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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.08.2017

berührende Geschichte

Manchmal musst du einfach leben
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Ich war sehr gespannt auf dieses Buch, und meine Erwartungen sind nicht enttäuscht worden.

Maribeth Klein, Anfang 40, Mutter von Zwillingen, versucht ständig, eine perfekte Mutter, Ehefrau zu sein und ...

Ich war sehr gespannt auf dieses Buch, und meine Erwartungen sind nicht enttäuscht worden.

Maribeth Klein, Anfang 40, Mutter von Zwillingen, versucht ständig, eine perfekte Mutter, Ehefrau zu sein und auch im Job perfekt zu sein. Als sie einen Herzinfarkt hat, nimmt sie dies erst nicht bewußt war sondern schiebt alles auf den Streß. Erst als sie nach einer Notoperation wieder zu Hause ist, und Famile und Job sie wieder voll fordern, hat sie das Gefühl, dass sie an ihre Grenzen stößt. Sie trifft eine Entscheidung und verlässt ihre Familie. Während sie auf Abstand zu ihrem Mann und Kindern, ihrem Job, ihrem Leben geht, fängt sie an, nach ihrer leiblichen Mutter zu forschen.

Ein tolles Buch, das evtl auch Mut machen kann, nicht immer perfekt sein zu wollen.

Veröffentlicht am 28.06.2017

Was ist die Wahrheit?

Der Brief
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Marie lebt mit ihrer Partnerin Johanna in Hamburg. Eines Tages bekommt sie einen Brief von Christine, einer früheren Schulfreundin mit einer Berliner Adresse als Absender, obwohl Christine immer noch in ...

Marie lebt mit ihrer Partnerin Johanna in Hamburg. Eines Tages bekommt sie einen Brief von Christine, einer früheren Schulfreundin mit einer Berliner Adresse als Absender, obwohl Christine immer noch in ihrem Heimatdorf lebt. Dieser Brief, in dem von Maries Leben in Paris die Rede ist, wirft sie aus der Bahn. Marie nimmt Kontakt zu Christine auf. Als Christine einen Brief aus Paris bekommt, der von Marie stammen soll, wird es noch schlimmer. Marie macht sich auf den Weg nach Paris, in der Hoffnung, der Wahrheit näher zu kommen.

Ich habe das Buch am Stück durchgelesen, es lässt sich vom Schreibstil her flüssig lesen und ist spannend geschrieben. Was mir leider gar nicht gefallen hat, ist das Ende, ich hätte mir einen richtigen Abschluss (und Aufklärung, welche Realität die wahre ist) gewünscht.

Veröffentlicht am 30.04.2017

Regionalkrimi auf Sylt

Schwarze Brandung
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Am Strand von Westerland wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Liv Lammers, eigentlich in Flensburg bei der Mordkomission, wird mit dem Fall betraut. Kann es sein, dass sich bei der Toten um Milena ...

Am Strand von Westerland wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Liv Lammers, eigentlich in Flensburg bei der Mordkomission, wird mit dem Fall betraut. Kann es sein, dass sich bei der Toten um Milena handelt, eine Freundin ihres Neffen Jan, welcher sie kurz zuvor um Hilfe gebeten hatte?
Liv als Hauptprotagonistin war mir sehr sympatisch. Das Cover und dass die Story im hohen Norden spielt hatte mein Interesse geweckt, und auch wenn ich Sabine Weiß zwar von div. Historischen Romanen kannte, war ich gespannt, ob sie auch Krimis schreiben kann – definitiv ja, ich fand diesen Regionalkrimi spannend.

Veröffentlicht am 26.04.2017

Familiendrama

Wünsche, die uns tragen
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Beth' kleiner Sohn Jake braucht dringend eine Spenderniere, als einziger möglicher Kandidat hierfür bleibt Beth Vater, den sie jedoch nicht kennt und nichtmal weiß, wer er ist. Als Beth im Nachweis ihrer ...

Beth' kleiner Sohn Jake braucht dringend eine Spenderniere, als einziger möglicher Kandidat hierfür bleibt Beth Vater, den sie jedoch nicht kennt und nichtmal weiß, wer er ist. Als Beth im Nachweis ihrer Mutter auf einen wichtigen Hinweis stößt, ist nichts mehr wie es war, lange gehütete (Familien)Geheimnisse gelangen ans Licht. In Rückblenden wird die Geschichte langsam immer klarer...

Ich mochte den Schreibstil der Autorin bereits bei "Drei Worte Glück" sehr gern lesen, dieses Buch hat mir vom Schreibstil her genauso gut gefallen, man ist sehr schnell in der Story drin und mag kaum aufhören.
Das Thema (Organspende) ist etwas spezieller, aber ich fand das Buch sehr gelungen und kann es nur weiterempfehlen.


Veröffentlicht am 05.04.2017

gelungener zweiter Band

Fuchskind
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Nach Kaninchenherz geht die Geschichte um/mit Gesine Cordes weiter.

Gesine findet einen Säugling auf dem Friedhof und wird an ihre eigene Vergangenheit, ihren Verlust (ihr Sohn starb durch Giftpflanzen, ...

Nach Kaninchenherz geht die Geschichte um/mit Gesine Cordes weiter.

Gesine findet einen Säugling auf dem Friedhof und wird an ihre eigene Vergangenheit, ihren Verlust (ihr Sohn starb durch Giftpflanzen, Gesines Abneigung gegen diese zieht sich auch hier durch das ganze Buch), erinnert. Wenig später wird beim Friedhof eine Frauenleiche gefunden. Gesines Ermittlerinstinkt meldet sich - hängen diese beiden Fälle irgendwie zusammen?

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, man kommt auch wunderbar in die Story rein, wenn man den ersten Band nicht kennt, da immer wieder etwas von Gesines Vorgeschichte erwähnt wird.

Der Schreibstil ist schön flüssig, ich habe das Buch quasi "in einem Rutsch "durchgelesen.