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Veröffentlicht am 24.03.2023

Schwarzhumoriger Kriminalfall, aber eine etwas überdrehte Geschichte mit einer skurrilen Hauptfigur

Frauen, die Bärbel heißen
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Bärbel Böttcher ist Mitte 50 und führt schon seit ihrer Jugend ein sehr zurückgezogenes Leben im Haus ihrer Eltern am Waldrand in der Nähe einer Kleinstadt. Einziger Kontakt bis auf den Briefboten ist ...

Bärbel Böttcher ist Mitte 50 und führt schon seit ihrer Jugend ein sehr zurückgezogenes Leben im Haus ihrer Eltern am Waldrand in der Nähe einer Kleinstadt. Einziger Kontakt bis auf den Briefboten ist Hündin Frieda. Bei einem ihrer morgendlichen Spaziergänge treffen sie auf die Leiche eines toten Schauspielers, dem ein ideales Wurfstöckchen im Auge steckt. Nach Kontaminierung des Tatorts und versehentlicher Beseitigung eines Beweismittels verständigt Bärbel die Polizei, bevor sie sich wieder ihren alltäglichen Shoppingsendungen widmet. Als plötzlich die Ehefrau des Toten vor Bärbels Haustür steht, gerät ihr eintöniges, aber für sie zufriedenstellendes Leben aus den Fugen. Bärbel, in der schon als Kind kriminelle Energie steckte, wird plötzlich selbst zur Täterin und befindet sich bald auf der Flucht vor Strafverfolgung, wobei es am Ende selbst für sie beruhigend ist, nicht mehr allein zu sein.

Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive der sehr eigenwilligen Bärbel erzählt, die nach dem Fund einer Leiche von einer absurden Situation in die nächste stolpert und auf ihre spezielle Art und Weise reagiert. Bärbel führt ein Leben am Rand der Gesellschaft, geht gerade einmal einkaufen, hat aber sonst nichts mit Menschen zu tun, so dass ihr der Umgang mit ihnen nachvollziehbar schwerfällt. Durch geschickte Rückblenden, wenn sich Bärbel in ihren Gedanken verliert, erfährt man zudem Details aus ihrer Vergangenheit, die ihren Charakter und ihr Verhalten erklären.

Die Handlung ist durch die sich überschlagendem Ereignisse kurzweilig und voll schwarzem Humors. Der Kriminalfall überrascht zudem durch ungeahnte Wendungen, die noch mehr Menschen mit krimineller Energie offenbaren und Bärbels Wege unerfreulich kreuzen.

Die Geschichte ist lebendig geschildert, allerdings wirkt sie mit den zahlreichen skurrilen Charakteren und Handlungen, die die plötzlich verzwickte Situation nur noch schlimmer macht, auch reichlich überzogen und gewollt witzig. Auch wenn Bärbel als Hauptfigur durchaus durchdacht ist und ihre Vergangenheit der Geschichte Tiefe gibt, bleibt die Offenbarung zu ihren Wurzeln unaufgeklärt, ein Anreiz für eine Fortsetzung, aber für diese Krimikömödie ohne Mehrwert. So wie man den zumal pietätlosen Humor mögen muss, darf man sich auch nicht an einem etwas unbefriedigend offenen Ende stören.

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Veröffentlicht am 22.03.2023

Modernes Aschenputtel-Märchen, das trotz manch amüsanter Szene und spritziger Dialoge recht fade und langatmig erzählt ist

Vielleicht mag ich dich morgen
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Anna Alessi ist Anfang 30, studierte Historikerin und Single. Als sie 16 Jahre nach ihrem Schulabschluss eine Einladung zum Klassentreffen erhält, beschließt sie hinzugehen, um sich ihren Dämonen der Vergangenheit ...

Anna Alessi ist Anfang 30, studierte Historikerin und Single. Als sie 16 Jahre nach ihrem Schulabschluss eine Einladung zum Klassentreffen erhält, beschließt sie hinzugehen, um sich ihren Dämonen der Vergangenheit zu stellen. Als Schülerin war Anna (damals noch Aureliana) ein dickes, pickliges Mädchen mit strubbeliger Frisur, die von ihren Mitschülern gehänselt wurde. Den Höhepunkt ihrer Peinigung erlebte sie beim Abschlussball, als ihr Schwarm James Fraser sie vor der gesamten Schule bloßstellte.
Auf dem Klassentreffen erkennt niemand die inzwischen hübsche und schlagfertige Anna als die verschüchterte Aureliana wieder. Selbst James und sein Kumpel Laurence rätseln, wer die schöne, unbekannte Frau ist.
Anna, die ihre Identität nicht preisgibt, trifft wenig später unerwartet beruflich auf James wieder. Nach anfänglicher Abneigung freunden sich die beiden an, denn James, der in Scheidung lebt und von seiner Ehefrau verletzt wurde, versucht Anna vor Schwerenöter Laurence zu bewahren. Während der gemeinsamen Zeit kommen sie sich näher, bis James erfährt, wer Anna ist.

