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Veröffentlicht am 02.06.2020

absolut gute Handlung

#CrashTag
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Ein Auto, das ohne Hilfe eines Fahrers seine Insassen sicher an ihr Ziel bringt, ist wohl gar nicht mehr so utopisch wie ich bisher dachte. Gut, was in den Schubfächern genialer Ingenieure schlummert oder ...

Ein Auto, das ohne Hilfe eines Fahrers seine Insassen sicher an ihr Ziel bringt, ist wohl gar nicht mehr so utopisch wie ich bisher dachte. Gut, was in den Schubfächern genialer Ingenieure schlummert oder auch schon ganz real Gestalt angenommen hat, ist für uns Normalbürger nicht einschätzbar. Absolut realistisch einzuschätzen sind jedoch die Machtkämpfe der Autokonzerne zum einen um diesen Prozess zu verzögern und auf der anderen Seite die, die neueste Technik um jeden Preis in die Hände bekommen wollen.
Auf welche Art man hierbei über Leichen (im wahrsten Sinne des Wortes) geht, ist erschreckend geschildert. Wobei ich anmerken muss, dass ich mit Autotypen (egal ob Oldtimer oder modern) nicht viel am Hut habe. Für mich ist das Auto ein reiner Gebrauchsgegenstand, der einfach nur funktionieren muss, wenn ich ihn brauche. Damit soll ausgedrückt sein, dass die Beschreibungen der "Innereien" verschiedener Autotypen für mich eher nicht interessant waren. Top fand ich aber die Erläuterungen über die Arbeit in einer Presseagentur. Der Fortschritt in das moderne "Online-Zeitalter" hat natürlich auch hier Einzug gehalten. Jedoch kann nichts den Spürsinn und die Ausdauer eines erfahrenen Reporters aufwiegen. Das zeigt der Thriller. Mut, Gewitztheit, Beziehungen und der richtige Riecher sind schon die halbe Miete. Genau so eine Reporterlegende ist Friedrich Graber. Er bringt sich im Verlauf seiner Ermittlungen nicht nur einmal in Lebensgefahr. Wichtig ist auf jeden Fall, die Wahrheit über die unsauberen Machenschaften steinreicher Industrieller wird aufgedeckt und das Gute siegt.
Die Art und Weise wie Martin Brückner mit ganz klaren Worten und Ansagen die Verhältnisse in Frankfurt und internationalen Großstädten schildert, hat mir sehr gut gefallen. Er sieht nicht nur den Glanz der Metropolen sondern auch das Zusammenleben der kleinen Leute. Ausländer und Deutsche, Mittelständler und Penner, Trinker und Abstinenzler - alle leben sie in Frankfurt. Graber hat in allen Schichten Freunde und Bekannte. Er ist nicht der Typ, der über seine Mitmenschen leichtfertig urteilt. Das macht ihn sympathisch. Hin und wieder war ich von der harten Ausdrucksweise des Autors in Bezug auf Grabers Umfeld schockiert, musste mir schließlich eingestehen, dass die Details nicht besser hätten geschildert werden können. Großes Lob an Herrn Brückner. Der Leser muss sich von dem vorliegenden Roman einfach einfangen lassen. Das habe ich nach einiger kritischer Einlesezeit getan und wurde nicht enttäuscht. Die typischen Thriller-Merkmale stellen sich erst im zweiten Drittel des Romas ein, steigern sich allerdings bis zu Ende kontinuierlich. Ich würde sagen, die Handlung ist keinesfalls nur oberflächliche Action sondern zu Nachdenken anregende Spannung.

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Veröffentlicht am 05.05.2020

interessanter Protagonist - Napoleon

Ketten und Macht - Die Napoleon-Saga 1795 - 1803
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Als ich den Titel gelesen habe, war sofort mein Interesse geweckt. Napoleon, natürlich ist das ein Begriff, der kleine Mann mit den großen Visionen und militärischen Fähigkeiten. Total angenehm überrascht ...

Als ich den Titel gelesen habe, war sofort mein Interesse geweckt. Napoleon, natürlich ist das ein Begriff, der kleine Mann mit den großen Visionen und militärischen Fähigkeiten. Total angenehm überrascht war ich dann vom Roman. Logischerweise gab es auch den ganz jungen Napoleon - einen Soldaten unter Soldaten. Einen jungen Mann, der Visionen und Grundsätze hat. Einen jungen Mann, der Freunde hat und auch bereit ist, für diese einzustehen. Den jungen Mann, der sein Temperament nicht immer im Griff hat und auch hin und wieder über die Strenge schlägt. Gerne würde ich diese Saga weiter verfolgen. Ich finde es sehr gut, wie der Autor das Thema anpackt und für den Leser aufbereitet.

