der gelungene Auftakt der „Sommerroth-Reihe“. Die Geschichte beginnt in Ostpreußen auf Gut Zimny. Hier lebt die 20jährige Emilie mit ihrer Familie. Mit großer Hingabe widmet sie sich der Zucht ihrer geliebten Pferde. Doch als die Rote Armee angreift, muss die Gutsherrntochter überstürzt fliehen. In ihrer Not trifft sie auf Leutnant Johann Sommerroth der ihr und den Trakehnern in den Westen helfen will. Emilie schöpft wieder Hoffnung, denn noch ahnt sie nicht, welche schweren Prüfungen das Leben noch für sie bereithält.
70 Jahre später laufen auf Gut Sommerroth die Vorbereitungen für das diesjährige Familientreffen.
Plötzlich entdeckt Marisa auf der Allee zum elterlichen Anwesen eine alte Dame. Es ist Emilie – ihre lange verschollene Großmutter, über die nie jemand spricht! Nur wenig später wird Marisa klar, die Vergangenheit des Gestüts enthält ein dunkles Geheimnis…..
Zu Beginn des Buches findet man gleich ein Personenverzeichnis, das beim Lesen sehr hilfreich war. Die interessante Geschichte beginnt in Ostpreußen auf Gut Zimny. Hier erleben wir Emilie in ihrem Elternhaus und bei ihrer Lieblingsbeschäftigung, die Arbeit mit ihren Pferden. Wir lernen einiges über die Zucht der Trahekner. Und dann tauchen wir wieder tief in die Geschichte ein, die Flucht aus Ostpreußen. Es ist nicht in Worte zu fassen, was diese Leute alles erleben und erleiden mussten. Beim Lesen dieser Seiten hatte ich schreckliche Bilder vor meinem inneren Auge. Mutig fand ich Leutnant Sommerroth, der Emilie geholfen hat und der ja dann noch eine wichtige Rolle in ihrem Leben gespielt hat. Etwas verwirrend fand ich jedoch den ständigen Wechsel zwischen Gut Sommerroth – hier lernen wir die mittlerweile große Familie Sommerroth kennen – und Emilies Geschichte. Aber letztendlich wurde es dadurch mit der Zeit immer spannender und am Ende hat sich alles zu einem großen Ganzen zusammengefügt…
Ein tolle Unterhaltungslektüre, die mir unterhaltsame Lesestunden beschert hat. Das Cover ist ein echter Hingucker. Gerne vergebe ich für dieses Lesevergnügen 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 02.11.2020

Ein absolutes Traumbuch

Ein Winter voller Träume
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In „Ein Winter voller Träume“ entführt uns die Autorin Mia Jakobsson nach Schweden. Und hier werden wir sofort von der skandinavischen Winterstimmung gefangen genommen.
Hier, in dem zauberhaften Norraker ...

In „Ein Winter voller Träume“ entführt uns die Autorin Mia Jakobsson nach Schweden. Und hier werden wir sofort von der skandinavischen Winterstimmung gefangen genommen.
Hier, in dem zauberhaften Norraker im Jämtland, wo jeder jeden kennt, lebt die junge Witwe Krstin mit ihren drei Kindern. Und als Briefträgerin kennt sie die Sorgen, Nöte und Wünsche ihrer Mitmenschen umso besser. Und als die kranke Alma sich sehnsüchtig wünscht, ihren Enkel Jerik nach Jahrzehnten wiederzusehen, schreibt Kristin ihr in seinem Namen liebevolle Briefe. Und genau diese Briefe geben Alma neuen Lebensmut. Doch dann will Alma ihren Enkel endlich sehen und will nach Stockholm reisen. Da engagiert Kristin in ihrer Not einen Schauspieler, der den Verschollenen für Alma spielen soll. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse und es gerät einiges aus dem Ruder, denn plötzlich taucht der echte, äußerst attraktive Jerik auf….
Auch war das schön! Einfach super, gigantisch und einzigartig. Selten, dass ich einen Winter- und Weihnachtsroman gelesen habe, der mir ein Dauergrinsen ins Gesicht gezaubert hat. Liebenswerte Protagonisten – von denen ich mir jeden einzelnen bildlich vorstellen kann - machen diesen Roman zu etwas ganz besonderem. Und alles spielt sich vor einer zauberhaften Kulisse, die ich mir wunderbar vorstellen kann, ab. Hier in diesem wunderschönen Ort kümmern sich die Einwohner noch um ihre Mitmenschen. Allen voran Kristin, eine liebenswerte Person, die ich sofort ins Herz geschlossen habe. Durch ihren Beruf als Briefträgerin weiß sie um manchen Kummer. Kristin hat ein großes Herz und so tritt sie gerne – für mich als guter Engel im verborgenen – in Aktion. Leider bringt sie sich dadurch manchmal in unmögliche Situationen. Wenn ich mir gewisse Szenen bildlich vorstelle, muss ich lauthals lachen. Die erste Begegnung mit dem Schauspieler oder ist es doch der echte Jerik bringen Kristin an ihre Grenzen. Zumal die Luft zwischen den beiden auch noch knistert. Toll fand ich auch Kristins Kinder und ihr Haustier Emil, einem Hahn. Es ist immer eine gewisse Herzenswärme zu spüren. Und den Geruch von Almas Zimtschnecken (hierzu gibt es ja am Ende des Buches das Rezept und noch viele mehr) habe ich jetzt noch in der Nase. „God Jul“ kann man da nur sagen. Eine herrliche Winter- und Weihnachtsgeschichte, die wie eine wohltuende Umarmung ist.
Das Cover ist auch ein echter Hingucker. Hier im tiefverschneiten Schweden würde ich auch gerne Weihnachten verbringen. Für diese Lesevergnügen der Extraklasse, das mir Traumlesestunden beschert hat, vergebe ich gerne 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 01.11.2020

Ein sensationeller Auftakt

Palais Heiligendamm - Ein neuer Anfang
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„Palais Heiligendamm“ ist der äußerst gelungene Auftakt einer 2-bändigen Saga, in der uns die Autorin Michaela Grünig nach Heiligendamm entführt. Und schon nach dem Lesen der ersten Zeilen merkt man, dass ...

