Cover-Bild Ostfriesengrab

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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: FISCHER Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 528
  • Ersterscheinung: 25.07.2013
  • ISBN: 9783596513024
Klaus-Peter Wolf

Ostfriesengrab

Kriminalroman
Mord in Schloss Lütetsburg
Ann Kathrin Klaasens dritter Fall führt sie in den zauberhaften Park von Schloss Lütetsburg

Als Kommissarin Ann Kathrin Klaasen vor der weiblichen Leiche im Schlosspark Lütetsburg steht, erschrickt sie vor sich selbst. Denn sie erwischt sich bei dem Gedanken: Mein Gott, wie schön sie ist. Die Tote sieht aus wie ein Engel, der sich zwischen den Blüten der Rhododendrensträucher verfangen hat. Oder wie eine Eiskunstläuferin, die elfenhafte Sprünge vollzieht, um die Jury zu beeindrucken. Der Mörder hat sich viel Zeit gelassen, um die Leiche so zu präparieren und in dieser Stellung zu drapieren. Und er will Ann Kathrin damit etwas sagen …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.06.2020

Wenn Mord zur Kunst wird

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Dieser Mörder drapiert junge Frauen wie Kunstwerke in der Landschaft. So finden die Ermittler hier sein erstes Opfer engelsgleich zwischen den Rhododendronbüschen des Lütetsburger Schlossparks schwebend. ...

Dieser Mörder drapiert junge Frauen wie Kunstwerke in der Landschaft. So finden die Ermittler hier sein erstes Opfer engelsgleich zwischen den Rhododendronbüschen des Lütetsburger Schlossparks schwebend. Ganz offensichtlich hat er sich viel Mühe damit gegeben, sie gar gestylt und hergerichtet, ehe er sie nackt auf Stahlstangen gespießt so zurückgelassen hat. Sogar ihre Sachen sind ordentlich verpackt in der Nähe hinterlegt. Doch es soll nicht bei einem Opfer bleiben. Können Ann-Kathrin und ihr Team schnell genug herausfinden was dahinter steckt und den Täter von all zu vielen Morden abhalten?

Auch dieses Mal greift Klaus-Peter Wolf auf bekannte Grundsätze zurück. Die Charaktere sind alte Bekannte, allerdings hat das Drama um Ann-Kathrins Ex-Mann Hero endlich mal abgenommen und stiehlt nicht mehr allen anderen das Rampenlicht. Natürlich sind auch weiterhin die Privatleben von Ann-Kathrin und Weller nicht ganz unwichtig in der Erzählung, allerdings habe ich das Gefühl das hier die Balance besser gelungen ist.

Schade fand ich, dass die Kommissare sich dieses Mal allesamt gehörig verrannt haben, und das definitiv viel zu lange für meinen Geschmack. Auch Ann-Kathrins Vater hat mal wieder zu viel Aufmerksamkeit erfordert und erneut dafür gesorgt, dass Ann-Kathrin die Ermittlungen empfindlich stört und durchaus zweifelhafte Entscheidungen trifft.

Positiv finde ich trotzdem auch weiterhin Klaus-Peter Wolfs Schreibstil. Er schreibt zwar einfach aber eingänglich und ich hatte mal wieder sehr viel Freude an den mir bekannten Schauplätzen in Norddeich. Wie immer fand ich auch dieses Mal die Einsicht in die Gedanken sowohl des Täters als auch der Opfer die der Handlung mehr Tiefe geben. Hier sieht man wie weit der Wahnsinn des Täters geht, welche Visionen er zu verwirklichen Versucht. Ich persönlich liebe solche Mörder einfach besonders gerne.

Auch dieses Mal kommt es zwar zu großen Taten, allerdings ohne vollständig konstruiert und Erfunden zu wirken. Immerhin könnte man sich ein weiteres Mal fast vorstellen, dass so etwas passiert.

Kritik üben möchte ich allerdings noch am Ende, das zum einen irgendwie dem letzten ähnelt und wie so oft so wirkt als hätte man die Geschichte einfach kurz vorm eigentlichen Ende abgeschnitten. Er fehlt irgendwie das letzte bisschen um einen echten Abschluss zu erzeugen, nachdem der Höhepunkt überschritten ist.

Insgesamt möchte ich 4/5 Sternen vergeben. Zwar hat das Buch kleine Schwächen, aber es gab nichts, dass mich wirklich abgeschreckt hätte und ich habe eigentlich alles mit viel Freude gelesen. Grundsätzlich bietet dieses Buch alles das, was ich von einem Ostfriesenkrimi so erwarten würde und ist vielleicht hier und da noch ein bisschen besser als die Vorgänger.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.10.2019

Guter Kriminalroman

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Inhalt:
Als Kommissarin Ann Kathrin Klaasen vor der weiblichen Leiche im Schlosspark Lütetsburg steht, erschrickt sie vor sich. Denn sie erwischt sich bei dem Gedanken: Mein Gott, wie schön sie ist. Die ...

Inhalt:
Als Kommissarin Ann Kathrin Klaasen vor der weiblichen Leiche im Schlosspark Lütetsburg steht, erschrickt sie vor sich. Denn sie erwischt sich bei dem Gedanken: Mein Gott, wie schön sie ist. Die Tote sieht aus wie ein Engel, der sich zwischen den Blüten der Rhododendronsträucher verfangen hat. Oder wie eine Eiskunstläuferin, die elfenhafte Sprünge vollzieht, um die Jury zu beeindrucken. Der Mörder hat sich viel Zeit gelassen, um die Leiche herzurichten und in dieser Stellung zu drapieren. Und er will Ann Kathrin damit etwas sagen...

