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Veröffentlicht am 02.12.2025

Bekommt Alma ihre Rache?

House of the Beast
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Zum Inhalt:
Als uneheliches Kind wird Alma von der Gesellschaft gemieden. Doch sie versucht, sich davon nicht unterkriegen zu lassen. Denn schließlich hat sie ihre Mutter. Als diese jedoch krank wird ...

Zum Inhalt:
Als uneheliches Kind wird Alma von der Gesellschaft gemieden. Doch sie versucht, sich davon nicht unterkriegen zu lassen. Denn schließlich hat sie ihre Mutter. Als diese jedoch krank wird und die Heiler im Ort ihr jede Hilfe verweigern, weiß Alma sich nicht anders zu helfen, als ihrem Vater zu schreiben. Dieser verspricht ihr, ihrer Mutter zu helfen, wenn sie ihn auf sein Anwesen begleitet und sich dem Hause Avera verschreibt. Dort angekommen muss sie das Gefäß der Schreckensbestie werden und ihm einen ihrer Arme opfern, was Alma auch tut. Als sie dann später erfährt, dass ihr Vater gelogen hat und ihre Mutter verstorben ist, sinnt sie auf Rache. Dabei helfen will ihr unbedingt der Gott, dem sie ihren Arm geopfert hat und der sich ihr als schöner Prinz zeigt. Fortan tut Alma alles, damit ihre Rachepläne zur Wahrheit werden. Doch kann sie dem schönen Prinzen wirklich vertrauen oder nutzt er sie nur für seine eigenen Pläne aus?

Meine Meinung:
Alma wächst in einer gefährlichen Welt voller Intrigen, Machtkämpfe und Neid auf. Sie hat kaum soziale Kontakte und als sie zu ihrem Vater zieht, erfährt sie noch mehr Ablehnung und Missgunst als bereits zuvor. Ich fand ihre Situation und die daraus resultierenden Gefühle gut und nachvollziehbar dargestellt. Ich finde, man merkt, was das alles mit der Zeit mit ihr macht, wie unsicher sie beim Kontakt mit anderen Menschen ist und wie misstrauisch sie ihnen gegenüber ist. Dadurch habe ich mit ihr mitgefühlt und gut verstehen können, wieso sie sich nach netten Gesten sehnt. Ebenso konnte ich ihren Wunsch nach Rache verstehen. Gut gefallen hat mir an ihr, dass sie trotz ihrer Rachegedanken und ihrer Wut versucht, dennoch nicht unmoralisch zu handeln und sich ihr eigentlich gutes Herz zu bewahren. Zudem merkt man, wie gut es Alma tut, wenn andere Menschen ihr positive Gefühle entgegenbringen, und wie sehr es sie zum Nachdenken über ihre eigenen Handlungen anregt.

Aster ist eine mysteriöse Person. Man weiß zwar, wer er ist, und man merkt, wie gut es Alma tut, dass wenigstens er auf ihrer Seite ist, was ihn im Grunde sympathisch macht. Dennoch war ich mir im Laufe der Handlung immer unsicherer, ob Alma mit ihm nicht nur in eine weitere Abhängigkeit geraten ist. Da er lange Zeit die einzige Person ist, auf die sie sich verlassen kann, die sie positiv verstärkt und die zu ihr hält, hört sie auch sehr auf ihn und möchte ihn nicht verärgern. Ich war bei ihm wegen seiner Reaktionen auf Almas Handeln mit der Zeit einfach nicht sicher, ob er sie im Grunde nur ausnutzt oder ob Aster mehr weiß als sie und deswegen so reagiert, wie er es tut. Das hat mich aber auch neugierig auf ihn gemacht und darauf, wie sein und Almas Weg aussehen wird, da dieser viele Probleme, vor allem für Alma, bereithält, die ihr alles abverlangen.

