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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.10.2025

Beeindruckende Persönlichkeit sehr gut in Szene gesetzt

Aufgeben können die anderen
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Was mir bei diesem Buch mal wieder vor Augen geführt wurde ist die Tatsache, dass wir Frauen heute sehr viele Dinge als absolut selbstverständlich ansehen, für die sehr engagierte Frauen vor uns mit viel ...

Was mir bei diesem Buch mal wieder vor Augen geführt wurde ist die Tatsache, dass wir Frauen heute sehr viele Dinge als absolut selbstverständlich ansehen, für die sehr engagierte Frauen vor uns mit viel Herzblut und bis an ihre Belastungsgrenze gekämpft haben. Was im Leben heute normal und selbstverständlich ist erscheint oftmals ohne Wert. Umso wichtiger sind Bücher wie dieses, welche vor Augen führen wie wertvoll unsere unbeschwerte Normalität von heute ist und diese auch gegen inzwischen wieder aufkeimenden Gegenwind zu verteidigen. Die freie westliche Welt von heute ist das Resultat jahrhundertelanger Kämpfe und das sollten wir uns nie wieder nehmen lassen. Zum Buch - Lena Johannson erinnert mit fesselndem Erzählstil an Alice Milliat eine großartige Sportlerin zu Zeiten als Sport für Frauen noch als unschicklich galt. Sie war Mitbegründerin des französischen Frauensportverbandes und erste Präsidentin des Internationalen Frauensportverbandes, welchen sie ebenso mitbegründet hat. Frauen wie Alice Milliat haben dafür gesorgt, dass Mädchen heute von kleinauf selbstverständlich alle Sportarten ausprobieren können und sich sportlich betätigen können. Sie hat dieses Denkmal in Buchform mehr als verdient.

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Veröffentlicht am 16.10.2025

Unterhalsam, spannend mit Lokalcolorit!

Entführung im Himmelreich
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Dieser cosy crime Roman aus der Feder von Andreas Winkelmann ist sehr kurzweilig und daher sehr gut zum Abschalten vom stressigen Alltag geeignet. Obwohl ich den ersten Teil der Reihe nicht kannte, habe ...

Dieser cosy crime Roman aus der Feder von Andreas Winkelmann ist sehr kurzweilig und daher sehr gut zum Abschalten vom stressigen Alltag geeignet. Obwohl ich den ersten Teil der Reihe nicht kannte, habe ich mich gleich sehr wohl im Himmelreich gefühlt, jenem idyllisch gelegenem Campingplatz am Schwielowsee. Im Mittelpunkt des Geschehens die Dauercamper um den ehemaligen Schauspieler Björn Kupernikus und seine Hundedame Pinguin. Dieser versucht sein Trauma nie Tatortkommissar geworden zu sein damit zu kompensieren indem er im Privaten ermittelt. Mit viel Humor und noch mehr Lokalcolorit versucht er zu ergründen, warum der Bäcker verschwunden ist, alte Damen so schräg drauf sind oder wieso sich der Metzger so verdächtig verhält. Als äußerst spannenden Krimi würde ich das Buch nun nicht bezeichnen, aber es unterhält auf jeden Fall auf eine sehr sympathische und kurzweilige Weise. Daher empfehle ich es auch sehr gerne weiter.

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Veröffentlicht am 30.09.2025

Krasse Erlebnisse in Worte gepackt.

Inside
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Boris Becker ist einer der wenigen Deutschen, deren Namen jedem in diesen Land etwas sagt. Ich bin weder Boris Becker Fan, noch mag ich Tennis, aber ich bin ziemlich genau so alt wie er und sein Name hat ...

