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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.10.2022

Farbenfrohes Lernen

Roald Dahl – Farben
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Roald Dahls Pappbilderbuch "Farben" ist ein wunderschön illustriertes Kinderbuch für Kleinkinder ab 2 Jahren. Sowohl die Haptik als auch das Format des Buches ist für die Zielgruppe optimal geeignet. Die ...

Roald Dahls Pappbilderbuch "Farben" ist ein wunderschön illustriertes Kinderbuch für Kleinkinder ab 2 Jahren. Sowohl die Haptik als auch das Format des Buches ist für die Zielgruppe optimal geeignet. Die Kinder können das Buch somit auch mal selbständig anschauen, ohne dass es unbedingt einen Erwachsenen bedarf.

Mithilfe dieses witzigen Bilderbuchs können die Kleinen spielerisch die verschiedenen Farben kennenlernen. Dass die in dem Buch dargestellten Tiere etc. nicht makellos gezeichnet sind, sondern Ecken und Kanten aufweisen, gefällt mir besonders gut. Denn dadurch unterscheidet es sich von anderen Büchern dieser Art.

Der jeweils zu den einzelnen Bildern zugehörige Text ist ebenfalls sehr humorvoll. Meine Favoriten sind die rosa Schweinchen am Anfang des Buches und die gelbe Giraffe am Schluss.

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Veröffentlicht am 08.10.2022

Gehobene Japan-Küche

Tohrus Japan
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Das japanische Kochbuch "Tohrus Japan - Alles außer Sushi" des Spitzenkochs Tohru Nakamura macht aufgrund seines Erscheinungsbildes einen sehr hochwertigen Eindruck. Das in weinrot gehaltene Cover wirkt ...

Das japanische Kochbuch "Tohrus Japan - Alles außer Sushi" des Spitzenkochs Tohru Nakamura macht aufgrund seines Erscheinungsbildes einen sehr hochwertigen Eindruck. Das in weinrot gehaltene Cover wirkt edel und vor allem nicht überladen und deutet schon auf ein Fine-Dining-Kochbuch hin.
Zu Beginn erfährt man als Leser einiges zum persönlichen Background des Kochs sowie zur japanischen Kultur. Aufgrund meines eigenen Werdegangs in der Luxushotellerie und meiner Interessen gefällt mir dieser Teil des Kochbuches wirklich gut. Man erkennt, dass Tohru Nakamura ein Koch aus Leidenschaft ist, was heutzutage leider immer seltener der Fall ist. Der Autor und Koch konnte durch diese Einführung einige Sympathiepunkte von mir sammeln.

Die Rezepte sind nach Zutaten gegliedert, welche das entsprechende Gericht auszeichnen. So gibt es zum Beispiel Rezepte mit Sesam, Ei, Reis, Miso, Shoyu oder auch Algen. Am Anfang einer jeden Rezeptkategorie gibt der Autor eine kleine Warenkunde. Da es teils Zutaten sind, die im klassischen deutschen Haushalt nur selten genutzt werden, ist dies durchaus eine hilfreiche Ergänzung. Am Ende de Buches gibt es darüber hinaus noch ein Wörterverzeichnis, in dem die japanischen Begriffe, Zutaten, etc. näher erläutert werden.
Nun zu den Rezepten selbst... Wie man es aus gehobenen Restaurants kennt, werden die einzelnen Gerichte lediglich mit den wesentlichen Zutaten bzw. nach der Zubereitungsart benannt.
Einige der insgesamt 60 Rezepte sind natürlich nicht alltagstauglich. Aber diese Erwartungshaltung hatte ich auch nicht. Man benötigt bei diesen Gerichten auf alle Fälle Zeit und Muse, damit man auch ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt. Vor allem muss man rechtzeitig planen und einkaufen, da viele Zutaten nicht im herkömmlichen Handel erhältlich sind. Die Zubereitung der Gerichte hört sich aber auf alle Fälle machbar an, d.h. man muss kein Profikoch für das Nachkochen dieser Rezepte sein.
Die Food-Fotos sehen alle sehr ansprechend aus. Die jeweiligen Gerichte wurden in der Tat geschmackvoll angerichtet und unterstreichen das Sterneküchenniveau des Kochs Nakamura.
Ich kann das Kochbuch jedem empfehlen, der mal etwas Neues ausprobieren möchte und experimentierfreudig ist. Ich und mein Partner freuen uns jedenfalls schon auf viele gemeinsame japanische Kochabende.

