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Veröffentlicht am 02.07.2025

Texas in Brighton

An Liebe führt kein Weg vorbei
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„An Liebe führt kein Weg vorbei“ von Anne Sanders ist der dritte Band ihrer Feel-Good-Romance-Reihe Chestnut Road, in dem endlich das Rätsel um die Spukwohnung gelöst wird.
Lucy Dixon ist ein fröhliches ...

„An Liebe führt kein Weg vorbei“ von Anne Sanders ist der dritte Band ihrer Feel-Good-Romance-Reihe Chestnut Road, in dem endlich das Rätsel um die Spukwohnung gelöst wird.
Lucy Dixon ist ein fröhliches Texas-Girl wie aus dem Klischee-Bilderbuch, die für ihren langjährigen Verlobten Dan ins vergleichsweise kalte Brighton zieht. Doch der Umzug steht unter keinem guten Stern. Erst kann sie Dan aus beruflichen Gründen nicht sofort begleiten und Lucy steht völlig allein in einem fremden Land da. Dann ist auch noch der Container mit all ihren Sachen verschollen und zur Krönung hört Lucy in ihrer neuen Wohnung immer wieder beängstigende Geräusche. In ihrer Panik sucht Lucy kurzerhand Hilfe bei einem Nachbarn, der für alle anderen Bewohner selbst ein Mysterium ist. Der zurückgezogen lebende Spieleentwickler Oliver Bellingcourt ist das krasse Gegenteil von Lucy, aber vielleicht ergänzen sie sich nur einfach perfekt.

Die Wohlfühlreihe von Anne Sanders wird wieder fortgesetzt und endlich lüftet sich auch das Geheimnis um die mysteriöse Spukwohnung der Chestnut Road. Mit all den bekannten Charakteren fühlt sich das Haus mittlerweile wirklich wie ein Zuhause an, ob es nun die unverschämten Sprüche von Dante sind, die kulinarische Fürsorge seines Vaters oder die offene Freundlichkeit von Hannah.
Lucy kann man eigentlich nur spontan ins Herz schließen, denn mit ihrer fröhlichen und liebenswerten Art zaubert sie einem sofort ein Lächeln auf das Gesicht. Sie verkörpert das typische Texas-Girl, aber sie ist so viel mehr und keinesfalls oberflächlich. Das zeigt sich auch in der zarten und langsam immer vertrauter werdenden Beziehung zu Oliver, dem sie offen und ohne Vorurteile begegnet.
Oliver ist zurückhaltend, introvertiert, schüchtern und sozial unbeholfen. Aber er ist eben auch herzensgut, hilfsbereit und ein süßer Nerd, der aufgrund seiner bitteren Erfahrungen so vorsichtig geworden ist. Lucy reißt ihn mit ihrer positiven Art aus seiner Nerd-Höhle und zwischen den führt an Liebe wirklich kein Weg vorbei.
Das Buch ist wie eine warme Umarmung und ich kehre immer wieder gern nach Brighton in die Chestnut Road zurück.

Mein Fazit:
Von mir gibt es sehr gern eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 02.07.2025

Leichte Unterhaltung

My Perfect Office Love
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„My Perfect Office Love“ von Katy Crown ist eine leichte Lovestory für zwischendurch, wenn man beim Lesen nicht allzu viel nachdenken möchte.
Eve Maxwell ist Studentin und arbeitet nebenbei in einem etwas ...