Die Autorin schafft es, die düstere, angespannte Stimmung die ganze Zeit aufrechtzuerhalten. Diese hat aber auch wunderbar zu den Geschehnissen im Buch und all der Ungerechtigkeit, die Alma erfährt, gepasst. Zudem fand ich alles rund um die vier Götter und die Unterschiede der verschiedenen Häuser, die sich ihnen verschrieben haben, interessant. Vorwiegend erfährt man natürlich etwas über das Haus Avera, mit der Zeit aber auch immer mehr über die anderen Häuser, ihren Stellenwert und was sie besonders macht.

Fazit:
Eine düstere Geschichte, in der wir Alma auf ihrem Weg begleiten, Rache an ihrem Vater zu nehmen. Ich fand die verschiedenen Gefühle von Alma, die sie durchlebt, und was es mit ihr macht, so viel Ablehnung, Missgunst und Ungerechtigkeit zu erfahren und kaum soziale Kontakte zu haben, nachvollziehbar dargestellt. Man fühlt vom ersten Moment an mit ihr mit. Zudem war ich mir, was Aster anging, nicht sicher, ob er ihr wirklich helfen will oder sie nur für seine Zwecke ausnutzt und sie durch ihn eigentlich nur in die nächste Abhängigkeit gerutscht ist. Dies hat mich aber auch neugierig auf ihn gemacht und darauf, wohin der Weg für ihn und Alma führen wird. Zudem fand ich alles rund um die verschiedenen Häuser, die sich den vier Göttern verschrieben haben, interessant.

Veröffentlicht am 29.11.2025

Kann Anna das gefährliche Spiel gewinnen?

Safe Space
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Zum Inhalt:
Die forensische Psychologin Anna Salomon ist auf ihrem Gebiet ein Ausnahmetalent und weiß, wie sie die Fassade von Straftätern durchschauen kann. So ist es kein Wunder, dass sie eine Stelle ...

Zum Inhalt:
Die forensische Psychologin Anna Salomon ist auf ihrem Gebiet ein Ausnahmetalent und weiß, wie sie die Fassade von Straftätern durchschauen kann. So ist es kein Wunder, dass sie eine Stelle in der sozialtherapeutischen Abteilung der JVA Weyer bekommt. Was niemand weiß, ist, dass Anna die Stelle nicht ohne Grund angenommen hat. Denn nur dort erhofft sie sich, Antworten auf eine Frage zu finden, die sie nun seit sechs Jahren heimsucht. Auf ihrer Suche riskiert sie deswegen alles. Doch was Anna nicht weiß, ist, dass sie ins Visier einer Person geraten ist, die sie in ein gefährliches Spiel hineinzieht, dessen Einsatz nicht höher sein kann. Denn die Person will, dass Anna stirbt.

Meine Meinung:
Annas Suche nach dem Mörder ihrer Schwester Sina war ungemein spannend. Dabei wird die Handlung nicht nur aus der Sicht von Anna, sondern auch aus der von ihrer Schwester und der eines gewissen Leon geschildert. So geht man nicht nur mit Anna in der Gegenwart auf Verbrecherjagd, sondern erfährt nach und nach, was im Leben ihrer Schwester geschehen ist, was mir sehr gut gefallen hat. Denn gerade das regt zum Spekulieren darüber an, was geschehen ist und wer der Täter sein könnte, was ich auch getan habe. Ich hatte so meine Vermutung, wer die Person ist, die mit Anna ein gefährliches Spiel spielt. Da die Autorin aber weiß, wie sie gekonnt falsche Fährten legt, lag ich am Ende mit meiner Vermutung falsch. Denn mit der Person und wer noch alles beteiligt ist, hätte ich wirklich nicht gerechnet.

