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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.04.2017

emotional und unterhaltsam

Weit weg ist anders
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"Weit weg ist anders" von Sarah Schmidt ist defintiv "anders als die anderen" Romane, die man so kennt.

Es erzählt von zwei "schrulligen" alten Damen, die bald eine intensive Hass-Liebe verbindet, die ...

"Weit weg ist anders" von Sarah Schmidt ist defintiv "anders als die anderen" Romane, die man so kennt.

Es erzählt von zwei "schrulligen" alten Damen, die bald eine intensive Hass-Liebe verbindet, die sie eine abenteuerliche, aber ebenso emotionale Zeit miteinander verbringen lässt...

Der Beginn des Buches hat mich sehr amüsiert. Die zwei Hauptcharaktere und ihre Gedanken kennenzulernen war sehr erfrischend, leider ging dieser Zauber des Anfangs schnell verloren. Die Geschichte wurde sehr schnell zu einer Leidensgeschichte, erst emotional, dann auch physisch.
Zwischendurch gab es immer mal wieder witzige Passagen, in denen die zwei "Alten" nochmal zu Höchstformen aufliefen - jedoch für meinen Geschmack zog sich alles unnötig in die Länge, ohne, dass wirklich viel passierte. Sehr oft wurde Frau Jacobis Mutlosigkeit gegenüber ihrer Tochter auf alle erdenklichen Arten und Weisen dargestellt.
Auch das Ende hat mich betroffen zurückgelassen und einen Schatten über die gesamte Geschichte geworfen. Es war defintiv ein unerwartetes, mir persönlich endete es aber zu abrupt und unklar. Doch das ist wahrscheinlich Geschmackssache!

Der Schreinbstil hingegen gefällt mir sehr. Klar, zum Teil ganz kurze Satzfragmente, die die Unterhaltung zwischen den beiden kennzeichnen. Schon über die Sprache bekommt man viel über die Charaktere übertragen.

Dieses Buch hat dennoch seinen Charme und ich würde es Lesern empfehlen, denen es besonders auf die Emotionen und Gefühlsbasis der Buchcharaktere ankommt! Diese dem Leser näherzubringen gelingt Sarah Schmidt sehr gut!

Veröffentlicht am 16.04.2017

Aboslutes Lieblingsbuch!!!

Wasser, Wind und Weite
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"Wasser, Wind und Weite" - schon der Titel entführt den Leser eigentlich sofort gedanklich an den Strand, ans Meer, und man fühlt sich direkt in den Bann gezogen.

Und das Buch hält, was der Titel verspricht!

Es ...

"Wasser, Wind und Weite" - schon der Titel entführt den Leser eigentlich sofort gedanklich an den Strand, ans Meer, und man fühlt sich direkt in den Bann gezogen.

Und das Buch hält, was der Titel verspricht!

Es erzählt in so wunderbar leichter und lockerer, aber auch sehr gefühlvoller Art und Weise von Lena, einer jungen Frau, die auf Grund einer persönlichen Notlage spontan aufmacht, um sich an der Nordsee ein bisschen Ruhe zu gönnen und Kraft zu schöpfen, ihre aktuelle Lebensituation zu überdenken und wieder in den Griff zu bekommen - nur ein paar Tage...
Doch dann trifft sie auf viele herzensgute Menschen dort und verbringt die schönsten Augenblicke ihres Lebens...

Mich hat die Geschichte sofort gefesselt und nicht wieder losgelassen. alles wirkte so authentisch und war so beschrieben, dass man sich oft mittendrin, statt nur als Leser dabei wähnte.

Lena, wie auch die anderen Hauptcharaktere sind mir alle sofort sympathisch gewesen.

Es passiert ständig etwas Neues, Überraschendes und mich hat es richtig froh gemacht zu lesen, dass es doch noch Menschen gibt, die sich auf die wichtigen Dinge im Leben konzentrieren - Familie, Freunde und die (Um-)Welt, in der wir leben!

Einfach grandios - und ein MUSS für Romantiker unter den Lesern!

Veröffentlicht am 16.04.2017

Schwere Kost, aber spannend wie ein Thriller...

Schwarze Flaggen
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"Schwarze Flaggen" von Joby Warrick stellt den Aufstieg des IS und die nicht unerhebliche Rolle der USA dabei auf fesselnde Art und Weise dar.

Der Autor ist Reporter der "Washington Post" - das merkt ...

"Schwarze Flaggen" von Joby Warrick stellt den Aufstieg des IS und die nicht unerhebliche Rolle der USA dabei auf fesselnde Art und Weise dar.

