Cover-Bild Brombeerfuchs. Das Geheimnis von Weltende
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16,00
inkl. MwSt
  • Verlag: FISCHER Sauerländer
  • Genre: Kinder & Jugend / Kinderbücher
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 23.09.2020
  • ISBN: 9783737356930
Kathrin Tordasi

Brombeerfuchs. Das Geheimnis von Weltende

Öffne die Tür, hinter der das Abenteuer liegt!

Sommerferien in Wales: Mitten im Wald, in einer Brombeerhecke, finden Ben und seine Freundin Portia eine geheimnisvolle Tür. Sie ist ein Portal zur Anderswelt und muss unter allen Umständen verschlossen bleiben. Doch woher sollen sie das wissen? Die alten Geschichten über die Wunder und Gefahren der Anderswelt sind lang vergessen ... Für Robin Goodfellow, den Mann mit dem Fuchsschatten, sind die Kinder die letzte Chance, das Portal zu öffnen und endlich nach Hause zurückzukehren. Für alle anderen jedoch könnte dies das Ende bedeuten.

Spannende Gestaltwandler-Fantasy für Jungs und Mädchen ab zehn Jahren, die die Leser tief in die britische Sagenwelt eintauchen lässt

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.01.2021

Anderswelt

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Nachdem ihre Mutter den eigentlich gemeinsam geplanten Urlaub absagen muss, soll Portia die Ferien in Wales bei ihren Großtanten verbringen. Zunächst begegnet sie diesem Vorhaben wenig enthusiastisch, ...

Nachdem ihre Mutter den eigentlich gemeinsam geplanten Urlaub absagen muss, soll Portia die Ferien in Wales bei ihren Großtanten verbringen. Zunächst begegnet sie diesem Vorhaben wenig enthusiastisch, doch schnell entwickelt sich wahrhaftige Begeisterung, als nicht nur ein Fuchs immer wieder in der Nähe des Hauses herumschleicht, sondern dieser Portia schließlich auch noch zu einer verwitterten Tür inmitten einer Brombeerhecke führt. Dass dahinter grausame Gefahren lauern, ist lange in Vergessenheit geraten und wurde dem Mädchen bisher nicht überliefert. Die Neugierde ist groß und das Abenteuer beginnt..

Wer von einem inneren Drang übermannt wird, dem ist sicherlich nichts vorzuwerfen, zumal Portia in diesem speziellen Fall gar nicht hätte wissen können was beziehungsweise wen sie mit ihrem Handeln heraufbeschwört. Als ihr dies Gewahr wird, kommen die Selbstvorwürfe ohne weiteres Zutun, wodurch jedoch die Bedrohung mitnichten kleiner wird. Glücklicherweise muss sie sich dieser nicht alleine stellen, denn Unterstützung ist bereits unterwegs.

Bildgewaltig und zielgruppengerecht, ohne dabei zu zurückhaltend zu agieren, verströmt die Geschichte sofort einen gewissen Zauber. Ein magisches Knistern kündigt sich erst vorsichtig und leise an, bevor es mit voller Kraft zuschlägt. Was atmosphärisch absolut stimmig ist, schließlich werden inhaltlich einige walisische Sagen zugrunde gelegt und mit den gegenwärtigen Ereignissen verwoben. Auch Themen wie Freundschaft und Vertrauen spielen eine große Rolle, wobei sie immer in Abhängigkeit zueinander stehen, wodurch sich ein fein gewebtes Gesamtbild ergibt. Sicherlich handelt es sich bei den Hauptfiguren trotz allem noch immer um Kinder, die mal mehr mal weniger ihrem Alter entsprechend agieren. Zuweilen kommt es aber dennoch vor, dass man kurz innehält, da der ein oder andere Gedanke einem Erwachsenen womöglich nicht in den Sinn gekommen wäre.

Insgesamt hätte man sich trotz brodelnder Spannung ein My mehr Unvorhersehbarkeit gewünscht, ein Lesegenuss ist die Erzählung aber allemal und klingt auch noch ein Weilchen nach.

Veröffentlicht am 10.01.2021

Tolle Jugend-Fantasy-Geschichte

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Portia verbringt die Ferien bei ihren Tanten in Wales. Dort angekommen, lernt sie Ben kennen, der eher schüchtern und zurückhaltend ist. Zudem kreuz ein mysteriöser Fuchs ihren Weg und ihre Tante versteckt ...

Portia verbringt die Ferien bei ihren Tanten in Wales. Dort angekommen, lernt sie Ben kennen, der eher schüchtern und zurückhaltend ist. Zudem kreuz ein mysteriöser Fuchs ihren Weg und ihre Tante versteckt einen Schlüssel. Neugierig wie Portia ist, sucht und findet sie den Schlüssel und läuft auch dem Fuchs hinterher, der sie tief in den Wald lockt. Am Ziel angekommen, soll Portia die Tür mit dem Schlüssel öffnen. Kaum ist die Tür offen beginnt das Abenteuer für Portia, und ein Wettlauf für alle Bewohner aus dieser Welt und der Anderswelt beginnt.

Das Cover ist wunderschön. Ich liebe die Farben und das Motiv mit dem Fuchs gefällt mir auch richtig gut. Der Schreibstil von Kathrin ist flüssig und angenehm. Das Buch lässt sich gut gelesen. Es ist sehr bildhaft beschrieben, sodass man sich die einzelnen Orte sehr gut vorstellen kann. Besonders schön finde ich die Idee mit der Zwischenwelt zwischen unserer Welt und der Anderswelt.

Portia ist ein junges Mädchen, welches sehr neugierig ist und auch sehr gerne und viel liest. Ben teilt ihre Liebe zum Lesen, jedoch ist er eher zurückhaltend und schüchtern.

Die Geschichte hat mir wirklich gut gefallen. Portia ist kein Kind von Traurigkeit – auch wenn es ihrer Mutter offensichtlich nicht gut geht. Sie nimmt das Leben wie es ist. Mir hat ihre neugierige und offene Art sehr gut gefallen. Vor allem schön ist die Szene als sie bei ihren Tanten ankommt und in das Wohn-Bücher-Zimmer geht. In dem Moment wollte ich unbedingt mit ihr die Plätze tauschen. Es wurden aber auch wichtige Themen mit in die Geschichte integriert wie bspw. der Verlust eines Elternteils oder Freundschaft.

Die Anderswelt konnte mich mit ihren Fabelwesen in ihren Bann ziehen. Die Wesen waren sehr verschiedenen und es herrschte auch eine gewisse Rangordnung. Vor allem hat mir gefallen, dass es nicht wieder die typischen Fabelwesen sind, sondern dass es Wesen sind mit einer Geschichte und das jedes Wesen im Grunde seinen eigenen Platz hat.

Ich mag auch die Idee mit den verschiedenen Welten, denn es gibt nicht nur die Anderswelt, es gibt noch zahlreiche andere Welten, von denen man noch zwei weitere kennenlernt. Das Potential für weitere Reisen und Abenteuer ist auf jeden Fall gegeben.

Einen kleinen Kritikpunkt habe ich jedoch: die walisischen Wörter. Das waren für mich wirkliche Stolpersteine. Vor allem wusste ich nie wie man sie richtig ausspricht. Es gibt zwar hinten im Buch eine Auflistung der walisischen Wörter bzw. Begriffe, aber es fehlt leider die Aussprache dazu.

Es ist eine wirklich schöne Jugend-Geschichte, die gerade auch zum Ende hin richtig spannend wird.

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Veröffentlicht am 19.12.2020

Phänomenales Kinderbuch

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Liebe Daisy,

heute melde ich mich mit meiner Rezension zu Brombeerfuchs. Das Geheimnis von Weltende von Kathrin Tordasi, das im Herbst 2020 bei Sauerländer erschienen ist. Ich hatte das außergewöhnlich ...

Liebe Daisy,

heute melde ich mich mit meiner Rezension zu Brombeerfuchs. Das Geheimnis von Weltende von Kathrin Tordasi, das im Herbst 2020 bei Sauerländer erschienen ist. Ich hatte das außergewöhnlich große Glück, ein Exemplar bei Lovelybooks zu gewinnen und im Rahmen einer Leserunde in dieses Buch abtauchen zu dürfen. Und lass mich dir sagen: Ich habe schon lange kein so facettenreiches Kinderbuch mehr gelesen.

Schon in dem Moment, als ich das Paket erhalten habe, wusste ich, dass es sich hierbei um ein ganz besonderes Leseabenteuer handeln würde. Nicht nur, dass es einmalig liebevoll von der Autorin zusammengestellt worden war, das Cover hat mich auch auf den ersten Blick verzaubert. Ein großes Kompliment an dieser Stelle an Maximilian Meinzold für die Umschlaggestaltung und -abbildung. Ich fühle mich geehrt, so ein wunderschönes Buch in meinem Regal stehen haben zu dürfen.

Inhalt
In Brombeerfuchs reisen wir gemeinsam mit Portia nach Wales. Die Umstände haben es gefordert, dass sie den Sommer dort bei ihren Tanten in einem kleinen verschlafenen Städtchen verbringt, anstatt Urlaub in Andalusien mit ihrer Mama zu machen. Doch entgegen ihrer Erwartung, wartet dort das größte Abenteuer ihres Lebens auf sie. Gut versteckt im Haus ihrer Tanten entdeckt sie nämlich einen Schlüssel. Einen Schlüssel, der die Tür in die Anderswelt öffnet. Dort werden all die alten Geschichten und Legenden Wirklichkeit. Ahnungslos, was sie damit in Gang setzt, stolpert Portia gemeinsam mit ihrem neugefundenen Freund Ben geradewegs durch das Weltentor. Doch dabei vergessen sie etwas Wesentliches: Die Tür hinter sich zu schließen. Und so gelingt es den Schwaden des Grauen Königs die Zwischenwelt zu verlassen – etwas, das alle anderen Welten bedroht.

Schreibstil
Ich habe es schon mehrfach gesagt und ich werde es noch ganz oft sagen: Ich bin völlig in Kathrin Tordasis Schreibstil verliebt. Sie schreibt ungemein eloquent und atmosphärisch. Das Buch hat mich ab der ersten Seite völlig in seinen Bann gezogen. Der Stil trifft genau das richtige Maß an Detailreichtum. Nicht zu viele, als dass sie den Lesefluss unterbrechen und von der Handlung ablenken würden. Aber doch genug, dass ich beim Lesen direkt Bilder und Szenen vor meinem inneren Auge hatte. Dies gilt auch für Gefühle, die sich außergewöhnlich gut vermittelt haben; besonders die kindliche Faszination wirkte direkt greifbar (z.B.: S. 107). Kurzum: Das Buch ist ein sprachlicher Traum.
Die Geschichte wird aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt. Die meiste Zeit alterniert die Erzählung zwischen einer Fokalisierung in der dritten Person durch Portia und Ben. Dieses Schema wird nur in einzelnen Instanzen für Zwischenspiele gebrochen, die von Geschehnissen abseits der beiden ProtagonistInnen erzählen. Diese Mischung aus Erzählperspektiven hat mir ausgezeichnet gefallen. Die Einblicke in die verschiedenen Sichtweisen und Erfahrungen von Portia und Ben haben einander toll ergänzt. Die Zwischenspiele haben das Gefühl von Dringlichkeit immer wieder verstärkt. Zudem gibt es Kapitelüberschriften, die nicht nur einen guten Überblick geben, sondern auch an mehreren Stellen zusätzliche Spannung schaffen.