Boris Becker ist einer der wenigen Deutschen, deren Namen jedem in diesen Land etwas sagt. Ich bin weder Boris Becker Fan, noch mag ich Tennis, aber ich bin ziemlich genau so alt wie er und sein Name hat auch mich seit meiner Jugend in den Medien begleitet. Zudem lese ich gerne Biografien. Allerdings habe ich gerade bei sehr prominenten Persönlichkeiten erlebt, dass die Biografie dann nicht so gelungen war. Nicht in diesem Fall. Diese Biografie wollte ich eigentlich lesen, weil Herr Becker wirklich eine sehr harte Bestrafung bekommen hat und mit Mördern, Dealern und Vergewaltigern zusammen eingesperrt wurde. Klar, wer gegen das Gesetz verstößt, muss bestraft werden! Das Strafmaß in diesem Fall fand ich jedoch schon sehr übertrieben. Und die Art und Weise wie man den Menschen Becker fertig gemacht hat ist echt hart. Sein Name, sein Ruf, seine Existenz - alles am Boden und dann immer noch drauf gehauen. Sowas wünscht man NIEMANDEN. Dieses Buch zeigt schonungslos wie es im englischen Gefängnis zugeht und vor allem auch wie er versucht hat unter diesen Bedingungen Mensch zu bleiben und aus dieser wirklich extrem harten Erfahrung noch Lehren für sein weiteres Leben zu ziehen. Es fallen mir einige sehr zu Herzen gehenden Passagen ein wie z. B der Brief seines Sohnes Noah an die Richterin. Soweit hatte ich zum Beispiel bisher nie gedacht, was dies alles mit den Kindern des Angeklagten macht. Oder auch die Passage, wie man seine sportlichen Trophäen verschachert hat. Ist sowas überhaupt rechtens? Da bin ich ganz seiner Meinung, was ist eine Trophäe wert, wenn sie nicht gewonnen wird? Diese Pokale haben doch in erster Linie einen ideellen Wert und zwar für nur den Menschen, welcher sie erkämpft und verdient hat. Ich könnte noch vieles aufführen. Wichtig ist, dass der Autor seine Lehren aus der Misere gezogen hat und sein Leben zukünftig besser gestaltet. Dafür wünsche ich ihm alles Gute. Noch eines ganz zum Schluss, was mir auch nach Lesen des Buches durch den Kopf geht: Pfui Oliver Pocher!!!

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Veröffentlicht am 25.04.2025

Historienroman - einzigartig fesselnd!!!

Montmartre - Licht und Schatten
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Montmartre ist ein äußerst packender historischer Roman, der die Licht- und Schattenseiten zweier Frauen Ende des 19. Jahrhunderts aufzeigt. Elise und Valerie werden beide am 20. Juni 1866 mit Hilfe der ...

Montmartre ist ein äußerst packender historischer Roman, der die Licht- und Schattenseiten zweier Frauen Ende des 19. Jahrhunderts aufzeigt. Elise und Valerie werden beide am 20. Juni 1866 mit Hilfe der Hebamme Marianne in Monmartre auf die Welt gebracht. Obwohl beide Kinder absolut keine Gemeinsamkeiten haben, da sie sehr unterschiedlichen sozialen Schichten entstammen, entwickeln sich beide zu sehr starken, selbstbewussten jungen Frauen, welche um ihre Zurunft, ihr Leben und ihre Liebe kämpfen. Der Autorin gelingt es in äußerst fesselnder Erzählweise, die Lebensverhältnisse jener Zeit im künstlerischen Pariser Randgebiet einzufangen. Der Lebensweg ihrer starken und sehr sympathischen Protagonistinnen wird derart packend beschrieben, dass man als Leser das Buch kaum aus der Hand legen mag. Ich empfehle daher das Buch sehr gerne weiter.

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Veröffentlicht am 25.04.2025

Sehr spannend!

Commissario Gaetano und der lügende Fisch
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"Commissario Gaetano und der lügende Fisch" ist der 2. Teil aus der Reihe um den eigenwilligen Ermittler aus Neapel. Zwei Punkte sprechend sehr dafür diesen Krimi zu lesen: zum einen ist er äußerst spannend ...

"Commissario Gaetano und der lügende Fisch" ist der 2. Teil aus der Reihe um den eigenwilligen Ermittler aus Neapel. Zwei Punkte sprechend sehr dafür diesen Krimi zu lesen: zum einen ist er äußerst spannend und der Leser erfährt eigentlich erst am Ende wer nun der Mörder war. Zweitens erfährt man sehr viel Wissenswertes über Neapel. Als großer Italien Fan, habe ich es leider noch nicht soweit in den Süden geschafft und daher habe ich die Vielzahl an Insider Informationen aufgesaugt wie ein Schwamm. An der ein oder anderen Stelle verliert sich der Autor für meinen Geschmack etwas zu sehr in Nebensächlichkeiten. Auch hätte ich mir gewünscht, dass der Commissario das ein oder andere Mal auf den Tisch haut und sich sowohl innerhalb der Familie als auch auf dem Kommissariat Respekt verschafft. Aber dem Autor gelingt es auch den Spannungsbogen von der ersten bis zur letzten Seite durchweg sehr hoch zu halten. Es gibt verschiedene Spuren und mehrere Verdächtige und so ist der Krimi sehr unterhaltsam und absolut zu empfehlen.

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