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Veröffentlicht am 30.05.2023

Hoffnung auf Linderung!

Migräne-frei: endlich Frieden im Kopf
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Ich bin seit Teenagertagen migränegeplagt. Und das mind. einmal pro Woche. Wenn ich nicht rechtzeitig ein Schmerzmittel einnehme, dann ist es zu spät und ich liege wiederum mindestens einen Tag flach und ...

Ich bin seit Teenagertagen migränegeplagt. Und das mind. einmal pro Woche. Wenn ich nicht rechtzeitig ein Schmerzmittel einnehme, dann ist es zu spät und ich liege wiederum mindestens einen Tag flach und kann kaum Flüssigkeit sowie Nahrung zu mir nehmen. Das passiert mir leider gar nicht so selten, da ich ungern so viel Schmerzmittel zu mir nehme und oft denke, das wird schon nicht so schlimm... Ich habe schon oft überlegt, wie ich meine Migräneattacken verhindern bzw. reduzieren kann. Aber es ist alles andere als einfach, einen Auslöser hierfür zu finden. Klar, manchmal denkt man es ist das Wetter, was dann aber bei der nächsten Attacke nicht zutreffen kann. Man ist als Betroffener meist ratlos.
Entsprechend war ich wirklich sehr gespannt auf das Buch. Können die Ausführungen und Ratschläge der Autorin mir eventuell helfen? Können diese Linderung herbeiführen ohne immer auf Schmerzmittel angewiesen sein zu müssen? ... Es ist wirklich unglaublich, wie viele Migräne-Geplagten es allein in Deutschland gibt. Auch wenn ich wirklich absolut niemandem wünsche unter Migräne zu leiden, ist es für einen selber ein wenig beruhigend, zu wissen, dass man mit dem Problem nicht alleine ist.
Das Buch ist sehr lehrreich und man bekommt einen besseren Einblick in die Komplexität der Migräne. Ganz verstehen, wird man Migräne zwar nie, aber man kann zumindest einen Weg finden, die Migräneattacken auf ein Minimum zu reduzieren. Genau dieser Hoffnungsschimmer ist goldwert. Die Erklärungen der Autorin helfen bei der eigenen Ursachenforschung.
Der Ansatz der Autorin ist klasse und unterstützt mich in meinem Bestreben, Migräneattacken vorzubeugen und langfristig auf Medikamente verzichten zu können. Es wäre ein großer Erfolg für mich, mithilfe dieser Ratschläge meine Migräneattacken in den Griff zu bekommen. Von mir gibt es eine klare Weiterempfehlung an alle Migräne-Leidenden!

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Veröffentlicht am 13.05.2023

Für den Zeitvertreib

Kathmandu & ich
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Ich habe eine Urlaubslektüre für kurzweilige Stunden erwartet und auch genau das bekommen. Übertroffen wurden meine Erwartungen allerdings nicht.
Der Protagonist Erik ist schon lange in Jule verliebt, ...

Ich habe eine Urlaubslektüre für kurzweilige Stunden erwartet und auch genau das bekommen. Übertroffen wurden meine Erwartungen allerdings nicht.
Der Protagonist Erik ist schon lange in Jule verliebt, hat sich aber noch nicht getraut, ihr das zu sagen. Schließlich hat sie schon lange einen Freund. Dennoch würde Erik alles für Jule machen, um ihr zu imponieren, auch wenn er eher von der ruhigen Sorte Mann ist. Da Jule von Nepal beeindruckt ist, ist für Erik klar, die Fünfer-Clique muss nach Nepal reisen, obwohl das eigentlich keine Reise für ihn ist. Als Leser begleiten wir die Clique auf ihrer Reise durch Kathmandu & Co. Die Ausführungen des Autors hinsichtlich Schlafmöglichkeiten, Wanderrouten, Fauna etc. sind mit Sicherheit realistisch. Ich weiß jetzt auf jeden Fall, dass Nepal absolut kein Reiseland für mich ist. Natürlich gibt es auch ein paar schöne Erlebnisse, die die Gruppe hatte, aber im Großen und Ganzen schreckt es mich eher ab. Die Liebesgeschichte um Erik und Jule ist nicht sonderlich intensiv im Roman behandelt. Weshalb alles etwas oberflächig wirkt. Aber gut, ich denke, wenn man in einer größeren Gruppe reist, ist es immer schwierig, mehr Zeit zu zweit zu haben, um einander näher kennenzulernen.
Der Schreibstil von Sven Jähnel war überaus angenehm, sodass ich auch länger am Stück lesen konnte.
Meine Meinung: unterhaltsamer Reiseroman, der allerdings nicht heraussticht.

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Veröffentlicht am 13.05.2023

Unterschiedliche Zubettgeh-Rituale

So schlafe ich! Und wie schläfst du?
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Bei "So schlafe ich! Und wie schläfst du?" handelt es sich um ein robustes Kinderbuch aus dickem Karton, welches fünf ganz unterschiedliche Familien darstellt. Die Kinder haben teils eine andere Hautfarbe, ...

