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Veröffentlicht am 11.09.2022

Día de los Muertos und Geisterbeschwörungen

Yadriel und Julian. Cemetery Boys
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Anmerkung: Ich habe das Buch auf Englisch gelesen.

"But with Julian, there was no training involved because he already understood him. It was…easy. Yadriel hadn’t known it could be that painless and simple ...

Anmerkung: Ich habe das Buch auf Englisch gelesen.

"But with Julian, there was no training involved because he already understood him. It was…easy. Yadriel hadn’t known it could be that painless and simple for someone to see him as he was." (S. 193)

Diese Geschichte stand bestimmt über zwei Jahre auf meiner Wunschliste. Viel zu lange, bis ich sie endlich davon befreien konnte und sie zulegte. Belohnt wurde ich mit einem Buch voller liebenswerter Charaktere und einer leichten und unterhaltsamen Fantasygeschichte.

Das Cover: Hierbei gefällt mir das englische Cover deutlich besser. Am deutschen Cover mag ich, dass einzelne Elemente des Día de los Muertos aufgegriffen wurden, jedoch wurde es mir ein wenig zu chaotisch angeordnet. Das englische Cover überzeugt hingegen mehr, da es eine schöne Illustration der beiden Protagonisten aufweist mit Lady Death im Hintergrund.

Die Handlung: Der Día de los Muertos ist ein sehr wichtiger Tag für Yadriels Familie, da an diesem die Geister der Verstorbenen für einen Tag zurückkehren. Seine Familie besitzt hierbei die Fähigkeit, Geister zu beschwören oder weisen auch Heilkräfte auf. Yadriel möchte endlich in ihre Kreise aufgenommen werden und ein brujo werden, nur gestaltet sich das alles ein wenig schwieriger, da er trans ist und seine Familie denkt, dass er als Junge nicht aufgenommen werden kann. Da beschließt Yadriel kurzfristig zusammen mit seiner besten Freundin das Ritual selbst durchzuführen, als jedoch seine Geisterbeschwörung etwas aus dem Ruder läuft. Plötzlich hat er den ehemaligen Mitschüler, Julian, an seiner Seite, den er bald wieder in das Reich der Toten beschwören soll. Doch bereits nach kurzer Zeit merkt er, dass er diesen Moment am liebsten für immer hinauszögern würde…

Meine Meinung: Der Einstieg fiel mir sehr leicht, was besonders an Aiden Thomas flüssigen Schreibstil liegt. Die Geschichte entwickelt sich sehr schnell und die Lesenden werden gut unterhalten. Mit viel Humor führt Aiden durch die Geschichte und kreiert eine fluffige Young-Adult-Geschichte, bei welcher jedoch die Charaktere deutlich im Vordergrund stehen und der Fantasyanteil eher so nebenherläuft. Während ich die auftretenden Personen sehr gelungen fand, so enttäuschte mich ein wenig das Ganze drumherum. Manches wurde mir viel zu schnell abgehandelt und gerade zum Ende hin ein wenig zu einfach gelöst. Positiv fand ich jedoch, dass ich als cis Person einen intensiven und informativen Einblick in Yadriels Leben als trans Person bekam, welcher gelungen in die Handlung einfließt.

Die Charaktere: Diese besitzen so viel Charisma, Liebe und Dynamik. Ich verfolgte Yadriel und Julian sehr gerne auf ihrem Abenteuer. Die Gespräche der beiden wurden nie langweilig und mich überzeugte jeder Schlagabtausch der beiden. Doch auch Maritza konnte mich mit ihrer fröhlichen und selbstbewussten Art von sich überzeugen.

Fazit: Letztendlich sollte man hier vom Fantasyanteil nicht allzu viel erwarten, da der Fokus doch sehr auf den Charakteren liegt, aber drückt man da ein paar Augen zu, wird man gut unterhalten. Ich vergebe hier 3,5/5 Sternen und eine Leseempfehlung.

