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Veröffentlicht am 24.02.2023

Originelle Popkultur-Geschichte über eine intensive Freundschaft zweier leidenschaftlicher Videospieler

Morgen, morgen und wieder morgen
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Harvard-Student Sam Masur trifft an einer U-Bahn-Station in New York Sadie Green wieder, mit der er sich bei einem Krankenhausaufenthalt als Teenager anfreundete, bis sie ihn bitter enttäuschte. Damals ...

Harvard-Student Sam Masur trifft an einer U-Bahn-Station in New York Sadie Green wieder, mit der er sich bei einem Krankenhausaufenthalt als Teenager anfreundete, bis sie ihn bitter enttäuschte. Damals hatten sie sich die Zeit mit Videospielen vertrieben und mittlerweile hat Informatikstudentin Sadie bereits ihre ersten Spiele programmiert.
Um Sadie aus ihrer depressiven Phase nach der Trennung ihres Freundes zu holen, regt Sam sie dazu an, gemeinsam ein Videospiel zu entwickeln. "Ichigo" wird zu einem kommerziellen Erfolg, den die beiden kreativen Köpfe zusammen mit ihrem Freund Marx Wanabe weiter ausbauen und eine eigene Firma gründen. Sie ziehen gemeinsam von New York nach Kalifornien, wo sich Sam endlich einer lebensnotwendigen Operation unterzieht. Der Erfolgsdruck ist groß und obwohl Sam und Sadie auf einer Wellenlänge sind, stehen sie auch in Konkurrenz zu einander, was vermehrt zu Konflikten führt, insbesondere als auch noch die Liebe buchstäblich ins Spiel kommt.

"Morgen, morgen und wieder morgen" ist ein Roman, der von 1995 bis Ende der 2000er-Jahre handelt und eine besondere Freundschaft zweier leidenschaftlicher Videospieler und -entwickler erzählt.
Der Plot ist so kreativ wie die Protagonisten selbst und durch die Beschreibung der Videospiel-Ära um Super Mario, Donkey Kong, Gameboy und Tamagotchi herrlich nostalgisch und lässt jeden, der in der Zeit großgeworden ist, in Erinnerungen schwelgen.

Davon abgesehen wird der Zeitgeist jedoch nur marginal eingefangen, der Roman ist auf die Videospielwelt und die privaten Schwierigkeiten von Sadie und Sam beschränkt. Beide Hauptfiguren haben Ecken und Kanten, sind deshalb nicht immer sympathisch, aber sehr authentisch. Sie haben eine zurückhaltende Art, wobei sich der in armen Verhältnissen aufgewachsene Sam zumindest gern im Licht des Erfolgs sonnt, und machen ihre Probleme lieber mit sich selbst aus. Schon in ihrer Kindheit ist ihre Freundschaft an der mangelnden Kommunikation, ihrer Unnachgiebigkeit, Stolz und Trotz gescheitert; Eigenschaften, die ihnen auch als Erwachsene immer wieder im Wege stehen. Marx wird zu ihrem Vermittler und hält die Firma organisatorisch am Laufen, bis ein tragisches Ereignis alles in Frage stellt.

Der Popkultur-Rahmen der Geschichte ist originell und auch die emotionale Ebene um die Freundschaft von Sam und Sadie wird intensiv beschrieben. Unweigerlich fragt man sich dabei, ob sie nicht auch als Liebespaar funktionieren würden, denn die Liebe steht immer zwischen ihnen. Es ist jedoch nicht die romantische Liebe, die die beiden verbindet. Genauso spannend bleibt, wie sie mit dem Erfolg umgehen und ob sie dem Druck, sich bzw. vermarktbare Videospiele immer wieder neu zu erfinden, standhalten können.

Innerhalb der Videospielwelt verarbeitet die Autorin einen Reigen an Themen wie Behinderung, Krankheit, Tod und Trauer, Missbrauch, Diversität, Sexismus, Homosexualität, Rassismus und soziale Ungerechtigkeit, die der Geschichte um Freundschaft, Abgrenzung, Verlust und dem Wunsch nach Liebe und geliebt zu werden, noch mehr Gehalt geben. Trotz der Vielfalt und Komplexität sowie Rückblenden in die Vergangenheit, die noch mehr über die Hauptfiguren offenbaren, kommen in der bis ins Jahr 2011 umspannenden Geschichte hin und wieder Längen auf, so dass der Roman nicht durchgängig fesseln kann.

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Veröffentlicht am 22.02.2023

Warmherzige romantische Komödie über die Suche nach Glück vor malerischer Kulisse - humorvoll, aber auch mit ernsten Tönen.

Alles beginnt mit dir und mir
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Laura Le Quesne reist als Journalistin für das Online-Magazin Love Life nach Jersey um einen Artikel über die romantische Liebesgeschichte ihrer Eltern zu schreiben. Am Flughafen angekommen, erwischt sie ...