Anna ist eine starke und vielschichtige Protagonistin, der man anmerkt, wie sehr ihr die Suche nach dem Mörder ihrer Schwester zusetzt. Ich finde, man konnte den Druck, unter dem sie steht, richtiggehend spüren, wodurch eine gewisse Dringlichkeit zwischen den Zeilen mitschwang. Ich konnte nachvollziehen, wieso Anna trotz aller Steine, die ihr in den Weg gelegt wurden, unbedingt weitermachen musste. Zudem habe ich mich die ganze Zeit gefragt, wie weit Anna gehen wird, um den Täter zu finden, und was passiert, wenn sie ihn gefunden hat. Denn man merkt zunehmend, dass Anna immer labiler wird. Dies alles hat noch zusätzlich dazu beigetragen, dass die Spannung sich immer weiter hochschraubte.

Fazit:
Ein spannender Thriller, in dem wir die forensische Psychologin Anna Salomon dabei begleiten, wie sie versucht, herauszufinden, wer ihre Schwester vor sechs Jahren ermordet hat. Ich fand die Suche nach dem Täter spannend und habe wild spekuliert, wer es sein könnte. Zwar hatte ich so meine Vermutung, die sich jedoch als falsch herausstellte. Denn die Autorin weiß gekonnt, falsche Fährten zu legen, und so konnte sie mich mit der Auflösung überraschen, da ich damit nicht gerechnet hätte. Zudem fand ich Annas sich mit der Zeit verschlechternde Verfassung gut und nachvollziehbar dargestellt, sodass sie für mich spürbar wurde. So haben auch die Fragen, wie weit Anna für die Wahrheit gehen würde und was sie macht, wenn sie sie gefunden hat, dazu beigetragen, dass die Spannung nicht abriss.

Veröffentlicht am 26.11.2025

Wer steckt hinter den unheimlichen Geschehnissen?

Gänsehaut in Hovenäset 1. Flammenrad
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Zum Inhalt:
In Heidis Haus geschehen merkwürdige Dinge. Nicht nur, dass unter den Dielen in ihrem Zimmer eine Kiste mit einem Kinderschuh liegt, findet Heidi auch noch eine Kinderrassel. Wäre das noch ...

Zum Inhalt:
In Heidis Haus geschehen merkwürdige Dinge. Nicht nur, dass unter den Dielen in ihrem Zimmer eine Kiste mit einem Kinderschuh liegt, findet Heidi auch noch eine Kinderrassel. Wäre das noch nicht genug, hört sie immer wieder merkwürdige Geräusche und Dinge tauchen an anderen Orten auf. Ihr Vater und ihre Stiefmutter wollen ihr jedoch nicht glauben. Als dann auch noch Heidis Oma wegen des Riesenrads, das im Sommer auf dem Campingplatz aufgestellt werden soll, und seines Besitzers unheimliche Andeutungen macht und darauf besteht, dass es verschwinden soll, weiß Heidi nicht mehr, was sie denken soll. Zumal der Besitzer des Riesenrads total nett ist und ihr und ihren Freunden Alva und Harry sogar Freikarten schenkt. Doch als sich die Ereignisse immer mehr häufen, beginnen Heidi, Alva und Harry, Nachforschungen anzustellen, und können gar nicht glauben, was sie dabei entdecken. Doch kann es wirklich sein, dass das Riesenrad und sein Besitzer Unheil bringen?

Meine Meinung:
Die ganzen mysteriösen Ereignisse, die in Heidis Zimmer und im Ort geschehen, ebenso wie die ganzen Andeutungen ihrer Oma über das Riesenrad und seinen Betreiber, sorgen nicht nur für eine geheimnisvolle Stimmung, sondern auch dafür, dass die Spannung die ganze Zeit aufrechterhalten bleibt. Ich war gespannt, wie alles zusammenhängt, was Heidi, Alva und Harry herausfinden werden, und habe versucht, schlau aus allem zu werden. Ich hatte ehrlich gesagt meine Vermutungen, die aber eigentlich so unglaublich waren, dass sie nicht stimmen konnten. Letztendlich waren sie doch wahr, was die gruselige Atmosphäre noch mal hochgeschraubt hat.

