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Veröffentlicht am 17.12.2022

Liebesgeschichte für alle, die an die EINE große Liebe glauben. Leider wenig realistisch und aufgrund des wirklichkeitsfremden Verhaltens der Charaktere frustrierend

Mein Wunsch für dich
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49 Jahre lang hat Elizabeth jedes Jahr am 7. September von ihrer ersten großen Liebe Tom einen blauen Krokus und eine Karte mit einem persönlichen Wunsch erhalten. Die beiden hatten sich 1968 ineinander ...

49 Jahre lang hat Elizabeth jedes Jahr am 7. September von ihrer ersten großen Liebe Tom einen blauen Krokus und eine Karte mit einem persönlichen Wunsch erhalten. Die beiden hatten sich 1968 ineinander verliebt, aber aufgrund der Tatsache, dass Elizabeth bereits einem anderen Mann versprochen war und in dem Jahr auch noch ihre Mutter starb, keine Chance auf eine Zukunft.
50 Jahre später erhält Elizabeth zum ersten Mal kein Geschenk von Tom. Die Ungewissheit und Sorge um Tom sowie eine jahrzehntelange Sehnsucht lassen sie von Cornwall nach London fahren, um die Liebe ihres Lebens wiederzusehen. Als Elizabeth Tom findet, wird sie damit konfrontiert, dass die gemeinsame Zeit endlicher ist als gedacht. Sie beschließt, ihm so viele der 49 Wünsche wie möglich zu erfüllen, leidet jedoch unter dem schlechten Gewissen, Tom ein Geheimnis aus der Vergangenheit vorenthalten zu haben.

Der Roman handelt auf zwei Zeitebenen und erzählt in der Gegenwart, wie Elizabeth Tom wiederfindet und das Beste aus der verbleibenden gemeinsamen Zeit herausholen möchte. Die Kapitel in der Vergangenheit erzählen unter welchen Umständen sich Elizabeth und Tom kennengelernt und ineinander verliebt haben und durch welche Intrige sie sich letztlich haben trennen lassen.

Die Idee einer unsterblichen 50-jährigen Liebe ist wunderschön romantisch und auch, dass die beiden 50 Jahre lang aneinander gedacht und Tom dies mit seiner Geste jedes Jahre aufs Neue bestätigt hat, ist bewegend.
Während die zarte Annäherung der beiden in der Vergangenheit glaubwürdig geschildert ist und am Ende auch nachvollziehbar ist, warum die beiden aufgrund der äußeren Umstände keine Kraft und keine Hoffnung hatten, um einander zu kämpfen, konnte ich nicht glauben, dass die beiden Jahre später keinen Versuch unternommen haben, sich wiederzusehen oder zumindest den Kontakt wieder aufzunehmen. Jedes Jahr am 7. September hatten sie die Chance dazu und hatten sie nie genutzt - obwohl sie sich all die Jahre so geliebt haben und mit ihrem jeweiligen Partner nicht glücklich geworden sind? Ich empfand diese Konstellation als arg konstruiert, gerade weil das Wiedersehen zwischen den beiden so simple und unspektakulär war, als wäre keine so lange Zeit zwischen ihnen vergangen und Elizabeth gerade vom Einkaufen zurückgekehrt. Ganz problemlos integriert sich Elizabeth in Toms Leben. Mir fehlten Emotionen und vor allem ein klärendes Gespräch.

Am Ende hat man das Gefühl, dass Elizabeth und Tom ihr Leben bis zu ihrer Wiederbegegnung verschwendet haben. Weil das Schicksal auch noch weiter zuschlägt, fehlten mir am Ende für eine Liebesgeschichte trotz ihres späten Liebesglücks positive Aspekte und ein Fünkchen Hoffnung.
"Mein Wunsch für dich" ist eine Liebesgeschichte für Leser*innen, die an die EINE große Liebe glauben und die für die Romantik Abstriche an eine realistische Konstruktion machen. Ich fand die Geschichte aufgrund des wirklichkeitsfremden Verhaltens der Charaktere frustrierend.

