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Veröffentlicht am 16.01.2020

Abenteuerroman im historischen Frankreich

Der Hof der Wunder
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Was als Fantasy angekündigt war, entpuppte sich als klassischer historischer Abenteuerroman, der wirklich gut geschrieben ist....
Geschichte
Nina Thenardier, Tochter des Wirts Thenardier und Mitglied der ...

Was als Fantasy angekündigt war, entpuppte sich als klassischer historischer Abenteuerroman, der wirklich gut geschrieben ist....
Geschichte
Nina Thenardier, Tochter des Wirts Thenardier und Mitglied der Gilde der Diebe verkauft seine eigene Tochter an die Gilde des Fleisches (Prostitution) und Nina kann nicht helfen. Sie flüchtet und findet eine neue Heimat bei Thomasis Vano dem Herrn der Gilde der Diebe. Nur er kann sie vor ihrem eigenen Vater beschützen, doch sie muss sich beweisen und eine Aufgabe erfüllen um aufgenommen zu werden. Doch diese Aufgabe ist schwer ….
Angekündigt als Mischung aus Dschungelbuch und Les Miserables war ich sehr neugierig und auch sehr viele oder sogar sämtliche Namen wurden aus Les Miserables verwendet und auch Jean Valjean und sogar Javert in weiblich ist dabei. Mit Fantasy hat das nichts zu tun aber ein spannender Diebesroman mit einer starken Heldin. Dieser Roman wird sicherlich die Mehrheit spalten. Für meinen Teil fan di das Buch sehr flüssig geschrieben, spannend und so weit offen, dass es enden könnte oder aber auch eine Fortsetzung folgen kann. Die Personen haben mich überzeugt und Montparnasse ist mein geheimer Favorit. Die Idee mit den verschiedenen Gilden fand ich sehr gut und der Bösewicht in Form der Gilde des Fleisches ist schnell ausgemacht. Es fließt einiges an Blut und es ist nicht zimperlich . Die Liebesgeschichten halten sich in Grenzen bzw. sind eher angedacht, was auch gut zur Geschichte passt.

Den ein oder anderen Logikfehler nimmt man in Kauf. Da sich das Buch doch in vielen Teilen an Les Miserables orientiert, gibt es einen Abzug der B Note in Form eines Sternes. Ansonst ein für mich starkes Buch, das für Fans von Mantel und Degen Büchern eine klare Empfehlung ist.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.01.2020

Schwächer als der erste Teil

Submarin
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Nachdem ich vor langer Zeit das Vergnügen hatte den ersten Teil " Aquamarin" zu hören und begeistert war, hatte ich total verpasst, dass es zwischenzeitlich einen weiteren Teil gegeben hat. Also schnell ...

Nachdem ich vor langer Zeit das Vergnügen hatte den ersten Teil " Aquamarin" zu hören und begeistert war, hatte ich total verpasst, dass es zwischenzeitlich einen weiteren Teil gegeben hat. Also schnell besorgt und ...
Geschichte: Saha die 16 Jährige Australierin aus dem ersten Teil und Heldin, macht sich im 2. Teil auf die Suche nach Ihrem Vater, Durch den Kontakt mit "Schwimmt schnell " einem Submarin, will sie den Schwarm besuchen und hofft, Informationen zu bekommen, um die Spur Ihres Vaters zu verfolgen. Jedoch können Ihre neuen Freunde , nicht wirklich viel helfen und Saha nutzt die Zeit um sich mit Ihren Gewohnheiten und Ihrem Leben bekannt zu machen. Eines Tages trifft eine Kundschafterin ein, bei deren Stamm Sahas Vater eine Zeit lang gelebt hat. Saha beschließt die Chance zu nutzen und folgt der Kundschafterin zu deren Schwarm....

