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Veröffentlicht am 29.08.2024

Gelungenes Setting

Snowshill Academy – Nebelnacht
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„Snowshill Academy – Nebelnacht“ von Laili Atlas ist eine Dark Academia Romantasy, in der die Heldin einfach nur die Apokalypse aufhalten soll.
Vor drei Monaten starb die Zwillingsschwester von Sindre ...

„Snowshill Academy – Nebelnacht“ von Laili Atlas ist eine Dark Academia Romantasy, in der die Heldin einfach nur die Apokalypse aufhalten soll.
Vor drei Monaten starb die Zwillingsschwester von Sindre unter mysteriösen Umständen an der Snowshill Academy. Sie war Sindres engste Vertraute und einzige Freundin, aber nach ihrer Rückkehr an die exklusive Privatschule muss Sinde erkennen, dass sie ihre Schwester scheinbar überhaupt nicht kannte. In ihrem Ehrgeiz, immer und überall die Beste zu sein, hatte Sindre alles andere völlig ausgeblendet. Erst als sie von dem geheimnisvollen River beschuldigt wird, einen Schlüssel zu verstecken, den ihm Sindres Schwester gestohlen haben soll, wird Sindre gezwungen, ihre Umgebung und ihre Mitschüler näher zu betrachten. Inzwischen häufen sich die seltsamen Vorfälle an der Academy und alles steuert auf nichts weniger als den Weltuntergang zu.

Die Grundidee hat mir gut gefallen, denn sie steckt voller Potenzial und bietet viele Möglichkeiten. Das düstere Dark-Academia-Feeling der Snowshill Academy ist sehr gut gelungen, auch wenn einige vielversprechende Ansätze nach meinem Geschmack nicht konsequent genug durchgezogen wurden. Die geheimnisvolle und mystische Atmosphäre funktioniert über die gesamte Handlung hinweg, die ausschließlich aus der Perspektive von Sindre erzählt wird. Der Schreibstil von Laili Atlas liest sich leicht und flüssig, aber die Story selbst bleibt für mich persönlich zu oft nur an der Oberfläche.
Sindre ist grundsätzlich eine spannende Hauptfigur, aber ich weiß nicht, ob es nur mir so ging, aber sie ist einfach absolut unsympathisch. Ich kann mir vorstellen, dass dies durchaus Absicht ist, denn Sindre erkennt nach und nach ihre Fehler und arbeitet auch wirklich daran, sich zu ändern. Trotzdem bin ich bis zum Schluss nicht wirklich mit ihr warmgeworden.
Auch zu den übrigen Charakteren konnte ich keine wirkliche Verbindung aufbauen, denn dafür lernt man sie einfach nur zu kurz und oberflächlich kennen. Bei einigen Figuren, wie Sindres Eltern, hatte ich nur Fragenzeichen im Kopf, und auch beim romantischen Erzählstrang sprang der Funke nicht ganz über.
Die Handlung ist stellenweise mitreißend, aber dann wieder konfus und verwirrend. Die Rolle der einzelnen Charaktere bleibt oft unklar und auch der Showdown hat mich nicht komplett überzeugt. Bei Tiefe und Struktur ist eindeutig noch Luft nach oben, wobei das gruselige Setting eindeutig gelungen ist.

Mein Fazit:
Gelungene Ansätze, aber nicht voll ausgeschöpft. Von mir gibt es gute drei Sterne.

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Veröffentlicht am 29.08.2024

Erwachsenwerden

Falling for you again
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„Falling for you again“ von Nina Schilling ist eine humorvolle und gleichzeitig berührende Friends-to-lovers Romance übers Erwachsenwerden.
May hat nur noch wenige Wochen bis zu ihrem 18. Geburtstag, aber ...

„Falling for you again“ von Nina Schilling ist eine humorvolle und gleichzeitig berührende Friends-to-lovers Romance übers Erwachsenwerden.
May hat nur noch wenige Wochen bis zu ihrem 18. Geburtstag, aber die Wartezeit nervt. Sie genießt das letzte Schuljahr mit ihren besten Freunden, denn sie sind ihr Halt, während ihre Familie auseinandergebrochen ist. Seit der Scheidung ihrer Eltern hat May teilweise die Rolle ihrer völlig überforderten Mutter übernommen, was sie immer wütender macht. Und mitten im Gefühlschaos taucht auch noch ihr ehemals bester Freund und Nachbar Noah auf, auf den May schon immer einen riesigen Crush hatte. Noah bleibt für die Semesterferien bei seinen Eltern, aber er scheint in May immer noch das kleine Mädchen von früher zu sehen, was diese unbedingt ändern will.

Bisher konnten mich die tiefgründigen und gefühlvollen Bücher von Nina Schilling immer begeistern und auch bei dieser sommerlichen Coming of Age Romance trifft sie mitten ins Herz. Unsere Heldin May erzählt aus ihrer Perspektive und der lockere und leichte Schreibstil macht es einfach, mit ihr mitzufiebern.
May hat es satt, zuhause die Mutterrolle für ihren Bruder zu übernehmen, denn sie hat ihre eigenen Probleme. Durch die Scheidung ihrer Eltern hat sich ihr Leben völlig geändert und sie muss deshalb viele schmerzhafte Einbußen hinnehmen, anstatt ihre Zeit sorglos zu genießen. Sie fühlt sich erwachsen und möchte manchmal doch einfach nur wieder Kind sein. Natürlich nicht in Gegenwart von Noah, von dem sie eindeutig als Frau wahrgenommen werden will. Dieser Widerstreit ist authentisch und sensibel beschrieben, so dass ich mich jederzeit in Mays Gefühle hineinversetzen konnte.
Die turbulente Gefühlsachterbahn und Mays Reaktionen passen hundertprozentig zu ihrem Charakter und machen sie mit all ihren Ecken und Kanten einfach sympathisch und liebenswert. Da Noah nicht selbst zu Wort kommt, bleiben seine Beweggründe und Emotionen manchmal im Dunkeln. Aber trotzdem springt bei der süßen Lovestory mit sämtlichen Loopings der Funke klar über.
Nina Schilling hat eine emotionale und humorvolle Story über das Erwachsenwerden geschrieben, die aber nicht nur rosarot gezeichnet wurde. Gerade deshalb konnte mich das Buch komplett abholen und ich hatte viel Spaß beim Lesen und mit May.

Mein Fazit:
Ganz klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 29.08.2024

Die Gefahr bleibt

Stay with me
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„Stay with me“ von Jessica Cunsolo ist der zweite Band ihrer mitreißenden King City High Trilogie.
Amelia dachte sie wäre endlich angekommen, aber die traumatischen Ereignisse der jüngsten Vergangenheit ...

„Stay with me“ von Jessica Cunsolo ist der zweite Band ihrer mitreißenden King City High Trilogie.
Amelia dachte sie wäre endlich angekommen, aber die traumatischen Ereignisse der jüngsten Vergangenheit beweisen, dass sie sich zu früh gefreut hat. Nicht nur sie hat eine dunkle Vergangenheit, die sie jederzeit einholen kann, sondern auch Aiden, der zwar jetzt ihre wahre Geschichte kennt, der aber auch selbst Dämonen im Nacken hat, die ihn nicht einfach aus ihren Fängen lassen. Um sich eine Auszeit zu gönnen, bevor vor allem für Amelia äußerst schwierige Entscheidungen anstehen, will die gesamte Clique über die Weihnachtsferien verreisen. Doch diese Reise holt nicht nur neue Konflikte ans Licht, sondern könnte ihr Leben völlig verändern.

Der erste Teil hat mich komplett catchen können und ich mochte vor allem die toughe Amelia, die im Angesicht einer tödlichen Gefahr trotzdem um ein wenig Glück und ihre Selbstbestimmung kämpft. Ich mag Amelia immer noch sehr, aber trotzdem darf ich in dieser Fortsetzung von ihrem Hang zu riskanten Situationen und jeder Menge Drama genervt sein.
Jessica Cunsolo behält auch hier ihren mitreißenden Schreibstil bei und die Handlung wird erneut ausschließlich aus Amelias Perspektive erzählt. Es warten einige überraschende Wendungen und von Langeweile ist keine Spur.
Amelia liebt es anscheinend, sich kopfüber und völlig impulsiv in gefährliche Situationen zu stürzen, und ich hatte fast das Gefühl, dass sie erwischt werden will. Von Vorsicht und unter dem Radar zu bleiben, ist absolut nichts zu merken. Das sorgt einerseits für Unterhaltung, macht aber andererseits ihre Hintergrundstory ein wenig unglaubwürdig. Ihr Sweetheart Aiden steht ihr im Dramafaktor in absolut nichts nach und für beide gilt, erst schlagen, dann fragen.
Mein Highlight ist auch diesmal die witzige und vertraute Dynamik der Freunde untereinander, die aber auch im zweiten Teil einen Dämpfer abbekommt. Jetzt bin ich gespannt auf das Finale der rasanten Lovestory um Amelia und Aiden, denn die Liste ihrer Feinde wird immer länger statt kürzer.

Mein Fazit:
Es bleibt spannend und ich gebe gern eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 29.08.2024

Kampf um die Macht

Night of Shadows and Flames – Die Ewige Nacht
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„Night of Shadows and Flames – Die ewige Nacht“ von Laura Labas ist der zweite Teil ihrer mitreißenden New Adult Fantasy um Hexen, Vampire und Blutfae.
Das Schicksal von Wimborne scheint besiegelt, denn ...

„Night of Shadows and Flames – Die ewige Nacht“ von Laura Labas ist der zweite Teil ihrer mitreißenden New Adult Fantasy um Hexen, Vampire und Blutfae.
Das Schicksal von Wimborne scheint besiegelt, denn der Wilde Wald beherrscht das Land, nachdem der neue König der Blutfae die Macht übernommen hat. Die junge Hexe Billie hat dazu unfreiwillig ihren Beitrag geleistet, denn sie ist diejenige, die mit Jamie einen Bund eingegangen ist. Dieser Bund verleiht beiden sehr große Macht, mit der Billie anfangs völlig überfordert ist. Zudem ist sie abgestoßen von Jamies Verrat, denn eigentlich hatte Billies Herz gesagt, dass sie mit dem Vampir Tian einen Bund eingehen sollte. Billie ist hin- und hergerissen, wem sie vertrauen soll, während Wimborne von ganz neuen Feinden überrannt wird.