„My Perfect Office Love“ von Katy Crown ist eine leichte Lovestory für zwischendurch, wenn man beim Lesen nicht allzu viel nachdenken möchte.
Eve Maxwell ist Studentin und arbeitet nebenbei in einem etwas zwielichtigen Club als Kellnerin. Gerade wurde sie von ihrem letzten Date noch als langweilig bezeichnet und so verdrängt sie ihre eigentlichen Prinzipien, als sie auf einen äußerst attraktiven Fremden trifft. Ein paar heiße Minuten in der finsteren Gasse hinter dem Club kosten Eve jedoch ihren Job, denn ihr Boss möchte, dass sie diese Dienste zukünftig allen VIP-Kunden anbietet. Also kündigt Eve und ist froh, dass ihr Praktikum bei einer bekannten Investmentfirma vorverlegt wurde. Dort erwartet sie jedoch der nächste Schock, denn ihr Fremder aus der Gasse ist Cayden Crane, ihr neuer Boss. Cayden ist genauso überrascht, aber auch misstrauisch, denn er wittert eine neue Intrige seines verhassten Bruders, der ihm sicher liebend gern einen Verstoß gegen die Firmenregeln nachweisen würde.

Der Schreibstil von Katy Crown liest sich leicht und flüssig und die beiden Hauptfiguren erzählen abwechselnd aus ihren jeweiligen Perspektiven. Die Handlung ist durchaus unterhaltsam, wenn man sie nicht groß hinterfragt, sondern einfach nur zuschaut.
Ich weiß ja nicht, welche Prinzipien Eve hier haben will, aber sie ist ungefähr so standhaft, wie ein Chiffonschal im Wind. Von einer starken Heldin ist nicht viel zu sehen, auch wenn sie ihren eigentlichen Job durchaus zu beherrschen scheint. Ansonsten ignoriert sie sämtliche Red Flags und ihre impulsiven Entscheidungen sind nur wenig nachvollziehbar.
Sorry, aber Cayden geht gar nicht. Seine Denkweise und sein Verhalten sind mehr als unterirdisch und manchmal habe ich einfach nur fassungslos den Kopf geschüttelt. Aber das Ganze hat wenigstens Unterhaltungspotenzial und das ist ja die Hauptsache.
Pluspunkte bekommt von mir der Twist gegen Ende, mit dem ich nun wirklich überhaupt nicht gerechnet hätte. Die Idee ist ungewöhnlich und ich habe so eine Wendung bisher nirgendwo gelesen. Da kann ich über Eves praktisch nicht vorhandenes Rückgrat beim Happy End hinwegschauen.

Mein Fazit:
Für zwischendurch zum Abschalten absolut geeignet.

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Veröffentlicht am 02.07.2025

Undercovern für Anfänger

Never Trust Your Fake Husband
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„Never Trust Your Fake Husband“ von Ally Carter ist eine mitreißende und witzige Romance, in der zwischen Kugelhagel und tödlichen Gefahren auch zarte Gefühle wachsen.
Als die junge Frau auf einem Gehweg ...

„Never Trust Your Fake Husband“ von Ally Carter ist eine mitreißende und witzige Romance, in der zwischen Kugelhagel und tödlichen Gefahren auch zarte Gefühle wachsen.
Als die junge Frau auf einem Gehweg in Paris aufwacht, weiß sie weder wer sie ist, noch wie sie dorthin gekommen ist. Außer Kopfschmerzen bemerkt sie nur den heißen Kerl, der sich über sie beugt und sie offensichtlich wütend anschreit. Spätestens als die ersten Kugeln fliegen, weiß sie jedoch, dass sie in tödlicher Gefahr schwebt. Mr. Hot Guy entpuppt sich als CIA-Agent Sawyer, der sie scheinbar nur widerwillig rettet und sie auf ihrer Flucht begleitet. Diese Flucht scheint aber schwieriger als gedacht, denn die Killer lauern an jeder Ecke. Da kommt die Tarnung als frischverheiratetes Paar gerade recht, obwohl hier auch Fallstricke drohen. Denn plötzlich fühlen sich die Flitterwochen-Vibes ziemlich echt an.

