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Veröffentlicht am 10.12.2024

Hype darum nicht nachvollziehbar - spannungsarme Einsichten in die Verlagsbranche mit Erfolgsdruck und dem Neid unter Autor:innen

Yellowface
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June und Athena sind seit ihren ersten Schreibversuchen am College lose befreundet. Während die sino-amerikanische Athena mit 27 Jahren als Bestsellerautorin gefeiert wird, ist Junes Debütroman gefloppt ...

June und Athena sind seit ihren ersten Schreibversuchen am College lose befreundet. Während die sino-amerikanische Athena mit 27 Jahren als Bestsellerautorin gefeiert wird, ist Junes Debütroman gefloppt und sie muss sich mit Nebenjobs über Wasser halten. Als sie gemeinsam auf Athenas neuesten Erfolg anstoßen, erstickt diese tragisch an einem Pancake. June nutzt die Gelegenheit und entwendet ein Manuskript, das Athena gerade beendet hatte. June erkennt das Potenzial, überarbeitet einzelne Abschnitte und gibt es als ihre eigene - von ihrer Freundin inspirierte - Geschichte aus. Der Roman über chinesische Arbeiter während des Ersten Weltkriegs wird ein voller Erfolg. Doch mit dem Erfolg kommen auch Neider, Kritik an kultureller Aneignung und Plagiatsvorwürfe. Zwei Jahre später steht June unter Druck einen neuen Roman zu schreiben und kann sich erneut nicht nur auf ihren eigenen Verstand verlassen.

"Yellowface" wurde auffällig vermarktet, das gelbe Cover war in jeder Buchhandlung und online zu sehen und auch die Beschreibung als messerscharfe Satire hat neugierig gemacht.
Die Geschichte beginnt auch durchaus vielversprechend, bitterböse und mit der Frage, ob June mit dem Plagiat tatsächlich so einfach durchkommen wird.
Doch statt Zweifel und Ängste zu säen, dreht sich das erste Drittel des Romans rein um die Verlagsbranche und die einzelnen Schritte der Produktion und Vermarktung eines Buches. Das mag für angehende Autor:innen (in "Yellowface" wird konsequent geschlechtsneutral formuliert) interessant sein, in dem Umfang fand ich es sehr ermüdend.

Der Plagiatsvorwurf steht immer nur halbherzig im Raum und die mögliche Offenlegung oder Beweisfindung kann keine Spannung erzeugen. Stattdessen wird über Rassismus in der Verlagsbranche und über kulturelle Aneignung von Autor:innen lamentiert.
Kein Charakter ist sympathisch, was die Lektüre anstrengend macht. Selbst die Hauptfigur June bleibt einem gleichgültig. Man kann sie weder hassen noch bemitleiden, da sie als Mensch fremd bleibt und rein auf ihre Rolle als selbstgerechte, sich überschätzende, erfolgsorientierte Diebin geistigen Eigentums reduziert wird.
Neben der Abrechnung mit der Verlagsbranche geht es in dem Buch um Neid und Konkurrenzdruck und um Shitstorms und Hater im Netz.

Ich empfand den Roman, der lange einfach nur auf der Stelle tritt, zäh und langweilig. Das vielversprechende Potenzial für einen spannenden Thriller wurde zugunsten unverhohlener Kritik am Verlagswesen und den Rollen, in die Autor:innen aufgrund ihrer Ethnie gedrängt werden, nicht genutzt. Auch das wahnhafte Verhalten Junes am Endes des Romans und die Drohung durch ihre Widersacherin konnte nur für wenig Nervenkitzel sorgen. Die konkreten Konsequenzen für June bleiben völlig vage. Bemerkenswert ist am Ende nur, wie konsequent uneinsichtig June ist und aus ihren Fehlern nicht dazuzulernen scheint.

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Veröffentlicht am 08.12.2024

Vielschichtiger und wendungsreicher Thriller über eine Frau, die ihre Karriere über die Gerechtigkeit stellt und auf brutalste Art von den Folgen erfahren muss.

Die Anwältin
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Kelly McCann ist eine Anwältin, die jeden Fall gewinnt. Sie hat sich auf Sexualstraftäter spezialisiert, wobei zweitrangig ist, ob ihr Mandant schuldig oder unrechtmäßig bezichtigt wird.
Auch für den renommierten ...

Kelly McCann ist eine Anwältin, die jeden Fall gewinnt. Sie hat sich auf Sexualstraftäter spezialisiert, wobei zweitrangig ist, ob ihr Mandant schuldig oder unrechtmäßig bezichtigt wird.
Auch für den renommierten Wissenschaftler Dr. Benedict konnte sie einen Freispruch erwirken. Die Freude darüber ist jedoch nur von kurzer Dauer, als sie selbst Opfer seiner Neigungen wird. Statt ihn anzuzeigen, fürchtet Kelly um ihren guten Ruf und ihre Karriere. Doch sie kann nicht nichts tun und schwört auf Rache und entwickelt einen Plan, wofür sie jedoch die Unterstützung der anderen Opfer benötigt, die sie zum Schweigen gebracht hatte.