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Veröffentlicht am 16.12.2022

Der Faden des Lebens - was passiert, wenn das Sterbedatum bekannt wird? Dystopie, die spannende Fragen über das Leben und das Sterben aufwirft.

Die Vorhersage
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Eines Frühlings finden die Menschen vor ihrer Tür eine kleine Holzbox, in der ein Faden enthalten ist. Es stellt sich heraus, das die Länge des Fadens die Länge des Lebens bedeutet und nach wenigen Monaten ...

Eines Frühlings finden die Menschen vor ihrer Tür eine kleine Holzbox, in der ein Faden enthalten ist. Es stellt sich heraus, das die Länge des Fadens die Länge des Lebens bedeutet und nach wenigen Monaten der Vergleiche der Fäden von Toten kann jeder klar bestimmen, in welchem Alter er sterben wird - wenn er die Box denn öffnet. Das Wissen oder Nichtwissen über das eigene Lebensende und des von geliebten Menschen bestimmt fortan das Leben der Menschen, führt zu Wut, Chaos und Leid, zu Diskriminierung und einer Gefahr des Auseinanderdriftens der Gesellschaft.
Nina ist seit zwei Jahren mit Maura zusammen, als sie ihre Boxen öffnen und feststellen, dass Mauras Faden viel kürzer ist, als Ninas. Ninas Schwester Amie öffnet ihre Holzkiste nicht, um ihr vorbestimmtes Schicksal nicht zu erfahren. Ben und Hank sind Kurzfaden, die sich in einer Selbsthilfegruppe kennenlernen, durch die Ben eine Brieffreundschaft mit A. eingeht.
Senator Anthony Rollins kandidiert für die Präsidentschaft und macht sich dabei den Konflikt aus Lang- und Kurzfaden zunutze. Sein Neffe Jack, ein Soldat der U.S. Army ist wie er mit einem Langfaden gesegnet und tauscht diesen mit seinem Kameraden Javier, der es in seinen Augen weit mehr verdient hat, als Soldat zu dienen.

"Die Vorhersage" ist eine Dystopie, die spannende Fragen über das Schicksal, das Leben und das Sterben aufwirft. Anhand von acht Protagonisten werden die Auswirkungen des Auftretens der Fäden geschildert, die den Menschen unmissverständlich aufzeigen, wann ihr Leben zu Ende sein wird.
Zunächst ist es ein wenig unübersichtlich den Überblick über die acht Personen, aus deren Sicht die Geschichte geschildert ist und die in kurzen Kapiteln wechseln, zu behalten. Im weiteren Verlauf verbinden sich jedoch ihre Leben, was dem Buch mehr Lebendigkeit und Dynamik verleiht.

Die Fäden verursachen Unsicherheit und Chaos, sowohl für jeden Menschen persönlich als auch für die Gesellschaft. Unweigerlich beginnt eine Zweiklassengesellschaft zu entstehen: Langfaden, die vermeintlich wertvoller sind und Kurzfaden, die als unberechenbar und Gefahr dargestellt werden.

Die Geschichte ist durch die verschiedenen Einzelschicksale, die die Folgen der Fäden anschaulich darstellen emotional und regt zum Nachdenken an, wie man selbst handeln würde. Würde man seine Box öffnen, um Gewissheit zu haben oder bedeutet ein Nichtwissen letztlich mehr Freiheit und Unbeschwertheit? Wie würde man sein Leben als Kurzfaden leben, wenn die Zukunft nur kurz ist? Was bedeutet dies für Beziehungen, Familienplanung und Beruf? All diese Themen werden angesprochen und zeigen, dass es letztlich eine persönlich Entscheidung ist und dass es nicht auf die Länge des Lebens, sondern auf die Tiefe ankommen sollte.

