Ein Neuanfang für Franzi
InseltageZum Inhalt:
Das Jobangebot auf der Nordseeinsel Spiekeroog kommt gerade richtig für Franzi. Denn sie kann damit ihrem eifersüchtigen Freund entgehen. Das sie eigentlich gelernte Zahnarzthelferin ist und ...
Zum Inhalt:
Das Jobangebot auf der Nordseeinsel Spiekeroog kommt gerade richtig für Franzi. Denn sie kann damit ihrem eifersüchtigen Freund entgehen. Das sie eigentlich gelernte Zahnarzthelferin ist und kaum Erfahrung im Gastronomiebereich hat, bedenkt sie dabei nicht. Doch zum Glück erklärt sich ihre Vermieterin Meta bereit ihr zu helfen, schließlich hat Meta viele Jahre in dem Restaurant gearbeitet, in dem Franzi nun arbeiten wird.
Langsam findet Franzi, durch die Ruhe der Insel immer mehr zu sich selbst und lernt diese zu lieben. Dabei lernt sie Phillip kennen, der mit seiner Frau und seiner kleinen Tochter auf der Insel Urlaub macht. Dann ist da noch der wortkarge Fischer Tamme, mit dem sie immer wieder aneinandergerät.
Meine Meinung:
Wir lernen zusammen mit Franzi nach und nach die Nordseeinsel Spiekeroog und seine Bewohner kennen, die ihre eigene und für Franzi zu Anfang ungewohnte Mentalität haben. Doch man merkt als Leser, wie Franzi die Menschen auf Spiekeroog immer mehr in ihr Herz schließt und ihr gerade deren Freundlichkeit guttut. Denn Franzi versteckt sich vor ihrem Ex-Freund und hat große Angst, dass er sie findet.
Ich finde, der Autorin ist es gelungen, die Nordseeinsel Spiekeroog und seine Bewohner vor den Augen des Lesers entstehen zu lassen. Ich konnte mir jedenfalls alles gut vorstellen. Dabei ist es ihr ebenso gelungen die Mentalität der Bewohner zu verdeutlichen.
Franzi ist mir im Laufe der Geschichte immer sympathischer geworden, auch wenn ich ehrlich gesagt nicht alle ihre Entscheidungen nachvollziehen konnte. Gerade bezüglich Phillip konnte ich einfach nicht verstehen, wieso sie sich trotz Bedenken, dennoch immer wieder von ihm zu etwas hat überreden lassen. Außerdem hätte ich mir gewünscht, dass man ihre Gefühlsregungen deutlich spüren kann. Es wird zwar meist gesagt, wie sie sich fühlt, aber ich konnte es leider einfach nicht nachempfinden.
Ganz besonders ans Herz gewachsen ist mir Meta. Sie ist eine herzliche Frau, die nicht auf den Mund gefallen ist. Dabei ist sie für Franzi regelrecht ihr rettender Engel und das in nicht nur einer Hinsicht.
Fazit:
Eine Geschichte über Neuanfänge, Freiheit, richtige und falsche Entscheidungen und darüber wie gut es tut, mal einen Gang runterzuschalten. Besonders Meta, die Vermieterin von Franzi, ist mir im Laufe der Handlung mit ihrer freundlichen und hilfsbereiten Art immer mehr ans Herz gewachsen.