Sommer der Entscheidungen
Im Sommer der WildbienenFlora ist Autistin und kommt in der Großstadt nicht gut zurecht. Die Familie versucht sie zwar zu unterstützen, hat die Krankheit aber scheinbar auch nicht richtig verstanden. Vieles was Flora zu viel ...
Flora ist Autistin und kommt in der Großstadt nicht gut zurecht. Die Familie versucht sie zwar zu unterstützen, hat die Krankheit aber scheinbar auch nicht richtig verstanden. Vieles was Flora zu viel ist, wird bei ihnen als noch machbar empfunden. Flora hat sich über die Jahre aber auch angewöhnt, nie über ihren wahren Gefühlszustand zu reden.
Eines Tages wird alles zu viel und Flora beschließt aufs Land ins leer stehende Haus der Großmutter zu ziehen. Die Familie hilft ihr, glaubt aber nicht daran, dass Flora dort zurecht kommen wird. Doch nach und nach kommt sie an und lernt Menschen kennen, mit denen sie zurecht kommt. Und mit Evie hält auch die Liebe Einzug in ihr Leben.
Ich mochte das Buch, auch wenn Flora mir teilweise echt fremd geblieben ist. Irgendwie ist es nicht gelungen mir zu vermitteln, warum Flora ihre Erkrankung vor allen geheim hält und immer wieder ihre Grenzen überschreitet, nur um anderen Menschen gegenüber gut dazustehen.
Die Sprache des Buches war aber durchaus bildhaft und ich konnte mir den Ort und Floras Häuschen gut vorstellen. Durchaus ein Ort, an dem man zur Ruhe kommen kann.
Alles in allem war es ein schönes Buch, das ich gerne empfehle.