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Veröffentlicht am 09.01.2025

Der zweite Fall für Stella Honeycut

Der Mörder ist immer der Esel. Stella Honeycut ermittelt
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Zum Inhalt:
Im Dorf Hillbrush freuen sich schon alle auf das Fest zur Einweihung des neuen Brunnens, nachdem dieser endlich restauriert wurde. Doch der verhasste Geschäftsführer der Gin-Destillerie Lennard ...

Zum Inhalt:
Im Dorf Hillbrush freuen sich schon alle auf das Fest zur Einweihung des neuen Brunnens, nachdem dieser endlich restauriert wurde. Doch der verhasste Geschäftsführer der Gin-Destillerie Lennard Waxflatter macht allen einen Strich durch die Rechnung, als er tot im Brunnen liegt. Chief Inspector Joseph Clapperton, der zufällig vor Ort ist, beginnt sofort mit den Ermittlungen, gerät durch seine eigene Geschichte mit dem Opfer aber bald selbst unter Verdacht. So macht sich Stella Honeycut an die Ermittlung, die nicht so leicht ist, denn jeder im Dorf hatte ein Motiv, um Lennard Waxflatter nach dem Leben zu trachten.

Meine Meinung:
Zu Anfang erfahren wir kurz, wie es Stella Honeycut und ihrer Tante Jane inzwischen ergangen ist und wie sehr Stella das Dorf Hillbrush und seine Bewohnerinnen und Bewohner mit all ihren Eigenheiten ins Herz geschlossen hat. Ebenso erleben wir mit, wie sehr sich alle im Dorf auf die bevorstehende Einweihung des Brunnens freuen. Dann geht es aber auch schon an die Ermittlungen.

Die Ermittlungen von Stella Honeycut waren die ganze Zeit spannend. Gerade weil das Opfer, der verhasste Geschäftsführer der Gin-Destillerie Lennard Waxflatter, unter den Menschen in Hillbrush nicht beliebt war, gibt es einen Haufen Verdächtige. Zudem hatte ich an vielen Stellen den Eindruck, dass alle eine Ermittlung eigentlich als unnötig ansehen, was Stellas Nachforschungen erschwert. Ich bin jedenfalls gerne mit ihr auf die Spurensuche gegangen, war gespannt, was sie über das Opfer, aber auch über einige andere Menschen in Hillbrush herausfindet. Ich habe versucht, die einzelnen Puzzleteile selbst zusammenzufügen, um der Täterin oder dem Täter auf die Schliche zu kommen. Zudem gab es einige Wendungen, mit denen mich die Autorin überraschen konnte und die dazu beigetragen haben, dass die Spannung erhalten blieb.

Mit Stella ist der Autorin eine vielschichtige Protagonistin gelungen, die ihre Ecken und Kanten hat, ebenso wie kleine Eigenheiten, durch die sie umso authentischer wirkte und mir noch sympathischer wurde. Außerdem fand ich es interessant, einen Blick hinter die Fassade von Chief Inspector Joseph Clapperton zu erhalten und zu erfahren, mit was er sich so herumschlägt. Dies hat ihn nahbarer werden lassen. Zudem hat die Autorin es geschafft, die gemütliche Atmosphäre im Dorf einzufangen ebenso wie das Gemeinschaftsgefühl im Dorf, sodass beides für mich spürbar wurden.

Fazit:
Ein spannender und humorvoller Krimi, der uns erneut ins Dorf Hillbrush führt, in dem Stella Honeycut die Ermittlungen aufnimmt, als der verhasste Geschäftsführer der Gin-Destillerie Lennard Waxflatter tot aufgefunden wird. Ich habe Stella gerne bei ihren Ermittlungen begleitet und war gespannt, was sie alles herausfinden wird. Da man immer auf dem gleichen Wissensstand wie Stella ist, habe ich versucht, die Puzzleteile selbst zu einem Ganzen zusammenzusetzen, um der Täterin oder dem Täter auf die Spur zu kommen. Nun bin ich gespannt, welcher Fall als nächstens auf Stella wartet.

Veröffentlicht am 07.01.2025

Wird es für Lilly und Aron eine Zukunft geben?