Von Ally Carter kenne ich bisher nur Dear Logan, der mich mitten ins Herz traf. Sie kann aber auch lustig, denn diese humorvolle und rasante Agenten-RomCom hat mich andauernd zum Lachen gebracht. Allein die witzigen Wortspiele von unserer Amnesie-Heldin sind ein Highlight, genau wie die knisternde Chemie zwischen ihr und grumpy Sawyer.
Es geht hier Schlag auf Schlag und die Autorin lässt den zwei Helden und uns keine Atempause. Dadurch wird es nie langweilig und es gibt ständig neue Überraschungen. Nebenbei darf man dabei zuschauen, wie Sawyers eiskaltes Herz schmilzt und die neue Agentin-wider-Willen zur ungeahnten Hochform aufläuft.
Sunshine meets Grump ist hier definitiv zutreffend und beide stolpern von einer tödlichen aber absurden Situation in die nächste. Alles ist überdreht und skurril, aber der gerade deshalb so unterhaltsam. Die amüsanten Schlagabtausche und die funkensprühende Dynamik zwischen den Hauptcharakteren sind einfach großartig. Die Spannungskurve bleibt auf einem hohen Niveau, obwohl die Herzchen immer stärker fliegen. Der gesamte Mix ist der Autorin absolut gelungen und hat mir beim Lesen riesigen Spaß gemacht.

Mein Fazit:
Ich gebe für diese hundertprozentig gelungene Spionierung das volle Sternchenfeuerwerk und eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 02.07.2025

Neuer Versuch

Und plötzlich ist es wunderbar
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„Und plötzlich ist es wunderbar“ von Mhairi McFarlane ist die Fortsetzung von „Irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt“ und erzählt die eigentlich beendete Lovestory von Edie und Elliot weiter. ...

„Und plötzlich ist es wunderbar“ von Mhairi McFarlane ist die Fortsetzung von „Irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt“ und erzählt die eigentlich beendete Lovestory von Edie und Elliot weiter.
Wegen ihrer so gegensätzlichen Lebensumstände hatte Werbetexterin Edie eigentlich mit dem Hollywoodschauspieler Elliot Schluss gemacht. Doch dann steht er Monate später an Weihnachten vor ihrer Tür und macht ihr eine Liebeserklärung, bei der Edie dahinschmilzt und einen neuen Versuch wagt. Schließlich lieben sich beide und das ist doch das Wichtigste. Leider bekommt die zweite Chance von Edie und Elliot aber recht schnell einen knallharten Realitätscheck, denn die Aasgeier von der Presse lauern nur auf neue Schlagzeilen, mit denen die unerfahrene Edie nur schwer umgehen kann. Die Dreharbeiten in den USA und Edies fester Job in Nottingham zwingen sie zu einer Fernbeziehung, die alles nicht einfacher macht. Und dann ist da noch Edies charmanter neuer Kollege Declan, mit dem die Chemie von Anfang an passt.

Das Ende des Vorgängerbuches war wirklich absolut unbefriedigend, vor allem wenn man ein Fan von Happy Ends ist. Zum Glück lässt Mhairi McFarlane die Geschichte von Edie und Elliot an dieser Stelle noch nicht enden und gibt ihnen eine zweite Chance, die aber gemeinerweise ebenfalls tausende Möglichkeiten bietet, das Ganze in den Sand zu setzen.
Ich mag den lockeren und humorvollen Schreibstil der Autorin, deren Lovestorys oft ungewöhnliche Wege nehmen. So ist es auch mit Edie und Elliot, die mich im Laufe der Handlung echt in den Wahnsinn getrieben haben.
Ich mag Edie und es ist wirklich grauenhaft, wie sie immer noch unter dem Mobbing ihrer Ex-Kollegen zu leiden hat. Aber ihre permanente Schwarzmalerei ging mir ziemlich auf die Nerven. Edie hat einen starken Hang zur Selbstsabotage und zu abgrundtiefem Pessimismus, zumindest wenn es ihre Beziehung betrifft. Dadurch drehte sich vieles ständig im Kreis und Elliots unendliche Geduld ist absolut gefordert.
Der gemeinsame Humor verbindet beide und er traf auch definitiv meinen Geschmack. Trotzdem habe ich mich oft gefragt, warum sie überhaupt zusammen sind, denn der eigentliche Funke wollte größtenteils nicht ernsthaft überspringen. Alles fühlte sich oft eher gequält an und so sollte es auch nach dem eigentlichen Happy End nicht sein.
Die sympathischen Nebencharaktere mochte ich fast schon mehr als die eigentlichen Hauptfiguren. Ob es Edie und Elliot diesmal schaffen oder ob wir uns auf einen dritten Band gefasst machen müssen, sollte aber jeder selbst im Buch herausfinden.