Laura Le Quesne reist als Journalistin für das Online-Magazin Love Life nach Jersey um einen Artikel über die romantische Liebesgeschichte ihrer Eltern zu schreiben. Am Flughafen angekommen, erwischt sie den falschen Koffer und entdeckt in dem unbekannten Inhaber J. den Mann ihrer Träume, denn der Koffer enthält nicht nur ihr Lieblingsbuch und die Klaviernoten ihrer Lieblingsband, sondern auch noch das Parfum ihrer Mutter, das er offenbar seiner Mutter schenken möchte.
Lauras Eltern hatten sich im Sommer 1991 durch das Zusammenfügen zweier Münzhälften auf auf der Kanalinsel kennengelernt. Lauras Vater ist schon früh verstorben und auch ihre Mutter lebt seit zwei Jahren nicht mehr, weshalb sie nur anhand von Fotos auf den Spuren ihrer Liebesgeschichte wandeln kann.
Während Laura den falschen Trolley im Schlepptau hat und an der Seite des brummigen Taxifahrers Ted hartnäckig nach Mister Right sucht, findet sie Details aus den Leben ihrer Eltern heraus, die deren Liebesgeschichte in einem ganz anderen Licht dastehen lässt.

Laura ist eine 29-jährige Frau, die sich als Single und nach dem Tod ihrer Mutter allein fühlt. Sie stürzt sich in die Arbeit, wobei der Druck abliefern zu müssen, groß ist. Als hoffnungslose Romantikerin überzeugt sie ihre Chefin davon, über die Liebesgeschichte ihrer Eltern zu schreiben und reist an den Ort, wo sie sich vor dreißig Jahren kennenlernten und trifft dort auf ihre vom Schicksal bestimmte Liebe. Für Laura, die an eine höhere Macht glaubt, muss es der geheimnisvolle Koffermann sein.

Je mehr man über Laura und ihre Mutter erfährt, desto authentischer erscheint ihr Charakter, der eingangs etwas naiv und träumerisch erscheinen mag. Dabei verhält sie bei der Ankunft auf Jersey tollpatschig, was zu manch alberner Szene führt, die selbst für eine romantische Komödie peinlich berührt.

Die Geschichte ist lebendig geschildert, Briefe ihrer Eltern und Ausschnitte aus dem Buch "Tiger Woman" sorgen zwischen den Kapiteln für Abwechslung. Die Entwicklung ist in Teilen vorhersehbar, Lauras Aufenthalt auf Jersey aber dennoch durch ihren Kontakt zu den Einheimischen nicht langweilig.
Die Insel Jersey wird so anschaulich beschrieben, dass man Land und Leute bildhaft vor Augen hat.

Zudem kann man tief in Lauras Gedanken eintauchen, nicht nur ihre eigene Familiengeschichte neu schreiben muss, sondern auch irritiert über ihre Gefühle ist, als sie plötzlich zwischen zwei Männern steht und es gerade nicht Mr. Right ist, der alle Kriterien erfüllt, ihr Herz nicht in Wallung bringt.

Die Geschichte ist grundsätzlich humorvoll, hat jedoch viele unerwartet ernste Töne, die "Alles beginnt mit dir und mir" Tiefe verleihen. Neben dem Suchen und Finden der Liebe handelt der Roman von Trauer und Abschied nehmen, von Familie und der Frage nach der eigenen Identität. Es eine unterhaltsame und warmherzige Geschichte über die Suche nach Glück vor einer malerischen Kulisse.

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Veröffentlicht am 20.02.2023

Spannender Thriller mit authentischen Ermittlungen und effektvollen Schockmomenten

Das Hexenmädchen
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In Berlin wird der Kriminalkommissar Nils Trojan zu einem Tatort gerufen, der selbst dem erfahrenen LKA-Polizisten den Atem stocken lässt. Ein Mann wurde in seiner eigenen Wohnung im Beisein seiner Tochter ...

In Berlin wird der Kriminalkommissar Nils Trojan zu einem Tatort gerufen, der selbst dem erfahrenen LKA-Polizisten den Atem stocken lässt. Ein Mann wurde in seiner eigenen Wohnung im Beisein seiner Tochter auf grausame Weise hingerichtet und in Szene gesetzt. Wenig später kommt es zu zwei weiteren Leichenfunden, die die Handschrift desselben Mörders tragen. Zudem werden bald zwei zehnjährige Mädchen vermisst, die Albträume von einer Hexe hatten. Trojan sieht einen Zusammenhang, da ihn die Morde an das Märchen Hänsel und Gretel erinnern.
Bei den Ermittlungen gelangt Trojan an seine Belastungsgrenze, stellt abermals sein Privatleben und seine eigene Gesundheit zurück, um den Mörder, bei dem sich ein Rachemotiv abzeichnet, zu stellen und weitere Opfer zu verhindern.

