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Veröffentlicht am 05.10.2022

Die wagemutige Lisa Fittko

Die Wagemutige
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Die Geschichte beginnt gleich spannend mit der heimlichen Übergabe von Dokumenten der Jüdin Lisa an einen Amerikaner in Berlin, da die Nazis inzwischen die Macht ergriffen haben. Rasant geht es dann ab ...

Die Geschichte beginnt gleich spannend mit der heimlichen Übergabe von Dokumenten der Jüdin Lisa an einen Amerikaner in Berlin, da die Nazis inzwischen die Macht ergriffen haben. Rasant geht es dann ab Kapitel 1 im Jahr 1940 weiter. Lisa, die inzwischen nach Frankreich geflohen ist, befindet sich seit dem Einmarsch der Nazis in Frankreich im Internierungslager Gurs.Ich finde die Geschichte sehr fesselnd und der Schreibstil von Caroline Bernard hat mich fast durchgehend überzeugt.
Das Buchcover passt zum Inhalt des Buches. Auf den ersten Blick sieht es passend zur Zeit aus, wie der flüssige Schreibstil der Autorin Caroline Bernard. Auf den zweiten Blick erkennt man jedoch, dass die Frau mit dem Rad nicht die Wagemutige sein kann, wie so einige grammatikalische und inhaltliche Patzer sowie Schreibfehler. Dies hat mich doch etwas enttäuscht. Ich hätte mir auch eine kurze Personen-Liste der aufgeführten Persönlichkeiten mit den Lebensdaten und Sterbeort gewünscht. Toll fand ich die historische Karte von Frankreich.

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Veröffentlicht am 28.09.2022

Erster Teil der Familiengeschichte Lamprecht vom Gut Erlensee

Gut Erlensee - Margaretas Traum
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Die Trilogie startet mit dem Traum der ältesten Tochter Margareta, die nach dem ersten Weltkrieg weiterhin in der Druckerei ihrer Eltern arbeiten möchte. Ihr Vater will sie statt dessen finanziell gut ...

Die Trilogie startet mit dem Traum der ältesten Tochter Margareta, die nach dem ersten Weltkrieg weiterhin in der Druckerei ihrer Eltern arbeiten möchte. Ihr Vater will sie statt dessen finanziell gut verheiraten und dass der Sohn Gregor, der mit einer Kriegsneurose heimkam, die Nachfolge übernimmt. Der flüssige Schreibstil von Juliana Weinberg hat mir sehr gut gefallen, wobei mir einige stilistische Ausdrücke wie „ausbaldowern“ zu modern und etwas unpassend für das Jahr 1919 erschien. Anfänglich hat mich auch die Formulierung „Hermann“ statt „Vater“ gestört, wenn aus der Sichtweise von Margareta erzählt wurde. Inhaltlich prallen zwei Weltansichten innerhalb der Familie aufeinander. Margaretas Eltern leben gedanklich noch in der Kaiserzeit während die Großmutter Ilsegard und die Kinder moderne Ansichten vertreten und sehr sympathisch wirken. Die Erzählstränge sind jedoch vorhersehbar und alles fügt sich dann irgendwie zum Positiven. Da ich einen historischen Roman erwartet hatte, gebe ich aufgrund des Schreibstils noch 3 von 5 Sterne.
Fazit:
Leicht zu lesender Liebesroman, deren Handlungen auch zu einer späteren Zeit und an einem anderen Ort hätte spielen können.

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Veröffentlicht am 15.09.2022

Wunderschöner Auftakt des Zweiteilers „Das Tor zur Welt“

Das Tor zur Welt: Träume
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Das wunderschöne Buchcover zeigt die beiden Hauptprotagonistinnen Ava (aus der Arbeiterschicht) und Claire (aus der Hamburger Elite) sowie den Hafen mit den Auswandererschiffen und gefällt mir sehr gut. ...

