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Veröffentlicht am 18.03.2025

Eine Zeitreise in die 90er Jahre!

Das Leben fing im Sommer an
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Bei Kiepenheuer & Witsch erscheint Christoph Kramers Coming-of-age Roman Das Leben fing im Sommer an.

Im heißen Sommer 2006 erhitzt die Fußballweltmeisterschaft die Gemüter, damals war Chris Kramer gerade ...

Bei Kiepenheuer & Witsch erscheint Christoph Kramers Coming-of-age Roman Das Leben fing im Sommer an.

Im heißen Sommer 2006 erhitzt die Fußballweltmeisterschaft die Gemüter, damals war Chris Kramer gerade 15 Jahre alt und stand an der Schwelle zum Erwachsenwerden. Die Zeit ist erfüllt von abendlichen Treffen mit Freunden auf den Dach einer alten Scheune, tagsüber schläft er im Freibad und träumt von einer Karriere als Fußballprofi. Den Teenager treibt die Suche nach sich selbst um, er hasst seine Pickel und möchte endlich eine Freundin haben. Dann tritt mit Debbie das schönste Mädchen in sein Leben und mit ihr erlebt er eine emotionale Achterbahnfahrt, die ihn hoch hinaus trägt, aber auch tief fallen lässt. Mit seinen Freunden erlebt er einen nächtlichen Roadtrip, der ihm zeigt, wie es sich anfühlt, ausgelassen zu leben.

Da ich mich nicht für Fußball interessiere, war mir Christoph Kramer nicht bekannt.

In dieser Geschichte erzählt Christoph Kramer von drei Tagen im Sommer 2006, die seine persönliche Wende ins zukünftige Leben markierten. Mit viel Einfühlungsvermögen und dem Gespür für das Erwachsenwerden beschreibt er seine Erlebnisse mit Freunden im Schwimmbad, den ersten Kuß und ein Abenteuer der besonderen Art.

Die Erzählweise ist gut zu lesen, manche Erlebnisse finde ich zu auserzählt, doch das ist ja Geschmacksache. Man kann die gezeigten Gefühle, Ängste und emotionalen Momente gut nachvollziehen und erlebt einen Teenager mit Träumen, der seinen Platz im Leben sucht und zwischen Unsicherheit und dem Wunsch nach Anerkennung gefangen ist. Besonders authentisch finde ich die Beschreibung der Freundschaft zu seinen Jungen in der Nachbarschaft. Sie unterstützen ihn und stärken ihm das Selbstbewusstsein während der pubertären Zweifel. Ich muss allerdings auch sagen, dass ich nicht so recht weiß, was ich von dem nächtlichen Roadtrip glauben kann und soll.

Das Buch war nicht gerade das, was ich sonst lese und doch habe ich die Erzählweise und einige Phrasen der Selbstreflexion genossen.

Diesen Coming-of-age-Roman empfehle ich allen jüngeren Semestern aus den 90ern, weil viele Erlebnisse diese Zeit widerspiegeln und jüngere Leser mehr damit anfangen können als ältere.
Christoph Kramer reflektiert den Sommer 2006 mit dem Fußballmärchen, sein Leben und die Liebe.

Eine berührende Zeitreise in die 90er Jahre, die noch Potential nach oben hat!

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Veröffentlicht am 17.03.2025

Das Schiff der Träume

Fernwehland
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Kati Naumanns historischer Roman Fernwehland erscheint bei Harper Collins.

1946 wurde die "Astoria"auf den Namen Stockholm getauft, acht Jahre später geriet sie in eine Schiffskatastrophe und wurde von ...

Kati Naumanns historischer Roman Fernwehland erscheint bei Harper Collins.

1946 wurde die "Astoria"auf den Namen Stockholm getauft, acht Jahre später geriet sie in eine Schiffskatastrophe und wurde von der DDR günstig erworben. Unter dem Schiffsnamen "Völkerfreundschaft" war sie das Kreuzfahrtschiff der DDR und steuerte 25 Jahre durch die Weltmeere.

