Kate hat ermittlungstechnisch alle Hände voll zu tun
Mord braucht keine BühneKate Shackleton ist eine sympathische Protagonistin – 31 Jahre alt, offiziell verwitwet aber immer noch auf der Suche nach Informationen über ihren als im ersten Weltkrieg vermissten Ehemann. Da sie über ...
Kate Shackleton ist eine sympathische Protagonistin – 31 Jahre alt, offiziell verwitwet aber immer noch auf der Suche nach Informationen über ihren als im ersten Weltkrieg vermissten Ehemann. Da sie über ihre eigenen Recherchen hinaus bereits etlichen anderen bei der Suche nach vermissten Personen hat helfen können beginnt sie als Privatermittlerin tätig zu werden.
Diesmal müssen Kate und Sykes die Kunden eines bestohlenen Pfandleihers aufsuchen, praktisch dass Kate hierbei Arbeit und Vergnügen verbinden kann. Eine allerdings nicht auffindbare Kundin lebt in Harrogate und Kate wurde von einer Bekannten zur Premiere einer Theateraufführung eingeladen. Im Anschluss finden sie einen Besucher der Aufführung erstochen vor und bald darauf wird die Hauptdarstellerin des Stücks entführt. Kate hat ermittlungstechnisch alle Hände voll zu tun.
Locker und leicht geschrieben, die Atmosphäre in England Anfang der 20iger Jahre wird gut geschildert. Zwar hat man bei gewissen Punkten recht schnell eine Vorahnung doch trotzdem gibt es am Ende noch ein paar überraschende Wendungen. Ein typischer Cosy Crime – nicht tiefgründig aber nette Unterhaltung. Schön wäre es wenn man über Sykes noch mehr erfahren würde, sein Part bleibt mir leider auch im zweiten Band der Reihe immer noch zu oberflächlich.