Ich fand es erschreckend, wie wenig die Erwachsenen Heidi geglaubt haben, alles abtaten und sie sogar ausgeschimpft haben, wenn sie bei ihrer Version blieb. Allgemein fand ich es schon grenzwertig, wie wenig die Erwachsenen auf Heidi und ihre ganzen Probleme eingegangen sind. Heidi hat nach der Scheidung kaum noch Kontakt zu ihrer Mutter, ihre Stiefmutter erwartet ein Baby, die Familie hat Geldprobleme und ihrer Oma geht es nicht gut, um nur mal ein paar Beispiele zu nennen. Mit allem wird Heidi alleingelassen und ich bekam das Gefühl, dass die Hauptsache ist, dass Heidi gut funktioniert und keine Schwierigkeiten macht. Da wundert es nicht, dass Heidi die ganze Zeit eine dunkle Wolke und eine unendliche Traurigkeit umgeben, durch die neben der gruseligen auch eine bedrückende Stimmung entsteht, die man deutlich spüren kann. Einzig auf ihre Freunde Alva und Harry kann sie sich verlassen. Selbst wenn sie wegen dem, was Heidi ihnen erzählt, skeptisch sind, unterstützen sie Heidi und versuchen, der Sache gemeinsam auf den Grund zu gehen.

Fazit:
Eine gruselige und bedrückende Geschichte, in der Heidi und ihre Freunde Alva und Harry versuchen, herauszufinden, was im Ort vor sich geht. Durch die ganzen mysteriösen Ereignisse in Heidis Zimmer und im Ort und die ganzen geheimnisvollen Andeutungen ihrer Oma über das Riesenrad und seinen Betreiber war für Spannung gesorgt. Erschreckend fand ich, wie wenig die Erwachsenen auf Heidis Bedenken und allgemein auf ihre Sorgen eingehen. Da Heidi mit allem alleingelassen wird, umgibt sie die ganze Zeit eine dunkle Wolke und eine unendliche Traurigkeit, die man deutlich spürt und die neben der gruseligen auch für eine bedrückende Atmosphäre sorgt. Nur ihre Freunde Alva und Harry gleichen das ein wenig aus, da sie trotz aller Skepsis dennoch zu Heidi halten.

Veröffentlicht am 23.11.2025

Darf Ivy endlich in Freiheit leben?

Heir of Illusion
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Zum Inhalt:
Iverson Pomeroy, kurz Ivy, verfügt über die seltene Gabe der Illusionsmagie. Doch selbst die kann sie nicht vor der Grausamkeit von König Baylor schützen, der sie durch einen magischen Halsring ...

Zum Inhalt:
Iverson Pomeroy, kurz Ivy, verfügt über die seltene Gabe der Illusionsmagie. Doch selbst die kann sie nicht vor der Grausamkeit von König Baylor schützen, der sie durch einen magischen Halsring an sich fesselt. So ist Ivy dazu gezwungen, Aufträge für ihn zu erledigen, auch wenn sie dies nicht möchte. Doch Ivy gibt nicht auf und sucht nach einem Weg, ihre Freiheit wiederzuerlangen. Als dann der Seelenfänger Thorne auftaucht und nach einem mysteriösen Schwert sucht, wittert Ivy ihre Chance. Denn genau dieses Schwert soll ihr helfen, ihren Halsring loszuwerden. So schließt sie mit Thorne ein Bündnis. Doch kann sie ihm wirklich vertrauen? Welche Geheimnisse verbirgt Thorne vor ihr?