Shine Like Midnight Sun (Strong Hearts 2)
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Zum Inhalt:
Nachdem Liliana Sommer Island nach Arons Lüge überstürzt verlassen hat, hat sie Unterschlupf bei ihrer Oma gefunden. Dort versucht sie einen klaren Kopf zu bekommen und herauszufinden, wie ...

Zum Inhalt:
Nachdem Liliana Sommer Island nach Arons Lüge überstürzt verlassen hat, hat sie Unterschlupf bei ihrer Oma gefunden. Dort versucht sie einen klaren Kopf zu bekommen und herauszufinden, wie es für sie weitergeht. Doch dann erhält sie eine Nachricht von SaveTheIceland, dass sie am Frühsommerprogramm teilnehmen darf. So macht Liliana sich erneut auf nach Island und begegnet unweigerlich Aron. Diesem läuft die Zeit davon. Denn sein Herz in inzwischen so sehr geschädigt, dass er ein Spenderherz benötigt.

Meine Meinung:
Die Handlung schließt nahtlos an die Ereignisse aus dem ersten Band an. Dadurch hatte ich keine Probleme, wieder in diese zu finden und habe von der ersten Seite an direkt mit Liliana Sommer, Lilly genannt, mitgefiebert. Lilly ist eine sympathische Protagonistin, der man anmerkt, wie sehr Arons Lüge ihr zusetzt, ebenso wie der Tod ihres Zwillingsbruders Luca und die Art, wie ihre Eltern sie behandelt haben. Dennoch zeigt sie im Laufe der Handlung immer wieder, was für eine starke junge Frau sie ist und was für ein großes, mitfühlendes Herz sie hat. Ich konnte ihren Zwiespalt wegen Arons Verhalten und den Parallelen zu ihrem Zwillingsbruder voll und ganz nachvollziehen. Ebenso wie ihr Handeln in anderen Dingen und ihre Reaktionen auf einige Situationen. Zudem hat mir der Wandel, den sie im Laufe der Handlung durchläuft, richtig gut gefallen. Ich finde, man merkt, wie sehr sie im mit der Zeit wächst und zu sich selbst finden.

Aron war mir ebenfalls sympathisch. Dennoch konnte ich sein Handeln und seine Reaktionen Lilly gegenüber nicht immer nachvollziehen. Klar macht ihm sein immer schlechter werdender Gesundheitszustand zu schaffen, dennoch finde ich, verhält er sich Lilly gegenüber sehr lange genauso verschlossen wie im ersten Band. Mir fehlte da einfach eine Entwicklung. Zudem konnte ich seine Gefühle für Lilly nicht wirklich spüren, worunter die ganze Liebesgeschichte zwischen ihm und Lilly litt.

Die Autorin hat die einzelnen Schauplätze so lebhaft und bildreich beschrieben, dass ich sie direkt vor Augen hatte, ebenso wie die ganzen Figuren. So habe ich mich gefühlt, als wenn ich mit Lilly die einzelnen Orte besuchen würde.

Fazit:
Eine sehr emotionale Geschichte, in der wir Lilly und Aron dabei begleiten, wie sie auf eine gemeinsame Zukunft hoffen und versuchen, um sie zu kämpfen. Ich habe besonders mit Lilly mitgefiebert, der man das Gefühlschaos wegen der Parallelen von Arons Krankheit zu der ihres Zwillingsbruders anmerkt. Mir hat besonders die Entwicklung, die sie im Laufe der Handlung macht, gefallen. Schade fand ich, dass man bei Aron sehr lange gar keine Entwicklung sieht und man durch seine Verschlossenheit seine Gefühle für Lilly kaum spürt, worunter die Liebesgeschichte der beiden meiner Meinung nach litt.

Veröffentlicht am 01.01.2025

Schafft es Lyra, die Crucible-Spiele zu gewinnen?

The Games Gods Play – Schattenverführt
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Zum Inhalt:
Lyra Keres ist, seit sie drei Jahre alt ist, Teil einer Diebesband und ist inzwischen dafür zuständig, die anderen Diebe bei ihren Raubzügen zu beaufsichtigen. So auch während der Vorbereitungen ...