"Die Anwältin" ist viel mehr als nur die Rache einer geschändeten und in ihrer Eitelkeit gekränkten abgebrühten Karrierefrau.
Schon zu Beginn wird man überrascht mit Kellys familiärer Situation, die sie vor der Öffentlichkeit zurückhält und die zeigt, wofür sie als Mutter und Ehefrau so hart und offenbar rücksichtslos kämpft.

Ihr Sinn nach Rache ist nur zu verständlich. Die Umsetzung und die Hürden, die ihr dabei im Weg stehen, sind spannend geschildert. Ein Akt der Selbstjustiz scheint der einzig gangbare Weg zu sein und der Plan, den die Frauen aushecken, erscheint nach mehrfacher Optimierung intelligent und durchdacht. Je weiter sie voranschreiten, desto gefährlicher wird die Situation für jede einzelne. Sie haben nicht mit einer Gegenwehr gerechnet, die mörderisch ist.

Denkt man zunächst, der Thriller sei nach einem simplen Prinzip aufgebaut, wird man gleich mehrfach durch Wendungen überrascht. Dabei ist die Geschichte perfider und tief gehender als gedacht. Es geht mehr als um sexuelle Gewalt an Frauen und Vergeltung. Der Plot entwickelt sich zu einer mörderischen Jagd ohne jeden Skrupel, bei der Opfer und Täter wechseln.

Vielschichtig und wendungsreich wird die Geschichte einer Frau gezeichnet, die ihre Karriere über die Gerechtigkeit stellt und die auf brutalste Art lernen muss, dass Sexualstraftäter in der Regel Wiederholungstäter sind und dass jeder Fall zur Anzeige gebracht werden muss, um weitere Opfer zu verhindern. Wie schwer dies aus psychischen oder auch taktischen Gründen ist, ist durch mehrere Beispielsfälle nachvollziehbar geschildert. Dabei verzichtet die Autorin darauf, die Taten im Detail zu beschreiben.

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Veröffentlicht am 05.12.2024

Komplexer Kriminalfall, der allerdings etwas lang gezogen ist und ganz nicht mit dem Charme der "verlorenen Seelen" von Band 1 mithalten kann.

Eisiges Glas
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Kriminalkommissarin Leonore Asker, die seit Kurzem Leiterin der Abteilung für hoffnungslose Fälle und verlorene Seelen ist, wird von ihrem Vater kontaktiert, den sie als Kind gleichzeitig gefürchtet und ...

Kriminalkommissarin Leonore Asker, die seit Kurzem Leiterin der Abteilung für hoffnungslose Fälle und verlorene Seelen ist, wird von ihrem Vater kontaktiert, den sie als Kind gleichzeitig gefürchtet und verehrt hat und zu dem sie seit Jahren keinen Kontakt mehr hatte. Er kündigt an, dass er unter Mordverdacht geraten wird, da eine Leiche in unmittelbarer Nähe seiner Farm gefunden wurde. Widerwillig nimmt Asker Ermittlungen in dem 16 Jahre zurückliegenden Mordfall auf, da ihr Vater sich als Prepper einer Verhaftung gewaltsam entziehen würde. Askers Konkurrent Jonas Hellmann, Leiter der Abteilung für Kapitalverbrechen, ermittelt gegen "Prepper-Per" und möchte mit einer Fallaufklärung sein Ego aufpolieren und Asker in die Schranken weisen.
Askers Jugendfreund Martin Hill hat das Angebot für ein Buchprojekt erhalten, mit dem ein Kindheitstraum in Erfüllung gehen könnte. Als leidenschaftlicher Urban Explorer könnte er endlich mehr über das verlassene Observatorium auf einer Privatinsel erfahren, wo vor Jahren ein UFO gesichtet und der bekannte Unternehmer Gunnar Irving von Außerirdischen für eine neue Firmenidee inspiriert worden sein soll.
Während Hill einem dunklen Familiengeheimnis immer näher kommt, stellt Asker fest, dass ihr Mordfall eine Verbindung zu Iriving aufweist.

"Eisiges Glas" ist nach "Stille Falle" der zweite Band der Krimireihe um die in die unterste Etage versetzte Kriminalkommissarin Leo Asker.
Der neue Fall, den Asker durch ihren Vater an sich heranzieht und in dem sie ohne offizielle Zuständigkeit ermittelt, setzt nahtlos und zeitlich nur wenige Wochen später an Band 1 an.
Der Kriminalfall ist aus mehreren Handlungssträngen aufgebaut, die sich mit kurzen Kapiteln abwechseln.

Asker kann sich der Manipulation ihres Vaters nicht entziehen und muss mit den wenigen Ressourcen, die ihr zur Verfügung stehen, einen Cold Case lösen.
Ungeahnt kann ihr Freund Hill sie unterstützen, der anlässlich des Jubiläums eines Medizin-Tech-Unternehmens ein Buch über die Firma Alfacent und den mystischen Gründer schreiben soll. Dabei findet er heraus, dass dieser an einem Kryonik-Projekt forscht und dabei die Grenzen der Ethik weit überschreitet.
Eine weitere Perspektive ist die des gläsernen Mannes, der mordlustig in den Katakomben haust und durch den die Leser den Ermittlern und Lektor Hill in ihrem Wissen einen Schritt voraus sind. Dieser Erzählstrang ist gruselig und entwickelt den Kriminalfall zu einem Thriller.

Der atmosphärisch düstere Plot, der mit skurrilen und soziopathischen Charakteren - sowohl auf der Seite der Guten als auch der Bösen - aufwartet, erhält durch Hellmann und sein übergroßes Ego, mit dem er zielsicher in die falsche Richtung ermittelt, eine willkommene ironisch-witzige Komponente.

Die Aufklärung des Kriminalfalls und wie die einzelnen Erzählstränge zusammengeführt werden, ist spannend und abgründig geschildert. Im Mittelteil ergeben sich allerdings Längen bei Hills Recherchen auf dem streng überwachten Gut. Ein wenig schade ist auch, dass die Abteilung für hoffnungslose Fälle und ihre skurrilen Mitarbeiter im Hintergrund bleibt und ihr spezieller Charme nicht so sehr wie in Band 1 zur Geltung kommt.

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Veröffentlicht am 03.12.2024

Eindrucksvolle Erzählung über die Folgen der Machtergreifung des Islamischen Staat im Irak anhand mehrerer fiktiver Schicksale.

Das Vogel-Tattoo
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2003: Helen ist eine junge Jesidin, die mit ihrer Familie in einem abgelegenen Bergdorf im Nordirak lebt. Als sie einen Vogel aus Gefangenschaft befreit, lernt sie den Fallensteller Elias kennen. Er verspricht ...

2003: Helen ist eine junge Jesidin, die mit ihrer Familie in einem abgelegenen Bergdorf im Nordirak lebt. Als sie einen Vogel aus Gefangenschaft befreit, lernt sie den Fallensteller Elias kennen. Er verspricht von den Vögel abzulassen und besucht Helen mehrfach in dem Dorf, wo er von ihrer Familie herzlich aufgenommen wird. Die beiden verlieben sich ineinander und auch wenn Helen bereits einem reichen Händler versprochen ist, entscheidet sie sich für eine Ehe mit Elias, der verwitwet ist und bereits einen Sohn hat.
Elias findet eine Anstellung als Journalist, doch als die Daesh 2014 die Macht über das Land ergreifen, wird er gefangen genommen und die schwangere Helen muss sich von ihren beiden Söhnen trennen. Helen selbst wird entführt und verkauft. Nach zahlreichen brutalen Übergriffen gelingt ihr die Flucht und die Rückkehr zu ihrer Familie. Doch Elias ist weiter vermisst und ihre beiden Söhne werden zu Mudschaheddin ausgebildet.

Der Roman ist zeitlich nicht chronologisch aufgebaut und beginnt mit der Gefangenschaft von Helen, die wie Vieh auf einem Markt verkauft wird und als Sexsklavin den Männern des Daesh (besser bekannt als Islamischer Staat - IS) dienen muss.
Als Kontrast erfolgt ein Rückblick auf das Kennenlernen von Elias und die junge Liebe, die in arabischer Manier poetisch geschildert ist und bildhaft das friedfertige Leben in dem Bergdorf beschreiben, in dem man sich ein Jahrhundert zurückversetzt fühlt, in dem man sich mit Pfiffen unter den Nachbarn verständigt und wo ein Radio als "Zauberkästen" gilt.

Jäh wird das Glück nach mehreren Jahren durch den Terror des IS unterbrochen, der die Kontrolle über Mossul übernimmt und den Völkermord an den Jesiden beginnt. Besessen von der Vorstellung der Errichtung eines Kalifats geht der IS unter Vorschiebung religiöser Gründe brutal gegen die Bevölkerung vor. Männer und Frauen und sogar Kinder werden von ihren Familien getrennt, junge Männer zwangsrekrutiert, Frauen entführt und Männer verschleppt. Wer Fragen stellt oder sich widersetzt, wird hingerichtet.

