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Veröffentlicht am 25.11.2020

Ein erschreckendes Zukunftsszenario, das am Ende die Hoffnung auf eine neue, bessere und echtere Welt macht, mir insgesamt aber zu satirisch war

LoveStar
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Die Firma LoveStar hat eine Methode entwickelt, um Menschen zu überwachen und fernzusteuern. LoveDeath wurde hervorgebracht, um den Tod zu vermarkten. Für die Menschen ist es zum Ziel geworden, sich im ...

Die Firma LoveStar hat eine Methode entwickelt, um Menschen zu überwachen und fernzusteuern. LoveDeath wurde hervorgebracht, um den Tod zu vermarkten. Für die Menschen ist es zum Ziel geworden, sich im Todesfall mit einer Rakete in den Himmel schießen zu lassen, um als Sternschnuppe wieder auf die Erde zu fallen. InLove handelt dagegen mit der Liebe und berechnet den wahren Partner. Ein eigens errichteter Vergnügungspark in Öxnadalur, im Norden Islands, wurde zur Pilgerstätte für Sterbende und ihre Angehörigen und berechnete Partner auf der Suche nach ihrem Pendant.

"Lovestar" stellt die Dystopie durch zwei Erzählstränge dar: der Firmengründer Lovestar, der mit einem Samenkorn auf der Suche nach LoveGod ist und die beiden Liebenden Indriði und SigrÍður, die seit fünf Jahren zusammen sind und damit umgehen müssen, dass SigrÍður mit einem anderen Mann berechnet wurde.

Das Buch ist bereits vor knapp 20 Jahren erschienen, wurde nun wieder neu aufgelegt und ist als Zukunftsszenario zeitlos.
Das Buch handelt vom Leben in einer Konsumgesellschaft, in der es nur noch darum geht, möglichst viel auf Personen zugeschnittene Werbung zu betreiben, um Produkte zu verkaufen. Dabei werden arme Seelen oder skrupellose Menschen zu Krähern. Die Gesellschaft ist zudem hochtechnisiert. Als "handfreier" Mensch ist man auf keinerlei Schalter oder Kabel mehr angewiesen, Geräte funktionieren vollautomatisch.
Es geht um Kontrolle und Perfektion. Kinder, die Probleme bereiten, können zurückgesetzt werden, so dass Eltern im zweiten Anlauf eine neue Chance bekommen, es besser zumachen. Indriði ist so ein Zweitgeborener, der als Kind unter dem Druck stand, erneut bei schlechtem Betragen zurückgesetzt zu werden.

Das Buch enthält viele fantastische Ideen, konfrontiert den Leser mit so manch skurriler Situation, so dass die Geschichte so übertrieben grotesk ist, dass man sie kaum noch ernst nehmen kann. Die Kritik des Autors an der modernen Konsumgesellschaft ist mir ein wenig zu sehr an die Spitze getrieben, auch wenn der Kern der Geschichte wichtig und als Mahnung zu verstehen ist. Szenen, wie der Wolf, der Menschen im Ganzen verschlingen kann, ohne sie zu verdauen und mit einem Reißverschluss geöffnet werden kann, rufen dagegen eher Kopfschütteln hervor.
"Lovestar" ist ein erschreckendes Zukunftsszenario, das am Ende die Hoffnung auf eine neue, bessere und echtere Welt macht, mir in Gänze allerdings zu satirisch war.

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Veröffentlicht am 23.11.2020

Psychothriller, der aufgrund der grausamen Familiengeschichte erschütternd ist

Die Rabentochter
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Rachel ist 26 Jahre alt und lebt seit 15 Jahren freiwillig in einer Psychiatrie. Sie hat die Vision, ihre Mutter getötet zu haben, woraufhin sich ihr Vater selbst erschoss. Als der Bruder eines Mitpatienten, ...

Rachel ist 26 Jahre alt und lebt seit 15 Jahren freiwillig in einer Psychiatrie. Sie hat die Vision, ihre Mutter getötet zu haben, woraufhin sich ihr Vater selbst erschoss. Als der Bruder eines Mitpatienten, ein angehender Journalist, ihre Geschichte veröffentlichen möchte, zeigt ihr dieser den Polizeibericht, woraus hervorgeht, dass Rachel den tödlichen Schuss in ihrem zarten Alter von elf Jahren nicht abgegeben haben kann.
Rachel möchte endlich die Wahrheit erfahren, verlässt die Klinik und begibt sich zurück in ihr Elternhaus, das stattliche Jagdhaus im Wald in Upper Peninsula, wo ihre ältere Schwester Diana zusammen mit ihrer Tante Charlotte lebt, um Erinnerungen an den Todestag ihrer Eltern hervorzurufen, die sie verdrängt hat.