Meine Meinung:
Die Protagonistin Iverson Pomeroy, kurz Ivy, lebt in einer düsteren und grausamen Welt. Ihr Schicksal hat mich sehr bewegt und auch nachdenklich gestimmt. Sie versucht, ihre Schuld durch ihre Taten abzumildern, gerät dadurch aber immer mehr in einen Strudel der Abhängigkeit, sieht das aber nicht. Es ist grausam, was sie alles erlebt, wie andere sie behandeln und wie sehr sie sich selbst einredet, das alles zu verdienen. Dennoch merkt man immer wieder, wie sie versucht, aus diesem Kreislauf auszubrechen, sich gegen König Baylor aufzulehnen, um sich zu befreien. Ich habe die ganze Zeit mit ihr mitgefiebert und mich wahnsinnig gefreut, wenn ihr mal ein kleiner Sieg gelingt.

Thorne ist mysteriös, kalt und unnahbar. Ivy gegenüber taut er aber schnell auf und zeigt ihr seine andere Seite. Zudem hat Thorne ein Geheimnis, das, nachdem es aufgedeckt wird, noch mal eine andere Dynamik in die Handlung bringt. Thorne war mir ebenso wie Ivy sympathisch. Man merkt, wie viel ihm Ivy bedeutet und wie sehr ihm ihr Schicksal zu schaffen macht. Die Liebesgeschichte zwischen Ivy und Thorne entwickelt sich langsam, was aber gut gepasst hat. Dennoch konnte ich sie nicht so ganz spüren, was aber gar nicht so schlimm war. Denn mir haben die Dynamik zwischen den beiden und ihre Wortgefechte gut gefallen.

Die Suche nach dem geheimnisvollen Schwert und die Frage, ob Ivy es schafft, sich aus ihren Fesseln zu befreien, waren spannend. Denn Ivys Weg ist steinig, von vielen Rückschlägen gepflastert, und ich habe mich die ganze Zeit gefragt, wer sie wirklich ist. Zudem fand ich es interessant, etwas über die verschiedenen Inseln, die Götter, Fae, Halb-Fae und ihre unterschiedlichen Kräfte zu erfahren.

Fazit:
Ein gelungener Auftakt der Reihe, in dem wir Iverson Pomeroy, kurz Ivy, in eine grausame und düstere Welt begleiten, in der sie am Hof von König Baylor täglich um ihr Überleben kämpft. Mich hat Ivys Schicksal sehr bewegt und ich war gespannt, ob sie es schafft, sich aus ihrer unfreiwilligen Abhängigkeit zu befreien. Das Tempo, in dem sich die Liebesgeschichte zwischen Ivy und Thorne entwickelt, hat mir gut gefallen, auch wenn ich sie nicht ganz spüren konnte. Was aber nicht so schlimm war, weil mir die Dynamik zwischen den beiden und ihre Wortgefechte gut gefallen haben. Die Suche nach dem Schwert und die Frage, ob Ivy sich von ihren Fesseln befreien kann, waren spannend. Zudem fand ich es interessant, mehr über die verschiedenen Inseln, die Götter, Fae, Halb-Fae und ihre unterschiedlichen Kräfte zu erfahren. Nach dem Ende bin ich gespannt, wie es für alle weitergehen wird.

Veröffentlicht am 22.11.2025

Schafft es Lilia, die Wahrheit über den Tod ihrer Mutter aufzudecken?

Nocticadia
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Zum Inhalt:
Lilia Vespertine möchte unbedingt herausfinden, woran ihre Mutter gestorben ist. Denn auch wenn ihr alle sagen, sie hätte sich die Würmer, die aus dem Mund ihrer Mutter kamen, nur eingebildet, ...

Zum Inhalt:
Lilia Vespertine möchte unbedingt herausfinden, woran ihre Mutter gestorben ist. Denn auch wenn ihr alle sagen, sie hätte sich die Würmer, die aus dem Mund ihrer Mutter kamen, nur eingebildet, weiß sie, dass es nicht so ist. Als sie ein Stipendium für die elitäre Dracadia Universität erhält, bekommt Lilia endlich die Chance, mehr herauszufinden. Denn an der Dracadia Universität lehrt ausgerechnet Professor Devryck Bramwell, der Experte für den Parasiten, der ihre Mutter befallen hatte. Doch an ihn heranzukommen und in sein geheimes Labor zu kommen, stellt sich als so gut wie unmöglich heraus. Doch Lilia will und kann nicht aufgeben und gerät deswegen immer wieder mit Professor Devryck Bramwell aneinander. Dabei kommt sie nicht nur dem Geheimnis des Parasiten näher, sondern auch dem Professor.