Meinung:
Die Story gefiel mir sehr gut. Leider verlor Klaus-Peter Wolf zwischenzeitlich an Spannung. Konnte sie aber zum Schluss wieder aufbauen.

Fazit: Eine interessanter Geschichte, aber leider fehlt teilweise die Spannung.

Veröffentlicht am 12.05.2019

Leider nur Durchschnitt

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3. Fall der Reihe um Ann Kathrin Klasen und leider für mich bislang der schwächste Teil....

Geschichte : Im Schlosspark Lütesburg wird früh morgens eine Leiche gefunden.Inmitten von Blüten wurde die ...

3. Fall der Reihe um Ann Kathrin Klasen und leider für mich bislang der schwächste Teil....

Geschichte : Im Schlosspark Lütesburg wird früh morgens eine Leiche gefunden.Inmitten von Blüten wurde die Leiche wie eine Fee gestaltet und geschminkt und mit Stahlpfählen abgestützt als Kunstwerk präsentiert. Beim ermitteln stellen Ann Cathrin Klasen und ihr Kollege und neuer Lover Weller fest, dass die Frau von einem Trickbetrüger bedroht wurde und ein Inkassobüro , das nicht existiert, auf sie gehetzt wurde. Der Betrüger gerät dadurch natürlich in Verdacht... dann wird die nächste kunstvoll drapiere Leiche im Watt gefunden...

Die Geschichte um Weller und die Kommissarin wird natürlich auch privat weitergeführt und ich bin mir nicht ganz so sicher, ob das für die Reihe eine positive Entwicklung genommen hat, da die beiden mit ihren privaten Probleme doch sehr stark nerven und Weller , um nicht unterlegen zu sein, oftmals einfach nur blödes Zeug macht, das niemand imponiert und ihn noch dümmer aussehen lässt.

Sicher, der Schreibstil und die Idee sind gut und meine Kritik beschäftigt sich wieder mit dem Ende, zudem man nicht so viel sagen kann ohne zu spoilern, aber irgendwie war das Ende schon bekannt und es hat mir der Einfallsreichtum gefehlt, zumal es an Band 2 erinnert und es kann doch nicht sein, dass jeder die Kommissarin töten möchte.

In jedem Fall kann das Buch getrennt zu den anderen Bänden gelesen werden, hat aber den Nachteil, dass die private Geschichte der Ann Kathrin nicht so gut rüber kommt.

Für mich ein sehr unmotivierter Teil und ich hoffe, die Serie kommt wieder in Schwung. Dieser Teil mit gutem Willen Max. 3 Sterne.

Veröffentlicht am 04.08.2018

Schöner Krimi

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Inhaltsangabe von der Internetseite der Mayerschen Buchhandlung (https://www.mayersche.de/Ostfriesengrab-paperback-Klaus-Peter-Wolf.html?listtype=search&searchparam=Ostfriesengrab&_artperpage=3#details-tabs-anchor) ...

Inhaltsangabe von der Internetseite der Mayerschen Buchhandlung (https://www.mayersche.de/Ostfriesengrab-paperback-Klaus-Peter-Wolf.html?listtype=search&searchparam=Ostfriesengrab&_artperpage=3#details-tabs-anchor) bzw. Klappentext auf der Rückseite des Buches:
Als Kommissarin Ann Kathrin Klaasen vor der weiblichen Leiche im Schlosspark Lütetsburg steht, erschrickt sie vor sich selbst. Denn sie erwischt sich bei dem Gedanken: Mein Gott, wie schön sie ist. Die Tote sieht aus wie ein Engel, der sich zwischen den Blüten der Rhododendrensträucher verfangen hat. Oder wie eine Eiskunstläuferin, die elfenhafte Sprünge vollzieht, um die Jury zu beeindrucken. Der Mörder hat sich viel Zeit gelassen, um die Leiche so zu präparieren und in dieser Stellung zu drapieren. Und er will Ann Kathrin damit etwas sagen ...

Der Krimi "Ostfriesengrab" ist der dritte Teil umd die Kriminalhauptkommisarin Ann-Kathrin Klassen. Das Buch wurde im Februar 2009 im Fischer Taschenbuch Verlag veröffntlicht und von Klaus-Peter Wolf veröffentlicht.

Es geht um eine Mordserie, die die vier Elemente abdeken soll. Der erste Mord deckt das Element Luft ab, eine Frau wurde im Schlosspark Lütetsburg zwischen zwei Bäume gehängt. Der zweite Mord passierte in den Dünen und deckte das Element Erde ab. Beim dritten Mord wurde die dritte Frau ermordet, diese wurde auf einem Pfahl im Meer drabiert. Touristen, die mit der Fähre nach Norderney fuhren konnten diese tote Frau sehen, es wurde das Element Wasser abgedeckt.

Es gab ein weiteres Todesopfer, doch diese hat der Mörder nicht, künstlerisch drapiert, da sie sich selber verletzt hat und deswegen das Bild was der Mörder/Künstler mit seinen Morden erzeugen möchte nicht richtig zu geltung gekommen wäre, hat er sie in einer Mülltonne entsorgt.

Um auch das vierte Element, das Feuer, abzudecken, hat er sich Ann-Kathrin sich ausgesucht.

Es gibt drei Hauptverdächtige in diesem Buch und einer von diesen ist es.



Die einzige Kritik die ich habe ist, ist das es keine Kapitel gibt, ich lese immer von Kapitel zu Kapitel und höre dann auf, sodass ich einen guten Schnitt habe, dies ist hier jedoch nicht der Fall.

Dennoch hat mir das Buch super gut gefallen, sodass ich fünf von fünf Sternen vergebe.

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