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Veröffentlicht am 28.02.2025

Ein absolutes Kochbuchhighlight

Vegetarisch
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„Vegetarisch“ das neue große Kochbuch von Sternekoch Paul Ivic (Küchenchef des Wiener Sternerestaurants TIAN) hat mich total neugierig gemacht. Und schon als ich die Einleitung gelesen habe „Die Lust am ...

„Vegetarisch“ das neue große Kochbuch von Sternekoch Paul Ivic (Küchenchef des Wiener Sternerestaurants TIAN) hat mich total neugierig gemacht. Und schon als ich die Einleitung gelesen habe „Die Lust am Kochen und Essen“, hatte ich das Gefühl, mich mit dem Autor zu unterhalten. Er gibt uns auch eine genaue Gebrauchsanleitung zu diesem Buch, in dem wir 300 alltagstaugliche Rezepte – für meistens 4 Personen - finden. Auf über 400 Seiten entführt uns Paul Ivic in seine Welt. Dies hier ist das ultimative Standardwerk für vegetarische Genießer*innen.
Besonders gefällt mir auch die hochwertige Aufmachung des Buches mit den zwei wunderbaren Lesebändchen. Begeistert bin ich auch von all den tollen Bilder, die der Fotograft Ingo Pertramer geschossen hat. Natürlich ist das Ganze gewürzt mit jeder Menge Fachwissen, das manchmal wirklich sehr hilfreich ist. Ebenso interessant finde ich den Saisonkalender. Auch die Unterteilung der Rezepte ist klasse. Und hier gibt es gleich die perfekte Warenkunde dazu. Wir finden „Salate und Blattgemüse“; „Kohl“; „Mediterrane Gemüse“; „Kürbisgewächse“; „Wurzel- und Knollengemüse“; „Lauchgewächse“; „Noch mehr Knollen“; „Pilze“; „Hülsenfrüchte, frisch und getrocknet“; „Reis und Getreide“ und „Wildpflanzen und Kräuter“.
Einige Rezepte sind sofort auf meinem Speiseplan gewandert, u.a. „Schupfnudeln mit Brokkoli und Melone“ (eine besondere Geschmacksexplosion); „Kürbisgnocchi“; „Süßkartoffeln mit Dillsauce und Frittierten Kapern. Dies ist nur ein klitzekleiner Einblick in all die kulinarischen Köstlichkeiten, die dieses Meisterwerk zu bieten hat.
Für mich ein absolutes Kochbuchhighlight, das in keiner Küche fehlen darf. Selbstverständlich vergebe ich hierfür sehr gerne 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 28.02.2025

Ein toller Ratgeber

Alles im Hochbeet
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„Alles im Hochbeet“ – auf das Buch war ich neugierig, zumal ich mir im diesem Jahr ein kleines Hochbeet für meine Terrasse anlegen möchte. Der Autor David Hurrion hat zeit seines Lebens als Gärtner gearbeitet. ...