Der Roman wird aus verschiedenen Perspektiven geschildert und stellt dadurch verschiedene Schicksale heraus. Anknüpfungspunkt bleibt dabei stets Helen und ihre Familie, auch wenn die Zahl der handelnden Personen und familiären Zusammenhänge fordernd ist und man als europäische(r) LeserIn die Örtlichkeiten und Dimensionen im Nordirak und Syrien nicht so klar vor Augen hat.

Anschaulich wird der Kontrast des friedlichen Lebens und der Machtübernahme des IS, die Grausamkeiten, der Terror und die menschlichen Tragödien mit samt der Gehirnwäsche an den Rekruten beschrieben, ohne bei der Verletzung der Menschenrechte zu sehr ins Detail zu gehen.

Trotz der Grausamkeiten und der Kenntnis über die nach wie vor angespannte politisch-religiöse Situation im (Nord-)irak, bleibt ein Gefühl von Hoffnung. Die Charaktere sind mutig und geben nicht auf. Sie glauben daran, mit ihren Familien vereint zu werden und sind ausdauernd, kreativ, bilden Netzwerke und halten solidarisch zusammen.

Das Buch zeigt ungeschönt Leid, wie es vergleichbar mit der Judenverfolgung im Dritten Reich war. Es gibt damit ein anschauliches und berührendes Bild über die Situation in einem Land, das von anhaltenden Konflikten geprägt ist, das weit entfernt ist und das wir sonst nur aus den Nachrichten kennen.

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Veröffentlicht am 02.12.2024

Melancholische und dennoch hoffnungsvolle Geschichte über generationenübergreifende Traumata, Trauer und Verluste, Schwesternschaft und Freundschaft

Gute Gründe
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Yael erleidet mit Anfang 30 einen mentalen Zusammenbruch und versucht sich zu umzubringen. Sie wollte die Traurigkeit ein für allemal beenden und niemandem mehr zur Last fallen. Nun wird sie weiterhin ...

Yael erleidet mit Anfang 30 einen mentalen Zusammenbruch und versucht sich zu umzubringen. Sie wollte die Traurigkeit ein für allemal beenden und niemandem mehr zur Last fallen. Nun wird sie weiterhin ambulant von ihrer Therapeutin betreut und erhält zudem Unterstützung von ihrer älteren Schwester Liora, die ihr seit dem Tod der Eltern sehr nahesteht.
Der Roman erzählt in der Gegenwart das Jahr nach Yaels Zusammenbruch und wie sie sich zurück ins Leben kämpft. Daneben gibt es zahlreiche Rückblenden in die Vergangenheit, die mehr Aufschluss darüber geben, was die Gründe für ihre Depression und ihren fatalen Schritt mit Tabletten ihr Leben zu beenden, sein können. Die Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit erfolgen willkürlich, die Abschnitte sind kurz, oftmals nur wenige Sätze lang.
Yael hat mehrere Verluste in ihrem jungen Leben erlitten, eine toxische Beziehung hinter sich und ist als Jüdin von dem Holocausttrauma ihrer Großeltern-Generation belastet. Neben den äußeren Faktoren kommt eine erbliche Vorbelastung für psychische Erkrankungen hinzu.

Die Geschichte ist lebendig geschrieben und auch wenn Yaels Depression zentral und ihr Weg zu einer Heilung (sofern es die überhaupt gibt) noch lange ist, ist der Roman nicht betrüblich. Trotz Yaels Traurigkeit und ihren Schuldgefühlen blitzt vor allem in den Dialogen immer wieder ihr Humor und ihre Selbstironie auf.
Die Darstellung von Yaels Erkrankung ist authentisch, ihre Gefühle und Gedanken können eindrücklich nachempfunden werden. Es ist spürbar, dass die Autorin eigene Erfahrungen einbringt und sehr genau weiß, wovon sie schreibt.
Die Einblicke in das jüdische Leben der Familie machen die Figuren dabei noch lebensechter.

Ein Lichtblick sind die Kontakte, die Yael zu anderen Menschen pflegt, in erster Linie die Beziehung zu ihrer Schwester und deren Kinder, aber auch die Entwicklung der Freundschaft zu der lebensälteren Shirley, die sie im Frauenschwimmbad kennenlernt. Überhaupt sind alle Charaktere liebenswert und sympathisch.

"Gute Gründe" handelt von generationenübergreifenden Traumata, von Trauer, Verlusten und psychischen Erkrankungen, aber auch von Schwesternschaft, Familie und Freundschaft und zeigt damit, wofür es sich zu leben lohnt. Die Balance aus Melancholie und Humor ist stimmig und stimmt insgesamt hoffnungsvoll.

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