Nach mehreren Romanen von Mhairi McFarlane, die mir aufgrund ihrer spritzigen Schreibweise gut gefallen haben, habe ich mit "Vielleicht mag ich dich morgen" zu einem älteren Exemplar der Autorin gegriffen.
Anders als erwartet, ist es keine "Vom hässlichen Entlein zum schönen Schwan"-Geschichte, denn von Aurelianas Verwandlung erfährt man nichts. Fakt ist, dass sie 16 Jahre nach ihrem Schulabschluss schlank und attraktiv ist und sich gegenüber ihren Mitmenschen behaupten kann. Dennoch ist sie Single und auf der Suche, wobei ihre Datings Desaster sind.

Die Liebesgeschichte ist vorhersehbar, was bei romantischen Komödien verzeihbar ist. Viel spannender sollte sein, wie die Hauptfiguren am Ende zu einander finden.
Der Verlauf der Geschichte ist allerdings langatmig und fade. Weder der Erzählstrang aus der Perspektive von Anna, noch der aus Sicht von James kann ein Interesse für die Charaktere wecken. Es passiert gefühlt nichts, nicht einmal die Begegnungen von Anna und James zeugen von einer Anziehung oder gar Herzklopfen. Auch die Nebenschauplätze wie James Scheidung oder die Hochzeit von Annas Schwester sorgen für Lebendigkeit oder bringen die Handlung entscheidend voran.
Das Buch enthält zwar die ein oder andere amüsante Szene und unterhält durch die mitunter spritzigen Dialoge, die sich aus Annas sarkastischer Art ergeben, können damit aber nicht die belanglose Geschichte retten. Das moderne Aschenputtel-Märchen krankt an der wenig innovativen und zu simpel konstruierten Umsetzung.

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Veröffentlicht am 20.03.2023

Versuch der Aufarbeitung einer Gewalttat, übertüncht durch Alltagsbanalitäten - anstrengend langweilig und kein Befreiungsschlag raus aus der Opferrolle

Macht
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Liv ist verheiratet, hat zwei Kinder und arbeitet als Altenpflegerin. Die Familie ist privilegiert, hat keine Geldsorgen. Nach Außen scheint alles perfekt. Doch Liv verbirgt hinter ihrer Botox-Fassade, ...

Liv ist verheiratet, hat zwei Kinder und arbeitet als Altenpflegerin. Die Familie ist privilegiert, hat keine Geldsorgen. Nach Außen scheint alles perfekt. Doch Liv verbirgt hinter ihrer Botox-Fassade, dass sie vor Jahren vergewaltigt worden ist, nicht einmal ihr Ehemann weiß etwas von dem "Vorfall". Schon bei der Geburt ihres Sohnes stürzten die Erinnerungen auf Liv ein, als sie die Kontrolle über ihren Körper verlor. Nun besucht jeden Donnerstag ein bekannter Schauspieler, der vor Jahren der Vergewaltigung bezichtigt, aber frei gesprochen wurde, seine Schwester im Altenheim, weshalb sich Liv erneut intensiv mit ihrem Trauma auseinandersetzt - zumindest innerlich.

"Macht" ist ein dünnes Büchlein, das sich mit einer schlimmen Straftat und nichts zu rechtfertigendem Vergehen beschäftigt, das mit der unaufhörlichen #Metoo-Debatte den Nerv der Zeit trifft. Die Tat an sich steht jedoch nicht im Vordergrund, sondern wie das Opfer, das kein Opfer sein möchte, nach Jahren mit der Vergewaltigung umgeht.
Rein Äußerlich verdrängt Liv die Tatsache, dass sie vergewaltigt wurde, denn sie möchte nicht als Leidtragende gelten und stigmatisiert werden. Innerlich beschäftigt sie sich rundum die Uhr damit, sieht hinter jeder zehnten Frau ein Opfer und fragt sich, wer die Täter sind. Zwanghaft kreisen ihre Gedanken um ihr Trauma und lässt ihr keinen Raum für ein unbeschwertes Leben als Ehefrau, Mutter, Freundin und Arbeitnehmerin.

Dass Livs Leben nur von einem Thema bestimmt wird, ist eindrücklich dargestellt, was allenfalls Gleichgültigkeit oder Mitleid hervorruft als Bewunderung für ihre Stärke, die durch den "Befreiungsschlag" im Klappentext angedeutet wird. Dieser findet schlicht nicht statt. Weder findet eine Art von Aufarbeitung der Gewalttat stand, denn als Leser*in erfährt man (zum Glück) nichts über die Umstände der Tat oder den Täter, den Liv gut kannte, noch kommt es zu einer Konfrontation oder Anzeige. Die einzige Macht, die Liv behält, ist das Nicht-darüber-sprechen, obwohl es doch so sehr in ihr brodelt.

