Krimi mit Buchhändler
Wer das Ende verrätIn Cruxdorf, einem kleinen Nordseedorf an der Grenze zu Dänemark, betreibt Moritz Wendtal eine kleine Buchhandlung. Eines Tages sucht der Dorfpolizist Heinrich Uhlen bei ihm Hilfe. Bei Bürgermeister Gerhard ...
In Cruxdorf, einem kleinen Nordseedorf an der Grenze zu Dänemark, betreibt Moritz Wendtal eine kleine Buchhandlung. Eines Tages sucht der Dorfpolizist Heinrich Uhlen bei ihm Hilfe. Bei Bürgermeister Gerhard Brix wurde eingebrochen, im Briefkasten der Familie wurde ein mysteriöses Gedicht eingeworfen. Wendtal kann die dilettantischen Ermittlungen von Brix nicht mit ansehen und beginnt eigene Ermittlungen!
In dem Krimi "Wer das Ende verrät" von Tobias Sommer ermittelt ein Buchhändler. Dies war für mich Neuland - und hat mir richtig gut gefallen. Der Krimi spielt mitten in einem kleinen Dorf an der Nordseeküste in der Nähe der dänischen Grenze. Dies bringt eine ganz eigene Atmosphäre mit, denn hier kennt man sich, einige Dinge werden nicht so genau genommen und vor allem weiß stets das ganze Dorf Bescheid. Die Dorfbewohner sind absolut realistisch dargestellt. Man trifft auf die unterschiedlichsten Charaktere, jeder hat seine Eigenheiten und wird dadurch unverwechselbar. Dabei sind sie alle sympathisch und liebenswert, gerade Wendtal mochte ich von Beginn an. Das Dorf selbst wird hier auch sofort lebendig. Schon mit dem Lageplan zu Beginn des Buches bekommt man einen guten Überblick über das Dorf. Irgendwie fühlt man sich soforr heimisch in Cruxdorf. Auch wenn es hier spannend zugeht, darf man keine Action erwarten. Dieser Krimi gehört zur ruhigen Sorte. Man wird jedoch bis zum Ende hin mit Fragen beschäftigt, rätselt mit und bekommt am Ende eine schlüssige Auflösung. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der gute, ruhigere Krimis liebt!