„Alles im Hochbeet“ – auf das Buch war ich neugierig, zumal ich mir im diesem Jahr ein kleines Hochbeet für meine Terrasse anlegen möchte. Der Autor David Hurrion hat zeit seines Lebens als Gärtner gearbeitet. Er ist ausgebildeter Gartenbauer und hat sich umfassendes Wissen sowie viel praktische Erfahrung mit Zier- und Nutzpflanzen sowie Anbaumethoden angeeignet. Er gibt Kurse, schreibt für Magazine, arbeitet als Moderator und lebt in Südengland, wo er auch einen großen Garten besitzt. In diesem Ratgeber finden wir alles, von Gemüse über Zierpflanzen bis zu Gestaltungsideen. Es gibt Schritt-für-Schritt Anleitungen, damit wirklich jeder das für ihn passende Hochbeet findet und gestaltet.
Mir gefällt die Gestaltung des Buches sehr gut. Zu Beginn finden wir gleich „Die Basics“. Und hier liest sich dieser Ratgeber wie ein spannender Roman. Viele denken, das Hochbeetgärtnern sei ein Konzept der modernen westlichen Welt und es ist entstanden, als Häuser und die dazugehörigen Grundstücke immer kleiner wurden. Das stimmt aber nicht, denn es gibt sie bereits seit 440 v. Chr. Damals begann man, Pflanzen in großen, mit bester Erde gefüllten Steintrögen zu kultivieren. Hierzu finden wir im Buch wunderbare Bilder, die uns die terrassierten Hänge von Machu Picchu in Peru zeigen. Dann finden wir ein Kapitel „Was anbauen“; „Hochbeete gestalten“; Hochbeete bauen und anlegen“ und zu guter Letzt die laufende Pflege. Ich habe in diesem Buch viele Ideen für mein kleines Kräuterhochbeet gefunden und freue mich riesig dieses anzulegen. Eine interessante Idee finde ich auch Blumenhochbeete, alles bestens wirklich für kleine Gärten geeignet. Dankbar bin ich auch für die zahlreichen hilfreichen Expertentipps. Natürlich muss auch noch die interessanten Beiträge der Hochbeet-Profis Doris Kampas und Anja Klein erwähnen.
Ein wirklich tolles Buch, nicht nur für Gartenliebhaber. Selbstverständlich vergebe ich für diesen herausragenden Ratgeber sehr gerne 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 28.02.2025

Eine spannende Fortsetzung

Der Schutz der Freundschaft
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„Der Schutz der Freundschaft“ ist nun bereits – und das ist kaum zu glauben – der 11. Band der Falkenbach-Saga aus der Feder der Spiegel Bestseller-Autorin Ellin Carsta. Ich bin ja schon richtig süchtig ...

„Der Schutz der Freundschaft“ ist nun bereits – und das ist kaum zu glauben – der 11. Band der Falkenbach-Saga aus der Feder der Spiegel Bestseller-Autorin Ellin Carsta. Ich bin ja schon richtig süchtig nach dieser Buchreihe und habe schon mit großer Neugierde auf diesen historischen Roman gewartet. Ich wollte doch unbedingt wissen, was es bei den Familien von Falkenbach und Lehmann Neues gibt.
Der Inhalt: Bernried am Starnberger See, 1942: Paul-Friedrich von Falkenbach und Wilhelm Lehmann engagieren sich in der Widerstandsgruppe des Kreisauer Kreises. Aber das Risiko ist groß. Was können sie damit wirklich bewirken? Zum ersten Mal kommt ihnen der Gedanke, gemeinsam mit ihren Familien Deutschland zu verlassen. Immerhin haben sie noch immer die Goldbarren in einer geheimen Höhle in der Nähe von Innsbruck versteckt, ein beträchtliches potenzielles Startkapital. Doch erst mal fokussieren sich Wilhelmine von Falkenbach und ihr Vater wieder auf die Pferdezucht. Dabei wollen sie sicherstellen, dass die Tiere nicht für den Krieg beschlagnahmt werden. Die Nazis schicken einen neuen Inspektor, um die Zwangsarbeiter auf Gut Falkenbach zu überwachen. Er gibt sich überaus menschlich und kommt besonders Wilhelmine schnell näher, aber ist er wirklich vertrauenswürdig?
Wow, was für eine gigantische Fortsetzung. Die Autorin versteht es, den Leser vor der ersten Zeile an in den Bann der Geschichte zu ziehen. Ihr Schreibstil ist einfach fantastisch. Sie hat auch dieses Mal wieder die fiktive Handlung mit historischen Fakten verwoben und bringt uns so vergangene Geschichte mit aller Deutlichkeit nahe. Wenn ich die Augen schließe, befinde ich mich auf Gut Falkenbach und das Gelesene läuft wie ein Film vor meinem inneren Auge ab. Ich stehe noch immer unter Strom und bekomme Gänsehautfeeling, wenn ich mir gewisse Szenen vor Augen führe. Es gibt ja wieder jede Menge Neuigkeiten bei den beiden Familien und diese sorgen für mächtigen Wirbel.
Besonders Paul-Friedrich ist um die Familie besorgt und ist ständig bemüht diese zu schützen. Doch ich habe das Gefühl, dass dies immer schwieriger wird und so sind seine Zukunftspläne – die mit viel Fingerspitzengefühl geplant werden müssen – überhaupt nicht abwegig. Ich bin neugierig, was mit in der Zukunft noch alles erwartet. Und dann ist da dieser neue Lagerinspektor. Auch hier bin ich schon gespannt, ob sich zarte Bande zwischen Wilhelmine und Viktor entwickeln. Der Spannungsbogen ist ja wirklich gigantisch und besonders zum Ende hin, wird mir etwas mulmig. Was wird uns hier noch erwarten?
Für mich ist auch dieser 11. Band ein absolutes Lesehighlight, das ich regelrecht verschlungen habe.
Ich freue mich schon riesig auf die Fortsetzung und vergebe selbstverständlich sehr gerne 5 Sterne.
Für mich hat auch das wunderschön gestalte Cover Wiedererkennungswert.

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Veröffentlicht am 25.02.2025

Ein absolutes Kochbuchhighlight

Winterfest
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Ich bin ja immer auf der Suche nach neuen Rezepten und neuen Ideen. Das ist mir „Winterfest. Das Kochbuch für ein starkes Immunsystem und mehr Energie“ ins Auge gestochen. Die Autorin Rachel de Thample ...

Ich bin ja immer auf der Suche nach neuen Rezepten und neuen Ideen. Das ist mir „Winterfest. Das Kochbuch für ein starkes Immunsystem und mehr Energie“ ins Auge gestochen. Die Autorin Rachel de Thample unterrichtet Ernährungs- und Fermentationskurse am River Cottage in Denver und an der Plant Academy in London. Außerdem arbeitet sie als Journalistin für verschiedene renommierte Zeitschriften. Sie ist eine preisgekrönte Autorin, die bereits sechs Kochbücher verfasst hat.
Mir gefällt die Aufmachung des Buches mit dem farbigen Vorsatzpapier und den zwei Lesebändchen sehr gut. Und schon die Einführung in dieses tolle Kochbuch liest sich wie ein spannender Roman. Das Buch ist eine freundliche Einladung, sich auf die essenzielle Verlangsamung des Winters einzulassen. Es bietet ein Repertoire kulinarischer Schätze zum Auftanken, die sowohl die Geschmacksknospen verführen als auch das Immunsystem stärken und das ist zu dieser Jahreszeit ja besonders wichtig. Die Autorin hat getreu dem Motto „Essen ist Medizin“ aus einer Schatztruhe voller Heilmittel geschöpft, die zum Teil einige Hundert Jahre alt sind, hat sie entstaubt, poliert und ihnen einen neuen Touch verliehen. Das Buch zeigt uns, wie wir uns für miese Tage winterfest machen und uns mit den richtigen Zutaten und Nährstoffen gegen den nächsten Schnupfen wappnen können und das finden wir in dem Kapitel „Essen als Medizin“.
Mir gefällt auch die Kapiteleinteilung des Buches. Jedes Kapitel beginnt mit wunderschönen Bildern, die Balsam für die Seele sind. In „Frühstück und Brunch“ beginnen wir gleich mit einem schmackhaften Guten-Morgen-Kräuter-Tee. Dann folgen „Snacks, Salate und Beilagen“ - wie wäre es hier mit Ligurischen Lauch-Pfannkuchen. Natürlich dürfen zu dieser Jahreszeit „Brühen, Suppen und Eintöpfe nicht fehlen. Auch hier finden wir eine große Auswahl und es ist sicher für jeden etwas dabei. Besonders begeistert bin ich von den „Wärmenden Hauptgerichten“ wie z.B. der Blumenkohl-Lasagne. Interessant fand ich auch „Heilmittel aus der Vorratskammer“- wie wäre es mit eingelegten Ingwer mit Rhabarber. Selbstverständlich darf auch „Süßes“ nicht fehlen. Hier stechen mir die Zitronenschneebälle sofort ins Auge. Und zu guter Letzt finden wir „Tonika, Tees und Mocktails.“
Ein gigantischer Kochbuch für ich ein Highlight. In diesem Buch findet man viel mehr als nur Rezepte. Ein tolles Gesamtpaket, das mich total begeistert und für das ich sehr gerne 5 Sterne vergebe.

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Veröffentlicht am 25.02.2025

Ein toller Wohlfühlroman

Wer zu spät kommt, den belohnt das Leben
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Auf das neue Buch von Kristina Günak war ich total neugierig. Und schon das wunderschön gestaltete Cover und der Titel haben mich magisch angezogen. Ich war schon gespannt, welche Geschichte sich wohl ...

Auf das neue Buch von Kristina Günak war ich total neugierig. Und schon das wunderschön gestaltete Cover und der Titel haben mich magisch angezogen. Ich war schon gespannt, welche Geschichte sich wohl dahinter verbirgt.
Der Inhalt: Ella Mohnbaum, preisgekrönte Journalistin, hat von allem zu viel. Zu viel Möbel, zu viel Klamotten und viel zu viel Stress. Deshalb verzichtet sie ein Jahr auf Konsum und zieht in ein Tiny House in der kleinen Siedlung eines idyllischen Biohofs. Nur mit Dingen, die sie wirklich braucht. Am Ende soll daraus eine Reportage werden. Die neuen Nachbarn der eingeschworenen Gemeinschaft beäugen den Eindringling zunächst zurückhaltend. Und Ella bekommt es, mitten in der Natur und allein mit ihren Gedanken, das erste Mal in ihrem Leben mit sich selbst zu tun. Der attraktive blonde Nachbar Jakob ist da eine sehr willkommene Ablenkung. Der zeigt sich aber zunächst überraschend abweisend.
Ach, war das schön. Die perfekte Wohlfühllektüre, mit einem interessanten Thema, das mich auch nachdenklich gemacht hat. Ella, eine äußerst liebenswerte und sympathische Protagonistin, steht vor einem Wendepunkt in ihrem Leben. Getrennt von ihrem Mann, die Kinder aus dem Haus, ihr Zuhause verkauft – ein Neuanfang für Ella. Zuerst mal will sie sich hier in der kleinen Siedlung eine Auszeit gönnen. Sie reduziert alles auf ein Minimum, doch am Anfang scheint dies gar nicht so leicht zu sein und es gibt so manche Hürde zu überwinden. Es ist schön zu beobachten, wie sich Ella verändert und wieder zu sich selbst findet. Sie will den roten Faden, der sich durch ihr Leben zog durchschneiden und endlich wieder an sich selbst denken. Mir gefällt auch die Gemeinschaft, die hier in der Siedlung herrscht, in der fast jeder wie es scheint, sein Päckchen zu tragen hat. Gemeinsam schaffen sie viel, unterstützen sich gegenseitig und helfen auch – als ein großes Unglück geschieht – zusammen. Und dann ist ja auch noch Jakob, Ellas Nachbar, zu dem sie sich mehr und mehr hingezogen fühlt. Voller Neugierde bin ich nur so durch Seiten geflogen und habe dem Ende entgegengefiebert.
Für mich ein absoluter Gute-Laune-Roman, der mich von der ersten bis zur letzten Seite total begeistert hat. Ein Lesevergnügen der Extraklasse, für das ich sehr gerne 5 Sterne vergebe.

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