Das wunderschöne Buchcover zeigt die beiden Hauptprotagonistinnen Ava (aus der Arbeiterschicht) und Claire (aus der Hamburger Elite) sowie den Hafen mit den Auswandererschiffen und gefällt mir sehr gut. Im ersten Teil des Zweiteilers geht es um die Träume der Menschen. Ava träumt, ihren Eltern nach Amerika zu folgen. Claire träumt, ihre Liebe Magnus zu heiraten. Und alles dreht sich im Jahr 1911 hauptsächlich um die Auswandererhallen, deren Übersichtsplan in der Innenseite des Buchcovers zu sehen ist.
Die Bestsellerautorin Miriam Georg erzählt dies sehr facettenreich aus der Sichtweise von verschiedenen nicht immer sympathischen Haupt- oder Nebenpersonen, die alle authentisch sind.
Dies ist mein erstes Buch von Miriam Georg und ich war von ihrem Schreibstil begeistert. Ich bin mir sicher, dass dies nicht mein letztes Buch von ihr sein wird.
Fazit:
Eine klare Kauf- und Leseempfehlung für alle Fans von historischen Romanen, die mehr über die Hamburger Auswandererhallen erfahren möchten.

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Veröffentlicht am 06.09.2022

Packender Roman mit vielen historischen Kriegsgerichten

Die Köchinnen von Fenley
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Das schlichte Buchcover mit dem passenden Buchtitel zeigt die vier Köchinnen Audrey, Gwendoline, Nell und Zelda, die an einem Kochwettbewerb der BBC teilnehmen, bei dem die Siegerin als Co-Moderatorin ...

Das schlichte Buchcover mit dem passenden Buchtitel zeigt die vier Köchinnen Audrey, Gwendoline, Nell und Zelda, die an einem Kochwettbewerb der BBC teilnehmen, bei dem die Siegerin als Co-Moderatorin der Radiosendung 'Kitchen Front' arbeiten darf und gefällt mir ganz gut. Alle vier Frauen haben unterschiedliche Beweggründe unbedingt diesen Wettbewerb, der aus drei Runden besteht, gewinnen zu müssen und wirken authentisch. Audrey ist die einzige Hauptprotagonistin, der ich von Anfang an den Sieg gewünscht hatte, wobei mir Nell auch von Anfang an sehr sympathisch war. Ich fand die zwei Hauptprotagonistinnen Lady Gwendoline und Zelda anfänglich eher unsympathisch. Die Nebenprotagonisten Sir Strickland und Jim/James Denton sind sehr unsympathisch, da sie die Frauen schlecht behandeln und manipulieren. Es entwickelt sich zwischen diesen vier Köchinnen eine wachsende Freundschaft, als diese schließlich in Willow Lodge bei Audrey wohnen.
Mir gefällt die Idee sehr gut, die Struktur des Buches entsprechend den drei Runden des Kochwettbewerbs 'Vorspeise', 'Hauptgericht' und 'Dessert' aufzubauen. In jedem dieser Teile sind sehr viele Kriegsgerichte ausführlich beschrieben, so dass der interessierte Leser diese leicht nachkochen kann.
Dies ist mein erstes Buch von Jennifer Ryan und ich war von ihrem flüssigen und leicht zu lesenden Schreibstil begeistert. Das Buch ist bis zum Schluss packend geschrieben und ich kann dieses Buch absolut weiter empfehlen. Ich bin mir sicher, dass dies nicht mein letztes Buch von ihr sein wird.

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Veröffentlicht am 27.08.2022

Ergreifende historische Romanbiographie über die Stieftochter Blanche Monet

Blanche Monet und das Leuchten der Seerosen (Ikonen ihrer Zeit 6)
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Das Buchcover gefällt mir sehr gut. Es zeigt Blanche Hoschedé am Seeufer in Giverny an einer Staffelei stehend, während Claude Monet in seinem Atelierboot auf dem Seerosenteich steht und malt. Im Hintergrund ...

Das Buchcover gefällt mir sehr gut. Es zeigt Blanche Hoschedé am Seeufer in Giverny an einer Staffelei stehend, während Claude Monet in seinem Atelierboot auf dem Seerosenteich steht und malt. Im Hintergrund ist auch die japanische Brücke mit den Glyzinientrauben zu sehen.
Mir hat die ausführliche Recherche von Blanche Monet und deren Leben sehr gut gefallen. Auch der flüssige und leicht zu lesende Schreibstil von Claire Paulin hat mich begeistert.
Nach dem Epilog gibt es als Bonusmaterial ein Personenregister, einen Stammbaum sowie weitere Erläuterungen der Autorin, was historisch belegt ist bzw. für sie plausibel erschien und schließlich einige wichtigen Quellenangaben.
Ich bin mir sicher, dass dies nicht mein letztes Buch von ihr sein wird.
Fazit:
Das Buch ist eine absolute Pflichtlektüre, vor allem wenn man sich zusätzlich für Malerei interessiert !

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