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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.10.2025

Überbewertet

The Pumpkin Spice Latte Disaster
2

Den Hype um dieses Buch kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Ja, das Setting war nett, die Charaktere herrlich skurril und ich mochte James und seine Familie. Mit Jude bin ich leider so gar nicht warm ...

Den Hype um dieses Buch kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Ja, das Setting war nett, die Charaktere herrlich skurril und ich mochte James und seine Familie. Mit Jude bin ich leider so gar nicht warm geworden, die kaum aufgetauchten Eltern die ihr doch die traumatische Situation vor Jahren nicht geglaubt haben und ihr Leben auf der Flucht vor… der Vergangenheit? Lower Whilby? Sich selbst und ihren Gefühlen?? Nervig fand ich dass alles immer nur nach ihren Vorstellungen gehen sollte, z.B. der Pumpkin Spice Sirup oder die Musik im Tearoom.
Die Nebencharaktere haben mir viel besser gefallen und ich hätte mir gewünscht ihnen wäre in der Story mehr Platz eingeräumt worden. Die Handlung um Olive und Tony wurde leider überhaupt nicht zu Ende geführt. Schade, die Geschichte hatte meiner Meinung nach mehr Potenzial.
Ich verstehe nicht, warum man einen komplett englischen Titel vergeben muss.

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Veröffentlicht am 15.10.2025

Unlösbar? Nicht für den Donnerstagsmordclub

Der Donnerstagsmordclub und der unlösbare Code (Die Mordclub-Serie 5)
0

Es ist ruhig geworden in Coopers Chase. Das Quartett besucht nichtsahnend die Hochzeit von Joanna, der Tochter von Joyce, und Paul. Dessen Trauzeuge Nick verschwindet kurz darauf – nachdem er Elizabeth ...

Es ist ruhig geworden in Coopers Chase. Das Quartett besucht nichtsahnend die Hochzeit von Joanna, der Tochter von Joyce, und Paul. Dessen Trauzeuge Nick verschwindet kurz darauf – nachdem er Elizabeth um Hilfe gebeten hat. Nick und seine Partnerin betreiben nicht nur ein sehr spezielles Lager-Unternehmen mit besonderen Kunden sie sind außerdem im Besitz von immens wertvollen Bitcoins. Welche wiederum mit einem unlösbaren Code gesichert sind.
Unlösbar? Diese Herausforderung nimmt das Quartett dankbar an. Als es bald darauf eine Leiche gibt unterstützen sie in gewohnter Manier die Polizei bei deren Ermittlungen. Für alle entwickelt sich aus verschiedensten Gründen die Story diesmal in sehr persönliche Ebenen, was zwar sehr interessant war aber dem ganzen ein wenig den Schwung und die Spannung nahm.
Ich kenne den Donnerstagsmordclub seit dem ersten Band und mag die skurril aber liebevoll gezeichneten Charaktere sowie den Schreibstil und Humor. Die ähnlichen Cover der Reihe gefallen mir ebenfalls sehr. Ein eher persönlicher und etwas schwächerer Band der lesenswerten Reihe.

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Veröffentlicht am 15.10.2025

Gestorben wird immer

Über die Toten nur Gutes
0

Trauerredner Mads hat in seinem Beruf zwar seine Berufung gefunden aber manche seiner Kunden machen es ihm nicht leicht. Schon der Einstieg in das Buch, die Szenen mit seiner Familie waren so herrlich ...

Trauerredner Mads hat in seinem Beruf zwar seine Berufung gefunden aber manche seiner Kunden machen es ihm nicht leicht. Schon der Einstieg in das Buch, die Szenen mit seiner Familie waren so herrlich skurril, der Schreibstil und Humor waren genau mein Ding. Auch das farbenfrohe Cover gefällt mir sehr gut.
Ja, es gibt eine durchgehende Krimihandlung, tatsächlich empfand ich sie eher als roten Faden der durch das Buch führt. Deutlich größer ist der fast schon makabere Unterhaltungswert, was ich bei der Geschichte durchaus positiv gesehen habe.
Mads erfährt, dass sein früherer Kindheitsfreund Patrick verstorben ist. Er beschließt, die Trauerrede zu halten und da er zu Patrick seit Jahrzehnten keinen Kontakt hatte sucht er dessen Mutter und Freunde auf. Doch Patricks Leben war nicht glatt und einfach, viele Geheimnisse treten zu Tage und Mads befindet sich auf einmal mitten in einer Spirale aus Gewalt und Verbrechen.
Mads, seine Freunde und Familie bieten sich für eine Fortsetzung an – ich würde mich darauf freuen.