Meinung: Tja es fällt mir wirklich schwer meinem Helden und einem meiner Lieblingsautoren ein schlechtes Zeugnis auszustellen, aber das hier ist um Längen schwächer als der erste Teil. Vielleicht ist deshalb die Fortsetzung auch so in der Versenkung verschwunden, das ich das gar nicht mitbekommen habe. Der Schreibstil ist klar Eschbach aber die Frage ist manchmal , wurde das Buch für Kleinkinder geschrieben, mit den Namen " die immer lacht " oder " die nicht mehr lacht " oder die wieder lacht " oder " Strich am Bauch ". Auch beim Schwarmfest " Zusammen Zusammen " fühle ich mich regelrecht verarscht und sinniere über den Geisteszustand des Autors her... Es zieht sich wie Gummi bis dann endlich etwas passiert und auch das Kinderbuchteam anscheinend beschlossen hat, jetzt für Spannung zu sorgen und das ganze mit einem vernünftigen Abschluss versehen hat.
Fazit : Nach wie vor starke Ideen, wechseln sich mit purer Langeweile ab und nach einem so starken ersten Teil, mit einem so schwachen 2. Teil aufzuwarten,st schon ziemlich frech. Wobei der 3. Teil existiert auch schon und ich muss wirklich stark überlegen, ob ich es mir antun werde " Ultramarin " zu hören.
1 Stern für die Idee, 1 Stern als Fan für den Schreibstil und 1 Stern für den Abschluss, wobei das schon gut gewollt ist.


  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.01.2020

Knochen im Nationalpark

Knochengrab
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Starker Thriller mit einer FBI Ermittlerin, die ich bislang noch nicht kannte,
aber kennen lernen musste ! FBI Agent Max geht mit seinem Leichenspürhund im Shenandoah Nationalpark spazieren, als der Hund ...

Starker Thriller mit einer FBI Ermittlerin, die ich bislang noch nicht kannte,
aber kennen lernen musste ! FBI Agent Max geht mit seinem Leichenspürhund im Shenandoah Nationalpark spazieren, als der Hund plötzlich anschlägt und beide die Spur verfolgen. Max stürzt in ein Loch und alles verändert sich. Das Loch enthält Knochen von mindestens 6 Menschen....die schon länger da liegen müssen. Jedoch liegen da auch 2 weitere Leichen, die erst ein paar Tage alt sind. FBI Agent Sayer Altair bekommt ein kleines Team und soll den Fall aufklären, was sich als sehr schwierig erweisen soll.....

Ellison Cooper gelingt es den Leser zu fesseln und durch Ihren wunderbaren flüssigen und vor allen Dingen auch logischen Schreibstil ist das Buch sehr schnell gelesen. Die Personen sind durchweg gut beschrieben und wer wie ich den ersten Teil nicht kennt, hat überhaupt keine Probleme das Buch eigenständig zu lesen. Natürlich wäre es gut, den ersten Teil zu kennen, da Sayer Altair droht, ihren Job zu verlieren. Die Ursache dürfte im ersten Teil zu finden sein. Das ist aber schon alles.... Natürlich ist bei amerikanischen Thrillern immer ein bisschen Übertreibung dabei, die aber hier geschickt eingesetzt wird und nicht nervt. Spannend in jedem Fall die Frage, wer hat etwas zu verbergen, wem kann Sayer trauen ?
Interessant, da sie nebenbei eine Auswertung über Psychopaten schreiben will und diese studiert. Der freiwillige Probe-Psychopath hat mir gut gefallen
und ist eine gute Figur, für die sicherlich folgenden Teile.

Fazit: Klare Empfehlung für eine kurzweilige Unterhaltung. Mir hat es sehr gut gefallen und vor allen Dingen war es gut gemacht. Umfeld, Personen, Charakter … alles hat seinen Platz in diesem Buch und es fehlt in keinem Fall an Spannung.

5 Sterne sind nur für Bücher, die mich noch tagelang danach beschäftigen , das ist selten genug und daher sind 4 Sterne eine starke Wertung für dieses Buch!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.12.2019

Wirkt noch Tage später nach

Der Wille des Königs
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Nach dem ersten Teil " Die Karte der Welt " dachte ich, das Buch geht irgendwie weiter mit einem neuen Landstrich der von der Schwärze befreit wird, doch weit gefehlt....

Geschichte: Iyn Krystal ein ...

Nach dem ersten Teil " Die Karte der Welt " dachte ich, das Buch geht irgendwie weiter mit einem neuen Landstrich der von der Schwärze befreit wird, doch weit gefehlt....