Der Autor ist Reporter der "Washington Post" - das merkt man sofort, denn es wurde alles genau in journalistischer Kleinarbeit recherchiert. Respekt!
Er schafft es mit seinem Schreibstil, das komplexe Thema auch für "politisch recht Unbefelckte" Leser verständlich zu erklären und durch die Art wie er alles darlegt, zudem viel Spannung in das Sachbuch zu bringen.
Manchmal fehlte mir jedoch dabei die richtige Kennzeichnung, was objektiv recherchiert und was andererseits von Warrick subjektiv ausgeschmückt war.
Viele Karten und Anmerkungen am Anfang und Schluss des Buches geben eine gute Übersicht, gerade Laien wie mir - auch, wenn einige Anmerkungen sicher trotzdem vernachlässigt hätten werden können, zumal im Fließtext keinerlei Fußnotenverweise eingebracht worden.

Alles in allem jedoch hat mich das Buch inhaltlich sehr beschäftigt, noch lange nach Beenden der Lektüre und es ist auf jeden Fall empfehlenswert.
Am besten hat mir gefallen, dass es nicht, wie die meisten Bücher über diese Thematik, so staubtrocken zu lesen war, was ich befürchtet hatte, sondern, wie gesagt, fast ein echter Thriller!

Veröffentlicht am 16.04.2017

recht amüsant......

Mann Versuch(t)
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"Mann versuch(t)" von Ralf Frenzel ist ein Buch, dass mich zwiegespalten hat.

Der Schreibstil locker und flüssig zu lesen - da gibts nichts zu meckern.

Der Protagonist ein echter - entschuldigen Sie ...

"Mann versuch(t)" von Ralf Frenzel ist ein Buch, dass mich zwiegespalten hat.

Der Schreibstil locker und flüssig zu lesen - da gibts nichts zu meckern.

Der Protagonist ein echter - entschuldigen Sie den Ausdruck - "Was- und Jammerlappen", zu dem ich persönlich weder Sympathie noch Mitleid aufgebaut habe.

Einerseits ist es durchaus amüsant zu lesen und mitzuerleben wie Christian heranwächst. Doch gefesselt hat mich die Darstellung nicht. Viele Längen, in denen kaum etwas passierte.
Ich bin, ausgehend von dem hervorragend anmutenden Klappentext, einfach mit viel größeren Erwartungen an die Lektüre herangegangen - vielleicht war das mein Problem.

Nichts für ungut, unterhaltsam ist es!
Ich mag, wie gesagt, den Schreibstil.
Nur etwas mehr Pep und wirkliche Spannung hätten der Geschichte sicher gut getan.

Veröffentlicht am 16.04.2017

Witzige Piratencrew und fesselnde Geschichte

Die Piratenschiffgäng - Der Schatz des Tschupa Tschupa
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Der 4. Band um die Piratenschiffgäng war für mich der Einstieg in die Reihe - aber ich werde definitiv die anderen Bände noch lesen. Es hat mich sehr begeistert! So viel im Voraus...

Es geht sofort spannend ...

Der 4. Band um die Piratenschiffgäng war für mich der Einstieg in die Reihe - aber ich werde definitiv die anderen Bände noch lesen. Es hat mich sehr begeistert! So viel im Voraus...

Es geht sofort spannend los - nach einer kurzen Vorstellung der Crew, die mir als Neueinsteiger auch im 4. Band völlig ausgereicht hat, um gut in die Geschichte einzusteigen.
Ich habe mich sofort in die kreativ erdachten Charaktere verliebt. Alles ist mit viel Herz und Kopf gut durchdacht und wunderbar witzig und kindgerecht gestaltet!

Was mich ebenfalls beeindruckt hat, ist, wie es die Autorin schafft die Handlung kurz, aber dennoch lustig und spannend zu verpacken. Gerade für Kinder ist das toll, die sonst schnell die Lust verlieren, sobald das Buch Längen bekommt.
Dabei ist auch die Sprache einfach und humorvoll.

Am Besten gefiel meinen Kindern der König auf seinem fliegenden Koffer. Er ist ein typischer König, der unterhalten werden will. Drum lässt er die Piratenschiffgäng mit dem feindlichen Kapitän Hammerhäd und seiner Crew in einen Wettbewerb treten.
Die Jagd nach dem Tschupa Tschupa ist fesselnd beschrieben und mit vielen kreativen Ideen gespickt, die auch die kindlichen Zuhörer immer wieder in ihren Bann ziehen - neben den tollen Illustrationen!
Lediglich eine Stelle, in der der König dann merkt, dass er etwas über das Ziel hinausgeschossen ist, hat mir nicht gefallen, weil mir die Reaktion zu seicht war für so einen schrecklichen Piraten wie Barti.

Aber sonst : eine Wahnsinns-Geschichte, die ihresgleichen sucht!