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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.06.2021

Etwas ermüdend

Liebe auch an Regentagen
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Obwohl Lauren von Anfang an in ihrer Ehe unglücklich ist, bleibt sie wegen der beiden gemeinsamen Kinder und der finanziellen Sicherheit bei ihrem kontrollsüchtigen Ehemann. Nachdem die Kinder volljährig ...

Obwohl Lauren von Anfang an in ihrer Ehe unglücklich ist, bleibt sie wegen der beiden gemeinsamen Kinder und der finanziellen Sicherheit bei ihrem kontrollsüchtigen Ehemann. Nachdem die Kinder volljährig sind, entscheidet sie nach 24 Jahren, die Scheidung einzureichen. Sie möchte endlich ein Leben in Ruhe und Selbstbestimmung. Bei einem Spaziergang trifft sie den Landschaftsgärtner Beau und erfährt in einem Gespräch, dass er ebenfalls in einer Ehescheidung steckt.
Sie treffen sich öfters und durchleben eine freundschaftliche Beziehung. Allerdings möchte Pamela, Beaus Frau, ihren Mann nicht gehen lassen und auch Brad, Laurens Mann, will an der Ehe festhalten. Auf fast 400 Seiten erstreckt sich eine Geschichte über Liebe, Leid, Hoffnung, Enttäuschung, Verletzungen und Mordversuchen.

Der Schreibstil ist einfach und angenehm. Man kann sich gut in die Protagonisten hineinversetzen, vorausgesetzt, man glaubt an derartige Charaktere. Zum Teil kommt auch Spannung auf und immer wieder Erlebnisse aus dem Beginn des früheren Ehelebens, die mehrmals wiederholt wurden. Ich war froh, wenn ich mal wieder ein Kapitel geschafft hatte. Die Geschichte ließ sich nicht schlecht lesen und ich nahm mir jeden Tag das Buch, um draußen auf der Terrasse bei schönem Wetter zu lesen. Aber schon nach ein paar Seiten wurde ich müde und zwang mich, die letzten Seiten bis zum nächsten Kapitel zu schaffen. Ich empfand es als langweilig und langatmig. Ob die Geschichte nachvollziehbar und glaubhaft ist, kann ich nicht gut genug beurteilen, denke aber, eher nicht.

Das Cover mit der Landschaft am Meer hatte in meinen Augen keinen Bezug zu dem Roman, eher wäre es eine Gartenlandschaft mit schönen Blumen gewesen.

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Veröffentlicht am 09.06.2021

Wie man Ängste einordnen kann

Keine Angst, Mama!
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So kommen Eltern aus der Angstspirale (Klappentext). Ich hatte mich auf das Buch gefreut, obwohl ich schon Großmutter bin und eigentlich im Nachhinein erfahren wollte, ob oder was ich hätte besser machen ...

So kommen Eltern aus der Angstspirale (Klappentext). Ich hatte mich auf das Buch gefreut, obwohl ich schon Großmutter bin und eigentlich im Nachhinein erfahren wollte, ob oder was ich hätte besser machen können bei der Erziehung und Begleitung meiner Kinder. Ich hatte als junge Mutter schon Angst vor dem Neuen und davor, etwas falsch zu machen, zumindest als die beiden Babys waren. Was bedeutete das Schreien, hatten sie Hunger oder Schmerzen, muss ich zum Arzt oder warte ich ab. Das waren meine Sorgen. In dem Buch geht es aber mehr um andere Ängste. Wie gehe ich z.B. mit der Einmischung meiner Eltern oder Schwiegereltern um. oder mit dem täglichen Stress, dem veränderten Verhalten meines Partners. Dazu gab es viele Vorschläge und Übungen, um zu erkennen, was einen stört und wie man dem begegnen kann.

Möglich, dass junge Leute damit etwas anfangen können. Ich selber hätte keinen Nutzen daraus ziehen können. Die Beispiele haben sich sehr geähnelt. Sicherlich kommen derartige Situationen im Leben von jungen Eltern vor, aber nicht jeder steht mit seinen Eltern oder gar Großeltern in so engem Kontakt. Manche treffen sich nur ein- oder zweimal im Jahr. Da können die in den Beispielen genannten Situationen gar nicht zutreffen. Die Schreibweise ist sehr modern, teils flapsig.

Auch wenn das Buch für mich nicht hilfreich war, denke ich, dass es nicht schadet, jungen Leuten es zum Lesen anzubieten. Ich werde es meiner Schwiegertochter geben, die vor drei Monaten ihr erstes Kind bekam.

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Veröffentlicht am 29.05.2021

Witzig und unterhaltsam

Sophie und die Krimifrauen vom alten Bahnhof -2-
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ch kenne schon den ersten Teil der Krimifrauen und auch diese Kurzgeschichten haben mich wieder sehr gut unterhalten. Ich mag die Personen und die Geschichten. Man findet Witz, aber auch Spannung und manchmal ...

ch kenne schon den ersten Teil der Krimifrauen und auch diese Kurzgeschichten haben mich wieder sehr gut unterhalten. Ich mag die Personen und die Geschichten. Man findet Witz, aber auch Spannung und manchmal etwas Trauer, die sich aber am Ende auflöst. Immer wieder erwische ich mich dabei, dass ich mir Gedanken mache und noch einige Lehren daraus ziehe.

Ich freue mich auf den 3. Teil und kann die Krimifrauen, Sophie und die Kinderdetektive gerne weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 29.05.2021

Spannend und berührend

Nordwestzorn
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Die Kommissarin Anna Wagner leitet die Vermisstenstelle in St. Peter-Ording und hat sich einen Fall vorgenommen, bei dem vor 15 Jahren ein neunjähriger Junge aus dem Schulcamp verschwunden ist. Der Junge ...

Die Kommissarin Anna Wagner leitet die Vermisstenstelle in St. Peter-Ording und hat sich einen Fall vorgenommen, bei dem vor 15 Jahren ein neunjähriger Junge aus dem Schulcamp verschwunden ist. Der Junge wurde nie gefunden, aber die Ermittler hatten den Leiter des Camps verdächtigt, für das Verschwinden verantwortlich zu sein. Vor Gericht wurde der Mann mangels Beweisen freigesprochen. Zunächst verließ er den Ort, kehrte Jahre später aber wieder zurück. Anna Wagner findet in den alten Akten Ungereimtheiten und nimmt erneut die Ermittlungen auf. Nicht jedem gefällt das.

Zunächst hatte mich das Cover angesprochen, dann der Klappentext. Hauptsächlich begleitet der Leser Anna Wagner bei ihrer Ermittlungsarbeit, die sehr interessant und spannend, aber auch sehr berührend ist. Die Schreibweise ist gut verständlich, die Protagonisten authentisch. Ich war gefesselt von dem Roman, aber er hat mich nicht aufgeregt. Somit war ich absolut zufrieden.

Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter.

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Veröffentlicht am 25.05.2021

Spannend und faszinierend

Weingartengrab
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In Elwenfels passiert öfters mal was Ungewöhnliches. In diesem Band neigt sich der Kirchturm, das Fundament gibt nach und es entsteht eine Öffnung, die tief unter die Erde weist. Es wird nicht nur eine ...

In Elwenfels passiert öfters mal was Ungewöhnliches. In diesem Band neigt sich der Kirchturm, das Fundament gibt nach und es entsteht eine Öffnung, die tief unter die Erde weist. Es wird nicht nur eine Leiche gefunden, sondern auch uralte Schätze treten zutage. Nicht nur der Rettungsdienst steigt hinab, um die Leiche zu bergen, sondern auch Archäologen, die die Schatzkammer unter die Lupe nehmen wollen. Dadurch wird das beschauliche Leben der Bevölkerung ganz schön aus dem Takt gebracht. Die Dorfbewohner versuchen auf ihre Art, das Rätsel zu lösen, zumal bei der Leiche auch ein Tagebuch in Sütterlinschrift gefunden wird und Carlos unbedingt wissen will, was aus den dort genannten Personen geworden ist.

Es ist eine umfangreiche Geschichte, die fasziniert und begeistert. Der Schreibstil ist so witzig und am Ende des Buches hat man das Gefühl, den Dialekt zu beherrschen. Zumindest einige Wörter. Natürlich bekommt der Neuleser gleich mit, dass nicht alles mit rechten Dingen zugeht, wenn z.B. Elwetrische auftauchen oder der Geist von Erwin erscheint. Für mich ist es der zweite Band und ich habe inzwischen alle Personen liebgewonnen. Meine Neugierde auf die Speisen ist gestiegen, ebenso der Wunsch, die Gegend dort mal kennen zu lernen. Das Wort "Zauber" kommt öfters vor und genauso bin auch ich verzaubert worden.

Ich kann das Buch mit gutem Gefühl weiter empfehlen und bin sicher, dass die Fangemeinde der Bewohner weiter steigen wird.

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