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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.07.2026

Sommer der Entscheidungen

Im Sommer der Wildbienen
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Flora ist Autistin und kommt in der Großstadt nicht gut zurecht. Die Familie versucht sie zwar zu unterstützen, hat die Krankheit aber scheinbar auch nicht richtig verstanden. Vieles was Flora zu viel ...

Flora ist Autistin und kommt in der Großstadt nicht gut zurecht. Die Familie versucht sie zwar zu unterstützen, hat die Krankheit aber scheinbar auch nicht richtig verstanden. Vieles was Flora zu viel ist, wird bei ihnen als noch machbar empfunden. Flora hat sich über die Jahre aber auch angewöhnt, nie über ihren wahren Gefühlszustand zu reden.

Eines Tages wird alles zu viel und Flora beschließt aufs Land ins leer stehende Haus der Großmutter zu ziehen. Die Familie hilft ihr, glaubt aber nicht daran, dass Flora dort zurecht kommen wird. Doch nach und nach kommt sie an und lernt Menschen kennen, mit denen sie zurecht kommt. Und mit Evie hält auch die Liebe Einzug in ihr Leben.

Ich mochte das Buch, auch wenn Flora mir teilweise echt fremd geblieben ist. Irgendwie ist es nicht gelungen mir zu vermitteln, warum Flora ihre Erkrankung vor allen geheim hält und immer wieder ihre Grenzen überschreitet, nur um anderen Menschen gegenüber gut dazustehen.

Die Sprache des Buches war aber durchaus bildhaft und ich konnte mir den Ort und Floras Häuschen gut vorstellen. Durchaus ein Ort, an dem man zur Ruhe kommen kann.

Alles in allem war es ein schönes Buch, das ich gerne empfehle.

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Veröffentlicht am 19.07.2026

Urlaub zum Lesen

Himmelsee – Wo der Wind von Liebe erzählt (Himmelsee 2)
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Astrid hat sich nach dem Weggang ihres Freundes und dem Scheitern der Fernbeziehung voll und ganz auf ihren Buchladen konzentriert. Hier ist sie glücklich und sie kommt mit ihrer Angestellten gut über ...

Astrid hat sich nach dem Weggang ihres Freundes und dem Scheitern der Fernbeziehung voll und ganz auf ihren Buchladen konzentriert. Hier ist sie glücklich und sie kommt mit ihrer Angestellten gut über die Runden. Eines Tages erkrankt sie aber schwer und müsste ihre Vorlesestunde absagen. Aber da kommt ihr ihr neuer Stammkunde Thore Wilkens zu Hilfe. Der ist in Himmelsee, da er unter einer Schreibblockade leidet und etwas Ablenkung und Rückbesinnung auf da was ihm Spaß macht tut ihm wohl gut.

Ich mochte dieses schöne Wohlfühlbuch wieder gerne. Man fühlt sich schnell wieder heimisch in Himmelsee und auch Linna aus Band 1 spielt wieder eine Rolle. Die Atmosphäre im Buchladen hat mir sehr gut gefallen und auch die Gegensätze zwischen Astrids Ex-Freund Und Thore haben gut gepasst. Die Geschichte ist schön zu lesen und man hat eigentlich das Gefühlt im Urlaub zu sein und selbst im Buchladen zu stöbern.

Die Geschichte plätschert nicht einfach so vor sich hin, es kommt doch ein wenig Spannung auf, gerade als Filip, der Ex-Freund, wieder auftaucht und um eine zweite Chance bittet. Und die Geschichte des Hauses, das Astrid gerne mit ihm bezogen hätte, hat mir auch sehr gut gefallen. Da würde ich auch gerne wohnen.

Daher kann ich dieses zweite Buch aus der Himmelsee Reihe wieder voll empfehlen. Schön das Band drei bereits angekündigt ist, da heißt es diesmal nicht so lange auf Nachschub warten

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Veröffentlicht am 11.07.2026

very british

Dear Britain
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Annette Dittert ist ARD Korrespondentin in London. Sie lebt dort seit 2008 und liebt es dort. Sie hat den Vote für den Brexit erlebt und auch den Brexit selbst. Und due Folgen, die dieser Schritt für das ...

Annette Dittert ist ARD Korrespondentin in London. Sie lebt dort seit 2008 und liebt es dort. Sie hat den Vote für den Brexit erlebt und auch den Brexit selbst. Und due Folgen, die dieser Schritt für das Land hatte. In diesem Buch erzählt sie nun vom Wesen der Engländer, den Besonderheiten. Von normalen Leuten und dem Hochadel, von Walisern und Schotten, von Brexiteers und Menschen die zurück in die EU wollen. Auch die Unabhängigkeitsbestrebungen Schottland und der Waliser kommen zur Sprache.