Figuren
Wir haben es hier mit einem relativ kleinen Ensemble zu tun. Aber wie heißt es so schön: Qualität vor Quantität. Die Figuren, die ich kennenlernen durfte, waren dafür um so besser herausgearbeitet. Ich hatte zu allen direkt ein Bild und ein Gefühl im Kopf. Etwas, das bei mir normalerweise oft relativ lange dauert. Nicht so bei Brombeerfuchs: Hier ist die Charakterisierung so elegant mit der Erzählung verwoben, dass ich direkt eine Verbindung zu den Figuren herstellen konnte. Nicht zuletzt, weil sie jeweils stark individuelle Stimmen haben, was bei den wechselnden Perspektiven besonders deutlich wird. Ben und Portia sind stark konträre Figuren, die ein breites Identifikationsspektrum bieten. Während Portia sich impulsiv von einem Abenteuer in das nächste stürzt, ist Ben eher zurückhaltend und rational. Er denkt die Dinge durch, bevor er handelt. Wirken sie auf den ersten Blick noch so unterschiedlich, so merkt man als LeserIn doch bald, dass sie einander ausgezeichnet ergänzen könnten. Ich hatte große Freude daran, der Freundschaft zwischen den beiden beim Wachsen zuzusehen.
Doch keiner von beiden ist perfekt. Sie haben ihre Schwächen und müssen sich somit ihren jeweils eigenen Herausforderungen stellen. Die beiden bleiben immer menschlich (zumindest, was ihre Charaktereigenschaften angeht), denn auch in prekären Situationen, die das Potential für heroische Taten bergen, verschwinden ihre Schwächen nicht (z.B.: S. 96). Ben und Portia wird der nötige Raum gegeben, diese zu reflektieren und sich folglich weiterzuentwickeln. Dabei werden sie über große Teile des Buches von erwachsenen Figuren unterstützt. Diese helfen, wo nötig, geben den beiden Kindern aber nötigen den Raum und die Gelegenheit, eigene Erfahrungen zu machen und an diesen zu wachsen.

Repräsentation
Ich möchte an dieser Stelle gerne positiv hervorheben, wie gut es mir gefallen hat, dass in diesem Buch keine Klischees bedient wurden und stattdessen Repräsentation eines heterogenen Ensembles an Figuren geschaffen wurde. Wie du bestimmt schon an meiner groben Charakterisierung von Portia und Ben gemerkt hast, bedienen unsere beiden ProtagonistInnen in keiner Weise die klassischen Geschlechterklischees. Vielmehr werden diese umgekehrt. Etwas, das hervorragend funktioniert. Portia ist inspirierend mit ihrem starken Willen und Aktionismus und der sanftmütige, bücherliebende Ben ist eine ungemein sympathische Figur. Ich finde es toll, dass hier Vorbilder geschaffen werden, die nicht auf die üblichen patriarchal geprägten Eigenschaften reduziert werden. Analog wird hier die Struktur der traditionellen Kernfamilie auf verschiedene Arten infrage gestellt und es werden stattdessen andere Zusammenstellungen vorgelebt. Derartige Diversität ist leider noch immer selten und ich freue mich um so mehr, sie hier derartig selbstverständlich umgesetzt zu lesen
Auch, dass eines der wesentlichen Motive, der Umgang mit Verlust und Trauer, ist, fand ich sehr positiv. Sowohl Ben als auch Portia müssen auf ihre Art lernen mit diesen umzugehen. Ich bin überzeugt, dass der Brombeerfuchs durch das breite Identifikationspotential, das er bietet, helfen kann, diese schwierigen Themen auch für jüngere LeserInnen greifbar zu machen.
Großartig finde ich auch, dass das Buch seinen pädagogischen Auftrag sehr geschickt erfüllt; sei es nun, in dem es vermittelt, dass man nicht auf Wunden greifen soll, dass es normal ist, dass die Füße einem wehtun, wenn man auf großer Abenteuerreise ist (vgl. S. 117), oder, dass man die Konsequenzen bedenken sollte, bevor man wild darauf losstürmt (vgl. S. 149). Dies sind nur einige der wichtige Botschaften, die im Brombeerfuchs charmant verpackt sind.

Fazit
Brombeerfuchs ist ein fantastisches und wundervolles Kinderbuch, das nicht nur mit starken Charakteren und Wertvorstellungen glänzt, sondern auch noch ein sprachlicher Traum ist. Ich kann es ausnahmslos allen Leserinnen und Lesern ab 10 Jahren, die eine magische Reise nach Wales unternehmen wollen, wärmstens ans Herz legen. Ich freue mich schon, wenn wir uns das nächste Mal sehen, damit ich es dir mitbringen kann – Brombeerfuchs ist ein literarisches Abenteuer, das du keinesfalls verpassen darfst.