  • Einzelne Kategorien
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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.09.2022

Wenn man plötzlich vier Geschwister hat

People Person
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"I’m not lonely.“ Nikisha shook her head. "Are you, Prynce?“
"Well, that depends, you know. I think in a way, everyone is lonely […].” (S. 196)

Sucht man eine Geschichte, die den Fokus auf die Charaktere ...

"I’m not lonely.“ Nikisha shook her head. "Are you, Prynce?“
"Well, that depends, you know. I think in a way, everyone is lonely […].”
(S. 196)

Sucht man eine Geschichte, die den Fokus auf die Charaktere setzt und dabei eine wirklich liebenswerte Gruppe hervorbringt, dann kann man mit "People Person“ nichts falsch machen. Diese Geschichte überzeugt mit viel Witz, chaotischen Situationen und einem gelungenen Cast an Charakteren!

Das Cover: Das englische Cover unterscheidet sich wenig, vom deutschen Cover, jedoch mag ich das Farbenfrohe, welches das Originalcover mitbringt, ein wenig mehr und hätte mir gewünscht, dass man das irgendwie beibehalten hätte.

Die Handlung: Cyril ist nach außen eine freundliche und extrovertierte Person. Doch diese Seite haben seine Kinder, kaum zu Gesicht bekommen, da er als Vater seine Pflichten vernachlässigte. Kontakt hatten die Geschwister untereinander nie, bis sie eines Tages mit einer schwierigen Situation konfrontiert werden, die die völlig unterschiedlichen Charaktere plötzlich zusammenschweißt.

Meine Meinung: Ich muss zugeben, die Ausgangssituation der Geschichte ist ein wenig skurril, aber das gesamte Buch ist durchgängig humoristisch, weswegen es für mich im Nachhinein gut zusammenpasste. Hierbei verfolgt man die (Halb)geschwister Dimple, Nikisha, Lizzie, Prynce und Danny, die vorher noch nicht einmal voneinander wussten und aus heiterem Himmel zusammenhalten müssen. Die Gespräche waren stets unterhaltsam, die unterschiedlichen Meinungen, die nie zurückgehalten wurden, amüsant und die Entwicklung der Geschwister herzerwärmend. Insgesamt gab es jedoch kleinere Längen, die mich nicht immer nach dem Buch greifen ließen. Ebenso hätte ich mir manchmal noch mehr Tiefe bei einzelnen Charakteren gewünscht. Die Protagonistin Dimple steht mir ein wenig zu sehr im Vordergrund, dafür, dass die anderen Charaktere mindestens genauso viel Rampenlicht verdient hätten. Doch ansonsten bekommt man hier gute Unterhaltung, bei welcher ich jedoch noch gerne etwas mehr mitgefiebert hätte.

Die Charaktere: Ihnen wurden viel Herz und Zeit geschenkt. Man bekommt intensive Einblicke in ihre Leben, auch wenn dabei besonders Dimple die meisten Szenen zugeteilt wurden. Zugegeben, bei mir wechselte es ständig, zwischen Dimple tröstend in den Arm nehmen und sie zur Vernunft zu bringen. Ich kann bis jetzt noch nicht sagen, ob ich die Protagonistin wirklich mochte, doch ihr Handeln ist ein Resultat ihrer Vergangenheit und betrachtet man die Umstände, ist es stets nachvollziehbar. Man mag sie vielleicht nicht immer sympathisch finden, aber man fühlt mir ihr mit und versteht sie – auf ihre Weise. Am liebsten mochte ich jedoch die Szenen, in welchen alle Geschwister vereint waren.

Fazit: Hat mir gut gefallen, jedoch noch etwas Luft nach oben gelassen. Ich vergebe hier 3,5/5 Sternen und eine Leseempfehlung!