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Veröffentlicht am 03.05.2020

Tristan und Riley

Lips Don't Lie
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Tristan und Riley sind zwei Jugendliche, die in einem bedenklichen Stadtteil einer Großstadt leben. Riley ist neu zugezogen. Sie versucht Freunde zu finden. Die Autorin beschreibt das Umfeld der Beiden ...

Tristan und Riley sind zwei Jugendliche, die in einem bedenklichen Stadtteil einer Großstadt leben. Riley ist neu zugezogen. Sie versucht Freunde zu finden. Die Autorin beschreibt das Umfeld der Beiden sehr gut. Es wird auch dargestellt, wie diese jungen Menschen mit ihrem Umfeld klar kommen. Drogen, Gangs - aber auch erste Sympathien - werden für den Leser
im Zusammenhang geschildert. Ob und wie Riley und Tristan wirklich enge Freunde oder gar mehr werden, wird die Handlung zeigen. Es ist traurig, dass junge Menschen solchen Bedrohungen ausgesetzt sind.
Stilistisch gefällt mir das was die Autorin und zu einem guten Teil auch die Übersetzerin zu Papier gebracht haben sehr gut. Auf jeden Fall wird es interessant, dieses Buch zu lesen.

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Veröffentlicht am 03.05.2020

Hirams Talente

Der Wassertänzer
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Sklaverei mit ihren unmenschlichen Gepflogenheiten ist das Thema dieses Romans.
Der Besitzer hat mit einer seiner Sklavinnen einen Sohn. Das soll ja keine Seltenheit gewesen sein. Diese Sklavin war nach ...

Sklaverei mit ihren unmenschlichen Gepflogenheiten ist das Thema dieses Romans.
Der Besitzer hat mit einer seiner Sklavinnen einen Sohn. Das soll ja keine Seltenheit gewesen sein. Diese Sklavin war nach meiner Vermutung eine Schönheit mit einer großen tänzerischen Begabung. Dieses Können hat sie ihrem Sohn nicht vererbt. Er kann singen, sich jede Melodie sofort merken und Texte sind für ihn kein Problem. Sein Vater hat seine Begabung bemerkt und holt ihn ins Herrenhaus. Man könnte glauben, dass dies positiv für den Jungen sein könnte. Der Leser wird sehen! Die Mutter des Jungen wurde kurzerhand verkauft. Zum Ende der Leseprobe hat unser junger Protagonist einen Unfall. Er und sein Halbbruder stürzen in einen Fluss. Beide kämpfen um ihr Leben! Die Gefühle und Ängste in dieser lebensgefährlichen Situation werden ausführlich und durchaus anschaulich dargelegt.
Allein vom Thema der Handlung her würde mich vermuten, dass der Roman für unterhaltsame Lesestunden sorgt.

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Veröffentlicht am 30.04.2020

gefällt mir ausnehmend gut

Das Grand Hotel - Die nach den Sternen greifen
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Zugegebenermaßen kann der Leser die Qualität eines Romans nach schmökern der ersten Seiten nicht optimal einschätzen. Allerdings lehne ich mich heute aus dem Fenster und sage: "Das Grand Hotel" hat mir ...

Zugegebenermaßen kann der Leser die Qualität eines Romans nach schmökern der ersten Seiten nicht optimal einschätzen. Allerdings lehne ich mich heute aus dem Fenster und sage: "Das Grand Hotel" hat mir ausnehmend gut gefallen." Frau Plesow, die eigentlich aus armen Verhältnissen stammt, hat reich geheiratet. Gefühl war bei ihr nicht im Spiel. Das Geld war wichtig. Sie ist jetzt, da ihr Mann verstorben ist, gemeinsam mit ihren Söhnen die privilegierte Hotelbesitzerin. Es ist nicht zu bestreiten, dass sie eine fleißige und strebsame aber auch ehrliche Frau ist. Ihre Stellung als die Chefin Frau Plesow setzt sie hart, herrisch und kategorisch durch. Eine schwache Stelle hat natürlich auch die stahlharte Frau. Diese Schwachstelle ist einer ihrer Söhne. Er ist der Erfolgreichere. Die Mutter hinterfragt seine Machenschaften nicht. Hoffentlich kommt es nicht zum Eklat. Zu gerne würde ich diese Familiengeschichte weiter verfolgen. Bis Ende der Leseprobe habe ich für Autorin nur Lob!!

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