Zum Inhalt:
Lyra Keres ist, seit sie drei Jahre alt ist, Teil einer Diebesband und ist inzwischen dafür zuständig, die anderen Diebe bei ihren Raubzügen zu beaufsichtigen. So auch während der Vorbereitungen zu den Crucible-Spiele. Was Lyra jedoch nicht ahnt ist, dass sie Teil der Crucible-Spiele werden soll. Denn kein geringere als Hades wählt sie aus, um für ihn um die Vorherrschaft über alle Götter zu kämpfen. So muss sich Lyra fortan mit allen anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern in zwölf Heldentaten beweisen, die alle mehr als gefährlich sind. Zudem will jeder der anderen gewinnen, um sich für sich und seine Familie die Gunst der Götter zu sichern. Wäre das noch nicht genug, wird Lyra einfach nicht aus Hades schlau und sie fragt sich bald, ob er wirklich der unnachgiebige, skrupellose Gott ist, für den ihn alle halten.

Meine Meinung:
Wir begleiten die Diebin Lyra Keres zu den Crucible-Spiele, bei denen die Göttinnen und Götter um die Vorherrschaft kämpfen und die Siegerin oder der Sieger von ihnen gesegnet wird. Da die einzelnen Spiele Lyra und alle anderen, die teilnehmen, nicht nur einiges abverlangen, sondern sie alle immer wieder in große Gefahr geraten, war die ganze Zeit für Spannung gesorgt. Zudem gab mir das Verhalten von Hades und seine wirklichen Beweggründe, an den Spielen teilzunehmen, einige Rätsel auf, wodurch die Handlung ebenfalls interessant blieb. Ich habe jedenfalls mit Lyra und allen anderen mitgefiebert, gelitten, geschimpft und einige Male über die Skrupellosigkeit der Göttinnen und Götter den Kopf geschüttelt.

Lyra ist eine vielschichtige und interessante Protagonistin, die ein gutes Herz hat, einen großen Sinn für Gerechtigkeit und sehr hilfsbereit ist. All das habe ich sehr an ihr gemocht. Lyra wirkte jederzeit authentisch und ich konnte ihre Unsicherheit wegen ihres Fluchs verstehen, ebenso wieso sie alle netten Dinge, die anderen für sie tun oder sagen, regelrecht aufgesaugt hat. Jedoch hat ihr Fluch einige Fragezeichen bei mir hervorgerufen, weil ich einige Dinge diesbezüglich nicht schlüssig fand.

Hades birgt einige Rätsel und ich war mir nicht so sicher, welches Spiel er spielt. Mir war er aber dennoch sympathisch. Schon allein, weil er Lyra scheinbar wirklich helfen möchte und man merkt, wie viel ihm sein Reich und die Seelen bedeuten. Dennoch bleibt er bis zu einem gewissen Grad undurchschaubar.

Alles rund um die Götter, die Crucible-Spiele und die von den verschiedenen Göttinnen und Götter ausgerichteten Heldentaten fand ich interessant und war gespannt, wie die einzelnen Heldentaten die Göttinnen und Götter widerspiegeln werden. Zudem hat die Autorin die Figuren und Schauplätze so anschaulich beschreiben, dass ich sie vor Augen hatte.

Fazit:
Eine spannende Geschichte, bei der wir Lyra Keres zu den Crucible-Spielen begleiten. Da sie und alle anderen Personen, die teilnehmen, in den verschiedenen Heldentaten nicht nur immer wieder in brenzlige Situationen geraten, sondern diese ihnen allen ziemlich viel abverlangen, war die ganze Zeit für Spannung gesorgt. Ebenso, weil unklar ist, welche Beweggründe Hades wirklich hat, um an den Spielen teilzunehmen und welches Spiel er wirklich spielt. Ich habe jedenfalls mit Lyra und allen anderen die ganze Zeit mitgefiebert und war gespannt, wie die einzelnen Heldentaten aussehen werden. Einzig Lyras Fluch hat mir einige Fragezeichen beschert, weil ich diesbezüglich einige Dinge unschlüssig fand.

Veröffentlicht am 29.12.2024

Kann Sin die Stimme in den Schatten entlarven?