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Veröffentlicht am 12.10.2025

Gut aber leider nicht für alle Airfryer

Airfryer-Blitzrezepte
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Der erste Eindruck ist sehr positiv, ansprechende Fotos und interessante, gut beschriebene Rezepte. Ja, der Magen grummelt und ich habe Hunger, möchte direkt einiges ausprobieren.
ABER (ein großes weil ...

Der erste Eindruck ist sehr positiv, ansprechende Fotos und interessante, gut beschriebene Rezepte. Ja, der Magen grummelt und ich habe Hunger, möchte direkt einiges ausprobieren.
ABER (ein großes weil wichtiges aber) die Rezepte sind für viele Airfryer ohne Anpassungen nicht geeignet. Bei meiner Ninja lassen sich die Gittereinsätze herausnehmen und Temperaturen über 200 Grad einstellen, dies trifft auf viele andere Geräte allerdings nicht zu. Manches habe ich nicht ausprobieren können weil ich mir erst einen herausnehmbaren geschlossenen Einsatz anschaffen müsste (ist aber geplant).
Ein paar Sachen habe ich (für uns leicht abgewandelt) ausprobiert und es war sehr lecker.
Was die angegebenen Zeiten betrifft - hier musste ich experimentieren denn unser Gerät hat keine Vorheizfunktion.
Interessant was alles schnell mit dem Airfryer zubereitet werden kann, man spart Energie und viel Zeit im Gegensatz zum Backofen u.a. das Vorheizen. Die Rezepte haben mir gut gefallen und sind definitiv inspirierend.

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Veröffentlicht am 29.09.2025

Ella bleibt leider recht farblos

Die Malerin im Birkenwald
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Das wunderschöne Cover hat mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht. Dann noch der Klappentext – Worpswede… dieser Ort reizt mich schon lange, ein Besuch der Künstlerkolonie wird hoffentlich bald umgesetzt.
Ella, ...

Das wunderschöne Cover hat mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht. Dann noch der Klappentext – Worpswede… dieser Ort reizt mich schon lange, ein Besuch der Künstlerkolonie wird hoffentlich bald umgesetzt.
Ella, eine junge ambitionierte Malerin Anfang 20 steht kurz vor ihrer Hochzeit. Da ihr als Frau 1899 der Besuch der Kunstakademie Düsseldorf verwehrt wird besucht sie einen Sommermalkurs in Worpswede. Allein die Tatsache ein „Malweib“ werden zu wollen, alleine nach Worpswede zu reisen und ja nicht ihren guten Ruf zu ruinieren bedeuten ein großes Wohlwollen und Unterstützung von Seiten ihrer Eltern und ihres Verlobten. Das was für uns als Frau heute selbstverständlich ist (trotz der immer noch in vieler Hinsicht geltenden gesellschaftlichen Unterschiede) war damals weitestgehend fernes Wunschdenken.
Die Autorin schafft es hervorragend die Stimmung jener Zeit und das im Gegensatz hierzu „freiere Leben“ in Worpswede darzustellen. Die realen Künstler werden sehr stimmig in die Geschichte eingebunden, ich persönlich liebe es parallel zum lesen ergänzend die Fakten zu den Personen, Orten und genannten Bildern nachlesen zu können.
Leider blieb mir die Protagonisten Ella absolut fern, mir fehlte bei ihrer Person die Tiefe, manches passte zeitlich nicht so ganz oder blieb absolut oberflächlich (z.B. die Zeiten zwischen den Besuchen in Worpswede). Der erst späte, sehr kurze Kontakt mit Luc – die Beziehung zwischen den beiden nehme ich ihr genauso wenig ab wie die leider kaum dargestellte Entstehung ihrer abschließenden Entscheidung.
Da mir die Schilderungen von Worpswede und der Künstlerkolonie dagegen sehr gut gefallen haben vergebe ich drei Sterne.

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