Der Roman handelt auf zwei Zeitebenen und ist in der Vergangenheit aus der Perspektive von Jenny, Rachels Mutter geschildert. Auf diese Weise erfährt man, was zum Umzug der Familie in das einsame Jagdhaus, dem Familienbesitz des Ehemanns Peter geführt hat, die Geburt von Rachel und Einzelheiten zum schwierigen Zusammenleben mit Diana. In der Gegenwart kehrt Rachel in ihr Zuhause zurück und hat mit trügerischen Erinnerungen und Visionen zu kämpfen.

"Rabentochter" ist ein Psychothriller, der aufgrund der grausamen Familiengeschichte erschütternd ist. Die Schilderungen von Jenny packen dabei von Anbeginn und voller Entsetzen muss man unweigerlich weiterlesen. Die Gegenwart wird dabei erst gegen Ende spannend, als sich Rachel in unmittelbare Gefahr begibt, um das Rätsel um den Tod ihrer Eltern zu lösen.
Aufgrund des Zusammenspiels von Gegenwart und Vergangenheit ist der Roman sehr schnell vorhersehbar. Der Täter ist zu erahnen, nicht aber die Tatumstände. So geht es weniger darum herauszufinden, wer die tödlichen Schüsse abgegeben hat, sondern warum und wie das passieren konnte.
Es ist ein Psychothriller, der zeigt, wie unheimlich grausam ein Mensch sein kann und wie hilflos Angehörige reagieren bzw. so viel Bösartigkeit nicht wahrhaben wollen. Er ist allerdings arg Schwarz-Weiß geschildert und die Entwicklung der Tragödie kam mir zumal etwas konstruiert vor. Rachels Visionen erinnerten an ein Schauermärchen, was den Eindruck einer nicht ganz so realitätsnahen Erzählung noch unterstützte. Nichtdestotrotz war ich gebannt von so viel mangelnder Empathie, Eifersucht und Hilflosigkeit in dieser dysfunktionalen Familie.

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Veröffentlicht am 21.11.2020

Unterhaltsamer historischer Roman, aber eine oberflächliche Erzählung und keine spannende Spionageschichte

Der Stockholm-Code – Die erste Begegnung
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1940 stehen drei Frauen vor einem Neuanfang in Schweden. Iris Lepik ist mit ihren Söhnen Josef und Jan vor den Russen aus Estland geflohen und sucht Schutz in Stockholm. Sie findet eine Anstellung als ...

1940 stehen drei Frauen vor einem Neuanfang in Schweden. Iris Lepik ist mit ihren Söhnen Josef und Jan vor den Russen aus Estland geflohen und sucht Schutz in Stockholm. Sie findet eine Anstellung als Reinigungskraft, wo zufällig die mathematische Begabung der studierten Physikerin ans Licht kommt.
Signe Jansson wurde vom Hof ihrer Eltern vertrieben, als sie sich weigerte, ihren Schwager zu heiraten, nachdem ihre Schwester im Kindbett verstorben war. Die schüchterne junge Frau, die nur fünf Jahre die Volksschule besuchen konnte, arbeitet als Haushälterin bei einem Professor, der von ihrem scharfen Verstand überzeugt wird, als sie Fehler in Abrechnungen findet.
Elisabeth Herrman ist 21 Jahre alt, stammt aus gutem Haus und arbeitet als Sekretärin für die schwedische Luftwaffe in Stockholm. Aufgrund ihres mathematischen Geschicks und mangelnder Ehrfurcht vor Männern und Vorgesetzten hat sie zufällig dabei geholfen, einen Spion zu enttarnen.
Alle drei Frauen qualifizieren sich für ein geheimes staatliches Projekt. Sie sollen die Funknachrichten der Deutschen dechiffrieren, um Schweden vor Angriffen zu schützen.

"Der Stockholm-Code - Die erste Begegnung ist Band 1 einer Dilogie. Das Buch ist einfach geschrieben und liest sich sehr schnell. Die Geschichte wird in kurzen Kapiteln abwechselnd aus den Perspektiven von Iris, Signe und Elisabeth geschildert. Die drei Frauen haben eine unterschiedliche Herkunft und unterscheiden sich auch charakterlich. Während Elisabeth sehr resolut ist und vor nichts Angst zu haben scheint, ist die von den Ereignissen in ihrer Heimat erschütterte Iris ängstlich und in steter Sorge um ihre beiden Söhne und ihren verschollenen Mann. Signe ist unscheinbar und schüchtern und fühlt sich den anderen beiden Frauen unterlegen.
Neben ihrer geheimem Arbeit für die Verteidigung Schwedens stehen auch ihre persönlichen Schicksale, die Rolle der Frau und die sich entwickelnden Freundschaft der Frauen untereinander im Fokus. Die Hintergründe zur Rolle Schwedens 1940 in Europa, das Ziel der Dechiffrierung der Codes und insbesondere das Zusammenspiel des militärischen Apparats bleiben dabei im Verhältnis zur detaillierten Schilderung des Alltags mit kochen, putzen und einkaufen sehr vage.

Der Plot hatte mein Interesse geweckt und der Roman ist auch sehr flüssig und unterhaltsam geschrieben. Die Frauen sind sympathisch und man kann sich in ihre Rollen gut hineinversetzen. Leider sind die Kapitel so kurz, dass man dennoch kaum eine Nähe zu den Charakteren findet. Auch bleibt die Geschichte arg an der Oberfläche. Für meinen Geschmack hätte der Roman gerne noch sehr viel ausführlicher sein können, um die wichtige Aufgabe der drei Heldinnen hervorzuheben. Auch bleiben die im Klappentext angekündigten Geheimnisse der Frauen bis auf Iris, deren Fluchtgründe man nicht genau einordnen kann, im Dunkeln.

"Der Stockholm-Code" ist ein unterhaltsamer historischer Roman mit interessanten Frauen als Protagonisten, aber keine spannende Spionageschichte. Dafür ist er schlicht zu oberflächlich.

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Veröffentlicht am 20.11.2020

Unglaublich spannender, wendungsreicher Krimi und erfrischend anders aus der Perspektive einer Anwältin

Nebeljagd
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In Ochsenwang, einem Dorf auf der schwäbischen Alb, wird Ines Schneider tot in ihrem Schlafzimmer aufgefunden. Zunächst deutet alles auf einen natürlichen Tod der älteren Dame hin, aber tatsächlich ist ...

In Ochsenwang, einem Dorf auf der schwäbischen Alb, wird Ines Schneider tot in ihrem Schlafzimmer aufgefunden. Zunächst deutet alles auf einen natürlichen Tod der älteren Dame hin, aber tatsächlich ist sie an einer Überdosis Insulin gestorben, die ihr mit ihrem Pen in den Rücken indiziert wurde. Nach einer Aussage eines Nachbarn fällt der Verdacht auf ihren Pflegesohn Johann Haug, der sie an dem Morgen besucht hatte. Er wurde bereits vor 22 Jahren verdächtigt, die 19-jährige Vanessa Beckmann bestialisch ermordet zu haben.
Dr. Linn Geller übernimmt die Pflichtverteidigung von Haug und stößt bald auf zahlreiche Ungereimtheiten. Da Haug aus einer Familie von Gewalttätern stammt, war er der Dorfgemeinschaft aufgrund seines "Verbrechergens" schon immer ein Dorn im Auge und sieht in ihm den Täter beider Mordfälle. Polizei und Staatsanwaltschaft scheinen nur in die Richtung Haug zu ermitteln, wobei die Beweisaufnahmen nicht nach rechtstaatlichen Mitteln erfolgte. Linn steht vor dem Konflikt, für ein gerechtes Verfahren und dafür zu sorgen, Haug aus der Untersuchungshaft zu entlassen und damit weitere potentielle Straftaten zu verantworten oder zu unterstützen, einen dringend tatverdächtigen Mörder aufgrund von illegal erhobenen Beweisen vor Gericht zu stellen.

"Nebeljagd" ist ein spannender Kriminalfall, der einmal nicht aus der Perspektive von Strafverfolgern, sondern aus der Sicht einer Strafverteidigerin geschildert ist. Es ist der zweite Band der Reihe um die junge Anwältin Dr. Linn Geller, die sich mit ihrem Kollegen Götz Nowak in Stuttgart mit einer eigenen Kanzlei selbstständig gemacht hat.

Der Kriminalroman überrascht durch zahlreiche Wendungen, Unwahrheiten und falsche Fährten, die aufgedeckt und klare Beweise und Indizien, die bei genauerer Betrachtung doch nicht so eindeutig sind. Während Linn den aktuellen Fall kritisch beleuchtet und auch den Cold Case einer genauen Untersuchung entzieht, schwankt man als Leser wie sie zwischen der Unschuldsvermutung und den erdrückenden Beweisen, die so offensichtlich auf Haug hindeuten. Bis zum Ende ist unsicher, was und wem man Glauben schenken kann und wie beide Fälle letztlich aufgeklärt werden.