Henri träumte schon als Kind von einem Leben auf See und als er Matrose wird, steht diesem Ziel nichts mehr im Wege. Er lernt dort die Stewardess Simone kennen, beide werden ein Paar. Jahrzehnte später unternehmen Henri und Simone wieder eine Fahrt mit der Astoria, dieses Mal als Gäste. Mit an Bord ist auch die Schwedin Frida, die bei der Schiffstaufe dabei war und auf dem Schiff ihre Hochzeitsreise erleben durfte. Die junge Elli gesellt sich zu ihnen und hört von den abenteuerlichen Geschichten, die sich in der Vergangenheit rund um das Schiff abgespielt haben.

Kati Naumann erzählt eine Familiengeschichte, die mit den Schwierigkeiten ihrer Zeit in der DDR zu kämpfen hatte. Man merkt dem Roman die umfassende Recherchearbeit an, denn es gibt zahlreiche Einzelheiten bezüglich der Namen und zahlreichen Umbaumaßnahmen der "Astoria".

Mit diesem Roman erweckt sie die Vergangenheit zum Leben und lässt uns teilhaben an den aufregenden Abenteuern in der Ferne mit den Gästen und der Crew der "Völkerfreundschaft". Gleichzeitig lässt Kati Naumann aber auch die Auswirkungen des Kalten Krieges und die Lebensrealität im DDR-System mit all ihren Problemen einfließen, ohne eine Bewertung zu betreiben. Wer sich mit dieser Staatsform nicht auskennt, wird in diesem Buch die Gelegenheit bekommen, sich in das Leben in der DDR einzufühlen mit all dem Licht des Sozialismus und mit seinen Schattenseiten. Der Roman öffnet mir zum wiederholten Male die Augen über die Ungerechtigkeiten in der DDR, über die meine dort lebende Verwandtschaft einiges zu berichten wusste. Ausreiseanträge, die der ganzen Familie Schaden zufügten, Handelsgeschäfte gegen harte Devisen mit dem Westen, beschränkte Reise- und Studiumsmöglichkeiten ohne Parteibuch empören mich heute noch.

Sehr interessant fand ich die Besonderheiten um den Kauf der Stockholm durch die DDR, er wurde überwiegend von der Bevölkerung mit Spenden und unbezahlten Überstunden getragen und stand danach nur wenigen Auserwählten als Reisemöglichkeit zur Verfügung. Der Fernblick in fremde Länder wurde vielen Bürgern verwehrt.

Atmosphärischer Familienroman verknüpft gut eingebaute historische Fakten und lässt uns eine Erinnerungsreise in Deutsch-deutsche Geschichte erleben, die eng verknüpft ist mit dem Kreuzfahrtschiff "Völkerfreundschaft", dem "Traumschiff" der DDR. Meine volle Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 16.03.2025

Ganz großes biologisches Kino!

DRECKSARBEIT
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DRECKSARBEIT ist der Titel des Sachbuchs über das Thema Mikrobiologie und trägt den Untertitel: Der Mikrokosmos unter unseren Füßen und erscheint im Dölling und Galitz Verlag. Die Texte stammen von Veronika ...

DRECKSARBEIT ist der Titel des Sachbuchs über das Thema Mikrobiologie und trägt den Untertitel: Der Mikrokosmos unter unseren Füßen und erscheint im Dölling und Galitz Verlag. Die Texte stammen von Veronika Straaß und Claus-Peter Lieckfeld, die Fotos sind von Nicole Ottawa und Oliver Meckes.