Meine Meinung:
Lilia Vespertine ist eine toughe, kluge, wissbegierige und sympathische Protagonistin, die unbedingt mehr über die Krankheit ihrer Mutter herausfinden möchte und wie man diese heilen kann. Außerdem hat sie eine sehr verletzliche Seite und sie weiß nicht so recht, wie sie sich anderen Menschen gegenüber verhalten soll. Besonders an ihr hat mir gefallen, dass sie die Menschen erst einmal kennenlernen möchte, um sich dann selbst ein Urteil über sie zu bilden. Ihre ganze Geschichte hat mich sehr bewegt und ich habe wegen all der schlimmen Dinge, der Ungerechtigkeiten und Schikanen, die sie im Laufe der Handlung erfährt, viele Male den Kopf geschüttelt, mit ihr gelitten und vom ersten Moment an mitgefiebert.

Professor Devryck Bramwell umgibt etwas Mysteriöses, was mich erst mal neugierig auf ihn gemacht hat. Er ist grummelig, abweisend und sehr bestimmend. Einige seiner Verhaltensweisen, seiner Taten und wie er diese rechtfertigt, waren nicht nur moralisch sehr grenzwertig, weswegen ich sie nicht gutheißen konnte. Dennoch konnte ich durchaus verstehen, wieso es für ihn keinen anderen Weg gab als den, den er ging. Zudem wird mit der Zeit klar, dass er hinter seiner grummeligen und abweisenden Art doch recht verletzlich ist. Mir hat gefallen, wie er sich für Lilia einsetzt, ihr Mut macht und große Bedenken hat, mit ihr etwas anzufangen, weil sie seine Studentin ist. Ich finde, man merkt ihm seine innere Zerrissenheit wegen Lilia, aber auch wegen vieler anderer Dinge an. So war er mir trotz allem, was ich an ihm nicht mochte, sympathisch.

Die Liebesgeschichte zwischen Lilia und Devryck hat mich nicht ganz packen können, obwohl ich durchaus das Prickeln zwischen den beiden spüren konnte. Für mich war das aber gar nicht so schlimm, da so viele andere, oftmals unglaubliche Dinge geschehen sind, mit denen ich nicht gerechnet habe und die mich deswegen staunend zurückgelassen haben. Dadurch war die Handlung so spannend, dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Zudem fand ich alles rund um die Krankheit von Lilias Mutter und die von Devryck ebenso wie alles, was man über den Parasiten erfährt, interessant.

Fazit:
Eine spannende und düstere Geschichte über zwei Personen, die in ihrem Leben viel Schmerz erleben mussten, aber nie aufgegeben haben. Ich habe Lilia sofort in mein Herz geschlossen und vom ersten Moment an mit ihr mitgefiebert, gelitten und mit ihr gefühlt, wenn sie mal wieder grundlos eine weitere Schikane erleben musste. Devryck war mir trotz einiger nicht nur moralisch verwerflicher Taten und Verhaltensweisen sympathisch. Besonders an ihm hat mir gefallen, wie er sich für Lilia einsetzt, sie unterstützt und ihr Mut macht. Die Liebesgeschichte zwischen Lilia und Devryck konnte mich zwar nicht ganz packen, auch wenn man spürt, wie die Funken zwischen ihnen sprühen. Dies fand ich aber gar nicht so schlimm, da so viele andere unglaubliche Dinge passierten, die mich sprachlos zurückgelassen haben und für anhaltende Spannung sorgten. Ich konnte das Buch jedenfalls nicht mehr aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht.