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Veröffentlicht am 08.09.2025

Kate hat ermittlungstechnisch alle Hände voll zu tun

Mord braucht keine Bühne
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Kate Shackleton ist eine sympathische Protagonistin – 31 Jahre alt, offiziell verwitwet aber immer noch auf der Suche nach Informationen über ihren als im ersten Weltkrieg vermissten Ehemann. Da sie über ...

Kate Shackleton ist eine sympathische Protagonistin – 31 Jahre alt, offiziell verwitwet aber immer noch auf der Suche nach Informationen über ihren als im ersten Weltkrieg vermissten Ehemann. Da sie über ihre eigenen Recherchen hinaus bereits etlichen anderen bei der Suche nach vermissten Personen hat helfen können beginnt sie als Privatermittlerin tätig zu werden.
Diesmal müssen Kate und Sykes die Kunden eines bestohlenen Pfandleihers aufsuchen, praktisch dass Kate hierbei Arbeit und Vergnügen verbinden kann. Eine allerdings nicht auffindbare Kundin lebt in Harrogate und Kate wurde von einer Bekannten zur Premiere einer Theateraufführung eingeladen. Im Anschluss finden sie einen Besucher der Aufführung erstochen vor und bald darauf wird die Hauptdarstellerin des Stücks entführt. Kate hat ermittlungstechnisch alle Hände voll zu tun.
Locker und leicht geschrieben, die Atmosphäre in England Anfang der 20iger Jahre wird gut geschildert. Zwar hat man bei gewissen Punkten recht schnell eine Vorahnung doch trotzdem gibt es am Ende noch ein paar überraschende Wendungen. Ein typischer Cosy Crime – nicht tiefgründig aber nette Unterhaltung. Schön wäre es wenn man über Sykes noch mehr erfahren würde, sein Part bleibt mir leider auch im zweiten Band der Reihe immer noch zu oberflächlich.

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Veröffentlicht am 08.09.2025

Cosy Crime im England der 20iger Jahre mit sympathischer Protagonistin

Mord nach Strich und Faden
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Kate Shackleton ist eine sympathische Protagonistin – 31 Jahre alt, offiziell verwitwet aber immer noch auf der Suche nach Informationen über ihren als im ersten Weltkrieg vermissten Ehemann. Da sie über ...

Kate Shackleton ist eine sympathische Protagonistin – 31 Jahre alt, offiziell verwitwet aber immer noch auf der Suche nach Informationen über ihren als im ersten Weltkrieg vermissten Ehemann. Da sie über ihre eigenen Recherchen hinaus bereits etlichen anderen bei der Suche nach vermissten Personen hat helfen können beginnt sie als Privatermittlerin tätig zu werden.
Eine gute Bekannte aus der gemeinsamen Zeit im Kriegshospital möchte bei ihrer Hochzeit unbedingt von ihrem aktuell verschwundenen Vater zum Altar begleitet werden. Sie bittet daher Kate um Hilfe, die sich zusätzliche Unterstützung bei dem früheren Polizisten Jim Sykes holt.
Locker und leicht geschrieben, die Atmosphäre in England Anfang der 20iger Jahre wird gut geschildert. Zwar hat man bei gewissen Punkten recht schnell eine Vorahnung doch trotzdem gibt es am Ende noch ein paar überraschende Wendungen. Ein typischer Cosy Crime – nicht tiefgründig aber nette Unterhaltung. Schön wäre es wenn man über Sykes noch mehr erfahren würde, sein Part bleibt mir leider zu oberflächlich.

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Veröffentlicht am 08.09.2025

nichts Halbes und nichts Ganzes

Als die Welt stehen blieb
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Andere Bücher von Maja Lunde waren mir empfohlen worden als ich zufällig auf dieses Buch gestoßen bin. Es ist ein sehr persönliches Buch und daher vermutlich auch eher untypisch. Zwar leicht zu lesen aber ...