Die Erzählweise ist verwirrend, Livs Gedanken springen munter hin und her, vor und zurück. Auch das zeigt, wie verstört die Hauptfigur ist, ist aber so konfus, dass keinerlei Zusammenhänge oder Einordnung in eine zeitliche Reihenfolge möglich wäre. Die Rahmenhandlung ist inhaltlich sehr stark begrenzt, langweilig und bietet in der Aufzählung belangloser Alltagshandlungen keinen Mehrwert. Deshalb ist auch Livs Selbsteinschätzung als "ohne besondere Fähigkeiten und Interessen" absolut zutreffend.

So wichtig es sein mag, ein Buch über das Opfer einer Vergewaltigung zu schreiben, so unbefriedigend ist das Resultat. "Macht" ist mir mit seinem Ende - das Buch hört auf Livs Reise einfach auf - mächtig auf die Nerven gegangen, denn am Ende steht man da wie am Anfang. Liv hat nichts bewirkt, nichts erreicht, sich nicht aus der Opferrolle befreit. Für mich hatte das Buch keine "große Schlagkraft", sondern war nach der vollmundigen Ankündigung des Verlags letztlich enttäuschend.

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Veröffentlicht am 19.03.2023

Wenn nichts mehr geht, geht gehen- Geschichte über Selbstfindung, Achtsamkeit, Gleichberechtigung und Mental Load

Agnes geht
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Nach einem heftigen Streit mit ihrem Ehemann Tom, von dem Agnes sich gedemütigt und nur als Hausfrau und Mutter wahrgenommen sieht, flieht die Mutter zweier Teenager in ein Hotel und beschießt am nächsten ...

Nach einem heftigen Streit mit ihrem Ehemann Tom, von dem Agnes sich gedemütigt und nur als Hausfrau und Mutter wahrgenommen sieht, flieht die Mutter zweier Teenager in ein Hotel und beschießt am nächsten Morgen zu gehen - von Hamburg an der Elbe entlang bis nach Berlin, wo sie auf Empfehlung ihrer Freundin Britta eine neue Arbeitsstelle antreten könnte.
Auf ihrem Weg, wo sie verschiedenen Menschen begegnet, zu denen sie mehr oder weniger intensive Kontakte hat, wird ihr bewusst, wie unglücklich sie mit ihrem Leben, ihrem Körper und ihrem Dasein als unbezahlte Familienmanagerin ist.
Währenddessen übernimmt Tom, als der Kühlschrank leer ist und die Teller sich in der Spüle stapeln, sukzessive Agnes' Aufgaben und entwickelt nach Abklingen der Wut über den Egoismus seiner Ehefrau Verständnis für ihre Empfindungen und ist bereit, mehr Verantwortung abseits seines Berufes als Arzt zu übernehmen.

"Wenn nichts mehr geht, geht gehen" ist Agnes' Devise, um ihren Frust auf der tagelangen Wegstrecke und emotionalen Ballast abzuladen. Agnes' Weg ist einerseits ein Ausbruch aus dem Alltag als Mutter, Putzfrau, Köchin und Chauffeurin, andererseits eine bewusste Auszeit, um sich selbst zu finden und sich klar zu werden, was Agnes sich von ihrem Leben erwartet und ob ihre Ehe mit Tom noch eine Chance hat. Agnes bricht jeglichen Kontakt nach Hamburg ab und lässt sich trotz schmerzenden Füßen immer weiter treiben. Sie fühlt sich frei und unabhängig und macht sich nicht einmal Gedanken um ihre Kinder, die vor den Kopf gestoßen sind. Ist sie deshalb eine schlechte Mutter? Und darf ihr Körper nach zwei Schwangerschaften nicht auch genau so aussehen?

Agnes ist stellvertretend für viele Frauen, die sich unbezahlt um Haushalt und Kinder kümmern, dafür keine Anerkennung finden und an sich selbst zweifeln. Der Roman handelt von Gleichberechtigung, Mutterschaft, Erschöpfung vom Alltag, Achtsamkeit und Selbstwahrnehmung. Ihre Geschichte ist lebendig geschildert und so authentisch.
Die Kapitel aus Toms Perspektive zeigen zudem, dass auch er sich verändert und versucht, sich in Agnes und ihr Dilemma hineinzuversetzen. Das rundet den Roman ab und ist durch die Einsichten in das Familienleben ohne die selbstverständliche Mama zu den sonst so ernsten Themen ein passender Ausgleich.
Auch wenn Agnes etwas radikal vorgeht und sicher auch selbst ein wenig Schuld daran ist, dass sie in den Jahren zuvor nie ein klärendes Gespräch mit ihrem Ehemann geführt hat, ist ihr Weglaufen und ihr Achtsamkeitsweg gut nachvollziehbar. Auch die Landschaften, durch die Agnes streift, sind anschaulich beschrieben, so dass man Agnes innerlich und äußerlich auf ihrem Weg zu mehr Selbstachtung, Anerkennung und Zufriedenheit begleitet.