Geschichte: Iyn Krystal ein Klansmann und Anführer eines Landstrichs des alten Kontinents , wird von seinem König auf einen neuen Kontinent geschickt um ihn mit anderen Völkern zu entdecken und zu befrieden, damit der König seinen Machtbereich weiter ausbreiten kann. Da die Klansmänner unter den anderen Völkern eher als Barbaren gelten, sollte Ian ursprünglich dafür Sorge tragen, dass die Straßen ausgebaut werden und mit seinen Leuten tatkräftig im Straßenbau helfen. Doch der Fürst vor Ort erkennt, dass Ian und seine Leute am Besten beschäftigt sind, die Räuberbande auszurotten, die schon immer für Furcht gesorgt hat....
Personen und Schreibstil
Royce Buckingham fasziniert mit seiner Erzählweise, die einerseits wirklich unspektakulär ist auf der anderen Seite aber eine Spannung beinhaltet, die es schwer macht mit dem lesen aufzuhören. Die Personen sind fantastisch dargestellt und es wird kein Lexikon für die Übersicht benötigt.
Meinung
Da auch dieser Teil komplett für sich alleine stehen kann, ist es nicht unbedingt notwendig den ersten Teil zu kennen aber für diejenigen, die ihn kennen, werden erst einmal komplett verblüfft sein. Wo und was soll diese Geschichte mit dem ersten Buch zu tun haben ? Bis es Klick macht und man feststellt, dass diese Geschichte vor dem ersten Teil spielt und im Prinzip die Vorgeschichte zum ersten Teil darstellt und die Schwärze erklärt. Das macht alles umso faszinierender. Neue Kulturen, Mittelalterliche Strukturen, ungewöhnliche Tiere/Monster und ein übler Herrscher, sowie ein strahlender Held/Freunde/Waffenbrüder und doch..
Fazit
..ist das nicht das typische Happy End Buch und hat mich auch Tage danach beschäftigt, womit ich die Bewertung auf 5 Sterne ändere und uneingeschränkt an alle Fantasy Begeisterte empfehlen kann.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.12.2019

Flugzeugabsturz und ein starker Überlebenswille

Freefall – Die Wahrheit ist dein Tod
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Von Anfang an mitten im Geschehen und sehr spannend geschrieben, entwickelt sich dieser Roman mit vielen Details. Thriller ist vielleicht zu viel aber ein sehr unterhaltsamer Krimi ist es in jedem Fall. ...

Von Anfang an mitten im Geschehen und sehr spannend geschrieben, entwickelt sich dieser Roman mit vielen Details. Thriller ist vielleicht zu viel aber ein sehr unterhaltsamer Krimi ist es in jedem Fall. Doch zur...

Geschichte: Ein abgestürztes Privatflugzeug in den Rocky Mountains, eine Überlebende ( Allison 30 Jahre) und ein toter Pilot, doch Allison weiß das Ihre Verfolger immer noch auf ihrer Spur sind und macht sich auf den Weg. Angeschlagen und mit unbändigem Überlebenswillen auf dem Weg in die Zivilisation und auf der Flucht...

Faszinierend wie das Buch aus zwei Sichtweisen geschrieben ist: Die von Allison und auf der anderen Seite Ihre Mutter Maggie, die natürlich keine Ahnung hat, das Ihre Tochter den Absturz überlebt hat, und seit längerer Zeit nach einem Streit, keinen Kontakt mehr hatte. Maggie forscht auf ihre Art nach und Allison kämpft auf Ihre Art ums Überleben. Rückblenden in die Vergangenheit legen immer weitere Details offen und halten die Geschichte sehr spannend. Der Schreibstil ist wunderbar und lässt mich die Seiten verschlingen.

Die Charakter füllen alles mit Leben und sind glaubwürdig. Vielleicht ein wenig zu viel in schwarz und weiß aufgeteilt. Einziger Kritikpunkt und Abzug eines Sterns: Das Ende ist voraussehbar! Das Buch ist wirklich gut geschrieben aber zu einer überragenden Wertung, hätte noch etwas mehr Überraschung gut getan. Doch an dieser Stelle wird nicht mehr verraten.

Fazit

Es ist aber ohne wenn und aber ein sehr unterhaltsamer Roman, der nicht den Eindruck hinterlässt, dass sich die verbrachte Zeit nicht gelohnt hat. Für mich eine Empfehlung aber das Wort Thriller ist mir zu hoch angesetzt, dennoch ein solider Krimi, der einfach Spaß macht.