Profilbild von mikemoma

mikemoma

Lesejury Profi
offline

mikemoma ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit mikemoma über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.07.2021

Schöne Geschichte für zwischendurch

Biker Tales 1
0

Nach dem Betrug ihres Ex-Verlobten, kehrt Bea ihrem Leben in New York den Rücken und kehrt widerwillig in ihre Heimatstadt Wolfville, Nevada zurück. Dort erwartet sie ihre alkoholkranke Mutter, ihre erste ...

Nach dem Betrug ihres Ex-Verlobten, kehrt Bea ihrem Leben in New York den Rücken und kehrt widerwillig in ihre Heimatstadt Wolfville, Nevada zurück. Dort erwartet sie ihre alkoholkranke Mutter, ihre erste große Liebe in Form eines Bikers und ein Job, den sie eigentLicht nicht will.
Schnell wird klar, was sie von Charlie und seinem MC hält, jedoch ist sie nur solange standhaft, bis sie sich traut ein klärendes Gespräch mit ihm zu führen. Nach und nach gibt sie die Einwände auf und lässt sich voll und ganz auf Charlie ein. Allerdings nur, bis es am Ende ein Problem gibt.
Bea wirkt auf mich nicht wie eine typische 26 jährige. Sie steht nicht fest im Leben und ändert ihre Meinung fast täglich. Irgendwann sollte sie sich entscheiden, was ihr wirklich wichtig ist und nicht ständig davonblaufen, wenn es mal zu kompliziert wird.
Charlie ist Vize-President eines MC und eigentlich ein lieber Kerl, der, meiner Meinung nach, nur den harten Burschen raushängen lässt, um seine Vergangenheit zu verbergen.
Die Geschichte hat mir gut gefallen, eine schöne Lektüre für Zwischendurch. Der Cliffhanger am Ende macht mich doch neugierig auf die Fortsetzung und ich werde sie auf jeden Fall lesen. Nicht nur, weil noch einige Fragen offen geblieben sind.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.04.2021

Der Countdown-Killer

Der Countdown-Killer - Nur du kannst ihn finden
0

In "Der Countdown Killer" von Amy Suiter Clarke berichtet Elle Castillo in ihrem True-Crime-Podcast von nie aufgeklärten Fällen und versucht mit Hilfe ihrer Hörer den Opfern Gerechtigkeit zu verschaffen ...

In "Der Countdown Killer" von Amy Suiter Clarke berichtet Elle Castillo in ihrem True-Crime-Podcast von nie aufgeklärten Fällen und versucht mit Hilfe ihrer Hörer den Opfern Gerechtigkeit zu verschaffen und die Täter ihrer gerechten Strafe zuzuführen.
Ihr aktueller Fall handelt von CK, dem sogenannten Countdown-Killer. Im Abstand von drei Tagen entführt er drei Mädchen, jedes ein Jahr jünger als das vorherige, behält sie sieben Tage bei sich, bevor er sie nach ihrem Tod an einem öffentlichen Platz ablegt. Immer neue Hinweise tauchen auf, manche verlaufen im Sand, andere sind jedoch Erfolg versprechend. Bis Elle eines Tages einem weiteren Hinweis folgt und einen ermordeten Mann vorfindet. Dieser wollte ihr mitteilen, was er herausgefunden hat und wen er verdächtigt. Doch nun steht Elle wieder am Anfang.
Die Polizei ist ihr keine große Hilfe und wirft ihr vor von diesem Fall besessen zu sein. So kommt eins zum anderen und es endet fast in einer Katastrophe.
Die Idee, einen Teil der Kapitel als Podcast / Interview zu schreiben war mir neu und ich muss gestehen, dass ich anfangs leichte Schwierigkeiten hatte, in die Geschichte zu finden. Je weiter ich las, desto besser gefiel mir der Stil und ich fieberte immer dem nächsten Podcast-Kapitel entgegen. Einige meiner Vermutungen waren richtig, bei anderen war ich auf der völlig falschen Fährte. Aber genau das macht ja auch einen Podcast aus, dass man mitfiebert und versucht den Fall selbst zu lösen. Die Leser*innen werden richtig in die Geschichte einbezogen und zum miträtseln animiert.
Das Cover ist sehr schön gestaltet, mit Bezug zum Inhalt des Buches, was mir gut gefallen hat.
Ich werde die Autorin auf jeden Fall im Auge behalten und hoffe, dass wir noch mehr von Elle Castillo und ihren Podcasts lesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.12.2020

Spannender Auftakt

Soul Hunters
0

Nach einem Museumsbesuch wird Genna von den „Soul Hunters“ überfallen, die versuchen, sie umzubringen und damit ihre Seele auszulöschen. Plötzlich taucht ein fremder Junge auf und rettet sie. In den nächsten ...

