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Veröffentlicht am 23.06.2025

Road-Trip im Stil von Thelma & Louise, teilweise aber etwas langweilig.

Killer Potential
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Ein durchaus unterhaltsamer Road-Trip im Stil von Thelma & Louise, der zwar einen echt guten Twist beinhaltet, mich aber teilweise auch mit den Zwischensequenzen, wenn die beiden mal nicht weglaufen oder ...

Ein durchaus unterhaltsamer Road-Trip im Stil von Thelma & Louise, der zwar einen echt guten Twist beinhaltet, mich aber teilweise auch mit den Zwischensequenzen, wenn die beiden mal nicht weglaufen oder sich verstecken müssen, etwas gelangweilt hat.

Der Roman ist m. E. unter seinen Möglichkeiten geblieben. Er hätte viel rasanter, dramatischer und brutaler ausgeschmückt werden können und ich persönlich hätte es auch besser gefunden, wenn es bei einer Freundschaft zwischen Evie und dem Opfer bzw. der Gefangenen geblieben wäre, anstatt lesbische Sexszenen mit einzubauen. Ich hätte z. B. gerne viel mehr über die Victors erfahren.

Evie Gordon gibt der Tochter der vermögenden Familie Victor Nachhilfe. Als sie deren Haus betritt, scheint es leer zu sein. Sie geht in den Garten und macht eine schockierende Entdeckung. Auf dem Weg zurück ins Haus hört sie ein Wimmern und findet versteckt unter einer Treppe eine abgemagerte, verwahrloste, gefesselte Frau, die kein Wort spricht.

Durch eine Verkettung unglücklicher Umstände, sind beide Frauen gezwungen, sofort aufzubrechen bzw. zu fliegen und schon bald sind ihre Gesichter in allen Fernsehsendungen zu sehen. Sie müssen sich fortan unerkannt durchschlagen, auf der ständigen Suche nach Essen, Benzin und einem sicheren Schlafplatz. Sobald sie auf Zeugen treffen, die sie der Polizei melden wollen, eskaliert es.

Der Schreibstil der Autorin ist echt gut und sie hat authentische, außergewöhnliche Charaktere erschaffen. Ich würde noch mehr von ihr lesen.

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Veröffentlicht am 23.06.2025

Nichts, was man in der Art nicht schon 1000x gelesen hat. Langweilig und nervender Kosename.

The Wrong Bride
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Eine Geschichte, die man so in der Art schon unzählige Male gelesen hat. Was an sich nicht so schlimm gewesen wäre, wenn diese ganzen emotionalen Szenen und diese unfassbare Naivität der Hauptprotagonistin ...

Eine Geschichte, die man so in der Art schon unzählige Male gelesen hat. Was an sich nicht so schlimm gewesen wäre, wenn diese ganzen emotionalen Szenen und diese unfassbare Naivität der Hauptprotagonistin mich nicht so dermaßen genervt hätte, dass ich aus dem Augenrollen nicht mehr heraus kam. Halleluja ….

Wenn Raven nicht gefühlt 100x am Tag gesagt bekommt, wie sehr Ares sie liebt, verfällt sie in solche Selbstzweifel, dass man sich als Leser am liebsten die Haare ausreißen würde. Ich habe mich gefragt, WAS der Mann denn noch tun muss, um ihr zu beweisen, dass er es ernst meint?!

Zudem ist Raven ein äußerst gefeiertes und angesagtes Topmodel, kann es aber einfach nicht glauben, dass Ares wirklich Gefallen an ihr findet, obwohl er fast ständig mit einer Latte rumläuft, sobald er auf sie trifft. Diese Bedürftigkeit hat mich schier in den Wahnsinn getrieben, selbst wenn man berücksichtigt, was in der Vergangenheit vorgefallen ist.

Das einzig Gute an diesem Roman waren die Spice-Szenen, die im letzten Drittel des Buches dann irgendwann mal richtig angefangen haben. Die Tension war spürbar und ich mochte Ares als Charakter eigentlich ganz gerne, im Gegensatz zu Raven, auch wenn ich es etwas peinlich fand, dass er sie ständig „Cupcake“ nennt.

Alles in allem war der ganze Plot aber wirklich sehr konstruiert und jedes erdenkliche Drama, was man hätte einbauen können, wurde genutzt, obwohl es natürlich vorhersehbar war, wie das Ganze endet. Vor allem Hannahs fiese Rachepläne, Lügen und Manipulationen.

Evtl. gebe ich der Reihe mit dem 2. Band nochmal eine Chance, weil es da um andere Personen geht. Etwas weniger Kitsch und Drama und mehr Realismus und Reflektiertheit wären wünschenswert.

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Veröffentlicht am 23.06.2025

„Katmere Academy“ Vibes, HOT, Protagonisten zum Verlieben, toller Spice und richtig geiles World-Building. Lest es!

Supernatural Academy: Year One (Supernatural Academy 1)
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Ganz toll! Ich hätte überhaupt nicht erwartet, dass diese Romantasy so gut geschrieben und ausgearbeitet ist. Wir haben eine Akademie, an der Vampire, Gestaltwandler, Hexen, Gnome etc. ausgebildet werden. ...

Ganz toll! Ich hätte überhaupt nicht erwartet, dass diese Romantasy so gut geschrieben und ausgearbeitet ist. Wir haben eine Akademie, an der Vampire, Gestaltwandler, Hexen, Gnome etc. ausgebildet werden. Ich hatte sofort „Katmere Academy“ Vibes.

Hierhin wird unsere Hauptprotagonisten Maddison James (22) „entführt“, da sie auch eine Supernatural sein soll, allerdings ohne zu wissen, was für übernatürliche Fähigkeiten sie überhaupt besitzen soll. Seit jeher hat sie zwar eine starke Affinität zu Wasser, mehr aber auch nicht.