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Veröffentlicht am 08.10.2022

Eine Liebe zu Weihnachten!

Love Songs in London – All I (don't) want for Christmas
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Optisch gefällt mir das Cover besonders gut. Es wirkt ein wenig verträumt und spiegelt in gewisser Weise die Magie wider, welche die Weihnachtszeit jedes Jahr mit sich bringt...
Der Einstieg ins Buch hat ...

Optisch gefällt mir das Cover besonders gut. Es wirkt ein wenig verträumt und spiegelt in gewisser Weise die Magie wider, welche die Weihnachtszeit jedes Jahr mit sich bringt...
Der Einstieg ins Buch hat mich anfangs nicht restlos überzeugen können. Insbesondere Liam war mir zu Beginn nicht sonderlich sympathisch. Erst als das Schauspiel bei seinen Eltern begonnen hat, hat sich Liam Schritt für Schritt zum Positiven entwickelt. Jedoch stelle ich mir auch jetzt noch die Frage, was Liam und auch sein Bruder Nelson an der wirklich sehr oberflächlichen Charlotte sehen bzw. gesehen haben? Nachdem man nun Liam besser kennengelernt hat, ist das wirklich eine interessante Frage...
Die Protagonistin Febe hat meiner Ansicht nach genau die entgegengesetzte Persönlichkeitsentwicklung vollzogen. Anfangs konnte ich mich sehr gut mit ihr identifizieren. Dem Schluss zu war sie mir allerdings etwas zu engstirnig. Denn gerade ihr als Shakespeare-Fan sind Worte so wichtig, aber auf ein klärendes Gespräch wollte sie sich einfach nicht einlassen. Dennoch bin ich froh, dass es letztlich zu einem Happy-End kam.
Die Story, sich eine Fake-Freundin oder einen Fake-Freund für ein Familienfest zuzulegen, ist natürlich nicht neu erfunden. Jedoch hat die Autorin Tonia Krüger es mir ihrem lockeren Schreibstil, zwei interessanten Protagonisten sowie vielen kleinen Details geschafft, dennoch eine bemerkenswerte Geschichte daraus zu machen.
Zusammenfassend ist "Love Songs in London - All I (don't) want for christmas" ein schöner Liebesroman, der den Lesern ein paar unbeschwerte Lesestunden beschert. Kleiner Tipp: Mit einer Tasse Tee oder einem heißen Kakao macht das Lesen des Buches noch etwas mehr Spaß. Mir wurde es so noch wärmer ums Herz.
Ich sehe schon dem zweiten Teil entgegen.

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Veröffentlicht am 04.10.2022

Spannendes "Superhelden"-Buch

Spicy Noodles – Der Geschmack des Feuers
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Zunächst möchte ich anmerken, dass das Cover des Buches "Spicy Noodles - Der Geschmack des Feuers" schon etwas Besonderes ist. Die sich auf dem schwarzen Hintergrund züngelnden Flammen haben einen magischen ...