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.08.2022

Finale Entscheidungen vor dem Sturm

Midnight Chronicles - Todeshauch
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„Die Hölle. Kein Ort voller Feuer, Folter und grausamer Qualen, sondern ein Zustand. Eine persönliche Hölle für jede einzelne Seele, die sich durch ihre Taten selbst hierher verdammt hatte.“ (S. 42)

Die ...

„Die Hölle. Kein Ort voller Feuer, Folter und grausamer Qualen, sondern ein Zustand. Eine persönliche Hölle für jede einzelne Seele, die sich durch ihre Taten selbst hierher verdammt hatte.“ (S. 42)

Die Midnight Chronicles waren eine kleine Überraschung für mich. Unterhaltsame Geschichten ziehen sich nun über fünf Bände und ich freue mich jedes Mal aufs Neue, wenn ein neuer Band herauskommt, da nach den ganzen Bänden bereits eine Vertrautheit besteht. Zwar liegt der Fokus definitiv auf den Charakteren, als auf den fantastischen Elementen, jedoch garantieren die einzelnen Bände gute Unterhaltung. Todeshauch war hierbei jedoch eher eine Einleitung zum großen Finale.

Das Cover: Zurückhaltende Cover bevorzuge ich, daher gefallen mir auch die Cover dieser Reihe. Dennoch hätte ich mir bei diesem hier gewünscht, dass man das Rosa, welches nur ganz leicht angedeutet wird, noch etwas stärker mit in den Hintergrund integriert. Das Cover wird ein wenig zu sehr von dem dunklen Blau dominiert, da hätte ein bunter Farbkleck das Gesamte etwas ausgewogener erscheinen lassen. Aber insgesamt ist die Aufmachung des Buches gelungen.

Die Handlung: Nachdem Roxy gestorben ist, setzt Shaw alles aufs Spiel, um ihre Seele aus der Hölle zu befreien. Nachdem er nun auch mit seiner Vergangenheit vor dem Gedächtnisverlust konfrontiert wurde, war es ihm möglich, Roxys Körper zu erhalten. Daher besteht eine Hoffnung auf Roxys Rückkehr, nur sind ihm die Mitglieder der Hexenmeister dicht auf der Spur, die jedoch nicht die einzige Bedrohung darstellen…

Meine Meinung: Während langen Bahnfahrten beendete ich diese Geschichte bereits innerhalb eines Tages. Sie ließ sich erneut flüssig lesen und man flog durch die Seiten. Es ist jedes Mal aufs Neue schön, wieder die Institute der Hunter und Huntresses zu besuchen, auf Missionen mit diesen zu gehen und die heranwachsenden Beziehungen der Charaktere untereinander zu beobachten. Dennoch musste ich feststellen, dass es sich bei diesem Band um den Schwächsten handelt. Es gab bezüglich des Handlungsaufbaus Wiederholungen, die irgendwann auf mehr Überraschungen und Dynamik hoffen ließen – welche jedoch erst in den letzten Kapiteln aufkamen. Ebenso wurde mir ein wichtiger Konflikt zu schnell und leider auch viel zu einfach gelöst. Ich war in dieser entscheidenden Szene wirklich mitgerissen und habe ständig selbst überlegt, wie man diesen vernünftig und ohne Verluste lösen kann, nur, damit dieser innerhalb von ein paar Seiten mit einer sehr unspektakulären Lösung abgehandelt wird – da gab es so viel Potenzial! Generell verfügte die Geschichte, trotz der vielversprechenden Seitenlänge, über vergleichsweise wenig Inhalt. Wichtige Kampfszenen wurden schnell abgehandelt und stattdessen wurde sich zu sehr auf die Beziehung von Roxy und Shaw fokussiert. Die Gewichtung der Problematik und der Romantik in diesem Band war leider etwas unausgewogen. Doch abseits davon wurde ich wieder gut unterhalten und freue mich bereits sehr auf das große Finale!

