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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.02.2022

Eine ganz besondere Enemies-to-Lovers Geschichte

Where the Waves Rise Higher
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Ich wusste die Geschichte von Nessa und Boyd wird gut. Ich wusste es, nachdem ich die Roots gehört habe. Ich wusste es nach dem Klappentext. Ich wusste es, als ich das wunderschöne Buch aus dem Regal gezogen ...

Ich wusste die Geschichte von Nessa und Boyd wird gut. Ich wusste es, nachdem ich die Roots gehört habe. Ich wusste es nach dem Klappentext. Ich wusste es, als ich das wunderschöne Buch aus dem Regal gezogen habe. Und doch hat es mich mit etwas überrascht, mit dem ich nicht gerechnet habe. Mein erstes Buch, dass ich an einem Tag komplett verschlungen habe. Ich habe gefühlt, ich habe gelacht, ich habe geweint.
Enemies-to-Lovers gehört zu meinen liebsten Tropes (ist vielleicht sogar das liebste) und Kathinka Engel hat das hier wirklich auf eine völlig neue, andersartig gute Ebene gehoben. Nessa und Boyd sind Enemies. So richtig. Und sie verlieben sich. So richtig. Und ich habe mich gleich mit Ihnen verliebt. In Nessas Whiskeytraum. In Boyds Gemeinheiten (Ja, die sind echt heftig). In die Kollision beider und herzzerreißende Katastrophen, Aussprachen und wundervolle Lesemomente, auf jeder einzelnen Seite meines neuen Lieblingsbuchs.

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Veröffentlicht am 27.01.2022

Wo sind die »The Royals«-Fans?

American Crown – Beatrice & Theodore
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Für mich ein absoluter Überraschungshit! Das Buch ist mir leider bisher kaum begegnet und ich bin so froh, dass ich auf dieses umwerfende Cover gleich angesprungen bin. Ich liebe ja royale Liebesgeschichten ...

Für mich ein absoluter Überraschungshit! Das Buch ist mir leider bisher kaum begegnet und ich bin so froh, dass ich auf dieses umwerfende Cover gleich angesprungen bin. Ich liebe ja royale Liebesgeschichten und diese hier habe ich verschlungen, weil sie so gut war. »American Crown« enthält jede Menge »The Royals«-Vibes und verzaubert mit wunderbaren Charakteren und einer spannenden Story im königlichen Setting. Die vielen Sichtweisen der Geschichte haben mir am Anfang Sorge bereitet, jedoch völlig unbegründet. Die Story ist übersichtlich und nachvollziehbar und durch die verschiedenen Erzählweisen erhält der Leser einen unfassbar nahen Zugang zu den Protagonisten. Die Atmosphäre mit ihren royalen Einflüssen ist einfach magisch.
wir tauchen ein in die Gedanken von Beatrice, der Thronerbin, Samantha, der Prinzessin, Nina, Samanthas bester Freundin und Daphne, Ex-Freundin von Samanthas Bruder Prinz Jefferson. Jeder einzelne Handlungsstrang ist miteinander verwoben und erzählt doch die Geschichte der einzelnen Personen. Ich habe mich im gesamten Buch unfassbar wohl gefühlt und konnte kaum aufhören zu lesen. Das Ende hebt noch einmal die Spannung auf den Folgeband und ich übertreibe nicht, wenn ich sage, ich kann es kaum erwarten zu erfahren, wie es mit den amerikanischen Royals weitergeht.

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Veröffentlicht am 26.01.2022

Spannender Jugendthriller

The Inheritance Games
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Ein aufregendes Rätselabenteuer rund um eine überraschende Erbin. Mit »The Inheritance Games« entführt Autorin Jennifer Lynn Barnes in eine Welt voller Geheimnisse. Ein Jugendthriller, in dem die Spannung ...

Ein aufregendes Rätselabenteuer rund um eine überraschende Erbin. Mit »The Inheritance Games« entführt Autorin Jennifer Lynn Barnes in eine Welt voller Geheimnisse. Ein Jugendthriller, in dem die Spannung dominiert und der definitiv eine Leseempfehlung wert ist. Ich glaube dennoch, dass der Hype es der Geschichte schwermacht, mit eventuell hervorgerufenen Erwartungen mitzuhalten. Trotzdem ist der Auftakt der Reihe sehr gut gelungen und ich kann es nicht erwarten zu erfahren, welche Geheimnisse im nächsten Band aufgedeckt werden.
Den Namen Avery Grambs werde ich in nächster Zeit auf jeden Fall nicht vergessen. Genau so wenig wie die Hawthorne Familie, die eigentlich das immense Vermögen des Familienoberhauptes hätte erben sollen und stattdessen leer ausgeht. Alleinerbin ist Avery, die weder mit dem Verstorbenen verwandt ist, noch sonst in irgendeiner Verbindung zur Familie steht. Avery, die bis letzte Woche noch in ihrem Auto geschlafen hat und nichts mehr wollte, als ein Stipendium zu ergattern, muss jetzt plötzlich um ihr Leben bangen.
Averys Suche nach den wahren Begebenheiten ihres Erbes ist wahnsinnig spannend und überrascht mit genialen Plottwists. Die Charaktere sind allesamt sehr interessant beschrieben und einer undurchsichtiger als der andere, vor allem die Hawthorne Brüder, die um Protagonistin Avery herumschwirren wie Bienen um Honig. Oder wie Aasgeier um ihre Beute. Denn nach dem enttäuschenden Testament gibt es nur noch eine Sache, die ihr Großvater ihnen hinterlassen hat und das ist Avery.