"Boden ist unser aller Grundlage. Grund genug, genau hinzuschauen." Zitat S. 15

Im TV haben Berichte über Tiere, Vögel und Fische einen hohen Sendeanteil, diese Lebewesen sind beliebt, die Naturaufnahmen sind immer interessant und schön. Dagegen werden die Mikroorganismen, also die Lebewesen in der Erde, deutlich weniger beachtet. Dabei sind auch sie wunderschöne Organismen, wie man an den wunderbaren Fotografien in diesem Buch sehen kann.

Doch diese Aufnahmen sind erst dank der Technik mit Rasterelektronenmikroskop-Fotografien sichtbar. Die Fotografen Nicole Ottawa und Oliver Meckes haben unberührten Schwarzwaldboden unter die »Lupe« genommen und zeigen die unterschiedlichen tierischen Bewohner wie Bakterien, Springschwänze, Schleimpilze, Bärtierchen u.a., die in großen Mengen für einen gesunden Boden sorgen. Dieser muss Wasser speichern können und Nährstoffe bereithalten, die die Pflanzen benötigen. Wer lebt alles unter uns? Man kann sich die Anzahl der Lebewesen kaum vorstellen, pro Handvoll Boden existieren bis zu zehn Milliarden Lebewesen!!

Mich interessiert schon seit Schultagen die Biologie, aber genauso ist auch die Mikrobiologie hochinteressant. Denn die diffizile Lebensgemeinschaft aus Kleinstlebewesen ist wichtig für unser eigenes Leben. Man kann nur staunen über den wimmelnden Mikrokosmos Erde und muss wissen, dass diese "Unterwelt" unersetzlich ist für die Rettung und Bewahrung der Natur.

Habt ihr schon einmal die niedlichen Bärtierchen gesehen? Oder wusstet ihr, dass der europäische Regenwurm die Amerikaner das Fürchten lehrt? Warum das so ist, wird im Buch erklärt und es gibt noch viele andere erstaunliche Fakten zu entdecken.

"Etliche Bakterien vertilgen sogar Plastik." Zitat Mikrobiologe Prof. Dr Wolfgang Streit S. 31

Den verantworlichten Textschreibern muss ich ein großes Kompliment machen. Ihre Texte beschreiben die Vielfalt unter der Erde und die Wichtigkeit dieser Mikroorganismen mit viel Fachwissen. Dies geschieht auf so lockere, eingängige Weise, dass es Laien leicht und unterhaltsam verstehen, was für ein Sachbuch mit diesem fachlichen Bezug ein großes Plus bedeutet.

Im Buch gibt es viele hochinteressante Fakten über Bodenlebewesen wie Bakterien, Pilze, Milben, Bärtierchen etc. zu entdecken, ohne sie würde das Leben auf der Erde nicht existieren. Das perfekt aufbereitete Thema weckt durch die gelungenen Texte und fantastischen Fotos einfach Interesse für alles, was in der Erde lebt.

Die komplexe Lebensgemeinschaft im Boden wird hier auf wissenschaftlicher Basis hoch interessant, umfassend, verständlich und mit einer Prise Humor erklärt. Für wahre Faszination aber sorgen die zahlreichen außergewöhnlichen Ansichten der Lebewesen und Organismen! Schön wie Gemälde, gruselig wie Horror-Figuren und man wundert sich, dass so kleine Dinge fürs menschliche Auge sichtbar gemacht werden können.
Ganz großes biologisches Kino!

Veröffentlicht am 14.03.2025

Vielschichtiger Roman um das Geheimnis einer Violine

Wenn die Tage länger werden
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Im Aufbau Verlag erscheint Anne Sterns Roman "Wenn die Tage heller werden".

Die alleinerziehende Musiklehrerin Lisa verbringt zum ersten Mal einige Wochen ohne ihren Sohn Paul. Diese Zeit bringt eigentlich ...

Im Aufbau Verlag erscheint Anne Sterns Roman "Wenn die Tage heller werden".