Die Charaktere: Roxy und Shaw mag ich gerne, nur konnten sie mich bisher immer noch nicht zu 100% von sich überzeugen. Ich habe immer noch nicht so ganz eine Verbindung zu den beiden aufbauen können. Sie sind mir jedoch sympathisch, nur fehlen mir manchmal die „Erkennungsmerkmale“ und Kleinigkeiten, die sie mir näherbringen würden. Jedoch waren meine liebsten Szenen wohl die Schlagabtausche zwischen Niall und Roxy, denn diese konnten mich nicht nur einmal zum Lächeln bringen!

Fazit: Leider war ich ein wenig enttäuscht von gewissen Auflösungen in der Geschichte, bin jedoch dadurch umso gespannter auf den finalen Ausgang! Es tut mir ein wenig weh, dass ich hier nur 3/5 Sternen geben kann. Im Gesamten mag ich die Reihe jedoch unglaublich gerne und setzte viel Hoffnung in das Finale!

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.08.2022

Empowerment, persönliche Erfahrungen und Denkanstöße

30 Women
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„Also ja, ich mache ständig Erfahrungen mit Bodyshaming. Überhaupt mit Bewertungen meines Körpers, natürlich auch positiven. Das Einzige was ich nicht bekomme: eine Pause davon […].“ (S. 181)

Hierbei ...

„Also ja, ich mache ständig Erfahrungen mit Bodyshaming. Überhaupt mit Bewertungen meines Körpers, natürlich auch positiven. Das Einzige was ich nicht bekomme: eine Pause davon […].“ (S. 181)

Hierbei handelt sich um eine Ansammlung von 30 kurzen Kapiteln, in welchen eine Frau vorgestellt wird, die Lina Mallon im Leben beeinflusst hat. Kurzweilig und mit mehreren Denkanstößen, gibt die Autorin Einblicke in ihr Leben.

Das Cover: Große Liebe! Ich bevorzuge Cover ohne Menschen, es sei denn, sie werden illustrativ dargestellt. Da letzteres hier der Fall war und auch noch so ansprechend umgesetzt wurde, sprach es mich direkt an. Wirklich gelungen!

Die Handlung: Welche Frauen haben Lina Mallon im Laufe ihres Lebens inspiriert und beeinflusst? Antworten bekommt man mithilfe von 30 kurzen Kapiteln, die diese Frauen (und einen Mann) vorstellen.

Meine Meinung: Diese Erfahrungen werden mit einer guten Portion Feminismus und Gesellschaftskritik begleitet. Jedes Kapitel stellt wichtige Fragen zu Situationen im Alltag, immer mit Bezug zu der Person, die gerade vorgestellt wird. Auf diese Weise werden Denkanstöße gegeben, die sich durch das gesamte Buch ziehen. Besonders das 24. Kapitel „Die, die sich wohlfühlt“, in welchem Bodyshaming und die Akzeptanz des eigenen Körpers behandelt wird, war dabei besonders eindrücklich geschrieben mit wichtigen Botschaften. Leider muss ich auch sagen, dass mir im späteren Verlauf die kürzen Kapitel (die mir vorher aufgrund der Länge gut gefallen haben) etwas sprunghaft wirkten. Sie waren teilweise sehr kurz, was es ein wenig erschwerte, eine Bindung zu den auftretenden Personen aufzubauen. Hätte diese Bindung mehr bestanden, hätte ich womöglich noch mehr mitfühlen können. Doch insgesamt ist es ein wichtiges Buch, welches mir informative Lesestunden beschert hat.

Fazit: Viele schöne Botschaften, nur hätte es noch ein klein wenig länger sein können! Man merkt jedoch, wie wichtig der Autorin das Buch ist, da viel Liebe eingeflossen ist! Von mir gibt es hier 3,5/5 Sternen.

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Veröffentlicht am 10.08.2022

Ein atmosphärisches Abenteuer!