Mein Fazit:
Trotz kleiner Kritikpunkte eine unterhaltsame Story. Ich gebe vier gute Sterne!

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Veröffentlicht am 30.06.2025

Keine fügsame Lady

Der Ruhm des Highlanders
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„Der Ruhm des Highlanders“ von Lynsay Sands ist eine unterhaltsame Highlander Romance, in der die Lady alles andere als fügsam und empfindlich ist.
Nach sechs Jahren kehrt der Krieger Graeme Gunn erstmals ...

„Der Ruhm des Highlanders“ von Lynsay Sands ist eine unterhaltsame Highlander Romance, in der die Lady alles andere als fügsam und empfindlich ist.
Nach sechs Jahren kehrt der Krieger Graeme Gunn erstmals nach Hause zurück, wo eigentlich sein Bruder William der Clanführer sein sollte. Doch dieser war offensichtlich schon seit seiner Hochzeitsnacht auf eine angebliche Pilgerreise gegangen und nun hat Graeme dessen Leichnam aufgespürt. Viel überraschender ist die Reaktion von Williams junger Witwe Annella, die in den ganzen Jahren Williams Aufgabe als Laird übernehmen musste. Annella ist überaus erfreut, endlich die Burg verlassen zu können und ihr eigenes Leben zu leben. Dabei hat Graeme ganz andere Pläne, als er die hübsche und selbstbewusste junge Lady erblickt. Er will sie unbedingt zu seiner Ehefrau machen, denn die toughe Annella raubt ihm den Atem. Doch da hat er die Rechnung ohne Annella gemacht, die keinesfalls heiraten oder auf Gunn bleiben will.

Ich mag den humorvollen und leichten Schreibstil von Lynsay Sands, der auch diese Highlander Romance so mitreißend und unterhaltsam macht. Starke Krieger und toughe Ladies lassen es nie langweilig werden, und zusätzlich gibt es einige gefährliche Gegenspieler, die für Spannungsmomente sorgen.
Graeme ist groß, stark, attraktiv und erfolgsverwöhnt, doch er hat leider überhaupt keine Ahnung, wie man einer Frau den Hof macht und sie davon überzeugt, den Rest ihres Lebens an seiner Seite zu bleiben. Dumm ist auch, wenn er so ziemlich jedes Fettnäpfchen mitnimmt und Annella eher wütend als entgegenkommend macht.
Annella musste auf Gunn erwachsen werden und gleich drei Jobs auf einmal managen. Inzwischen hat sie die Burg fest im Griff, obwohl sie sich selbst dabei immer hintenanstellt. Eine giftige Schwiegermutter, ein nerviger Schwager und leere Kassen hat sie in den letzten sechs Jahren stoisch überstanden und nun will sie endlich weg und ihr eigenes Leben leben. Da fehlt ihr ein heißer Highlander, der ihre Pläne torpediert, überhaupt nicht.
Die witzigen Schlagabtausche und die knisternde Chemie zwischen Annella und Graeme sind sehr amüsant. Ich hatte viel Spaß bei dieser abwechslungsreichen Lovestory, in der eindeutig klar ist, wer hier der wahre Chef auf der Burg ist.

Mein Fazit:
Von mir gibt es sehr gern eine Leseempfehlung!

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