"Nebeljagd" ist ein raffinierter und wendungsreicher Whodonit-Krimi, der durch einen unwahrscheinlich spannenden Fall und eine sympathische Protagonisten ohne Allüren überzeugt, so dass mich Band 2 auch neugierig darauf gemacht hat, Band 1 "Totwasser" zu lesen.

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Veröffentlicht am 18.11.2020

Dramatische und emotionale Geschichte über eine Liebe, die nicht sein darf und eine komplizierte Mutter-Tochter-Beziehung

All das Ungesagte zwischen uns
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Morgan ist 34 Jahre alt, als ein Autounfall sie aus der Bahn wirft und ihr gesamtes Leben auf den Kopf stellt. Ihr Leben ist in Scherben und das Gefühlschaos verwirrend. Einerseits ist sie traurig und ...

Morgan ist 34 Jahre alt, als ein Autounfall sie aus der Bahn wirft und ihr gesamtes Leben auf den Kopf stellt. Ihr Leben ist in Scherben und das Gefühlschaos verwirrend. Einerseits ist sie traurig und voller Verzweiflung über den Schmerz, den sie erleidet, auf der anderen Seite aber auch unfassbar wütend. Das Schlimme ist, dass sie die Wut nicht an denen herauslassen kann, die dafür verantwortlich sind. Ihrer Tochter Clara kann sie die Wahrheit erzählen, weshalb diese ihr voller Unverständnis immer weiter entgleitet und als frisch verliebter Teenager gegen die Regeln ihrer Mutter rebelliert.
An Morgans Seite ist jedoch noch Jonah, ihr Freund aus der Jugend, der vor Kurzem erst wieder von Minnesota nach Texas zurückgekehrt ist. Für ihn empfand sie schon immer mehr als nur freundschaftliche Gefühle, die sie sich vor 17 Jahren schon nicht eingestehen wollte und jetzt noch viel weniger kann.

"All das Ungesagte zwischen uns" ist eine dramatische und emotionale Geschichte über eine Liebe, die nicht sein darf, über Wahrheiten, die nicht ausgesprochen werden und über falsche Entscheidungen, deren Auswirkungen sich erst nach vielen Jahren zeigen.
Der Roman ist abwechselnd aus der Sicht von Morgan und ihrer Tochter Clara geschrieben. Während Morgan vor den Trümmern ihres Lebens steht, leidet Clara zwar auch an den Folgen des Unfalls, findet jedoch Trost in ihrer Liebe zu Miller, deren Entwicklung sehr romantisch, aber auch glaubwürdig geschildert ist. Die Abschnitte von Clara wirken eher wie ein Jugendbuch, hat sie als 16- bzw. 17-Jährige doch mit den typischen Teenagerproblemen zu tun und möchte sich von ihrer Mutter abgrenzen.
Morgans Abschnitte sind bewegend und man kann sich sehr gut in ihre schwierige Situation hineinversetzen und spürt wie zwiegespalten sie aufgrund ihres moralischen Konflikts ist. Gleichzeitig vermittelt die Geschichte aber auch das Gefühl, dass Morgan nicht ganz unschuldig an dem Schlamassel ist und hier ist der Titel "All das Ungesagte zwischen uns" sehr treffend gewählt. Hätte Morgan auf ihr Herz gehört und schon früher über ihre Gefühle gesprochen, wäre die Situation in der Gegenwart eine ganz andere. Aber auch jetzt hält sie wieder die Wahrheit zurück und spricht nicht offen mit ihrer Tochter, was die Situation weiter verschärft, auch wenn man ihre Beweggründe nachvollziehen kann.
Auch wenn sich die Probleme immer wieder im Kreis drehen und der Plot ein wenig vorhersehbar ist, langweilt der Roman nicht. Die Schreibweise ist unterhaltsam, zudem treten immer wieder neue schockierende Wahrheiten ans Licht und die Dialoge, insbesondere unter den Jugendlichen, sind erfrischend witzig.
Der Perspektivenwechsel sorgt für Abwechslung und der empathische Schreibstil dafür, dass man sich in beide Frauen hineinversetzen kann und ihre Handlungen nachvollziehbar sind. Sowohl die Dramen als auch die Liebesgeschichten gehen ans Herz - man leidet mit Morgan und Clara mit, hofft aber gleichzeitig auf ein Happy End für beide, bei dem sich auch die Beziehung zwischen Mutter und Tochter wieder einrenkt.

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