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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.03.2026

Aus Hass wird Verlangen

Reign me in Ruin – Liebe ist tödlich
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Optisch macht das Buch auf jeden Fall etwas her ✨ Das Cover ist zwar recht schlicht gehalten und lässt nicht direkt auf die eigentliche Geschichte schließen, dennoch wirkt es sehr edel. Besonders der Farbschnitt ...

Optisch macht das Buch auf jeden Fall etwas her ✨ Das Cover ist zwar recht schlicht gehalten und lässt nicht direkt auf die eigentliche Geschichte schließen, dennoch wirkt es sehr edel. Besonders der Farbschnitt hat mir richtig gut gefallen. Das Waffenthema wird dort zwar aufgegriffen, spielt in der Handlung aber eher indirekt eine Rolle – statt großer Schießereien geht es vielmehr um den Handel mit Waffen im Hintergrund.

Der Schreibstil hat mir unglaublich gut gefallen 📖 Vor allem die sehr kurzen Kapitel waren für mich ein absolutes Highlight. Dadurch hatte das Buch ein wahnsinnig schnelles Tempo und ließ sich extrem kurzweilig lesen. Ich habe die Seiten förmlich verschlungen, weil man immer dachte: Ach, ein Kapitel geht noch.

Auch inhaltlich haben die kurzen Kapitel super funktioniert. Besonders spannend fand ich, dass durch die schnellen POV-Wechsel so gut wie alle Szenen aus zwei Perspektiven erzählt wurden. So konnte man hautnah miterleben, wie Antonio und Luciana jeweils über den anderen denken – inklusive aller Zweifel, Konflikte und der wachsenden Anziehung zwischen ihnen. Dieser ständige Blick in beide Köpfe hat die Dynamik zwischen den beiden richtig greifbar gemacht 🔥

An einigen Stellen hatte ich allerdings das Gefühl, dass zwischenmenschliche Entwicklungen ein wenig zu schnell passieren. Ein gutes Beispiel dafür ist Rosa. Sie ist zwar eine sehr offene und direkte Person, aber dass sie gegenüber einer Fremden wie Lucy sofort so vertraut wird – sogar bei Themen wie ihrem eigenen Bruder – kam mir etwas zu schnell vor. Ein wenig mehr Distanz am Anfang hätte der Entwicklung vielleicht gutgetan, damit sich die Beziehung der beiden natürlicher aufbauen kann.

Beim großen Geheimnis rund um den Maulwurf war ich leider nicht wirklich überrascht. Die Enthüllung war für mich relativ vorhersehbar, da ich schon recht früh eine Vermutung hatte, die sich am Ende bestätigt hat. Ein unerwarteter Plot Twist hätte der Geschichte an dieser Stelle nochmal einen richtigen Wow-Moment geben können.

Trotzdem bleibt die Spannung für die Fortsetzung definitiv bestehen 👀 Gerade jetzt bin ich sehr neugierig darauf, wie Antonio im nächsten Band mit der Situation umgehen wird und wie er sich gegenüber dem Verrat behauptet.

Fazit
Eine spannende Mafia-Romance mit tollem Lesefluss, super kurzen Kapiteln und einer intensiven Dynamik zwischen Antonio und Luciana. Auch wenn manche Entwicklungen etwas schneller gingen und der große Twist vorhersehbar war, hat mich die Geschichte sehr gut unterhalten und neugierig auf Band 2 gemacht. 4 ⭐️

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.03.2026

Liebe trotz Narben

13 Polaroids of Us – Based on Tascha's Story
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Dieses Buch ist wirklich ein absoluter Hingucker 😍 Das Cover ist einfach wunderschön gestaltet und zusammen mit dem Farbschnitt gehört es für mich definitiv zu den hübschesten Büchern in meinem Regal 📚✨ ...

Dieses Buch ist wirklich ein absoluter Hingucker 😍 Das Cover ist einfach wunderschön gestaltet und zusammen mit dem Farbschnitt gehört es für mich definitiv zu den hübschesten Büchern in meinem Regal 📚✨ Allein optisch macht es schon richtig Lust, die Geschichte zu entdecken.

Der Schreibstil hat mir ebenfalls total gut gefallen 💫 Er ist super flüssig, angenehm zu lesen und macht es unglaublich leicht, in die Geschichte einzutauchen. Ich war direkt drin und wollte das Buch kaum aus der Hand legen. Besonders schön fand ich, dass die Geschichte aus zwei Perspektiven erzählt wird – so bekommt man einen viel tieferen Einblick in die Gedanken und Gefühle von Tara und Finn 💭❤️ Die Rückblicke waren dabei richtig gelungen, weil sie nach und nach erklären, warum die beiden heute so sind, wie sie sind. Und diese kleinen Insider zwischen ihnen? Ich habe so oft schmunzeln müssen 🥹

Auch das ganze Setting rund um die Fake-Beziehung hat mich komplett abgeholt 💍🔥 Der Nervenkitzel durch Jake und Annabell hat für zusätzliche Spannung gesorgt und der Geschichte nochmal das gewisse Etwas verliehen. Gleichzeitig hat das Ganze auch eine gewisse Leichtigkeit reingebracht, die einen tollen Ausgleich zu den ernsteren Themen geschaffen hat.

Denn die haben es wirklich in sich 😔 Finn und Tara tragen beide schwere Päckchen mit sich herum. Besonders Taras Geschichte hat mich sehr berührt – das Thema Skoliose in Kombination mit ihrem Herzfehler fand ich unglaublich interessant und auch emotional sehr greifbar dargestellt 💔 Gleichzeitig war es erschreckend zu lesen, wie stark das Mobbing war. Das hat mich wirklich getroffen und zeigt einmal mehr, wie grausam Jugendliche sein können… das wünscht man wirklich niemandem.

Finns Hintergrund fand ich ebenfalls spannend, gerade seine psychischen Probleme. Hier hätte ich mir stellenweise noch etwas mehr Tiefe gewünscht, was den Ursprung angeht, aber insgesamt hat es gut ins Gesamtbild gepasst.

Fazit
Ein unglaublich schönes, emotionales und gleichzeitig spannendes Buch, das mich auf vielen Ebenen berühren konnte 💛 Tolle Charaktere, eine fesselnde Fake-Dating-Story und wichtige Themen, die sensibel umgesetzt wurden. Für mich ein absolutes Highlight. 5 ⭐️

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.03.2026

Einfach nicht mein Vibe

Pretty Little Savage
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Optisch hat mich das Buch sofort angesprochen ✨ Das Cover ist wirklich total schön und super ästhetisch gestaltet – definitiv eines dieser Bücher, das man sich allein wegen der Optik direkt ins Regal stellen ...

Optisch hat mich das Buch sofort angesprochen ✨ Das Cover ist wirklich total schön und super ästhetisch gestaltet – definitiv eines dieser Bücher, das man sich allein wegen der Optik direkt ins Regal stellen würde.

Der Schreibstil war insgesamt okay 📖. Ich bin grundsätzlich ohne große Probleme durch die Seiten gekommen. Ab und zu sind mir allerdings kleinere Fehler aufgefallen, zum Beispiel falsche Wörter oder ähnliche Kleinigkeiten, die den Lesefluss manchmal etwas gestört haben.

Inhaltlich konnte mich die Geschichte leider überhaupt nicht richtig fesseln 😕 Was mich am meisten überrascht hat, war der Ton der Figuren. Der Sprachstil innerhalb der Dialoge war stellenweise ziemlich derb und teilweise auch sehr beleidigend – vor allem gegenüber anderen Frauen. Das kam für mich oft unnötig hart rüber und hat einfach nicht meinem persönlichen Geschmack entsprochen.

Auch Spannung wollte bei mir leider kaum aufkommen. Die Handlung fühlte sich oft wie ein wiederkehrendes Muster an: Die Sick Boys versuchen Avalon vorzuschreiben, was sie zu tun hat – und Avalon stellt sich dagegen und zieht ihr eigenes Ding durch. Dieses Hin und Her hat sich sehr häufig wiederholt, ohne dass sich die Situation wirklich weiterentwickelt hat.

Einzig interessant fand ich die kleinen Andeutungen rund um Avalons Vergangenheit 👀 Immer wieder werden kurze Hinweise gestreut, dass hinter ihr noch mehr steckt und ein größeres Geheimnis verborgen liegt. Das hat meine Neugier schon irgendwie geweckt, aber leider tappt man über den gesamten Band hinweg größtenteils im Dunkeln.

Auch die Sick Boys selbst konnten mich leider nicht überzeugen. Statt bedrohlich oder faszinierend zu wirken, haben sie auf mich teilweise eher wie überdrehte Schuljungen gewirkt. Dieses kindliche Gerangel und ihr Verhalten gegenüber anderen – besonders wenn jemand Avalon nur schief anschaut – hat für mich nicht wirklich zu dem Bild gepasst, das die Geschichte eigentlich vermitteln wollte.

In manchen Momenten hat mich das Verhalten stark an die Dynamiken aus der Reihe rund um die Kingston Kings erinnert. Ich mochte diese Reihe damals wirklich gern, aber inzwischen haben sich meine persönlichen Vorlieben bei männlichen Protagonisten einfach etwas verändert.

Leider bin ich deshalb weder mit den Sick Boys noch mit Avalon richtig warm geworden. Das ganze Auftreten der Figuren hat mich eher auf Distanz gehalten, wodurch mir während des Lesens irgendwann auch die Motivation gefehlt hat. Tatsächlich habe ich ungewöhnlich lange für dieses Buch gebraucht.

Das bedeutet aber natürlich nicht, dass es jedem so gehen muss. Wenn du eine sehr direkte Protagonistin magst, die kein Blatt vor den Mund nimmt und sich von niemandem etwas sagen lässt, könnte diese Geschichte genau dein Ding sein.

Fazit
Ein optisch wunderschönes Buch mit einer starken, rebellischen Protagonistin – das mich inhaltlich leider nicht wirklich überzeugen konnte. Der Ton der Figuren war mir zu derb, Spannung kam kaum auf und mit den Sick Boys bin ich einfach nicht warm geworden. 2 ⭐️

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.03.2026

Emotional schwierig greifbar

SORRY. Ich habe es nur für dich getan
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Das Cover ist wirklich mega schön ✨ – sehr schlicht, mit einem richtig hübschen Farbschnitt 😍. Optisch gefällt mir das Buch total gut, auch wenn das Motiv inhaltlich eigentlich kaum etwas mit der Geschichte ...

Das Cover ist wirklich mega schön ✨ – sehr schlicht, mit einem richtig hübschen Farbschnitt 😍. Optisch gefällt mir das Buch total gut, auch wenn das Motiv inhaltlich eigentlich kaum etwas mit der Geschichte zu tun hat.

Der Schreibstil war für mich wieder sehr angenehm zu lesen 📖. Ich bin super schnell in die Geschichte reingekommen und habe das Buch auch zügig beendet, weil es sich einfach leicht und flüssig weglesen lässt 💫.

Inhaltlich war ich allerdings etwas hin- und hergerissen 🤔. Die Spannung wurde durch die vielen Rückblicke wirklich konstant hochgehalten, was mir grundsätzlich sehr gefallen hat 😮‍💨. Man wollte unbedingt wissen, was an diesem einen Abend wirklich passiert ist – genau das war auch mein größter Antrieb beim Lesen.

Leider konnte ich mit den Protagonisten überhaupt nicht richtig warm werden 😕. Jeder einzelne hatte irgendetwas an sich, das mir persönlich nicht gefallen hat, sodass ich emotional immer ein Stück auf Abstand geblieben bin. Dadurch habe ich ehrlich gesagt weniger wegen der Figuren weitergelesen, sondern vielmehr nur aus Neugier, um endlich zu erfahren, was hinter dem Verschwinden von Julian steckt 🔍.

Und genau da liegt für mich auch ein kleiner Knackpunkt: Ich hatte mir diesen besagten Abend deutlich heftiger, dramatischer und schockierender vorgestellt 💥. Am Ende war die Auflösung für mich dann doch etwas zahm und konnte meine hohen Erwartungen leider nicht ganz erfüllen.

Dazu kam noch, dass einige Entwicklungen recht vorhersehbar waren 👀. Dadurch blieb die große Überraschung zum Schluss für mich eher aus und der letzte Wow-Moment wollte sich leider nicht so richtig einstellen.

Fazit
Ein spannender Thriller-Romance-Mix mit hohem Lesetempo 📚✨ und einer durchgehend gut aufgebauten Spannung, der mich inhaltlich aber nicht komplett abholen konnte. Vor allem die Figuren blieben für mich zu distanziert und die Auflösung rund um diesen einen Abend hätte deutlich intensiver sein dürfen. 3 ⭐️

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Veröffentlicht am 04.03.2026

Düstere Familie

Lost Bastards
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Schon optisch hat mich dieses Buch direkt abgeholt 🖤
Das Cover ist einfach mega schön, extrem edel und gleichzeitig schön düster gestaltet – und passt perfekt zur vorherigen Wonderland-Reihe. Man erkennt ...

Schon optisch hat mich dieses Buch direkt abgeholt 🖤
Das Cover ist einfach mega schön, extrem edel und gleichzeitig schön düster gestaltet – und passt perfekt zur vorherigen Wonderland-Reihe. Man erkennt sofort das durchgezogene Design, was ich persönlich total liebe ✨

Auch der Schreibstil konnte mich richtig überzeugen. Er ist super verständlich, angenehm zu lesen und vor allem spannend geschrieben 📖🔥 Ich bin sehr flüssig durch die Seiten gekommen und hatte nie das Gefühl, mich irgendwo durchkämpfen zu müssen.

Inhaltlich haben mir die Protagonisten besonders gut gefallen – allen voran Faith.
Ich mochte sie sofort. Sie ist eine absolute Powerfrau 💪, kontert den Jungs richtig cool und lässt sich von niemandem einschüchtern. Gerade im Umgang mit Nyx und seinem Gefolge wirkt sie stark, selbstbewusst und gleichzeitig total sympathisch – genau mein Fall.

Spannend fand ich auch, dass vor allem Nero in diesem Band sehr im Fokus steht.
Er ist ein unglaublich tiefgründiger Charakter mit einer richtig bewegenden Vergangenheit. Für mich war es beeindruckend zu sehen, wie stark er trotz allem geworden ist – und wie sehr seine Entwicklung mit Hawker und dessen Vision zusammenhängt. Gerade diese Idee, Straßenkindern – wenn auch auf nicht ganz legale Weise – eine Zukunft und vor allem eine Familie zu geben, mochte ich extrem gern 🖤
Man spürt einfach, dass hinter all der Gewalt und dem Untergrund eine sehr eigene Form von Loyalität und Zusammenhalt steckt.

Auch Nyx als Anführer der verlorenen Jungs ist eine spannende Figur, aber für mich war klar: Nero hat mir emotional eindeutig am meisten gegeben.

Was ich allerdings ehrlich sagen muss:
Die Geschichte hat sich für mein Empfinden etwas gezogen. Es gibt viele explizite Szenen 🔥 – die sind zwar wirklich gut geschrieben und passen auch zur Handlung und Dynamik der Figuren, aber dadurch dauert es relativ lange, bis die Story endlich richtig an Fahrt aufnimmt.
Ich hatte das Gefühl, dass die große Spannung tatsächlich erst ganz am Ende aufkommt – vor allem in dem Moment, als plötzlich die Grinsekatze aus dem Nichts auftaucht 😳. Ab da war ich dann aber sofort voll drin und hätte mir gewünscht, dass dieses Tempo schon früher eingesetzt hätte.

Fazit
Lost Bastards ist für mich ein starker, düsterer Auftakt mit richtig interessanten Charakteren, einer großartigen, schlagfertigen Heldin und einer spannenden Grundidee 🖤✨
Besonders Nero und Hawkers Vision haben mich emotional sehr abgeholt.
Leider zieht sich der Mittelteil durch die vielen expliziten Szenen etwas, sodass die große Spannung erst zum Schluss entsteht. 4 ⭐️

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