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Veröffentlicht am 06.11.2025

Wunderschön

Aurora – Eine Eintagsfliege und der schönste Tag ihres Lebens
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Die kleine Eintagsfliege Aurora will ihren einzigen Tag auf Erden zu einem unvergesslichen Erlebnis machen. Ihre Reise führt sie zu einigen Freunden, die ihr zeigen, wie kostbar auch die kleinste Kleinigkeit ...

Die kleine Eintagsfliege Aurora will ihren einzigen Tag auf Erden zu einem unvergesslichen Erlebnis machen. Ihre Reise führt sie zu einigen Freunden, die ihr zeigen, wie kostbar auch die kleinste Kleinigkeit sein kann. Ihr Tag ist gefüllt mit Wundern, Begeisterung und Glück!

"Aurora - Eine Eintagsfliege und der schönste Tag ihres Lebens" hat mich sehr berührt. Uwe Krauser nimmt seine kleinen und großen Leser mit auf eine Reise, die die Augen für Dinge öffnet, die man eigentlich gar nicht richtig wahrnimmt. Es sind die kleinen Dinge, die das Leben bereichern und lebenswert machen können. Dies vermittelt Aurora mit ihrer positiven Art perfekt. Sie nimmt es leicht, als es an ihrem einzigen Tag auf Erden regnet, kann sich selbst dafür begeistern und das Schöne herausfiltern. Sie freundet sich mit vielen anderen Tieren an und nimmt Teil an ihrem Leben und ihren Lebenseinstellungen. An diesen Dingen kann man sich als Leser ein Beispiel nehmen. Vielleicht erreicht Uwe Krauser mit der Lehre dieses Buches ja manchen Leser. Franziska Frey hat auch dieses Buch wieder mit ihren kunstvollen Zeichnungen bereichert. Schon das Cover hebt sich aus der Reihe der Bilderbücher heraus und wirkt sehr edel. Aurora hat mein Herz mit ihrer sympathischen und lebensbejahenden Art im Sturm erobert und ich empfehle wirklich jeder Altersklasse sie kennenzulernen!

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Veröffentlicht am 05.11.2025

Ein Muss für jeden Hundeliebhaber

Hundehelden
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Mit ihrem Buch "Hundehelden" setzt Katharina Jakob 15 Hunden, die besonderes geleistet haben, ein Denkmal. Dabei stellt sie dem Leser im Vorwort ihre persönliche Hundeheldin vor: ihre eigene Hündin Merle. ...

Mit ihrem Buch "Hundehelden" setzt Katharina Jakob 15 Hunden, die besonderes geleistet haben, ein Denkmal. Dabei stellt sie dem Leser im Vorwort ihre persönliche Hundeheldin vor: ihre eigene Hündin Merle. Und so wie Merle für die Autorin ein Hundeheld ist, ist wohl jeder Hund für seinen Besitzer ein Held. So auch diese Hunde in diesem Buch, die mit ihren Taten Leben retteten und über sich hinaus wuchsen. Dabei vermittelt Katharina Jakob auch geschichtliches mit viel Hintergrundwissen. So erfährt man, daß nicht Balto die Stadt Nome allein gerettet hat, sondern sehr viele Schlittenhundgespanne daran beteiligt waren und der Leithund Togo den Hauptanteil der Arbeit hatte. Man flüchtet mit Roselle und ihrem blinden Besitzer aus dem brennenden World Trade Center, erlebt mit Schiffshund Judy den Pazifikkrieg und die Kriegsgefangenschaft und viele bewegende Schicksale mehr. Die Autorin schreibt hier jedoch nicht einfach die Geschichten nieder, sie vermittelt auch Hundewissen und ist mit dem ganzen Herz voll Hundeliebe dabei. Hier spürt man mit jedem Satz ihre Leidenschaft für Hunde. Das Buch liest sich einfach wunderbar, so daß ich es leider viel zu schnell beendet hatte. Es bekommt auf jeden Fall einen Ehrenplatz in meinem Regal und wer weiß - vielleicht schreibt Katharina Jakob ja noch ein Buch mit weiteren Hundehelden. Genug würde es mit Sicherheit geben - ich würde mich auf jeden Fall darüber freuen!

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Veröffentlicht am 03.11.2025

Ich hatte mehr erwartet

Eine von uns
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Gina und ihr Mann Matt haben ihr Haus durch einen Brand verloren. Nun sind sie mit ihren zwei kleinen Kindern in das Haus ihrer Freundin Annie aus Kindertagen gezogen, die gerade auf einer längeren Reise ...

Gina und ihr Mann Matt haben ihr Haus durch einen Brand verloren. Nun sind sie mit ihren zwei kleinen Kindern in das Haus ihrer Freundin Annie aus Kindertagen gezogen, die gerade auf einer längeren Reise ist. Kurz nach ihrem Einzug klingelt es an der Haustür und Gina steht Mary gegenüber, Annies Haushälterin. Gina glaubt ihr, denn auf Rückfrage lobt Annie Mary in den höchsten Tönen. Schnell beschleicht Gina das Gefühl, daß Mary etwas zu verbergen hat.