Deine Daffy

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Veröffentlicht am 29.11.2020

Schön geschrieben nur die Charaktere sind etwas blass

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Mit diesem Buch kann man sich wiederfinden in der Sagenwelt oder diese eben erst für sich entdecken.
Portia verbringt ihre Sommerferien in Wales, da es ihrer Mutter nicht so gut geht und sie ihren Urlaub ...

Mit diesem Buch kann man sich wiederfinden in der Sagenwelt oder diese eben erst für sich entdecken.
Portia verbringt ihre Sommerferien in Wales, da es ihrer Mutter nicht so gut geht und sie ihren Urlaub absagen musste. Dort lernt sie Ben kennen, ein Junge aus der Gegend, der wenig von neuen Bekanntschaften hält und sich lieber in seine Bücherwelt zurückzieht. Doch dann müssen sie gemeinsam ein großes Abenteuer beschreiten.
Der Einstieg ins Buch ist mir äußerst leicht gefallen, trotz der Tatsache, dass ich den Klappentext vor Lesebeginn nicht mehr gelesen habe. Und ich glaube das war auch gut so, denn ich finde er passt nicht hundertprozentig zur Geschichte. Kommt eben vor. Der Stil der Autorin ist einfach, also passend für die Altersgruppe und lässt sich schnell lesen. So richtig gefallen hat mir das Buch mit Eintauchen in die faszinierenden Welten mit ihren außergewöhnlichen Geheimnissen. Ab diesem Zeitpunkt hatte mich das Buch und ich habe sehr gerne gelesen. Vorher wusste ich nicht so genau, wohin das Buch mich führt. Was ich leider sagen muss, ist, dass ich keine richtige Verbindung zu den Kindern aufbauen konnte. Zu Ben fast noch ein wenig mehr, als zu Portia. Ben war mir aber zu verschlossen und Portia hat mich mehr als einmal genervt, gerade was ihre Entscheidungen angingen. Klar, es sind Kinder, aber ein bisschen kann man doch mal den Kopf einschalten. Aber vielleicht sehen das Kinder ja anders und können sich besser identifizieren. Dennoch bin ich gern in die Welten und ihre Eigenarten eingetaucht und habe sie gemeinsam mit den Kindern erkundet.

Gefällt mir, wenn es auch nicht perfekt ist. Recht einfach und kindgerecht geschrieben.

Veröffentlicht am 16.11.2020

Gefährlicher Ausflug in die Anderswelt

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Portia kommt in den Sommerferien nach Wales zu ihren beiden Tanten Rose und Bramble. Dort lernt sie Ben kennen. Ein Fuchs führt Portia zu einer geheimnisvollen Tür, die sie neugierig öffnet – sie weiß ...

Portia kommt in den Sommerferien nach Wales zu ihren beiden Tanten Rose und Bramble. Dort lernt sie Ben kennen. Ein Fuchs führt Portia zu einer geheimnisvollen Tür, die sie neugierig öffnet – sie weiß schließlich nicht, dass diese Tür in die Anderswelt führt und unbedingt geschlossen bleiben sollte. Ben und Rose folgen ihr in die Anderswelt, um ihr zu helfen, und plötzlich finden sich alle wieder in einem gefährlichen Abenteuer. Ob sie wohl wieder in ihre Welt zurückkehren können?

Mit dieser Ausgangssituation beginnt ein spannendes Kinderbuch über Gestaltwandler und über eine geheimnisvolle Anderswelt, in der das Betreten eine dunkle Macht weckt. Sehr viele Elemente der britischen Sagenwelt sind in diese Geschichte hineingewoben, es gibt einige Geheimnisse aufzudecken und Gefahren zu bestehen. Das Buch ist aus der Sicht der Kinder geschrieben, so dass Portia und Ben dem Leser sehr schnell sympathisch werden. Die Atmosphäre der Geschichte ist eher düster, dafür sehr detailreich geschildert, der junge Leser kann sich mit einem leichten Gruseln in die Gefahren dieses Abenteuers begeben.

Ich habe dieses Buch mit meiner Tochter gelesen, wir waren beide sehr fasziniert von diesem spannenden Abenteuer mit sehr viel Anderswelt-Flair. Ich empfehle es sehr gerne für alle Leser ab 10 Jahren und vergebe alle 5 möglichen Sterne.

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