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Veröffentlicht am 17.03.2023

Roman über Neuanfänge und das Zusammenleben als Familie - Band 2 der Reihe, der aufgrund der sorgenvollen Themen weniger happy ist als Band 1

Happy Ever After – Wo dich das Leben anlächelt
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Zoe lebt in London, arbeitet als Erzieherin und ist Mutter eines vierjährigen Sohnes, der unter elektivem Mutismus leidet. Ihr Exfreund kümmert sich wenig um das gemeinsame Kind und als auch noch ihre ...

Zoe lebt in London, arbeitet als Erzieherin und ist Mutter eines vierjährigen Sohnes, der unter elektivem Mutismus leidet. Ihr Exfreund kümmert sich wenig um das gemeinsame Kind und als auch noch ihre Miete erhöht wird, weiß Zoe nicht weiter. Durch die Schwester ihres Exfreundes erhält Zoe das Angebot, in Schottland als Au-Pair für drei Kinder gegen Kost und Logis in ein altes Herrenhaus am Loch Ness zu ziehen und nebenbei als Schwangerschaftsvertretung die mobile Bücherei zu übernehmen.
Zoes Start in Schottland ist holprig - das Herrenhaus heruntergekommen, die Kinder frech, vernachlässigt und kaum zu bändigen und auch die schwangere Nina ist mehr ruppig als dankbar dafür, dass Zoe sie unterstützt.
Zoe merkt jedoch, wie sehr sie in dem Herrenhaus gebraucht wird, lässt bei der Erziehung der Kinder nicht locker und bringt das alte Schloss allmählich auf Vordermann. Während der gleichgültig wirkende Schlossherr Ramsay zugänglicher zu werden beginnt, spürt auch Zoe, dass sie in "The Beeches" mit ihrem Sohn ein Zuhause gefunden hat.

"Wo dich das Leben anlächelt" ist nach "Wo das Glück zu Hause ist" der zweite Band der "Happy-Ever-After-Reihe" rund um den Bücherbus in der schottischen Kleinstadt Kirrinfief.

Der Aufbau der Geschichte ist ähnlich. Eine junge Engländerin kommt nach Schottland, um neu anzufangen und verliebt sich nach einem nicht ganz einfachen Neustart in Land und Leute. Auch der Bücherbus spielt eine Rolle und erneut geht eine heilende Macht von Büchern aus.

Band 2 wird wieder als Wohlfühlroman beschrieben, aber wirklich happy ist zunächst niemand. Zoe hat nicht nur Geldsorgen und fühlt sich von ihrem Exfreund hängen gelassen, auch ihr Sohn ist krank und spricht nicht. Die Kinder, um die sich Zoe kümmern soll, sind traumatisiert und vermissen ihre Mutter. Nina, die im ersten Band noch so zugänglich gewesen ist, ist als Schwangere unsympathisch und macht Zoe den Beginn in Kirrinfief nicht leichter. Statt Glück überwiegen die Sorgen, was für eine trübsinnige Stimmung sorgt. Die Vernachlässigung der Kinder wird verharmlost und für Haris Leiden wird nicht nach einer Lösung gesucht. Zoes Anstellung als schlecht bezahltes Au-Pair-Mädchen erscheint nicht zukunftsfähig, aber auch das Problem wird ausgeblendet. Auf der einen Seite ist zwar augenscheinlich, wohin die Geschichte führen soll, auf der anderen Seite wirkt ein Happy End weit entfernt und ohne eine tiefergehende Auseinandersetzung mit den offenkundigen Problemstellungen unrealistisch.

Interesse weckt die Geschichte durch das Mysterium um die verschwundene Mutter aus dem Herrenhaus, eine Liebesgeschichte spielt hingegen nur eine zweitrangige Rolle. Im Vordergrund stehen Neuanfänge und das Zusammenleben als Familie.
Band 2 ist weit weniger charmant und liebenswürdig, auch wenn der warmherzige Schreibstil der Autorin und auch die Liebe zu Büchern spürbar sind. Für Band 3 erhoffe ich mir eine glaubwürdigere, kreativere und optimistischere Geschichte.

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