Samantha Hayes konnte mich mit "Eine von uns" leider nicht komplett überzeugen. Die Handlung ist einfach zu vorhersehbar. Bereits von Beginn an hatte ich eine Ahnung, wer sich wirklich hinter der Haushälterin verbirgt. Dadurch kam leider keine wirkliche Spannung auf. Einzig zum Schluß hat die Autorin zwei Wendungen eingebaut, die nicht vorhersehbar waren, jedoch wie plötzlich aus dem Hut gezaubert erscheinen und irgendwie nicht stimmig wirken. Ihre Charaktere hat Samantha Hayes alle sehr undurchschaubar gestaltet. Nur Mary konnte man direkt einordnen. Alle anderen bleiben blaß und gerade Gina handelt sehr unglaubwürdig und blauäugig. Aber auch alle anderen Charaktere handeln zum Schluß sehr unglaubwürdig, ihr Handeln ist einfach nicht nachvollziehbar. Nebenbei wurde mir das Thema Kleinkinder, der Umgang mit ihnen und ihre Launen zu sehr in den Mittelpunkt gestellt. Dies hat das Buch für mich künstlich in die Länge gezogen und war schlichtweg uninteressant. Die Autorin verfügt jedoch über einen ausgesprochen guten Schreibstil, der sich leicht lesen läßt.

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Veröffentlicht am 01.11.2025

Zwischendurch etwas langatmig

Himmelerdenblau
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Vor 20 Jahren verschwand die kleine Julie spurlos aus ihrem Elternhaus. Ein mysteriöser Brief mit einer verschwindend geringen Lösegeldforderung gibt genau wie das Verschwinden bis heute Rätsel auf. Einzig ...

Vor 20 Jahren verschwand die kleine Julie spurlos aus ihrem Elternhaus. Ein mysteriöser Brief mit einer verschwindend geringen Lösegeldforderung gibt genau wie das Verschwinden bis heute Rätsel auf. Einzig Vater Theo glaubt noch an das Überleben seiner Tochter. Als sich die bekannte True-Crime-Podcasterin Liv mit dem Fall beschäftigt und Theo um ein Interview bittet, will er mit ihr gemeinsam die Wahrheit herausfinden. Die Zeit drängt, denn Theos Demenz schreitet immer weiter voran und seine Erinnerungen verblassen.

Mit "Himmelerdenblau" hat Romy Hausmann einen sehr eindringlichen Thriller geschaffen. Sie beschreibt eindrucksvoll, wie das Verschwinden einer Tochter eine ganze Familie zerstören kann und noch Jahre später Spuren hinterlässt. Sie jongliert hier mit den verschiedensten Charakteren. Da ist Sophia, die jüngere Tochter, die gerade mit ihrem Mann eine eigene Familie gründen will, die Podcaster Liv und Phil, Julies Ex-Freund Daniel, der von Beginn an sehr geheimnisvoll beschrieben wird und nicht zuletzt Theo, der verzweifelte, demenzkranke Vater und sein Freund und Arzt Claus. Bis auf Theo habe ich hier die ganze Zeit niemandem über den Weg getraut, jeder hat hier seine Geheimnisse und versucht sie zu bewahren. Dies hat die Spannung unheimlich hoch gehalten. Leider wurde diese Spannung oft von Wiederholungen unterbrochen. So wurden Passagen über Theos Gedanken einfach mehrfach in den Text kopiert. Spätestens nach der dritten Wiederholung kann man diese Abschnitte auswendig und empfindet sie als störend. Ebenso langweilig war der seitenweise Abdruck einer Podcastfolge, die fast nichts mit dem Fall Julie zu tun hatte. Diese Stellen habe ich dann hinterher einfach übersprungen. Diese Seiten hätte die Autorin sich sparen können. Ansonsten ist das Buch aber spannend und lohnend, der Schreibstil ist lebendig und einfühlsam. Bis auf die genannten zwei Punkte hat mich das Buch wirklich begeistert und gut unterhalten!

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Veröffentlicht am 31.10.2025

Wieder sehr gelungen

Das Zwergpudel-Zerwürfnis
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Der ehemalige Journalist und nun Bestatter Alexander Toth muß sich um das Begräbnis von Schlagersängerin Conny Red, die tot in ihrer Sauna aufgefunden wurde, kümmern. Bei den Vorbereitungen schöpft Toth ...

Der ehemalige Journalist und nun Bestatter Alexander Toth muß sich um das Begräbnis von Schlagersängerin Conny Red, die tot in ihrer Sauna aufgefunden wurde, kümmern. Bei den Vorbereitungen schöpft Toth Verdacht. War es gar ein Mord? Und was hat es mit dem Stalker auf sich, der hinter Conny her war? Toth legt sich ins Zeug, denn schließlich will er den Eltern seiner Kollegin Marie-Theres imponieren.

"Das Zwergpudel-Zerwürfnis" ist der dritte Fall für Bestatter Alexander Toth aus der Feder von Patrick Budgen. Man kann bei dieser Serie jeden Band ohne Vorkenntnisse lesen, denn die Fälle sind in sich abgeschlossen und der Autor vermittelt alles Wissenswerte aus vorigen Bänden so, daß man gar nicht das Gefühl hat, hier neu zu sein. Man fühlt sich sofort wohl in der Handlung und gemeinsam mit Alexander Toth und Marie-Theres hat man viel Spaß beim gemeinsamen ermitteln. Die beiden sind absolut sympathisch und mit ihren Eigenarten einfach liebenswert. Sie wirken real und wie aus dem Leben gegriffen. Ich habe sie fest in mein Herz geschlossen. Auch dieser Krimi spielt wieder auf dem Wiener Zentralfriedhof. Mir gefällt dieser Handlungsort unheimlich gut, denn man lernt einiges über seine Geschicte, die Besonderheiten und seine Sehenswürdigkeiten. Patrick Budgen schreibt sehr humorvoll, ohne dabei albern zu werden oder die Spannung aus den Augen zu verlieren. Diese hält er konstant auf einem Level, kommt dabei ohne Action und Blutvergießen aus. Mir gefällt die eher ruhige Art sehr gut. Ich hoffe, daß Alexander und Marie-Theres gemeinsam noch viele Fälle lösen dürfen!

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