Die Sonnenfeuer-Ballade 2: A Storm to Kill a Kiss
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Zum Inhalt:
Sintha hat es zwar geschafft, die mysteriöse Mordserie in Enebha zu beenden. Doch dafür musste sie einen hohen Preis zahlen. Nicht nur, dass jetzt jeder weiß, wer sie ist, muss sie auch noch ...

Zum Inhalt:
Sintha hat es zwar geschafft, die mysteriöse Mordserie in Enebha zu beenden. Doch dafür musste sie einen hohen Preis zahlen. Nicht nur, dass jetzt jeder weiß, wer sie ist, muss sie auch noch die Monarchin in die Hauptstadt begleiten, um von ihr vorgeführt zu werden. Wäre das noch nicht genug, glaubt Arezander ihr nicht, dass sein Bruder Sintha darum gebeten hat, ihn zu erlösen. Viel mehr soll sie ihn um einen ehrenvollen Tod gebracht haben und darauf steht die Todesstrafe. Sintha hat zudem noch andere Sorgen. Denn die Stimme in den Schatten spielt ihre eigenes Spiel mit ihr und Sin muss es unbedingt schaffen, sie zu entlarven.

Meine Meinung:
Wir steigen gleich mitten ins Geschehen ein und begleiten Sintha, Sin genannt in die Hauptstadt, in der sie nicht nur von der Monarchin vorgeführt wird, sondern sich in einem Nest voller Intrigen wiederfindet und das grausame Spiel der Monarchin mitspielen muss.

Sin ist eine vielschichtige Protagonistin, die ihre Ecken, Kanten, Stärken und Schwächen hat, durch die sie umso authentischer auf mich wirkte. Sie war mir bereits im ersten Band sympathische und ich war gespannt, was sie in der Hauptstadt alles erleben wird und welche neuen Herausforderungen dort und im Palast auf sie warten. Ich konnte verstehen, wieso sie so verletzt und gleichzeitig wütend ist, weil Arezander, Arez genannt, ihr nicht glaubt, dass sein Bruder sie darum gebeten hat, ihn zu erlösen und er ihre Liebe einfach so wegwirft. Ebenso konnte ich nachvollziehen, wieso sie so erschüttert und wütend wegen der ganzen intriganten Spielchen der Monarchin ist. Zwar waren ihre Reaktionen und Handlungen einige Male ziemlich extrem und impulsiv, dennoch konnte ich diese aus ihrer Sicht betrachtet durchaus verstehen.

Da Sin es nicht nur mit den Spielchen der Monarchin zu tun bekommt, sondern um Ares und ihre Liebe kämpft und dazu noch versucht, die Stimme in den Schatten zu entlarven, um ihr das Handwerk zu legen, war für eine gute Portion Spannung gesorgt. Zudem gab es einige Wendungen, mit der ich nicht gerechnet habe, die aber die Spannung ebenso anheizten. Leider geriet die Suche nach der Stimme in den Schatten durch die ganze Geschichte zwischen Sin und Arez und ihre vielen Streitereien etwas in den Hintergrund, was ich sehr schade fand. Dennoch habe ich mit Sin mitgefiebert, mitgelitten und einige Male mit ihr geschimpft.

Ich fand es interessant, mehr über die verschiedenen Völker, ihre Traditionen und Besonderheiten zu erfahren und bin gespannt, was man noch so alles erfahren wird. Zudem habe ich viele Male über das Irrlicht Nivi geschmunzelt. Es versucht zwar immer noch Sin dazu zu überreden, dass sie mit in seinen Sumpf kommt, man merkt aber auch, dass Sin Nivi viel bedeutet. Nivi wird in diesem Band zu einem richtigen Freund, auf den sich Sin jederzeit verlassen kann.

Fazit:
Ein guter zweiter Band, in dem Sin nicht nur versucht, heil aus den ganzen intriganten Spielchen der Monarchin herauszukommen und um ihre Liebe zu Arez zu kämpfen, sondern auch noch die Stimme in den Schatten zu entlarven und das Handwerk zu leben. Dadurch ist für eine gute Portion Spannung gesorgt, die mich haben mit Sin mitfiebern lassen. Für meinen Geschmack wurde die Suche nach der Stimme in den Schatten jedoch zu oft durch die ganze Geschichte mit Arez und ihren ganzen Streitereien überdeckt, was ich schade fand. Nach dem Ende bin ich gespannt, wie es für alle weitergehen wird.

