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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.06.2026

Gut

Sunshine Man
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Hier ist die zentrale Frage Vegeltung oder Verzeihen- Oder einfach z versuchen mit dem was passiert ist zu Leben. Was in diesem Fall sehr schwierig ist, denn der Mörder der eigenen Schwester wird aus dem ...

Hier ist die zentrale Frage Vegeltung oder Verzeihen- Oder einfach z versuchen mit dem was passiert ist zu Leben. Was in diesem Fall sehr schwierig ist, denn der Mörder der eigenen Schwester wird aus dem Gefängnis entlassen und der znetrale Gedanke ist ich werde ihn bestrafen. So macht sich Birdie Keller auf dem Weg zum Gefängnis , denn der große und besondere Tag der Entlassung steht an.

Persönlich findet ich das es ein sehr ruhiges Buch ist, trotz der Mordgedanken und dem was vor 18 Jahren passiert ist. Das hat mir gefallen und dann habe ich iweder gezweifelt, da es doch mehr an Spannung gebraucht hätte. Gerade für so eine Story. Ich finde das das Buch auf keinen Fall ein Thriller ist. Es ist eher etwas zum nachdenken , etwas in Sachen Psychologie .

Und tatsächlich hätte die ganze geschichte etwas kürzer oder knackiger erzählt werden können.

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Veröffentlicht am 20.06.2026

Nicht Meins

People in Love
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Diese Rezension zu schreiben, fiel mir tatsächlich nicht leicht. Auch bei der Vergabe der Sterne habe ich lange überlegt. Letztendlich habe ich mich für drei Sterne entschieden, wobei meine Tendenz eher ...

Diese Rezension zu schreiben, fiel mir tatsächlich nicht leicht. Auch bei der Vergabe der Sterne habe ich lange überlegt. Letztendlich habe ich mich für drei Sterne entschieden, wobei meine Tendenz eher nach unten geht.

Dabei hatte ich mich sehr auf dieses Buch gefreut. Der ansprechende Titel und das farbenfrohe Cover haben sofort mein Interesse geweckt und hohe Erwartungen entstehen lassen. Leider musste ich schon nach den ersten Kapiteln feststellen, dass dieses Buch und ich wohl nicht zusammenfinden würden.

Die Geschichte konnte mich zu keinem Zeitpunkt wirklich fesseln. Für meinen Geschmack fehlte es an Spannung, überraschenden Wendungen oder besonderen Höhepunkten. Die Handlung plätscherte eher vor sich hin, ohne dass sich bei mir echtes Interesse oder emotionale Beteiligung entwickelte. Selten habe ich in letzter Zeit ein Buch gelesen, das mich so wenig mitgerissen hat.

Im Mittelpunkt steht die Frage nach Freundschaft oder Liebe – ein Thema, das eigentlich viel Potenzial bietet. Aus dieser Grundidee hätte man meiner Meinung nach deutlich mehr machen können. Gerade deshalb fällt es mir schwer, meine Enttäuschung genauer zu beschreiben. Trotz der vielen Seiten wirkte die Handlung auf mich langatmig und stellenweise sehr zäh.

Das bedeutet jedoch nicht, dass das Buch grundsätzlich schlecht ist. Es trifft lediglich nicht meinen persönlichen Lesegeschmack. Wer ruhige, unaufgeregte Geschichten mit einem gemächlichen Erzähltempo bevorzugt und keine große Spannung erwartet, könnte an diesem Buch durchaus Gefallen finden.

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Veröffentlicht am 04.06.2026

Wirklich klasse

Die Honigfrauen - Ein Sturm zieht auf
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Ein richtig gutes Buch, das ich so schnell gelesen habe wie schon lange keines mehr.

Ich mochte fast alle Figuren in diesem Buch sofort. Schon ab der ersten Seite hatte mich die Geschichte gepackt. ...



Ein richtig gutes Buch, das ich so schnell gelesen habe wie schon lange keines mehr.

Ich mochte fast alle Figuren in diesem Buch sofort. Schon ab der ersten Seite hatte mich die Geschichte gepackt. Erzählt wird von der Konditorfamilie Honig, einer sehr intensiven und besonderen Familie. Jedes Familienmitglied trägt seine eigene Geschichte und sein eigenes Schicksal mit sich.

Besonders die Großmutter Auguste war für mich die heimliche Hauptperson der Geschichte. Ihre Vergangenheit und ihr Leben haben mich sehr berührt. Anfangs wirkt sie hart und unausgesprochen streng. Doch je mehr man in ihre Geschichte eintaucht, desto verständlicher wird, warum sie so geworden ist.

Erschreckend fand ich vor allem das Frauenbild der damaligen Zeit. Es ist schlimm zu sehen, wie wenig Freiheit Frauen früher hatten und wie viel sie kämpfen und ertragen mussten.