Andere Bücher von Maja Lunde waren mir empfohlen worden als ich zufällig auf dieses Buch gestoßen bin. Es ist ein sehr persönliches Buch und daher vermutlich auch eher untypisch. Zwar leicht zu lesen aber es hinterlässt bei mir ein großes Fragezeichen in Form von Ja und????
Die Corona Pandemie nimmt Einfluss auf das Weltgeschehen. Jedes Land hat seine eigene, zu anderen Ländern leicht unterschiedliche Vorgehensweise. Jede Familie hat zwangsläufig eine eigene Herangehensweise – alle sind verunsichert und müssen sich dem Lockdown stellen. Soziale Kontakte, gewohnte Abläufe, gerade für Familien wird das Jonglieren zwischen Home Office und Home Schooling ein Balance Akt (kenne ich aus eigener Erfahrung).
Die Autorin Maja Lund lässt uns tagebuchartig an ihrem Leben zum Beginn des Lockdowns teilhaben. Sie und ihr Mann versuchen im Home Office zu arbeiten, die Kinder verstehen die Welt nicht mehr und kämpfen mit den Tücken des Home Schoolings. Daneben der tägliche Wahnsinn aus Alltagstätigkeiten wie Einkauf, Arzt und Haushalt. Ja, sehr persönlich und phasenweise interessant aber keinem von uns wirklich fremd waren wir doch in zumindest einer ähnlichen Situation.
Dieses Buch betrachtet nur einen recht kurzen Zeitraum der Pandemie, mich lässt es mit vielen offenen Fragen zurück da man als Leser an privaten Momenten teilnimmt aber dann kein Ende erfährt.

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Veröffentlicht am 06.09.2025

Verzicht- der neue Luxus

Kater Brown und die Klostermorde
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Alexandra ist Reisejournalistin und darf das neu eröffnete Klosterhotel "Zur inneren Einkehr" für einen Bericht testen. Sie mag den ihr bekannten Journalisten Tobias nicht, der ebenfalls anwesend ist (ach ...

Alexandra ist Reisejournalistin und darf das neu eröffnete Klosterhotel "Zur inneren Einkehr" für einen Bericht testen. Sie mag den ihr bekannten Journalisten Tobias nicht, der ebenfalls anwesend ist (ach was), sondern die extrem spartanischen Abläufe im Hotel sind auch gewöhnungsbedürftig. Die Mönche sind höflich, lieb und hilfsbereit, aber der cholerische Unternehmer Bernd Wilden bringt sie an ihre Grenzen, war sein Tod wirklich nur ein Unfall?
Mit der diskreten Unterstützung von Klosterkater "Kater Brown" kommen Alexandra und Tobias dem Mörder auf die Spur.
Zwar schnell zu lesen aber leider bleiben die Protagonisten blass, man erfährt kaum etwas über sie. Und der Kater? Ja, er ist dezent eingebunden und gut getroffen aber Titelgebend für die Reihe? Übertrieben aber klingt natürlich gut.
Schlimm war die Darstellung der Ermittlungen. Der Polizist macht ein paar Fotos und lässt die Leiche ohne weitere Untersuchungen abholen. Die Journalisten kontrollieren vorher schnell die Taschen, unterschlagen Beweismaterial und verhören die Hotelgäste. Klar, so läuft das in der Eifel.

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Veröffentlicht am 06.09.2025

Gelungene Inszenierung der Ermittlungen

Mrs Potts' Mordclub und der Tote in der Themse
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Oliver Beresford, der charismatische aber aufgrund seiner Art wenig beliebte Gründer und Regisseur der Marlower Theaterspielgruppe, wird vermisst. Während oder nach einer Party auf einem Vergnügungsschiff ...

Oliver Beresford, der charismatische aber aufgrund seiner Art wenig beliebte Gründer und Regisseur der Marlower Theaterspielgruppe, wird vermisst. Während oder nach einer Party auf einem Vergnügungsschiff verschwand er unter mysteriösen Umständen - bald darauf wird seine Leiche am Ufer der Themse gefunden. Von seiner Frau Verity um Hilfe gebeten beginnen Judith Potts und ihre Freundinnen Suzie und Becks mit eigenen Ermittlungen, sehr zum Missfallen von Inspector Malik, die um ihren Job fürchtet. Doch natürlich findet Judith ihre ganz eigenen Wege, diesmal sogar auf die Theaterbühne.
Locker und leicht geschrieben, viele (auch dank der Laienschauspieler) exzentrische Figuren und eine nette Story mit witzigen Nebenhandlungen. Mir gefiel die in dieser Form überraschende Auflösung und der Cliffhanger am Ende... wann erscheint der fünfte Band?
Alles in allem wieder gute Unterhaltung, ich persönlich fand nur schade dass die Protagonistinnen diesmal wenig Tiefe hatten und eher blaß blieben.

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