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Veröffentlicht am 18.01.2022

Humorvolle Zeitreisegeschichte für junge Leser

#London Whisper – Als Zofe ist man selten online
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Auf Netflix Bridgerton gebingewatched und die Rubinrotbücher ins Herz geschlossen? Für mich war klar, dass ich Aniela Leys, bekannt durch Lia Sturmgold, neues Buch unbedingt lesen möchte.
Die Geschichte ...

Auf Netflix Bridgerton gebingewatched und die Rubinrotbücher ins Herz geschlossen? Für mich war klar, dass ich Aniela Leys, bekannt durch Lia Sturmgold, neues Buch unbedingt lesen möchte.
Die Geschichte ist authentisch erzählt und punktet mit liebevollen Charakteren, spannender Zeitueisemagie und wunderbaren Beziehungen zwischen den Protagonisten.
Zoe landet plötzlich im Jahr 1816 und soll als Zofe für Miss Lucie arbeiten. An und für sich eine ziemlich coole Erfahrung, oder? Nur leider weiß Zoe nicht, ob und wie sie wieder zurück in ihre Zeit kommen kann. Dennoch versucht sie natürlich das beste aus ihrer Situation zu machen und hilft den Damen des frühen London, wo sie nur kann. Allen voran Miss Lucie, die für sie zu einer wahren Freundin wird. Des Weiteren etabliert sie sich als Autorin eines Briefes, der den verzweifelten Damen in allen Lebenslagen behilflich sein soll. Damit kennt Zoe sich bereits aus, schließlich läuft ihr Blog Zoeherzfreundin in der Gegenwart ebenso erfolgreich. Trotz dieser Umstände muss Sie jedoch einen Weg zurück in die Zukunft finden. Da ist es schon ziemlich hilfreich, dass sie mit ihrer Misere nicht allein zu sein scheint. An ihrer Seite: Hayden Falcon-Smith, angesehener Lord, ebenfalls Zeitreisender. Für die beiden beginnt das Abenteuer in Band 1 erst und verspricht noch jede Menge Abenteuer. Schön zu lesen und noch schöner, um mit den beiden Zeitreisehelden mitzufiebern.

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Veröffentlicht am 17.01.2022

Leider nicht meinen Geschmack getroffen

Midnight Princess 1: Wie die Nacht so hell
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Schade, leider hat mich die Geschichte nicht wirklich abgeholt, sodass ich quasi kurz vor Schluss das Handtuch geworfen habe.
Grundsätzlich fand ich die Idee sehr ansprechend. Zwei Länder, von denen beide ...

Schade, leider hat mich die Geschichte nicht wirklich abgeholt, sodass ich quasi kurz vor Schluss das Handtuch geworfen habe.
Grundsätzlich fand ich die Idee sehr ansprechend. Zwei Länder, von denen beide etwas einbüßen mussten, weil sie Krieg geführt haben. Eine Prinzessin, die 100. in der Linie, die mit den Fähigkeiten geboren wird, die den Fluch aufheben können, der seitdem über den Ländern liegt. Nur sieht das Geburtsland dieser Linie keinen Nutzen darin, den Fluch aufzuheben. Schließlich ist es ihnen ja nur verboten zu lieben und wäre der Fluch nicht mehr aktiv, würden die benachbarten, mächtigen Fae den Krieg fortführen und alle Menschen vernichten. Also wird die Geburt der 100. Prinzessin verschleiert und Vanya, die Auserwählte, muss ein Leben im Geheimen führen. Bis dahin hat die Geschichte einiges an Erzählpotenzial zu bieten. Auch der Schreibstil ist meiner Meinung nach einwandfrei. Nur gibt es leider ein paar Punkte, die mir an der Geschichte nicht gefallen haben. Zunächst einmal kommen die Charaktere etwas blass rüber. Bis auf Vanya hat sich für mich beim Lesen kein wirklich Bild der Protagonisten abgezeichnet. Vanyas Grund in das verfeindete Land zu reisen, war mir einfach zu schwach. Dort besteht das Setting mehr oder weniger aus den Gemäuern des Schlosses und Kenrics Wohnung. Der König ist in der Erzählung leider komplett untergegangen und wirkt auf mich eher zweckmäßig. Auch die Handlung hat mich an dem Punkt einfach nicht abgeholt. Hier fehlte mir Spannung und Handlungsinhalt. Viel Potenzial der Geschichte, und das hat sie definitiv, bleibt einfach ungenutzt. Leider ist mein Interesse an der Geschichte immer stärker zurückgegangen und bei ca. 82% hab ich es dann auch gut sein lassen. Schade Marmelade, aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.

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