Nicht ganz wie ich es erwartet habe...
Pupetta: Gute Mädchen gehorchen | Mit wunderschönem FarbschnittWarum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich bin bisher von allen Black-Edition-Büchern begeistert gewesen und musste natürlich auch dieses lesen.
Cover:
Das Cover springt einem direkt ins Auge. ...
Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich bin bisher von allen Black-Edition-Büchern begeistert gewesen und musste natürlich auch dieses lesen.
Cover:
Das Cover springt einem direkt ins Auge. Der mit einer Maske verdeckte Puppenkopf und generell das Dunkle passen perfekt zum Inhalt. Auch der Farbschnitt mit den goldenen Elementen ist wunderschön.
Inhalt:
Lea, Bella und Cara sind Nachbarinnen und beste Freundinnen. Niemand von den dreien ahnt, dass sie ins Visier eines Stalkers geraten, der sie mit ihren Geheimnissen erpresst und sie zu seinen Puppen macht.
Handlung und Thematik:
Schon nach wenigen Seiten hatte ich eher das Gefühl, dass es sich nicht um eine Dark Romance sondern um einen Thriller handelt. Etwas überraschend, aber ich hab mich dennoch gefreut. Die Handlung an sich ist ganz gut, aber es zog sich alles ziemlich. Das Buch wäre mit weniger Seiten vermutlich besser ausgekommen... Es handelt sich um eine in sich geschlossene Handlung.
Charaktere:
Mit Lea, Cara und Bella sowie den anderen Charakteren baut man nicht wirklich eine große Beziehung auf. Man hat in der Mitte des Buches immer wieder das Gefühl, die Charaktere nicht zu kennen und das zieht sich teilweise bis zum Schluss. Hier hätte ich mir vielleicht nur eine Protagonistin gewünscht, welche man besser kennenlernt anstatt der Sprünge zwischen den dreien und X hat.
Schreibstil:
Leider konnte mich der Schreibstil absolut nicht für sich gewinnen. Ich bin ursprünglich davon ausgegangen, dass es sich um genauso eine fesselnde Story handelt, wie bei den übrigen BlackEdition Büchern die ich schon kannte, aber ich wurde enttäuscht. Die Handlung zog sich und es gab viel zu viele Wiederholungen. In Kapitel Vierzig "scheinen die Wände" gefühlt 4-mal "näher zu kommen" und das Kapitel geht nur über 4,5 Seiten. In anderen Kapiteln geht es 5 Sätze lang immer um Freiheit oder anderes. Dann wird in einem Satz gesagt "die Stille nach dem Kuss…" und zwei Sätze weiter geht es wieder um "den Kuss und die Stille die danach folgte". Da hätte man definitiv einige Seiten sparen können und hätte dadurch den Lesefluss erhöhen können. Auch die Beziehung zu den Charakteren wird nicht wirklich aufgebaut. Vielleicht hätte man sich hier auf eine der drei beschränken sollen und diese dafür mehr ausbauen. Die Auflösung war nicht schlecht, aber bis man dort war, wars eher zäh. Es gab brutale Szenen, aber diese fühlten sich auch künstlich gestreckt an.
Persönliche Gesamtbewertung:
Der Schreibstil konnte mich leider nicht überzeugen. Es wurde mir zu viel wiederholt. Die Story an sich war nicht schlecht aber langgezogen. Das erste BlackEdition Buch, das mich enttäuscht hat.