Das Buch bleibt reine Fiktion, denn für das Erscheinen der Boxen gibt es keine plausible Erklärung. Die Geschichte zeigt jedoch sehr realistisch, wie leicht eine Gesellschaft auseinanderdriften kann, wie schnell Menschen ungerecht behandelt, diskriminiert und stigmatisiert werden und das die Auswirkungen auch in demokratischen Ländern verheerend sein können, wenn Ängste geschürt werden und eine Ungleichbehandlung gesetzlich legitimiert wird. Jedoch werden nicht nur die negativen Folgen betrachtet, sondern auch die Entwicklungen, die Hoffnung schenken, wenn Menschen solidarisch für Gleichheit kämpfen und eine Welle der Empathie und des Mitgefühls entsteht.
"Die Vorhersage" ist eine facettenreiche Geschichte, die das Leben feiert und an Menschlichkeit und Solidarität appelliert.

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Veröffentlicht am 14.12.2022

Schwarzhumorige, bittersüße Geschichte über einen zunehmend fremdgesteuerten Helden - skurril und kafkaesk

Brumm!
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Dr. Urs A. Podini ist Mitte 40, Mitinhaber einer Werbeagentur und seit zehn Jahren mit einer Frau zusammen, die in der Beziehung die Hosen anhat. Urs ist ein liebenswerter Mensch, der wenig durchsetzungsstark ...

Dr. Urs A. Podini ist Mitte 40, Mitinhaber einer Werbeagentur und seit zehn Jahren mit einer Frau zusammen, die in der Beziehung die Hosen anhat. Urs ist ein liebenswerter Mensch, der wenig durchsetzungsstark ist, einfach nicht nein sagen kann und sich am liebsten mit süßen Bambussticks zum Knabbern zurückzieht.
Durch einen Zufall gelangt er in eine Transvestiten-Boutique und wird dazu genötigt ein flauschiges Pandakostüm anzuprobieren. Während des Posierens für ein paar Fotos fühlt er sich darin so wohl, dass er es im Anschluss kauft. In seiner Rolle als Furry kann er endlich wieder durchschlafen, entledigt sich seiner oppressiven Lebensgefährtin und entwickelt geniale Ideen für Werbekampagnen.
Doch mit seinem alter ego Panda sind nicht nur positive Erlebnisse verbunden. Sein Auftreten provoziert, ruft Staatsgewalt und Medien auf den Plan, so dass Urs die Kontrolle über sein Leben zu verlieren droht. "Brumm!"

"Brumm" ist ein humorvoller Roman über einen Mann, der durch ein Pandakostüm sein inneres Krafttier entdeckt und über sich hinauswächst. Sein Auftreten sorgt jedoch auch für Irritation und eine ungeahnte Aufmerksamkeit, die Urs geradezu an sein Kostüm fesselt und seiner wieder entdeckten Selbstbestimmung schnell einen Dämpfer erteilt.
Es ist eine turbulente Geschichte mit Alltagsszenen, die mit einem Augenzwinkern zu betrachten sind und ironisch in Szene gesetzt werden. Hat sich das Pandakostüm erst einmal im Alltag etabliert und als werbewirksam für eine tierische Randgruppe erwiesen, driftet die Geschichte etwas ins Absurde ab, zieht dabei jedoch herrlich amüsant Prominente aus Politik und Fernsehen durch den Kakao.
Trotz manch überzeichneter Figur oder Episoden wie einem Landfriedensbruch auf dem Kinderspielplatz oder der Eintragung des Wesenstieres in den Personalausweis driftet die Erzählung nicht ins Alberne, sondern prangert zwischen den Zeilen gesellschaftskritische Themen an. Es geht um Polizeigewalt, die Macht der Medien, Fremdenfeindlichkeit und soziale Brennpunkte, aber auch um den gemütlichen Panda und seine Heimat China.

"Brumm" ist eine schwarzhumorige, bittersüße Geschichte mit ernsten Untertönen und einem zunehmend fremdgesteuerten Helden, die unterhaltsam zu lesen ist und vor allem durch den Wortwitz und den Humor zwischen den Zeilen überzeugt. Trotz kreativer Ideen hat die Geschichte ein paar Längen und hätte das ein oder andere Abenteuer von Urs als Panda etwas kürzer gefasst sein können.

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Veröffentlicht am 12.12.2022

Komplexer Fall, der gerade im Mittelteil allerdings langatmig ist - für Fans der Reihe ein Muss

Todesrache
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Nachdem Band 6 "Todesschmerz" nach einem verlustreichen Einsatz für BKA-Profiler Maarten S. Sneijder und sein Team mit einem fiesen Cliffhanger endete, setzt Band 7 die Geschichte nahtlos fort. Der sonst ...

Nachdem Band 6 "Todesschmerz" nach einem verlustreichen Einsatz für BKA-Profiler Maarten S. Sneijder und sein Team mit einem fiesen Cliffhanger endete, setzt Band 7 die Geschichte nahtlos fort. Der sonst so unerschütterliche Sneijder befindet sich in einer Ausnahmesituation, die durch einen Anruf unterbrochen wird, die darauf schließen lässt, dass seine Kollegin Sabine Nemez noch am Leben sein könnte. Sneijder stellt auf die Schnelle ein junges Team zusammen und lässt auf der Suche nach Sabine nichts unversucht.
Parallel dazu werden auf einem Campingplatz ein pensionierter Richter und seine Familie entführt. Mit dem Entführungsfall verbinden sich die "Todes-Reihe" mit der "Rache-Reihe" um den LKA-Ermittler Walter Pulaski.

Der Krimi ist temporeich und dynamisch, denn aufgrund der Skrupellosigkeit der Täter, die seit Jahrzehnten unentdeckt agieren, zählt jede Minute, um diese zu identifizieren und die Opfer rechtzeitig zu finden. Dabei sorgt für besonderen Nervenkitzel, dass Pulaski persönlich betroffen ist. Auch Sneijder ist durch die Sorge um Sabine und die Wiedergutmachung des letzten Einsatzes in Norwegen emotional bewegt, legt aber zügig sein gewohnt ätzendes Verhalten an den Tag, inklusive Leichenhallenlächelns, Vanilletee, Marihuana sowie einem siebten Sinn für die (erkalteten) Opfer. Vorschriften nimmt er weiterhin nicht so genau, hat aber mit dem neuen BKA-Präsidenten einen starken Vorgesetzen hinter sich, der ihn agieren lässt.

Durch die Verbindung der beiden Fälle um die vermisste Sabine Nemez und den entführten Richter sowie vereinzelte Rückblenden in die Vergangenheit zu Verbrechen, deren Sinn und Zusammenhang sich nicht sofort erschließen, ist "Todesrache" komplex aufgebaut. Die Spannung ist am Anfang und am Ende hoch, während es im Mittelteil etwas gemächlicher zugeht. Interessant ist, wie die Fäden der einzelnen Handlungsstränge zusammenlaufen und letztlich ein stimmiges Bild ergeben.
Auch wenn der Fall aufgrund der hohen Zahl der Opfer über die Jahre hinweg und die raffinierte Vorgehensweise der Täter schockierend ist, konnte mich der Entführungsfall nicht in Gänze fesseln. Auch leuchtete mir nicht ein, warum das Risiko mit der Entführung einer Polizeibeamtin eingegangen wurde.
Der Krimi als Crossover zweier Buchreihen unterhält vor allem durch die starken Persönlichkeiten der Ermittler und ihre Eigenarten. Dabei wird Sneijders sehr unkonventionelle, aber erfolgreiche Art, Fälle zu lösen, in diesem Fall nicht nur durch den weit besonneren Pulaski, sondern auch durch ein neues Teammitglied, Studentin Miyu, ergänzt, die durch ihre autistischen Züge besondere Fähigkeiten hat, die Sneijder schon fast warmherzig erscheinen lassen. Sein Team muss auch in diesem Fall wieder physisch viel aushalten, was an mancher Stelle etwas übertrieben wirkt.
"Todesrache" ist der Auftakt der letzten Trilogie um Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez unter der Leitung des bisherigen Interimschef und neuen BKA-Präsidenten Drohmeier.

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Veröffentlicht am 10.12.2022

Leichte Berieselung ohne großen Anspruch an eine originelle Geschichte

Paris ist immer eine gute Idee
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Rosalie Laurent ist Grafikerin und Inhaberin eines kleinen Postkartenladens in Paris-St. Germain. Mit Hingabe gestaltet sie persönliche Postkarten für ihre Kunden. Als ein Verlag auf sie aufmerksam wird, ...

Rosalie Laurent ist Grafikerin und Inhaberin eines kleinen Postkartenladens in Paris-St. Germain. Mit Hingabe gestaltet sie persönliche Postkarten für ihre Kunden. Als ein Verlag auf sie aufmerksam wird, erhält sie das Angebot ein Buch des berühmten Kinderbuchautoren Max Marchais zu gestalten. Der ältere Herr war zwar zunächst skeptisch ob ihrer Unerfahrenheit, aber nach einem persönlichen - und turbulenten - Kennenlernen in ihrem zauberhaften Laden, war auch er von ihrem besonderen Talent überzeugt. "Der blaue Tiger" erscheint pünktlich zum 70. Geburtstag des Autoren und wird ein Bestseller. Mit Stolz stellt Rosalie das von ihr illustrierte Buch in ihrem Laden aus. Als ein amerikanischer Tourist dieses entdeckt und ungläubig betrachtet, behauptet er, dass er die Geschichte bereits seit seiner Kindheit kenne und dass seine Mutter Ruth sie ihm nach ihrem Tod vermacht habe. Rosalie kann nicht glauben, dass es sich bei dem "blauen Tiger" um ein Plagiat handelt und auch Max Marchais weist diese Behauptung wüst von sich. Gemeinsam mit Robert Sherman versucht Rosalie hinter die Wahrheit des Manuskripts zu kommen.

"Paris ist immer eine gute Idee" ist keine besonders origineller Roman, denn das Konstrukt der Geschichte ist schnell durchschaut. Was es mit dem "blauen Tiger" auf sich hat, ist frühzeitig zu erahnen - bis die Protagonisten jedoch darauf kommen, dauert es ermüdend lange. Nach einem trubeligen Start mit allerlei Zusammenstößen plätschert die Geschichte mit einer Aufzählung nebensächlicher Handlungen vor sich hin. Die Charaktere bleiben dabei blass und eindimensional, die Dialoge fast schon altbacken bieder, während die Atmosphäre im Pariser Stadtviertel St. Germain anschaulich eingefangen wird.
Die Liebesgeschichte ist erschreckend banal, schließlich passen weder Rosalie und ihr Freund, Dipl.-Fitnesstrainer René noch Robert und seine blasierte Freundin Rachel zusammen.
Rosalie, Robert, René, Rachel, Ruth,... der Buchstabe R sorgt gewollt für Verwirrung bei der Lösung des Rätsels um das alte Manuskript des Kindermärchens. Mit ein klein wenig Kommunikation ist dieses aber leicht gelöst und auch das Drama in Sachen Liebe löst sich am Ende recht schnell in Wohlgefallen auf.

Wer sich gerne nach Paris versetzen lassen möchte und sich einfach nur ein wenig berieseln lassen möchte, ist mit dieser nostalgisch angehauchten Geschichte gut beraten. Anspruch an einen spannenden, wendungsreichen Roman, der für Herzklopfen sorgt und individuelle Charaktere, sollte man nicht erheben.

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