"Das Hexenmädchen" ist Band 4 der Thrillerreihe um den Berliner LKA-Ermittler Nils Trojan. Auch wenn das Buch stellenweise Bezug auf vorangegangene Fälle nimmt und auch das Privatleben von Trojan eine Rolle spielt, kann "Das Hexenmädchen" ohne Vorkenntnisse und Verständnisprobleme gelesen werden.

Der Roman wird aus vielen verschiedenen Perspektiven geschildert, die schnell - auch innerhalb der Kapitel - wechseln. Der Thriller ist deshalb temporeich und gibt Einsichten in Ermittler, Opfer und Angehörige. Trotz der Vielzahl der handelnden Personen ist die Handlung nicht unübersichtlich, sondern fesselt durch seine Grausamkeit und Undurchsichtigkeit. Auch wenn bald ein Motiv zu erahnen ist, erschließt sich nicht unmittelbar, in welchem Zusammenhang die Opfer stehen und wer Täter und die mysteriöse Hexe sein könnten.

Die Schockmomente sind effektvoll, aber nicht übertrieben brutal. Die Ermittlungen sind für Trojan psychisch und physisch belastend. Durch die schnelle Abfolge der Morde und die drohende Gefahr für ein Kind gibt es keine Verschnaufpause.

Auch wenn Trojan fast im Alleingang zu agieren scheint, entwickeln sich die Ermittlungen authentisch. Der Märchenbezug ist kreativ, die Perspektivwechsel sorgen für Abwechslung und anhaltende Spannung.
Die einzelnen Handlungsstränge fügen sich am Ende schlüssig zusammen und ergeben ein logisches und nachvollziehbares Motiv für einen nach Vergeltung strebenden Täter.

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Veröffentlicht am 18.02.2023

Eine Geschichte über zweite Chancen und das Streben nach Glück rund um die Frage "was wäre, wenn?"

Wie Papierschiffchen im Fluss
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Janna ist verheiratet, hat zwei Kinder, lebt in einer Stadtvilla in Braunschweig und hat sich zusammen mit ihrem Ehemann Simon erfolgreich ein Architekturbüro mit mehreren Mitarbeitern aufgebaut. Für ein ...

Janna ist verheiratet, hat zwei Kinder, lebt in einer Stadtvilla in Braunschweig und hat sich zusammen mit ihrem Ehemann Simon erfolgreich ein Architekturbüro mit mehreren Mitarbeitern aufgebaut. Für ein neues Projekt engagiert Simon ohne Absprache den Lichtkünstler Maris, nichtsahnend dass es sich bei ihm um Jannas erste große Liebe handelt. Janna ist wütend auf Simon und durcheinander, denn sie spürt, dass sie immer noch etwas für Maris empfindet. Zudem möchte sie endlich wissen, warum er ihre Beziehung vor 15 Jahren unerwartet per SMS beendet hatte. Janna, die sich von Simon nicht mehr wahrgenommen fühlt und mit ihrer Ehe schon länger unzufrieden ist, kann sich nicht gegen ihre Gefühle für Maris wehren und stellt sich unweigerlich die Frage, wie ein Leben mit Maris ausgesehen hätte und aussehen könnte.

Janna führt augenscheinlich ein perfektes Leben, ist aber dennoch nicht glücklich. Von ihrem Ehemann entfremdet, denkt sie über eine Paartherapie nach, aber im Alltag mit Kindern und der Selbstständigkeit als Architekten, geht der Wunsch unter. Als ihre große Liebe Maris nach all den Jahren wieder in ihr Leben tritt, entwickelt sich eine Dynamik, mit der sie innerlich kaum mithalten kann. Selbst von ihrer Mutter verlassen worden, möchte sie ihre Kinder nicht enttäuschen und eine Familie zerstören, gleichzeitig möchte sie aber auch mit Maris zusammen sein.

Die innere Zerrissenheit Jannas ist eindrücklich dargestellt. Es fällt leicht, sich in ihre Lebenssituation hineinzuversetzen und ihre widerstreitenden Gefühle nachzuvollziehen.
Die Geschichte handelt in der Gegenwart wenige Wochen im Sommer und ergänzt die Handlung durch kurze Rückblenden in die Vergangenheit mit Janna als Studentin, mit der Beziehung zu Maris und den Anfängen mit Simon.

Die Geschichte ist lebensnah und schildert ein Dilemma, das sicher nicht neu ist, dessen Auflösung aber dennoch spannend ist, denn zu keinem Zeitpunkt ist abzusehen, wie sich Janna entscheiden wird. Ihr Verhalten bis dahin ist egoistisch, sicher nicht integer und macht sie deshalb nicht sympathisch. Aber auch Simon hat seine Fehler, wenn diese auch weniger auf emotionaler Ebene sind. Beide Charaktere wirken aus diesen Gründen sehr authentisch. Maris empfand ich im Vergleich dazu etwas eindimensional.

"Wie Papierschiffchen im Fluss" handelt vom Scheitern und vom Wiederentdecken der Liebe, aber auch vom Zirkus aus anstrengendem Familienalltag, beruflichem Erfolgsdruck und Verantwortung. Es ist eine Geschichte über zweite Chancen und das Streben nach Glück, bei der man sich unweigerlich selbst die Frage nach Parallelwelten und dem "Was wäre wenn?" stellt.

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Veröffentlicht am 16.02.2023

Romanbiografie über die erste Chefredakteurin der Cosmopolitan, vermischt mit einer fiktiven Geschichte - ein • fesselndes Zeitzeugnis über eine bemerkenswerte Frau

Cosmopolitan – Die Zeit der Frauen
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Alice Weiss möchte nach dem Vorbild ihrer Mutter, die viel zu früh starb, Fotografin in New York werden. Durch eine Bekannte wird ihr eine Anstellung als Sekretärin bei der "Cosmopolitan" angeboten. Alice ...

Alice Weiss möchte nach dem Vorbild ihrer Mutter, die viel zu früh starb, Fotografin in New York werden. Durch eine Bekannte wird ihr eine Anstellung als Sekretärin bei der "Cosmopolitan" angeboten. Alice wird zur rechten Hand und persönlichen Assistentin der ersten weiblichen Chefredakteurin Helen Gurley Brown. Sie hat das Magazin übernommen, das eigentlich vor dem Aus stand und muss sich unaufhörlich gegen patriarchalische Strukturen und Budgetkürzungen zur Wehr setzen. Mit ihrer betont unerschrockenen und selbstbewussten Art eckt sie bei der Weiterentwicklung des Magazins und ihrer Vorstellung eines Cosmo-Girls unweigerlich an und verliert zahlreiche Mitarbeiter. Auch Werbekunden ziehen sich zurück, doch Helen gibt nicht auf. Trotz aller Widrigkeiten entwickelt sie immer neue Ideen, inmitten derer sich Alice, das unbescholtene Mädchen aus Ohio, wiederfindet. Sie träumt weiterhin ihren Traum von der Fotografie und unterstützt ihre Chefin, wo sie kann.

"Cosmopolitan - Die Zeit der Frauen" vermischt die Geschichte um die fiktive Figur Alice Weiss mit der historischen Persönlichkeit Helen Gurley Brown, die im Alter von 40 Jahren den Bestseller "Sex und ledige Mädchen" veröffentlichte und von 1965 bis 1997 die Chefredakteurin der Cosmopolitan in New York war. Mit ihrer unkonventionellen Art, ihrem Einfallsreichtum und neuen Impulsen holte sie die Cosmopolitan aus den roten Zahlen und machte sie zu einem weltweit verkauften Magazin für die moderne, unabhängige Frau mit Lust am Leben, Konsum und sexueller Freiheit.

Der Roman wird aus der Perspektive der jungen Sekretärin Alice Weiss geschildert, die ihre Anstellung als Sprungbrett für eine Laufbahn als Fotografin nutzen möchte. Die Geschichte spielt sich überwiegend in der Redaktion der Cosmopolitan ab und bietet damit einen Einblick hinter die Kulissen einer Zeitschrift, in der sich Frauen immer wieder gegen alte weiße Männer durchsetzen müssen. Auch erhält man ein facettenreiches Bild von Helen Gurley Brown, die vordergründig so kämpferisch und robust wirkte, unerschrocken mit Laufmaschen, falschen Wimpern und Perücke kokettierte und hintergründig ein verletzliches Antlitz zeigte und die mentale Unterstützung ihres Ehemannes brauchte.
Durch Alice Streifzüge durch New York erhält man zudem einen anschaulichen und lebendigen Eindruck von der Stadt und kann tief in die Zeitgeschichte der 1960er-Jahre eintauchen. Die fiktive Geschichte um Alice, die sich gerade am Ende auch abseits der Cosmopolitan und Helens "Kittycats" entwickelt, wirkt authentisch. Als Sekretärin steht sie solidarisch hinter ihrer Chefredakteurin, möchte sich jedoch beruflich weiterentwickeln und sich tunlichst nicht verlieben.

"Cosmopolitan - Die Zeit der Frauen" ist ein fesselndes Zeitzeugnis über eine bemerkenswerte Frau, das als Romanbiografie authentisch mit einer fiktiven Figur und Geschichte um die neue Cosmopolitan - weg vom Images eines Hausfrauenmagazines - verwoben wird und als Beispiel für Female Empowerment am Puls der Zeit ist.

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