Und sie geht dem Grundverständnis der Briten auf den Grund, Was macht einen Engländer aus, was einen Briten. Denn das ist ein Unterschied, das wird hier auch klar. Ich war selbst noch nie in England, finde aber das Land faszinierend. Die Geschichte und das Selbstverständnis sind doch schon sehr besonders.

Ich kann dieses Buch auf jeden Fall empfehlen. Ich fand es interessant und informativ. Viele Dinge, die Frau Dittert erwähnt waren mir so nicht bewusst und schärfen mein Bild dieser Insel und ihrer Bewohner.

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Veröffentlicht am 11.07.2026

Sommerbuch und Lebensveränderungen

Kein Sommer ohne August
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Charlie hat sich ihr Leben in England perfekt eingerichtet. Sie hat alles unter Kontrolle, es gibt keine Überraschungen und niemand weiß von ihrer Vergangenheit. Doch genau die holt sie wieder ein, als ...

Charlie hat sich ihr Leben in England perfekt eingerichtet. Sie hat alles unter Kontrolle, es gibt keine Überraschungen und niemand weiß von ihrer Vergangenheit. Doch genau die holt sie wieder ein, als August Green sich meldet und ihr mitteilt, dass seine Großmutter ihr die Buchhandlung One Last Chapter in Liberty Beach vermacht hat. August und sie waren einmal beste Freunde, aber die unterschiedliche Herkunft der beiden war dann doch ein zu großes Hindernis für die beiden.

Charlie reist also in die USA nach Liberty Beach um das Erbe abzulehnen. Als sie allerdings dort auf August trifft, kommt alles wieder hoch, was in der Vergangenheit passiert ist und das Bild, das sich entwickelt ist dann doch ein anderes, als das, was Charlie in Erinnerung hat.

Wir begleiten Charlie nun dorthin und in Rückblicken bekommen wir die Geschichte von ihr, August und seiner Großmutter erzählt. Ich mochte die Charaktere und auch die Art des Erzählens sehr gerne. Charlie ist sehr von ihrer Herkunft geprägt und kann nicht glauben, dass jemand wie August sie wirklich als gleichwertig sieht. Das macht das miteinander der beiden bis in die Gegenwart schwierig. Es war schön zu lesen, wie sich nach und nach die Dinge, die Charlie immer als gesetzt gesehen hat, in Luft auflösen und sie erkennt, dass sie sich teilweise das Leben auch selbst schwer gemacht hat. Dazu waren auch die Örtlichkeiten toll beschrieben und ich hätte den Buchladen wirklich gerne selbst besucht.

Ich kann das Buch empfehlen. Ich hatte eine wirklich schöne Lesezeit mit Cosy Anteilen und einer gehaltvollen Geschichte.

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Veröffentlicht am 10.07.2026

wunderbare Leseauszeit

Der vergessene Wald
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Saskia verbindet die Schlossruine von Gair mit wunderbaren Erinnerungen an ihren Vater und den Beginn ihrer Liebe zur Architektur. Als sie endlich über das ihr zustehende Geld verfügen kann, kauft sie ...

Saskia verbindet die Schlossruine von Gair mit wunderbaren Erinnerungen an ihren Vater und den Beginn ihrer Liebe zur Architektur. Als sie endlich über das ihr zustehende Geld verfügen kann, kauft sie das Grundstück mit der Ruine und macht sich daran Gair ein neues Antlitz zu geben. Doch dabei trifft sie nicht nur auf Befürworter. Selbst ihr Bauleiter Owen ist nicht vollständig von ihren Plänen überzeugt. Wirkt sie auf ihn doch wie eine verwöhnte Großstädterin, während er gerade damit kämpft, dass seine Ehe zerbrochen ist. Doch die gemeinsame Liebe zur Natur und zu dem Grundstück bringt sie auch näher.

Ich habe mich sehr gefreut, dass es ein neues Buch von Sharon Gosling gibt. Ich mag den Flair und die Stimmung ihrer Bücher und auch die Geschichten die sie erzählt. Auch hier gelingt es ihr wieder, eine ganz besondere Stimmung zu erzeugen. Ich mochte Saskia, die wirklich viel durchgemacht hat, bis sie das Grundstück überhaupt erwerben konnte und die auch jetzt feststellen muss, dass im Leben doch einiges ganz anders ist, als es scheint. Und auch Owen hat mir gefallen, auch wenn er mir mit seinen nicht hinterfragten Vorurteilen manchmal auf die Nerven ging.

Die Geschichte ist wunderschön erzählt. Man kann sich das Gelände gut vorstellen und auch mir hätte es gefallen dort in einem Tiny House zu leben. Die Charaktere sind schön ausgestaltet, auch die vermeintlichen Nebencharaktere. Ich habe mich extrem wohl gefühlt an diesem Ort so mitten im Nichts.

Ich kann das Buch daher auf jeden Fall empfehlen, es war eine ganz wunderbare Auszeit!

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