Zunächst möchte ich anmerken, dass das Cover des Buches "Spicy Noodles - Der Geschmack des Feuers" schon etwas Besonderes ist. Die sich auf dem schwarzen Hintergrund züngelnden Flammen haben einen magischen Effekt.. Auch die gewählte Schriftart für den Titel des Buches hat etwas dynamisches an sich und passt somit ausgezeichnet zu der feurigen Grundlage.
Nun zum Inhalt: Der junge Toma muss dem Ernst des Lebens in die Augen blicken... Nachdem es mit dem erhofften Studienplatz nicht geklappt hat, wird er von seinem Vater auf die Straße gesetzt. Seine letzte Hoffnung ist sein Großvater Shiro, der das mittlerweile etwas heruntergekommene und spärlich besuchte japanische Restaurant Spicey Noodles betreibt. Der etwas schrullige alte Mann freut sich sehr über die Hilfe seines Enkels, schließlich hat er die Hoffnung, dass Toma bald in seine Fußstapfen tritt und dieser seine Natur als Göttererbe endlich anerkennt. Die Zeiten in New York sind unruhig. Ein Serienkiller namens Overkill ist auf Beutezug. Doch was steckt wirklich dahinter? Welche Ziele verfolgt Overkill?
Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen. Marie Graßhoff hat einen lebendigen Schreibstil, der es dem Leser leicht macht, sich schnell in die Geschichte einzufinden. Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Sicht von Toma erzählt. Jedoch gibt es auch wenige kurze Kapitel, die aus der Perspektive von Overkill geschildert werden. Die Auflösung, wer Overkill ist, kam überraschend und ist entsprechend ein gut gelungener Wendepunkt.
der Geschichte. Insgesamt hat sich der Spannungsbogen durch das gesamte Buch gezogen, sodass ich keine Längen feststellen konnte.
Toma ist ein interessanter Protagonist, der anfangs noch etwas naiv ist. Es ist jedoch schön zu sehen, wie er sich im Verlauf der Handlung persönlich weiterentwickelt. Sympathiepunkte erhält der alte Shiro von mir. Er ist ein toller Großvater, den man trotz seiner kuriosen Art einfach mögen muss.
Ich habe "Hard Liquor - Der Geschmack der Nacht", den ersten Teil der Food Universe Reihe der Autorin Marie Grasshoff noch nicht gelesen. Da "Spicey Noodles" mir jedoch wirklich gut gefallen hat, und mich die Autorin mit ihrem Schreibstil sowie ihrem Ideenreichtum überzeugen konnte, werde ich das bald nachholen. Darüber hinaus freue ich mich schon auf den nächsten Teil der Reihe.

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Veröffentlicht am 03.10.2022

Bedeutsame Botschaft

Anton will Prinzessin sein
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Das Kinder-/Bilderbuch „Anton will Prinzessin sein“ ist ein gebundenes Buch in einem großen quadratischen Format. Aufgrund des Großformates eignet sich somit sehr gut, es gemeinsam mit den Kindern anzusehen.
Das ...

Das Kinder-/Bilderbuch „Anton will Prinzessin sein“ ist ein gebundenes Buch in einem großen quadratischen Format. Aufgrund des Großformates eignet sich somit sehr gut, es gemeinsam mit den Kindern anzusehen.
Das Cover besticht durch ein auf die Altersgruppe abgestimmtes Bild. Darauf zu sehen ist der kleine Anton und seine Schwester Ella. Anton trägt ein Prinzessinnen-Kostüm inklusive Krone und Ella ist als Piratin verkleidet. Auf dem Boden liegen weitere Verkleidungsutensilien verstreut. Die Farbgebung des Titelbildes ist kunterbunt, ganz im Sinne der Botschaft, die mit dem Buch an Kinder herangetragen werden soll. Auch die gewählte Schrift für den Titel des Buches ist meiner Ansicht nach absolut passend. Auch hier wird die Diversität durch unterschiedliche Schriftarten und Schriftfarben zum Ausdruck gebracht.
Die Illustrationen von Katja Schmiedeskamp sind wirklich bezaubernd. Man hat den Eindruck, dass die Illustratorin viel Freude und Spaß beim Zeichnen hatte. Viele niedliche Details sind auf jeder einzelnen Seite wahrzunehmen.
Die Grundidee der Geschichte ist in der heutigen Zeit genau richtig. Jeder Mensch ist anders. Und wir dürfen auch Kinder nicht in Schubladen stecken. Jedes Kind soll sich entfalten und so sein dürfen wie es will. Schön, dass Anton so hartnäckig und selbstbewusst ist. So kommt er auch zu seinem Ziel. Nur so ist er letztlich auch glücklich. Und das ist doch das Wichtigste. Denn was gibt es schöneres, als das Lächeln eines Kindes.
Ein tolle Geschichte von Kerstin Löwe.

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