Veröffentlicht am 28.12.2024

Werden Adam und Jamie den Killer rechtzeitig schnappen?

The Twenty
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Zum Inhalt:
Als Detective Chief Inspector Adam Bishop und sein Kollege Detective Sergeant Jamie Hoxton an einen Tatort kommen, sind sie nicht auf das gefasst, was sie erwartet. Denn nach der genauen Untersuchung ...

Zum Inhalt:
Als Detective Chief Inspector Adam Bishop und sein Kollege Detective Sergeant Jamie Hoxton an einen Tatort kommen, sind sie nicht auf das gefasst, was sie erwartet. Denn nach der genauen Untersuchung des Tatorts stellen sie fest, dass dort nicht nur eine, sondern gleich fünf ausgeblutete Leichen liegen. Mit Hochdruck beginnen die beiden die Ermittlungen. Denn der Täter scheint von zwanzig herunterzuzählen. Doch was bezweckt er damit? Selbst als Dr. Romilly Cole mit der Vermutung zu ihnen kommt, dass die aktuellen Fälle mit einer Mordserie, die etlichen Jahre zurückliegt, zusammenhängen könnte, tappen die Ermittler im Dunkeln. Denn der Täter der damaligen Fälle sitzt bereits im Gefängnis. Als dann eine Person aus dem nahen Umfeld von Adam und Jamie vom Killer entführt wird, läuft den beiden immer mehr die Zeit davon.

Meine Meinung:
Zusammen mit Detective Chief Inspector Adam Bishop und seinem Kollegen Detective Sergeant Jamie Hoxton begeben wir uns auf die Spurensuche. Diese verlangt beiden Detective einiges ab und wird ab einer Stelle sogar sehr persönlich für sie. Da der Fall ganz schön verzwickt ist und nicht klar ist, ob und wenn wie die aktuellen Fälle mit einer Mordserie, die bereits etliche Jahre zurückliegt, zusammenhängt, war für sehr viel Spannung gesorgt. Außerdem kommt auch immer mal wieder die Person hinter den Taten zu Wort und man kann in einigen Kapiteln sogar einen Blick auf die damaligen Ereignisse werfen. Ich habe Adam und Jamie gern bei ihren Ermittlungen begleitet, habe versucht, alle Einzelteile zusammenzusetzen und war richtig gespannt, wie alles letztendlich zusammenhängt. Zudem konnte mich die Autorin mit einigen Wendungen überraschen. Ich habe das Buch jedenfalls nicht mehr aus der Hand legen können, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht.

Mit Adam und Jamie sind der Autorin vielschichtige Figuren gelungen, die vom Charakter her nicht unterschiedlicher sein können, sich gerade dadurch aber wunderbar ergänzen. Adam wirkt an einigen Stellen recht verbissen, geheimniskrämerisch und getrieben. Zudem merkt man immer wieder, welchen Druck er sich macht, um den Killer zu finden und wie sehr er sich für dessen Taten verantwortlich fühlt. Jamie scheint eher der ruhigere, besonnener Typ zu sein, der immer den Überblick behält. Ich fand es interessant, was die Suche nach dem Killer mit beiden macht und wie sehr ihre Freundschaft dadurch auf die Probe gestellt wird. Zudem bringt Dr. Romilly Cole eine eigene Dynamik in die ganze Handlung. Zumal ich mich immer wieder gefragt habe, ob sie etwas verbirgt und wenn ja, was.

Fazit:
Ein spannender Thriller, der mich von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann gezogen hat, sodass ich ihn gar nicht mehr aus der Hand legen konnte. Dies lag auch daran, dass der Fall für die beiden Ermittler Detective Chief Inspector Adam Bishop und seinem Kollegen Detective Sergeant Jamie Hoxton ebenso wie für Dr. Romilly Cole ziemlich persönlich wurde und zudem ganz schön verzwickt ist. Dies alles hat für sehr viel Spannung gesorgt, ebenso wie einige unvorhersehbare Wendungen.