Das Ende lässt einige Fragen offen und macht dadurch große Lust auf den zweiten Band. Ich werde ihn auf jeden Fall lesen und wieder in die Familiengeschichte der Familie Honig eintauchen.

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Veröffentlicht am 09.05.2026

Sehr gut

Schlafende Vulkane
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Mit großer Spannung habe ich auf diesen Roman gewartet und wurde nicht enttäuscht. Bereits das Cover weckte bei mir sofort Assoziationen zu Island und schuf eine passende Atmosphäre. Die Erzählweise, die ...

Mit großer Spannung habe ich auf diesen Roman gewartet und wurde nicht enttäuscht. Bereits das Cover weckte bei mir sofort Assoziationen zu Island und schuf eine passende Atmosphäre. Die Erzählweise, die isländischen Namen und das gesamte Setting haben mich von Anfang an in die Geschichte hineingezogen.

Besonders gut gefallen hat mir die Figur Helga. Sie wirkte auf mich sehr authentisch und nahbar. Neben den Ermittlungen rund um den Mordfall wird auch ihr persönlicher Alltag thematisiert. Vor allem die Situation mit ihrer Tochter, die aufgrund von Helgas beruflichen Verpflichtungen oft zurückstecken muss, hat die Geschichte sehr menschlich und glaubwürdig gemacht.

Ein weiteres schönes Detail war die ältere Hündin, die trotz ihres eigentlichen Ruhestands noch immer mit großer Freude arbeitet. Solche liebevoll ausgearbeiteten Einzelheiten haben den Roman zusätzlich bereichert und ihm neben der eigentlichen Krimihandlung viel Wärme verliehen.

Der Mordfall selbst war spannend aufgebaut und die Auflösung nachvollziehbar gestaltet. Die Handlung blieb durchgehend kurzweilig und fesselnd, sodass beim Lesen keine Längen entstanden.

Insgesamt ist dies ein gelungener und atmosphärischer Kriminalroman, den ich sehr gerne gelesen habe. Ich kann daher eine klare Leseempfehlung aussprechen

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Veröffentlicht am 23.04.2026

Emotionen

Die stille Heldin
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Die junge Helene wird gegen ihren Willen mit dem brutalen Großbauern Otto verheiratet und erlebt in dieser Ehe unvorstellbares Leid. Ihr Leben ist von Misshandlungen und sexueller Gewalt bestimmt, und ...

Die junge Helene wird gegen ihren Willen mit dem brutalen Großbauern Otto verheiratet und erlebt in dieser Ehe unvorstellbares Leid. Ihr Leben ist von Misshandlungen und sexueller Gewalt bestimmt, und auch ihre Kinder bleiben davon nicht verschont – sie werden zur harten Arbeit gezwungen und wachsen unter grausamen Bedingungen auf. Erst als Otto im Ersten Weltkrieg stirbt, endet für sie diese Zeit des Schreckens. Sie schöpft neue Hoffnung und begegnet schließlich einer großen, echten Liebe. Mit insgesamt zwölf Kindern scheint ihr Leben endlich von Glück geprägt zu sein.

Doch dieses fragile Glück hält nicht lange an: Mit dem Aufstieg der Nationalsozialisten und dem Beginn des Zweiten Weltkriegs wird ihr Leben erneut erschüttert. Schwere Verluste durch Krieg, Unglücke und Gewalt reißen tiefe Wunden, und einige ihrer Kinder muss sie zu Grabe tragen. Trotz all dieser Schicksalsschläge bewahrt Helene sich ihre innere Stärke und verliert nie den Glauben an bessere Zeiten.

Diese eindringliche Erzählung porträtiert eine außergewöhnlich starke Frau und steht sinnbildlich für viele Frauen ihrer Generation, die unter widrigsten Umständen ihr Leben meistern mussten. Beeindruckend ist vor allem ihre Fähigkeit, selbst in dunkelsten Momenten nicht zu verzweifeln und immer wieder neue Kraft für ihre Familie zu finden. Sie bleibt standhaft, hinterfragt die Verhältnisse und wagt es, eigene Gedanken zuzulassen – ein mutiger Weg in einer gefährlichen Zeit.

Die Autorin hat Helenes bewegendes Schicksal auf eindrucksvolle Weise eingefangen und in kraftvolle Worte gekleidet. Statt in Resignation zu verfallen, blickt die Geschichte stets nach vorn und vermittelt Hoffnung. Es verdient großen Respekt, mit welcher Stärke und Entschlossenheit diese Frauen ihr Leben gestaltet haben.

Für mich ist dieses Buch absolut lesenswert und eine klare Empfehlung.

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