Nach einem Museumsbesuch wird Genna von den „Soul Hunters“ überfallen, die versuchen, sie umzubringen und damit ihre Seele auszulöschen. Plötzlich taucht ein fremder Junge auf und rettet sie. In den nächsten Tagen und Wochen wird Genna immer wieder verfolgt und noch einmal versucht zu entführen. Doch jedes Mal ist Phoenix da, um sie zu beschützen. Doch was er ihr dann erzählt, verwirrt und ängstigt sie so sehr, dass sie ihm anfangs nicht vertrauen kann. Allerdings bleibt ihr im Lauf der Geschichte nichts anderes mehr übrig.
„Soul Hunters“ von Chris Bradford war mein erstes Buch dieses Autors. Er schafft es, eine stetige Spannung zu halten, wobei ich zwischendurch etwas gelangweilt war, von den ständigen Fluchten der beiden Protagonisten. Im Prinzip sind sie das ganze Buch über auf der Flucht. Andererseits wollte ich aber auch wissen, ob sie es schaffen, den Fängen der „Soul Hunters“ zu entkommen.
Im Großen und Ganzen hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich bin gespannt auf den zweiten Teil der Geschichte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.12.2020

Leben und sterben in Mexico

Der erste Tote
0

„Der erste Tote“ von Tim MacGabhann erzählt die Geschichte zweier Journalisten, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Machenschaften der Kartelle, korrupten Polizisten und bestechlichen Bauherren ...

„Der erste Tote“ von Tim MacGabhann erzählt die Geschichte zweier Journalisten, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Machenschaften der Kartelle, korrupten Polizisten und bestechlichen Bauherren aufzudecken. Dazu reisen Carlos, ein Fotograf, und Andrew, freier Journalist, nach Posa Rica, wo sie auf dem Heimweg die furchtbar zugerichtete Leiche von Julian Gallardo finden. Nachdem die beiden von der Guardia Civil vertrieben wurden, beobachten sie, wie die ebenfalls ängstlichen Polizisten die Leiche auf ihren Truck laden und wegbringen. Daraufhin beschließt Carlos der Sache nachzugehen. Einen Tag später ist er ebenfalls tot und Andrew will unter allen Umständen seinen Tod aufzuklären. Allen Gefahren zum Trotz.
Das Cover gefällt mir sehr gut. Die Santa Muerte mit Waffen und einer Filmrolle darzustellen passt inhaltlich sehr gut.
Der Schreibstil dieses Buches war für mich sehr gewöhnungsbedürftig und auch die vielen spanischen Begriffe haben mich oft stocken lassen. Während des Lesens baute sich keine wirkliche Spannung auf, so wie ich es eigentlich bei einem Thriller erwarte. Das Nachwort erklärt allerdings den Stil der Erzählung als Chronica, so dass ich im Nachhinein sagen muss, dass es ein wirklich gut gelungenes Buch ist.
Einige der beschriebenen Szenen sind sehr brutal und nichts für schwache Gemüter. Wer allerdings Lust auf eine andere Art von Thriller, mit viele wahren Inhalten, hat, der wird bei diesem Buch nicht enttäuscht. Ich werde es nochmal, außerhalb einer Leserunde, lesen. Vielleicht gefällt es mir ja dann noch etwas besser.

  • Cover
  • Spannung
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.11.2020

Klare Leseempfehlung

Wenn das Meer leuchtet
0

"Wenn das Meer leuchtet" von Jessica Koch erzählt die Geschichte von Marie und ihrem täglichen Kampf gegen Mobbing und Anfeindungen ihrer Mitstudenten. Auf Grund des Job-Wechsels ihres Dads hofft Marie, ...

"Wenn das Meer leuchtet" von Jessica Koch erzählt die Geschichte von Marie und ihrem täglichen Kampf gegen Mobbing und Anfeindungen ihrer Mitstudenten. Auf Grund des Job-Wechsels ihres Dads hofft Marie, dass es in einem neuen Bundesstaat besser wird. Für sie und für ihren jüngeren Bruder Collin.Beide wurden auf ihrer alten Schule gemobbt und extrem schlecht behandelt. Doch auch auf der Uni wird es nicht besser.
Marie lernt Jayden kennen, einen der beliebtesten Jungen auf der Uni. Auch er behandelt sie nicht anders als alle anderen. Doch durch einen unglücklichen Zufall ändert er seine Meinung von einem auf den anderen Moment.
Das war mein erstes Buch der Autorin und ich muss sagen, dass ich wirklich froh und dankbar bin, es gelesen haben zu dürfen. Das Thema Mobbing geht uns alle etwas an und besonders bei Kindern ist es noch einmal eine Nummer schlimmer. Auf Grund der Leseprobe wusste ich bereits, wie Marie mit ihrem Mobbing umgeht, bzw. wie es sie beeinflusst und ich war wirklich schockiert. Dass sich Menschen selbst verletzen, um Schmerz zu verarbeiten, ist mir durchaus bewusst, dass es allerdings Gruppen gibt, die "Blood-Painter" genannt werden, war mir neu.
Der Schreibstil, aber natürlich auch die Geschichte, machte es mir leicht das Buch in fast einem Rutsch zu verschlingen und ich kann es nur jedem empfehlen, der eine nicht ganz typische Liebesgeschichte lesen möchte.
Eine ganz klare Leseempfehlung meinerseits.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere