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Veröffentlicht am 19.12.2018

Roman aus der Sicht eines Hundes über eine Liebe, die alle Zeit andauert - mir zu spirituell und esoterisch geschrieben

Die Ballade von Max und Amelie
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Narbe ist eine Hündin, die in einem Rudel auf einer Müllkippe lebt. Ihr Bruder und Rudelführer hat ihr im Kampf, als sie sich ihm nicht unterstellen wurde ein Auge herausgebissen, weshalb sie den Namen ...

Narbe ist eine Hündin, die in einem Rudel auf einer Müllkippe lebt. Ihr Bruder und Rudelführer hat ihr im Kampf, als sie sich ihm nicht unterstellen wurde ein Auge herausgebissen, weshalb sie den Namen Narbe trägt. Als Max, ein Haushund, der ausgesetzt wurde, hilflos auf der Müllkippe erscheint, nimmt sie sich ihm an. Er möchte zurück nach Hause, zu seinem Frauchen und Tochter Lilly, kennt aber den Weg nicht. Narbe behauptet ihm helfen zu können und so begeben sie sich gemeinsam auf den Weg in Richtung Stadt.
Ihre Reise ist nicht ganz ungefährlich. Sie müssen gegen Hunger und Kälte ankämpfen, es gibt andere Tiere, die ihnen nicht wohlgesonnen sind und eine Menschenfrau, die auf Rache aus ist.

Der Roman ist aus der Sicht einer Hündin geschrieben, deren Horizont naturgemäß begrenzt ist, die aber ähnlich fühlt wie ein Mensch. Sie kann sich nicht vorstellen, dass ein Hund wie Max mit ihr befreundet sein möchte, aber auf ihrem gemeinsamen Weg werden sie nicht nur zu Gefährten, sie setzen für einander ihre Leben aufs Spiel und entwickeln eine unsterbliche Liebe für einander.

Der Weg der beiden Hunde zu Max' Zuhause wird immer wieder unterbrochen von Albträumen beider Hunde, in denen es stets um den Überlebenskampf geht und von kurzen Passagen, die aus Sicht eines Menschen geschildert sind, der die Hunde verfolgt. Die Übergänge sind fließend, so dass man kaum zwischen Traum und Wirklichkeit unterscheiden kann.

Die Geschichte ist melancholisch, bedrückend und vor allem in den Träumen brutal und gewalttätig. Gerade in der Mitte des Romans kamen für mich deshalb Längen auf, da ich mir mehr reale Handlung statt Endzeitszenarien in den Träumen sowie einen stärkeren Fokus auf die unterschiedlichen Leben und Erfahrungen von wildem Hund und Haushund gewünscht hätte.
Mich haben die parabelartigen Einschübe verwirrt und ich fand es lange schwierig, die Kapitel um den Menschen und die um die beiden Hunde in Einklang zu bringen. Es geht immer wieder um die Seele, ein Zwischenreich und Wiedergeburt. Mir der Roman damit zu esoterisch und spirituell, was ich nicht erwartet hatte und rückte die für mich wichtigere Botschaft von Freundschaft, Solidarität und Treue zu sehr in den Hintergrund. Am Ende gefiel mir der Roman wieder besser, da sich die Fäden schlüssig zusammenzogen, auch wenn man der Glaube an das Übersinnliche vom Leser gefordert wird.
"Die Ballade von Max und Amelie" ist eine Geschichte über die Liebe, die über den Tod hinausgeht und die über alle Zeiten hinweg andauert, aber auch großen Mut zur Verteidigung derselben erfordert.

Veröffentlicht am 17.12.2018

Etwas bieder geschriebener Roman mit klischeehaften Charakteren, aber mit passender Botschaft zur Weihnachtszeit

Morgen ist es Liebe
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Nach einer Weihnachtsfeier hat die junge Ärztin Alexandra, die sich auf dem Weg zu ihrer Mutter nach Luxemburg befindet, einen schweren Autounfall in den Weinbergen. Sie hat Glück im Unglück, als sie ein ...

Nach einer Weihnachtsfeier hat die junge Ärztin Alexandra, die sich auf dem Weg zu ihrer Mutter nach Luxemburg befindet, einen schweren Autounfall in den Weinbergen. Sie hat Glück im Unglück, als sie ein Fremder rettet, der sich dort in die Einsamkeit zurückgezogen hatte, um, geplagt von Schuldgefühlen, Selbstmord zu begehen. Als Martin die Frau kurz bevor das Fahrzeug in Flammen aufgeht, retten kann und diese leicht verletzt überlebt, gibt auch er sein Leben nicht auf, das doch nicht so sinnlos erscheint. Er hat allerdings einen Abschiedsbrief in seiner Manteltasche vergessen, mit dem er Alexandra zugedeckt hatte, bevor er Hilfe holen wollte. Um zu verhindern, dass der Brief wie vorgesehen an seine Geschwister geschickt wird, sucht er Alexandra und ihre Mutter Martha auf, nachdem diese Heiligabend aus dem Krankenhaus entlassen wurde. Martin verpasst allerdings Gelegenheit um Gelegenheit, sich als den anonymen Retter preiszugeben und an den Brief zu gelangen.

Die Idee des Romans um einen anonymen Retter, der kurz vor Weihnachten einer fremden Frau das Leben rettet und sich selbst in einer verzweifelten Situation befindet, hat mir gut gefallen und in der Tat liest sich der Roman wie ein Weihnachtsmärchen mit der Aussicht auf ein Happy End.

Der Roman ist allerdings etwas bieder und gekünstelt geschrieben, die Dialoge wirken stellenweise hölzern, die Nebenprotagonisten klischeehaft und überzeichnet. Statt der erhofften Liebesgeschichte rückt eher das Hausmütterchen Martha in den Vordergrund, die sich etwas naiv um alle kümmert, und auch die drei Nebenprotagonisten wie der misstrauische Polizeibeamte, der sensationslüsterne Journalist und der verzweifelte arbeitslose Banker, die eigentlich nur am Rande mit der eigentlichen Geschichte in Zusammenhang stehen, nehmen mit ihren Schicksalen unheimlich viel Raum ein. Die Perspektiven wechseln dabei sehr häufig, sogar übergangslos innerhalb der Kapitel.

Ich hätte mir gewünscht, wenn sich der Roman mehr auf eine Annäherung von Alexandra und Marin fokussiert hätte und dabei ihre widersprüchlichen Emotionen problematisiert worden wären. Auch hätte Martins Vergangenheit eine größere Rolle spielen können, um mehr Verständnis für sein ungewöhnliches Verhalten, mit dem er sich selbst bestraft, aufzubringen. Alexandra blieb während der gesamten Geschichte im Vergleich zu ihrer einnehmenden Mutter (nicht nur verletzungsbedingt) sehr blass. So verliert sich der Roman in vielen Nebenschauplätzen, die sprachlich sehr detailliert geschildert werden, dass die Liebesgeschichte viel zu kurz kommt und am Ende äußerst abrupt abgewickelt wird. Ein Knistern konnte ich zwischen Alexandra und Marin zu keinem Zeitpunkt spüren.
Gerade die letzten Seiten lesen sich sehr zäh, bis alle Missverständnisse an allen Fronten geklärt sind.

Nichtsdestotrotz unterhält der Roman bis dahin auch wegen der vielen Details und gerade zu Weihnachten darf ein Roman auch gerne eine märchenhafte Geschichte erzählen, die nicht immer ganz logisch und realistisch sein muss. Die Botschaft von Nächstenliebe, die der Roman vermittelt und die Tatsache, dass sich Alexandra und Martin gegenseitig ihr Leben gerettet haben, ist passend zu einem Weihnachtsbuch.

Veröffentlicht am 15.12.2018

Was würdest du tun, wenn du den Zeitpunkt deines Todes wüsstest? Eine spannende Frage mit der sich vier Geschwister konfrontiert sehen

Die Unsterblichen
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Die vier Geschwister Simon, Klara, Daniel und Varya suchen im Jahr 1969 eine Wahrsagerin auf, die sich in ihrem Viertel niedergelassen hat und die angeblich den individuellen Todestag vorhersehen kann. ...

Die vier Geschwister Simon, Klara, Daniel und Varya suchen im Jahr 1969 eine Wahrsagerin auf, die sich in ihrem Viertel niedergelassen hat und die angeblich den individuellen Todestag vorhersehen kann. Nichtsahnend welche Auswirkungen dieses vermeintliche Wissen über das eigene Lebensende auf die sieben bis 13-Jährigen haben wird, erfahren sie, dass nur Varya ein hohes Alter von 88 Jahren erreichen wird.
Die Wege der Geschwister trennen sich. Während Simon und Klara gemeinsam nach San Francisco gehen, wo sie sich mehr Freiheit erhoffen, bleiben Daniel und Varya in New York bei ihrer verwitweten Mutter. Simon kann seine Homosexualität endlich ausleben, Klara ihren Traum der Magier erfüllen, Daniel studiert bodenständig Medizin und die zielstrebige Varya widmet sich der Primatenforschung.
Im Hinterkopf vergessen sie dabei nie die Voraussage der Wahrsagerin.

Der Roman ist nach dem Besuch der Wahrsagerin aus der Sicht jeweils eines der vier Geschwister geschildert. Beginnend mit dem Jüngsten Simon werden die Leben bis zum Tod erzählt. Dabei ist es spannend zu sehen, was die Vorhersage aus den Geschwistern macht. Dabei sieht man sich als Leser auch selbst mit den Fragen konfrontiert: Kann man einer solchen Vorhersage Glauben schenken? Lebt man risikoreicher, wenn man weiß, das man ohnehin früh sterben wird oder sollte man gerade deshalb nicht eigentlich vorsichtig sein und jedes Risiko vermeiden? In wiefern kann es einen Placebo-Effekt geben bzw. wird der Tod durch eine Art selbsterfüllende Prophezeiung selbst herausgefordert?

Alle vier Schicksale sind anders und werden in einer unterschiedlichen Intensität chronologisch erzählt. So erfährt man zunächst viel über Simon, dessen Leben man von seiner Kindheit bzw. Jugend bis zum Tod verfolgt. Anschließend wird der Fokus auf Klara gelegt, die Simon am nächsten stand und sich mit der Prophezeiung im Hinterkopf in den Alkohol flüchtet. Anschließend kommen die beiden älteren Geschwister Daniel und Varya, die sich von ihren jüngeren Geschwistern enttäuscht abgewandt haben, zum Zuge. Sie werden in anderen Lebensabschnitten betrachtet und haben wiederum mit ganz anderen Ängsten zu kämpfen. Während Daniel nicht an die Vorhersage glauben möchte, eine Wut in sich trägt und sich an der Wahrsagerin rächen möchte, führt Varya ein zurückgezogenes, einsames Leben, das voller Zwänge ist und in dem sie genauso eingesperrt wirkt, wie die Äffchen, an denen sie forscht.
Es ist ein Roman, der zum Nachdenken anregt, wie man selbst in so einer Situation reagieren würde. Möchte man seinen Todeszeitpunkt tatsächlich wissen und wie lebt man dann darauf hin?
"Die Unsterblichen" hinterfragt, wie viel der Mensch selbst entscheiden kann und wie viel Schicksal ist.
Mir hat die Idee und die Umsetzung der Geschichte sehr gut gefallen und für mich die Botschaft herausgeholt, dass es besser ist, wie von der Natur vorgegeben, das eigene Lebensende nicht zu wissen, aber dennoch jeden Tag so zu leben, als ob es der letzte wäre.

Veröffentlicht am 14.12.2018

Roman über den Mut, sich seinen Ängsten zu stellen und das zeigt, wie wichtig Freunde und Familie für den einzelnen Menschen sind

Wirf dein Herz voraus und spring hinterher
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Seit Liane vor knapp 20 Jahren erfahren hat, dass sie adoptiert ist, aber nicht mehr die Chance hatte, ihre leibliche Mutter, die schon jung gestorben ist, kennenzulernen, hat Liane den Kontakt zu ihrer ...

Seit Liane vor knapp 20 Jahren erfahren hat, dass sie adoptiert ist, aber nicht mehr die Chance hatte, ihre leibliche Mutter, die schon jung gestorben ist, kennenzulernen, hat Liane den Kontakt zu ihrer Adoptivfamilie abgebrochen und hat sich verbittert in ein einsames Leben zurückgezogen. Sie ist Chefsekretärin in einer Eventagentur, wo sie - stets akkurat mit strenger Frisur und Bleistiftrock - von den Kollegen nur als bieder und spießbürgerlich belächelt wird.
Liane rennt ständig zum Arzt und bildet sich die verschiedensten Krankheiten ein. Als sie ernsthaft glaubt, an Kehlkopfkrebs erkrankt zu sein, wirft sie all ihr Bedenken hinter sich, geht Risiken ein und macht Dinge, sie sie nie für möglich gehalten hätte. Dabei lernt sie Menschen kennen, die zu Freunden werden und traut sich auch endlich, den Brief ihrer Adoptivmutter zu lesen, der ihr wiederum Unerwartetes eröffnet.

Durch die vermeintliche Krebsdiagnose macht die ängstliche, übermäßig prinzipientreue Liane einen abrupten Wandel durch, der für mich nicht so ganz nachvollziehbar war. Als Hypochonderin hat sie schon mehrfach befürchtet, schwerkrank zu sein, weshalb ich es nicht ganz schlüssig fand, warum sie jetzt plötzlich anfängt, zu leben und eine Art "Bucket List" für sich abarbeitet. Die Herausforderungen, denen sie sich stellt, sind dann allerdings abwechslungsreich und sehr unterhaltsam beschrieben. Liane wird nahbarer und dem Leser mit der Zeit sympathischer. Sie wird mutiger und kommt endlich enger in Kontakt mit anderen Menschen. Auf diese Weise wird sie auch attraktiver für das andere Geschlecht und steht bald sogar zwischen zwei Männern.
Sie stellt ihr gegenwärtig eintöniges und unspektakuläres Leben in Frage und beginnt darüber nachzudenken, ob der Bruch mit ihrer Adoptivmutter Ruth die richtige Entscheidung war.

Ob in Bezug auf ihren Beruf, ihr alltägliches Verhalten oder den sozialen Umgang - Liane macht eine Wendung um 180 Grad, die unglaublich schnell ging und auch aufgrund des Auslösers dafür auf mich nicht glaubwürdig wirkte.
Die Geschichte ist allerdings warmherzig geschrieben und es ist schön zu verfolgen, wie Liane endlich mit offenen Augen durchs Leben geht, Chancen wahrnimmt und sich ihren Geistern der Vergangenheit stellt.

Es ist ein Roman über den Mut, sich seinen Ängsten zu stellen und der zeigt, wie wichtig Freunde und Familie für den einzelnen Menschen sind, um sein Leben zu bereichern. Auch wenn Liane vielleicht etwas überspitzt dargestellt war, hat mir die Botschaft des Romans gut gefallen.

Veröffentlicht am 12.12.2018

Schilderung des Alltags in einer Nachbarschaft, in der sich nach und nach die wohl gehüteten Probleme der einzelnen Familien offenbaren.

Vorstadtgeflüster
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Eine Nachbarschaft in Los Angeles. Hier Wohnt Frances Bloom, verheiratet und Mutter dreier Kinder. Sie ist die "gute Seele" des Viertels, die sich insbesondere um die Kinder ihrer Nachbarn kümmert, die ...

Eine Nachbarschaft in Los Angeles. Hier Wohnt Frances Bloom, verheiratet und Mutter dreier Kinder. Sie ist die "gute Seele" des Viertels, die sich insbesondere um die Kinder ihrer Nachbarn kümmert, die sie Tag für Tag zu Schule und Kindergarten fährt. Ihre Routine wird unterbrochen, als sie Anne beim Seitensprung mit einem jungen Mann erwischt, der zur Trennung von ihrem Ehemann Charlie führt. Das ist der Auslöser dafür, dass sich auch die anderen Paare über den Zustand ihrer Ehen Gedanken machen. Frances und Michael fragen sich, ob sie nur noch Partner sind, die durch die drei Kinder verbunden sind, da die Leidenschaft in ihrer Ehe abhanden gekommen ist. Iris fürchtet eine Konfrontation mit Sara, wenn sie ihr von ihrem erneuten Kinderwunsch erzählt.
Während der tief verletzte Charlie in der gesamten Nachbarschaft gegen seine Frau wettert, wäre Bill dagegen früh, wenn er mit seiner Frau Julie so geringfügige Probleme wie einen Seitensprung hätte.

Der Roman beschreibt den Alltag in einer gewöhnlichen Nachbarschaft, in der ein Ereignis die Fassaden bröckeln lässt und erkennbar wird, dass nicht alle vordergründigen Vorzeigeehen tatsächlich so harmonisch und unkompliziert sind, wie gedacht. Auch wenn der Seitensprung eine rein private Angelegenheit von Anne, Liebhaber Richard und Ehemann Charlie ist, unter dem vor allem die beiden Kinder leiden, ist die außereheliche Affäre Thema Nr. 1 der Nachbarschaft, die allen anderen zu denken gibt.

Der Schreibstil von Abbi Waxman, deren Debüt "Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen" ich als Wohlfühlroman gern gelesen habe, ist auch bei diesem Roman wieder erfrischend und humorvoll, allerdings eine Spur derber. Stellenweise ging mir der Humor etwas zu sehr unter die Gürtellinie und auch in Bezug auf Sex hätte ich mir manchmal weniger klare Worte gewünscht.

Als Leser erhält man Einblick in vier Familien mit Kindern, so dass man sich mit vielen verschiedenen Charakteren konfrontiert sieht, die jedoch so gut - auch mittels einer kleinen Karte zu Beginn des Romans - eingeführt werden, dass man den Überblick nicht verliert. Aufgrund der Vielzahl der Personen lernt man sie, bis auf Frances, die im Fokus des Romans steht, nur oberflächlich kennen.

Unweigerlich fühlte ich mich beim Lesen an die Wisteria Lane der Serie Desperate Housewives erinnert. Allerdings konnte mich der Roman nicht so wirklich packen. Dafür war mir der "Skandal" um Anne in einer Zeit, in der sich so viele Paare trennen und scheiden lassen, nicht außergewöhnlich genug, um einen Einfluss auf die anderen Paare zu begründen und einen ganzen Roman mit der Affäre und ihren Auswirkungen auf Anne, Charlie und ihre Nachbarn zu füllen. Darüber hinaus störte mich die zumal vulgäre Ausdrucksweise.