Bei "So schlafe ich! Und wie schläfst du?" handelt es sich um ein robustes Kinderbuch aus dickem Karton, welches fünf ganz unterschiedliche Familien darstellt. Die Kinder haben teils eine andere Hautfarbe, Emma hat beispielsweise zwei Väter oder Adas Mutter ist alleinerziehend. Kaum eine der Familien entspricht dem klassischen Klischee. Die Kinder, denen man dieses Buch vorliest, bekommen infolgedessen einen groben Einblick in diverse Familienkonstellationen.
Bereits das Cover zeigt die gewünschte Diversität. Die Kinder der unterschiedlichen Kulturen haben es sich gemeinsam auf einem Mond bequem gemacht. Die Zeichnung ist sehr ansprechend.
Die einzelnen Geschichten im Innenteil erstrecken sich jeweils auf drei Doppelseiten. Der Text ist aus der jeweiligen Sicht des Kindes geschrieben. Aufgrund der andersartigen Kulturen kann ich mir allerdings vorstellen, dass kleine Kinder mit einigen Begriffen nichts anfangen können, wie. z.B. mit Sucuk oder Jollof-Reis. Selbst ich als Erwachsener kann nicht auf Anhieb sagen, was diese Gerichte genau ausmacht. Die Darstellung des Textes gefällt mir nicht so ganz. Der Text wirkt etwas gequetscht. Bei schlechteren Lichtverhältnissen beim Zubettgehen, fällt mir das Vorlesen nicht so leicht. Hier hätte man die Seiten besser ausnutzen können.
Dennoch kann ich das Buch weiterempfehlen. Die Geschichten sind nicht sonderlich lang, weshalb man nicht Gefahr läuft, dass die Kinder die halbe Geschichte verschlafen.

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Veröffentlicht am 09.05.2023

Eine starke Frau geht ihren Weg.

Das Mädchen im Zitronenhain
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Einen Hauch von Sommer, Sonne und Zitronenduft... Mehr braucht es nicht, um mich allein des Covers und des Titel wegen neugierig zu machen.
Die Zeitsprünge von Kapitel zu Kapitel haben zunächst für Verwirrung ...

Einen Hauch von Sommer, Sonne und Zitronenduft... Mehr braucht es nicht, um mich allein des Covers und des Titel wegen neugierig zu machen.
Die Zeitsprünge von Kapitel zu Kapitel haben zunächst für Verwirrung bei mir gesorgt. Erst ab dem Zeitpunkt der Heirat von Vicki und Antonio gab es eine klare Struktur. Ab hier fiel es mir dann deutlich leichter, der Story zu folgen. Dennoch sind die Rückblicke gut gelungen. Dadurch lernt man als Leser die Protagonistin noch näher kennen.
Ein besonderes Highlight war für mich die Erkenntnis, dass die Handlung des Romans sich an eine wahre Geschichte anlehnt. Und ja, ich habe das Hotel gegoogelt und es gibt es auch heute noch. Umso erstaunlicher ist die Entwicklung der Protagonistin Vicki. Sie weiß genau, was sie will und versteht es, sich durchzusetzen. Auch über das, was sich zur damaligen Zeit gehört, sieht sie darüber hinweg und macht ihren eigenen Weg. Ansonsten wäre sie nie soweit gekommen und wäre am Ende nur die Frau von... Ich bin wirklich zutiefst beeindruckt von dieser starken Frau. Das Ende kam etwas abrupt, aber auch hier zeigt sich wieder die Stärke von Vicki.

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Veröffentlicht am 08.05.2023

Düster, aber auch fantasiereich

Wie man einen Prinzen tötet
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Der Buchtitel „Wie man einen Prinzen tötet“ schreit förmlich nach Aufmerksamkeit. Da ist es selbstverständlich, einen näheren Blick auf die Handlung zu werfen, denn auch das Coverbild macht neugierig. ...

Der Buchtitel „Wie man einen Prinzen tötet“ schreit förmlich nach Aufmerksamkeit. Da ist es selbstverständlich, einen näheren Blick auf die Handlung zu werfen, denn auch das Coverbild macht neugierig. Es verrät nicht allzu viel, dennoch wirkt es gewissermaßen mysteriös.

Das Buch handelt von drei königlichen Schwestern. Die älteste wurde mit dem Prinzen den Nordreichs verheiratet, starb jedoch kurze Zeit später. Kania, die mittlere Schwester musste somit deren Platz einnehmen. Doch irgendwas stimmt nicht, Kaum eines ihrer Kinder überlebt. Marra beschließt ihrer Schwester zu helfen.

Die Protagonistin Marra wirkt trotz ihrer 30 Jahre doch noch sehr naiv und kindlich. Durch ihre Zeit im Kloster fehlt ihr die Erfahrung, wie sie sich im „normalen“ Leben verhalten soll.

Ihre Schwester Kania wirkt vergleichsweise sehr erwachsen. Marra ist entsprechend nicht die klassische Heldin. Sie ist zwar mutig, braucht aber eine Truppe, die sie in ihrem Vorhaben unterstützen, aber auch anleiten.

Ich mochte vor allem Fenris. Er ist ein guter Kerl und Freund, der überaus loyal ist. In der Gegenwart der Staubfrau würde ich mich vermutlich nicht allzu wohl fühlen. Und die Patin Agnes ist mir im Großen und Ganzen sympathisch.

Die Geschichte ist am Anfang etwas verwirrend gewesen. So erfährt man erst nach und nach, wie Marra in die Situation aus dem ersten Kapitel gelangen konnte. Im zweiten Drittel nimmt die Geschichte an Fahrt auf und wird zunehmend spannender. Auch die Magie findet ihren Weg in die Geschichte. Koboldmarkt, Fluchkind, etc. Die Autorin hat sehr viel Fantasie. Das macht meiner Ansicht nach die Geschichte auch besonders und bleibt somit in Erinnerung. Das Ende hat mir ebenfalls gut gefallen. Es endet gut und ist dennoch kein absolutes Happy End.

Von mir gibt es eine Empfehlung an diejenigen, die gerne historische Romane lesen, aber auch Fantasybüchern nicht abgeneigt sind.

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