Die sog. „Atlantischen Fünf“ sind die heißesten und einflussreichsten Jungs der ganzen Schule. Jeder sabbert ihnen hinterher. Nur Maddie nicht. Und damit erregt sie vor allem die Aufmerksamkeit von Asher, der königliches Blut hat und aus Atlantis stammt. Er gibt ihr Nachhilfe, um ihre Magie freizusetzen, ohne zu ahnen, was das am Ende auslösen wird.

Die Geschichte wird rasant erzählt, dauernd passiert etwas, es gibt Szenenwechsel in andere Welten bzw. Schauplätze und wenig, aber angemessenen und guten Spice. Die Tension zwischen Maddie und Asher ist enorm, wobei ich jedoch gespannt bin, ob er in den nächsten Bänden vielleicht Konkurrenz bekommen wird.

Einziger Kritikpunkt ist, dass es mir etwas zu schnell ging, wie die beiden sich verliebt haben. Und auch, wie schnell Maddie ihr Supernatural-Dasein akzeptiert und mit zur Academy gekommen ist. So als ob das völlig normal wäre. Das Buch hätte 100 Seiten mehr gut vertragen, um das Genannte besser auszuarbeiten. Trotzdem eine große Leseempfehlung und ich werde die Trilogie auf jeden Fall weiterverfolgen.

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Veröffentlicht am 23.06.2025

Liest sich wie „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“. Ganz tolle Urban-Fantasy!

Verlorene Städte (Die Lichter unter London 1)
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Ein moderner Abenteuerroman, der an „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ erinnert. Ich hätte nicht gedacht, dass die Autorin auf nur knapp 350 Seiten eine so interessante und komplexe Welt erschaffen kann. ...

Ein moderner Abenteuerroman, der an „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ erinnert. Ich hätte nicht gedacht, dass die Autorin auf nur knapp 350 Seiten eine so interessante und komplexe Welt erschaffen kann. Es war durchweg spannend und sehr kreativ ausgearbeitet.

Wir lesen von Monstern und Gestalten, die man sich so richtig vor seinem inneren Augen vorstellen konnte. Schnecken, Karpfen, Spinnen, Alligatoren, Schweine etc., die so einzigartig und gruselig waren, dass sie einem Horrorfilm hätten entspringen könnten.

Die Protagonisten Maeve und Blaise habe ich sofort ins Herz geschlossen. Ihre gemeinsame, gefährliche Reise in die sog. Tiefenschichten und ihre jeweiligen Beweggründe, waren authentisch und konnten mich so richtig abholen.

Ständig ist irgendwas passiert, es war nie langweilig und gerade die Nebenhandlungen der Mudlarks und des Wächters, haben das Tempo so richtig angezogen. Kompliment an die Autorin, die hier so viel Fantasie auf Papier gebracht hat. Natürlich werde ich sofort Teil 2 lesen.

Einziger Kritikpunkt war das „Pronomen-Gender-Thema“. Ich kann es einfach nicht mehr hören und dieses dey und demm war einfach unfassbar störend und nervig zu lesen. Es klingt ganz schlimm und unterbricht den Lesefluss. Normalerweise meide ich solche Bücher, wusste aber vor dem Kauf nicht, dass das vorkommt.

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Veröffentlicht am 23.06.2025

Etikettenschwindel. Hat nichts mit "Die Schöne und das Biest" zu tun. Reiner BDSM Roman.

Moonlit Thorns
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Den Roman als modernes „Beauty & The Beast“ Retelling zu bezeichnen, ist nichts anderes als eine Mogelpackung. Nur weil die 4 Voss-Brüder auf einem abgeschotteten Anwesen leben, das nicht mal düster oder ...

Den Roman als modernes „Beauty & The Beast“ Retelling zu bezeichnen, ist nichts anderes als eine Mogelpackung. Nur weil die 4 Voss-Brüder auf einem abgeschotteten Anwesen leben, das nicht mal düster oder atmosphärisch ist? Ansonsten gibt es gar keine Gemeinsamkeiten.

Der Hauptprotagonist Asher ist auch kein hässliches Monster, das sich verwandelt, sondern ganz einfach ein reicher CEO, der seine Vorliebe für BDSM in einem elitären Sexclub auslebt.

Annabelles Familie betreibt eine Farm und Destillerie in der Nähe von „Midnight Manor“. Als ihr Vater plötzlich auf dem Anwesen durch einen Unfall stirbt und hohe Schulden hinterlässt, versucht Annabelle Asher zu überreden, ihr das Geld zu erlassen. Sie würde alles tun, um die Schulden abzuarbeiten.

Asher nimmt an. Sie darf keinerlei Fragen stellen und muss fortan 1 Jahr in seinem Haus leben. Dann beginnt eine klassische Bully-Romance, in der Annabelle ihre devote Seite kennenlernt und diese mit ihm in seinem Club ausleben will.

Es folgen relativ gut geschriebene Spice- Szenen, aber ansonsten hat die Geschichte keine Substanz. Es gibt zwar eine kleine Rache-Szene mit anschließender Gefahrenlage, aber nichts, was man nicht schon tausend Mal gelesen oder vorausgesehen hätte.

Es war durchweg nicht spannend und die meiste Zeit zum Augenrollen. Annabelle als Charakter empfand ich als nervig, Asher hingegen eigentlich authentisch in seiner Rolle.

In jedem Teil der MIDNIGHT MANOR Reihe geht es dann um einen anderen Bruder und der nächste Band soll dann ein Rapunzel-Retelling sein. Ich werde diesen Band dann wohl nochmal ausprobieren, vielleicht wird er ja besser als der erste.

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