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Veröffentlicht am 22.11.2023

Der Spurenfinder (denn Spuren suchen kann ja jeder)

Der Spurenfinder
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Fantasy Krimi Komödie – ja alles drei auf einmal, geeignet für Erwachsene und Jugendliche (ab ca 12 Jahren). Mir hat das neue Buch von Marc-Uwe Kling sehr gut gefallen, man merkt an den Beschreibungen ...

Fantasy Krimi Komödie – ja alles drei auf einmal, geeignet für Erwachsene und Jugendliche (ab ca 12 Jahren). Mir hat das neue Buch von Marc-Uwe Kling sehr gut gefallen, man merkt an den Beschreibungen der Kinder, dass er diesmal tatkräftige Unterstützung durch seine 12-jährigen Zwillingstöchter hatte. Überraschend aber positiv war für mich dass das Buch zwar Taschenbuch-Größe hat aber dennoch ein Hardcover sogar mit Lesebändchen ist.
Elos von Bergen ist Spurenfinder (Spuren suchen kann schließlich jeder), doch da durch seine Arbeit beinahe er und seine Kinder, die Zwillinge Ada und Naru, ihr Leben verloren, zog er mit ihnen in das langweiligste Kaff des Landes – Friedhofen – um dort in Ruhe seine Memoiren zu schreiben. Leider ist es da nach einiger Zeit gar nicht mehr so friedlich, denn nach einem Jahrmarkt wird der Dorfvorsteher ermordet aufgefunden und es stellt sich heraus, dass noch mehr Personen die gleiche Überlegung wie Elos hatten.
Mir hat der Schreibstil gut gefallen, die Beschreibungen der Kinder und ein paar Running Gags waren insgesamt sehr unterhaltsam, die Geschichte an sich sehr nett und sehr schnell zu lesen. Ein besonderes Highlight sind definitiv die absolut gelungenen Illustrationen von Bernd Kissel.

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Veröffentlicht am 19.11.2023

Magische Schwimmflossen und tolle Zeichnungen

Lillys magische Schuhe, Band 8 - Die glitzernde Insel
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Der achte Band aus der Reihe um Lillys magische Schuhe kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden (es war unser erster).
Sofort fällt das wunderschön und haptisch hervorragend gearbeitete Cover ins Auge, im ...

Der achte Band aus der Reihe um Lillys magische Schuhe kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden (es war unser erster).
Sofort fällt das wunderschön und haptisch hervorragend gearbeitete Cover ins Auge, im Inneren befinden sich weitere kleine allerdings schwarz-weiße Zeichnungen.
Die Geschichte selbst ist sehr schön aufgebaut, sympathische Charaktere und ein kindgerechter Einbau der Werte Freunschaft, Mut, Vertrauen und Ausdauer.
Lilly und ihre magischen Tiere landen diesmal auf einer Insel und treffen auf die Stiefgeschwister Mia und Levi. Deren Eltern sind Archäologen und auf der Suche nach einer versunkenen Stadt. Plötzlich tauchen die GIERIGEN auf und die Kinder müssen handeln.
Einziger Kritikpunkt der zum Punktabzug führt ist die Sprache von Archie. Der französische Akzent wird lautmalerisch geschrieben aber ich denke die wenigsten Kinder im Alter der Zielgruppe haben Kontakt zu dieser Sprache und was ich lesend niedlich finde führt eher zu Schwierigkeiten.
Ansonsten eine klare Empfehlung dieser Reihe.

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Veröffentlicht am 15.11.2023

Nervige dilettantische Ermittler

Ostfriesengrab
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Dies ist der dritte Band der Ostfrieslandkrimis und mein zweiter (möglicherweise auch letzter, leider).
Ich bin ein großer Ostfriesland-Fan, mag grundsätzlich gerne Regionalkrimis und der erste Band war ...