Die alleinerziehende Musiklehrerin Lisa verbringt zum ersten Mal einige Wochen ohne ihren Sohn Paul. Diese Zeit bringt eigentlich die langersehnte Freiheit mit sich, doch Lisa hat Selbstzweifel über ihre Mutterrolle und ihr Leben danach. Sie sucht ihre alte Geige hervor und bringt sie zu Hans, der voller Inbrunst noch in hohem Alter seine Geigenbauwerkstatt betreibt. Mit seiner Tochter Ute besitzt er einen Obsthof, wo sich Lisa und Paul gleich wohl fühlen. Ute hat eigene Sorgen, sie kann aus Krankheitsgründen die Ernte nicht mehr schaffen. Als Hans etwas über die Herkunft ihrer Violine herausfindet, verändert das Lisas Blick auf ihre Familiengeschichte enorm und sie macht sich auf die Suche nach dem dunklen Geheimnis.

Anne Stern verbindet in ihrem Roman mehrere Themen zu einem runden Ganzen. Im Vordergrund steht die Rolle der alleinstehenden Mutter Lisa, die zum ersten Mal drei Wochen ohne ihren Sohn verbringt. In dieser Zeit der Muße kämpft sie innere und familiäre Konflikte aus. Ihre Gedanken drehen sich um Selbstzweifel, Anerkennung und Entfremdung von ihrer Mutter und sie merkt, dass sie ihre eigenen Bedürfnisse stark vernachlässigt hat. Durch ihre reparaturbedürftige Violine kommt sie der SS-Vergangenheit ihres Großvaters auf die Spur und versucht, mehr darüber zu erfahren. Die Beziehung zu ihrer Mutter ist schwierig, über den Großvater wurde wenig erzählt und es bedarf einiger Nachfragen, bis ihre Mutter ihren Fragen stellt. Kann man die Vergangenheit verschweigen oder vergessen?

Die dunklen Zeiten rühren in der Frage wie man mit Kriegstraumata und damit verbundenem Leid umgehen soll. Anne Stern beschreibt, wie solche dunklen Abgründe von Schuld und Vertuschungen Familien über Generationen hinweg begleitet haben. Wie lebt man mit der Vergangenheit, mit den Verbrechen an Juden und der Verschacherung ihrer Besitztümer.

Für Lisa ist die Auseinandersetzung mit ihrer familiären Geschichte ein Weg in ein neues und offeneres Leben. Sie lernt Menschen kennen, die sie wertschätzen und mögen, gewinnt neue Freunde hinzu und lässt damit ihre eigenen dunklen Zeiten hinter sich.

In diesem Roman habe ich die flüssige und eingängige Erzählweise genossen und wurde schnell mit den Figuren warm. Es ist erstaunlich, wie die Charaktere vom ersten Moment des Erzählens an ein Eigenleben entwickeln, dass ich gern verfolgt habe. Jede Figur in diesem Buch ist gut umrissen, bringt neue Impule und erweckt diese Geschichte zum Leben. Dabei wechseln sich dunkle und helle Tage ab, so wie das Leben eben spielt.

Anne Stern hat mich tief in die Gedankenwelt ihrer Protagonistinnen hineingezogen und damit gefesselt. Ich konnte einige Phasen der Mutterrolle gut nachfühlen und mit der sommerlichen Atmosphäre zaubert sie mir das Gefühl zurück von Sommerferien am See mit Eis und endlosen Tagen. Doch sie weckt auch die Erinnerungen an früheres Leid und setzt einen Funken von Hoffnung mit dem neuen Verbleib der Violine.

Durch die Vielschichtigkeit von Mutterrolle, Mutter-Tochter-Verhältnis, Krankheit und der historischen Verbindung bekommt dieser Roman reichlich Tiefgang. Vom Erzählerischen her lebt der Roman von der Atmosphäre zwischen den Menschen aber auch vom wunderbaren Sommer. Ich fühlte mich von Anfang bis Ende wunderbar unterhalten.

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Veröffentlicht am 11.03.2025

Solider Landkrimi mit viel Lokalkolorit!

Tot überm Weidezaun
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Im Rowohlt Verlag erscheint der Elbe-Krimi "Tot überm Weidezaun" von Hedda Anders.

Kommissarin Wencke Dierksen hat die Polizeiarbeit hinter sich gelassen und startet ihren neuen Lebensabschnitt auf einem ...

Im Rowohlt Verlag erscheint der Elbe-Krimi "Tot überm Weidezaun" von Hedda Anders.

Kommissarin Wencke Dierksen hat die Polizeiarbeit hinter sich gelassen und startet ihren neuen Lebensabschnitt auf einem Bauernhof im ländlichen Sorum bei Hamburg. Der Hof ist das Erbe ihres Onkels und mit dem Hof hat Wencke auch Alpaka Christopher übernommen, der sogar im Haus leben darf. Die Beschaulichkeit ist aber nicht von Dauer, Ex-Kollege Theo Kleist bittet Wencke in einem mysteriösen Verbrechen um Mithilfe. Dackel Bootsmann hat mit einem Handy zufällig Filmaufnahmen gemacht - die Aufnahmen zeigen eine leblose Hand und Theo befürchtet, das es möglicherweise einen Mord gegeben haben könnte. Aber wo ist die Leiche?

Die Handlung dieses Krimis spielt im ländlichen Dorf Sorum, da wundert es wenig, wenn hier auch tierische Charaktere mitmischen. Allen voran Dackel Bootsmann, der ein Faible für das Schnappen von Handys hat und dessen Aufnahmen für große Aufregung sorgen. Als Wencke nach Sorum zieht, spricht sich das schnell herum, jeder im Dorf kennt sie und der neueste Dorftratsch mit der leblosen Hand spricht sich schnell herum. Ihr Ex-Kollege Theo aus Hamburg bittet Wencke um Mithilfe, denn ihr vertrauen die Leute. Schnell ist Wencke in einen merkwürdigen Fall eingebunden und findet zwischen Weiden, Bio-Kisten und verirrten Kiezlegenden die Wahrheit heraus.

Diese Geschichte liest sich unterhaltsam, für das nötige Landflair sorgen Szenen in der Bio-Landwirtschaft und Weideviehhaltung und einige Dialoge in Dialekt entsprechen dem O-Ton der Dörfler.

Dieser unterhaltsame Krimi liest sich locker weg, die Spannung steigt erst zum Ende hin an und bei der Ermittlung schaut der Leser Wencke und Theo direkt über die Schulter. So ist man nah am Geschehen und kann gut mitraten, den Täter hatte ich schnell gefunden, nur das Motiv versteckte sich lange Zeit zwischen Misthaufen und Bio-Kisten.

Die Figuren werden gut charakterisiert, oft reicht schon allein der Name plus Zusatz, um sich ein Bild über die Person machen zu können. Warzenheiner oder Marmeladen-Toni, Fahrplan-Fiete und Schnee-Schorsch. Das liest sich anfangs noch recht amüsant, bezogen auf die gesamte Handlung fand ich es dann aber doch etwas übertrieben.

Wencke hat mit ihrem Alpaka Christopher einen ungewöhnlichen Mitbewohner, mit dem sich Freund Hosse abfindet. Die Ermittlungs-Teilerfolge werden regelmäßig mit reichlich Alkohol gefeiert, für Alkoholiker ist dieses Buch wohl eher keine geeignete Lektüre. Der Fall bindet Wencke schnell ein, sie hat das nötige Gespür für Lügen oder Vertuschungen, folgt aber auch mal einer falschen Fährte. Am Ende stellt sie dann aber doch den Täter und gerät in dessen Gewalt.

Dieser Krimi ist ein solider Fall für zwischendurch mit speziellem Landleben, etwas Dialekt und humorvollen Szenen mit den tierischen Darstellern.

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