Brombeerfuchs – Das Geheimnis von Weltende
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„Was hier passierte, war unmöglich. Ein Kribbeln regte sich unter ihrem Brustbein, und der Wunsch, dem Fuchs zu folgen, zerrte an ihr wie der Wind an einem Segel.“ (S. 51)

Ich gebe es zu, zuallererst ...

„Was hier passierte, war unmöglich. Ein Kribbeln regte sich unter ihrem Brustbein, und der Wunsch, dem Fuchs zu folgen, zerrte an ihr wie der Wind an einem Segel.“ (S. 51)

Ich gebe es zu, zuallererst hat bei mir das wundervolle Cover das Interesse an der Geschichte geweckt. Doch auch der Klappentext klang vielversprechend, weswegen dieses Buch bei mir einzog. Bereits auf den ersten Seiten tauchte man in Wales ab und folgt zusammen mit Portia dem geheimnisvollen Brombeerfuchs in unbekannte Gebiete…

Das Cover: Wie bereits oben erwähnt: Ein Traum! Farblich sehr ausgewogen und mit einer angenehmen Dynamik. Es ist beinahe ein wenig geheimnisvoll, weswegen man es gerne länger betrachtet und immer wieder etwas Neues entdeckt. Sehr gelungen!

Die Handlung: Der Urlaub mit ihrer Mutter ist leider ins Wasser gefallen, weswegen Portia die Ferien bei ihren Tanten in Wales verbringen wird. Zuerst scheinen Portia eher ruhigere Ferien zu erwarten, bis sie eines Tages einen seltsamen Schlüssel findet und einem Fuchs folgt, der ihr seit ihrer Ankunft nicht von der Seite zu weichen scheint.

Meine Meinung: Der Einstieg in die Geschichte war bereits ein voller Erfolg. Wales wurde wunderschön beschrieben und ich erwischte mich, wie ich am liebsten ebenfalls direkt dorthin gefahren wäre. Ebenso steigern sich die Ereignisse zum Ende hin sehr gekonnt. Neue Informationen werden gelungen eingeführt und man kann dem Geschehen gut folgen. Dabei wird man von einem wundervollen Schreibstil begleitet, der eine sehr stimmungsvolle und geheimnisumwitterte Atmosphäre erzeugt. Besonders gefallen haben mir die Namen der Charaktere und die Beschreibungen der Schauorte. Hier ein kurzes Beispiel:

„Das Wohnzimmer der Tanten sah aus wie eine Wurzelhöhle. Eichenbalken stützten sie niedrige Decke, und die Wände waren lindgrün angestrichen […].“ (S. 19)

Dennoch hätte ich gerne noch ein paar gefühlvollere Momente gehabt. Es gab dazu bereits Ansätze, jedoch hätte ich sie gerne ausführlicher ausgeführt gesehen. Ich habe die Geschichte sehr gerne gelesen, nur hing mein Herz nicht zu 100% daran.

Die Charaktere: Wirklich eine tolle Gruppe! Portia war eine mutige Protagonistin mit Ecken und Kanten, die in den Ferien viel über sich selbst lernen wird. Auch Ben, der anfangs noch ein wenig in sich gekehrt ist, macht im Laufe der Geschichte eine große Entwicklung durch. Robin Goodfellow ist der wohl interessanteste Charakter, bei welchem die Motive bis zum Schluss nicht ganz ersichtlich sind. Auch die Feenkönigin Titania, konnte mich mit ihren trockenen Kommentaren von sich überzeugen, auch wenn man ihr Handeln dringend kritisch reflektieren sollte. Doch meine Lieblingscharaktere waren Rose und Bramble. Ein tolles Duo, die sich unterstützen und eine sehr eingespielte Dynamik haben!

Fazit: Eine schöne Geschichte zum Wegträumen, die jedoch auch ihre düsteren Momente bereithält. Von mir gibt es hier 4/5 Sternen und eine Leseempfehlung!

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