Dies ist der dritte Band der Ostfrieslandkrimis und mein zweiter (möglicherweise auch letzter, leider).
Ich bin ein großer Ostfriesland-Fan, mag grundsätzlich gerne Regionalkrimis und der erste Band war auch ganz vielversprechend, gerade wo es doch der Einstieg in diese Reihe war.
Dieses Buch konnte allerdings meine Erwartungen nicht erfüllen. Die Krimi-Handlung gefällt mir gut, eine interessant gewählte Story. Lokalkolorit ist da, aber für meinen Geschmack sogar ausbaufähig, es ist doch schließlich ein Regionalkrimi. Dann kommt das große Aber...
Ann-Kathrin Klaasen ist keine überzeugende Kommissarin, vom oftmals dilettantischen Verhalten her maximal Polizeiobermeisterin. Führungsqualitäten, Vorbildfunktion und Durchsetzungsvermögen fehlen ihr in großen Teilen. Stereotyp hat sie ein verkorkstes Privatleben, ein ungelöstes Trauma und Probleme mit ihrem Körperbewußtsein.
Ihr Kollege und Lebensgefährte Frank Weller kann das Ganze sogar noch negativ toppen. So ein nerviges, sexistisches Verhalten! Wie geht er mit seiner Vorgesetzten um - vor anderen! Er ist ermittlungstechnisch noch dilettantischer, Spuren und vernünftiges Vorgehen interessieren nicht wirklich.
So schade, aber das war leider nicht überzeugend.

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Veröffentlicht am 13.11.2023

ein sehr persönlicher Fall für Dupin

Bretonisches Vermächtnis
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Diesmal wird es für Kommissar Dupin persönlich. Genau im Haus seines Lieblingsrestaurants in Concarneau gibt es einen Toten. Ein angesehener Arzt, Kunstsammler und Investor wurde höchstwahrscheinlich umgebracht ...

Diesmal wird es für Kommissar Dupin persönlich. Genau im Haus seines Lieblingsrestaurants in Concarneau gibt es einen Toten. Ein angesehener Arzt, Kunstsammler und Investor wurde höchstwahrscheinlich umgebracht doch weder seine Frau noch Freunde können einen Anhaltspunkt nennen. Erschwerend kommt hinzu dass ausgerechnet zu dieser Zeit Dupins eingespieltes Team nicht verfügbar, Nolwenn sogar nicht mal erreichbar ist. Dupin und die beiden neuen Kolleginnen müssen zusammenarbeiten und in die Vergangenheit der alteingesessenen Familien eintauchen. Welche Rolle spielt dabei der Simenon-Roman Maigret und der gelbe Hund?
Mir hat der Running Gag mit seinen Schwiegereltern gefallen, denen er ständig immer wieder begegnet und die jedesmal den Eindruck erhalten er arbeite nicht.
Wie immer ein toller Schreibstil, sehr gut dargestellte Charaktere und eine hervorragende Beschreibung der Bretagne in vielen Facetten.

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Veröffentlicht am 13.11.2023

tödliche Konkurrenz zwischen Schwestern

Bretonische Spezialitäten
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Na, dieser Band der Reihe macht direkt Lust, die Bretagne zu fahren – diesmal wird noch tiefer als sonst üblich in die Restaurant Szene eingetaucht… Alles beginnt mit einem eigentlich ungeliebten Polizeiseminar ...

Na, dieser Band der Reihe macht direkt Lust, die Bretagne zu fahren – diesmal wird noch tiefer als sonst üblich in die Restaurant Szene eingetaucht… Alles beginnt mit einem eigentlich ungeliebten Polizeiseminar in Saint-Malo. Zufällig wird Dupin Ohrenzeuge wie zwei Frauen streiten und die eine von der anderen erstochen wird. Die zwei waren Schwestern und als erfolgreiche Restaurant-Besitzerinnen Konkurrentinnen. Doch die Mörderin schweigt beharrlich über die Tat und die Hintergründe, selbst nachdem noch weitere Morde geschehen. Zusammen mit zwei weiteren bretonischen Kommissaren bildet Dupin ein Brit-Team. Nicht nur die Distanz zum Seminar auch die Ermittlungsarbeit in ungewohnter Umgebung und mit fremden Kollegen beginnen Dupin zu gefallen.
Wie immer ein toller Schreibstil, sehr gut dargestellte Charaktere und eine hervorragende Beschreibung der Bretagne in vielen Facetten.

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