„Palais Heiligendamm“ ist der äußerst gelungene Auftakt einer 2-bändigen Saga, in der uns die Autorin Michaela Grünig nach Heiligendamm entführt. Und schon nach dem Lesen der ersten Zeilen merkt man, dass die Autorin mit Heiligendamm eine ganz besondere Liebe verbindet. Und auch mich hat dieser Ort mit seinem Charme und seinem besonderen Flair be- und verzaubert. Und hier lässt sie uns in die Welt der Berliner Hotelierfamilie Kuhlmann Anfang des 20sten Jahrhunderts eintauchen.

Hier an der Ostseeküste in dem von herrlichen Buchwäldern umgebenen Doberan, das ganz in der Nähe von Heiligdamm liegt hat Heinrich Kuhlmann sein Palais Heiligendamm eröffnet. Und Kuhlmann hat große Pläne. Zusammen mit seinem sensiblen Sohn Paul, der sich jedoch mehr für Musik begeistert, will er das Hotel in die Spitze führen und somit dem berühmten Grand Hotel Konkurrenz machen. Aber das ist nicht so einfach. Die High Society steigt lieber weiter bei dem etablierten Rivalen ab. Aber das hat ausgerechnet die junge Tochter Elisabeth, die gerne eine Hotellehre gemacht hätte, eine tolle Idee und zeigt kaufmännisches Geschick. Heinrich Kuhlmann gerät in eine Zwangslage und dann eilt im ausgerechnet der Emporkömmling Julius Falkenhayn zu Hilfe….

Wow! Gigantisch! Einfach sensationell! Der Schreibstil der Autorin ist einfach herausragend. Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an gefesselt und nicht mehr losgelassen. Wenn ich die Augen schließe, befinde ich mich im Palais Heiligendamm, stehe in der prächtigen lichtdurchfluteten Eingangshalle, sehe das geschäftige Treiben und bin einfach nur beeindruckt. In der Küche schaue ich dem Koch und seinen fleißigen Helfern beim Zubereiten erlesener Speisen zu und habe deren Duft förmlich in der Nase. Der Leser merkt einfach, dass die Autorin einen besonderen Bezug hat, denn ihre Groß- und Urgroßeltern waren Hoteliers, so herausragend ist alles beschrieben. Es bedarf vieler fleißiger Helfer, damit sich die all die Adeligen, Industriellen und Großgrundbesitzer im Palais Heiligendamm wohlfühlen. Doch es wird der Familie Kuhlmann nicht leicht gemacht, hier am Ort Fuß zu fassen. Immer wieder werden ihre Steine in den Weg gelegt. Aber nun zur Familie Kuhlmann. Sie lebt mit ihren drei Töchter und Paul in Privaträumen im Palais. Mutter Ottlie ist meinen Augen eine hartherzige Frau, die ihre Töchter am liebsten reich verheiraten will ohne sie je nach ihren Wünschen gefragt zu haben, und dafür geht sie sogar über Leichen. Ins Herz geschlossen habe ich die junge Elisabeth, die ja förmlich für das Palais brennt und wahrlich nicht glücklich ist, wenn sie ihren Tag mit langweiligen Strickarbeiten verbringen soll. Ich habe mich riesig gefreut, als sie immer mehr Aufgaben im Hotel übernommen hat und sie ist ja förmlich mit ihren Ideen über sich hinausgewachsen. Aber als eine Intrige die Familie in die Knie zwingt, tritt Julius Falkenhayn in Erscheinung. Natürlich lernen wir alle Familienmitglieder bestens kennen. Und Paul hat bei mir einen besonderen Stellenwert eingenommen. Mit seiner Musik hat er mich wirklich sehr berührt. Und als dann auch noch der erste Weltkrieg ausbricht, überschlagen sich die Ereignisse förmlich. Beeindruckend wie uns die Autorin längst vergangene Geschichte wieder nahebringt. Ich hatte schreckliche Bilder vor meinem inneren Auge, die Gänsehautfeeling gesorgt haben. Welches Leid und Elende mussten die Menschen ertragen. Aber Elisabeths Schicksal ist mir sehr nahe gegangen und Folgen haben für feuchte Augen gesorgt. Ich hatte beim Lesen ständig dieses Kribbeln in mir, den die Spannung stieg von Seite zu Seite und ich war neugierig was mich als nächstes erwartet. Einfach genial!

Eine spannende, gefühlvolle und berührende Geschichte, die mich jetzt nach Beendigung des Buches nicht loslässt. Für mich ein Lesehighlight der Extraklasse. Auch das Cover ist ein echter Hingucker. Für diese Traumlektüre vergebe ich gerne 5 Sterne (leider können es nicht mehr sein) und ich freue mich schon riesig auf die Fortsetzung.

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