Der Cliffhanger und die Überraschung am Ende des letzten Bandes waren wirklich böse, aber die Fortsetzung schließt nahtlos an die packenden Ereignisse von damals an. Laura Labas lässt uns und Billie keine große Atempause, aber schon im Prolog wenden sich meine Sympathien einer ganz bestimmten Person zu.
Die Handlung wird weiterhin ausschließlich aus Billies Perspektive erzählt und das funktioniert auch hervorragend. Das Love-Triangle, welches im Vorgängerband nur angedeutet wurde, ist im zweiten Teil der bestimmende Fokus der Geschichte. Es wird schon sehr deutlich, in welche Richtung das Ganze gehen soll und ich war von der Wendung ein wenig überrascht. Die Entwicklung der Emotionen passte für mich nicht immer hundertprozentig zu den Charakteren, die wir ja schon kennenlernen durften. Trotzdem konnte mich der Funke in der angestrebten Verbindung klar überzeugen.
Billie muss sich entscheiden, und zwar nicht nur zwischen zwei Männern, sondern auch, wie sie die Machtverhältnisse in Wimborne mitbestimmen möchte. Viele der Twists sind wirklich gut gelungen und ich habe bis zum Schluss mit ihr mitgefiebert. Der Auftakt hat mir minimal besser gefallen, aber auch dieses Finale hat seine klaren Highlights und konnte mich letztendlich klar überzeugen.

Mein Fazit:
Ich gebe sehr gern eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 29.08.2024

Besonderes Band

Crashing Stars
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„Crashing Stars“ von Jennifer Estep ist ein packendes Weltraumabenteuer, in dem eine kleine Labormitarbeiterin ihre geheimen Kräfte offenbart.
Vesper Quill ist eine kleine und scheinbar unbedeutende Labormitarbeiterin ...

„Crashing Stars“ von Jennifer Estep ist ein packendes Weltraumabenteuer, in dem eine kleine Labormitarbeiterin ihre geheimen Kräfte offenbart.
Vesper Quill ist eine kleine und scheinbar unbedeutende Labormitarbeiterin im mächtigen Großkonzern Kent Corp. Niemand weiß, das sie durch ihre magischen Fähigkeiten als Seherin die Schwachstellen sämtlicher Konstruktionen in Sekundenschnelle erkennen kann. Dies bemerkt Vesper auch bei der neu entwickelten Raumschiffserie des Konzerns, die gefährliche Sicherheitsrisiken aufweist. Nur leider gerät sie durch dieses Wissen schnell auf Platz 1 der Abschussliste von Kent Corp und schwebt in tödlicher Gefahr. Der Elitesoldat Kyrion Caldaren kommt ihr dabei ziemlich nahe, aber nicht im negativen Sinn. Der skrupelloseste Killer der Galaxie behauptet nämlich, dass Vespers und seine Seele durch einen magischen Bund miteinander verwoben sind, den jedoch manche unbedingt ausnutzen wollen.

Dieses Buch ist der Auftakt der neuen Fantasy Reihe von Jennifer Estep und man sollte sich darauf gefasst machen, dass die Story nicht abgeschlossen ist. Die Kombination eiskalter Killer und toughe Wissenschaftlerin konnte mich schon bei Sense of Danger catchen und nun gibt es eine ähnliche Konstellation, aber in einem Space Setting, welches ein paar Star Wars und Guardians of the Galaxy Vibes versprüht. Der mitreißende Schreibstil lässt einen schnell durch die Seiten fliegen und die beiden Hauptfiguren dürfen beide aus ihren jeweiligen Perspektiven erzählen.
Vesper ist eine großartige Heldin, die als unterschätzter Underdog zufällig einer riesigen Verschwörung auf die Spur gekommen ist. Es ist sehr sympathisch, dass sie sich immer treu bleibt und für ihre Überzeugungen kämpft. Dabei ist sie aber auch pragmatisch und zumindest gegenüber Kyrion schmerzhaft ehrlich, was immer wieder sehr amüsant ist.
Kyrion ist ein Killer mit Geheimnissen, denn er verfolgt seine eigene Mission. Vesper ist ein unerwarteter Störfaktor, den er gegen seinen Willen immer mehr zu schätzen weiß. Ihr Band hat durchaus seine Tücken und ist nicht nur eine Art Amors Pfeil, durch den sie schlagartig verliebt wären. Eher im Gegenteil, da beide von dieser magischen Verbindung aus unterschiedlichen Gründen ziemlich genervt sind.
Die Handlung enthält viele unerwartete Twists, jede Menge Action und zwei sympathische Helden, zwischen denen es langsam aber sicher doch irgendwann knistert. Diese spaßige Kombi verspricht viel Spannung, Humor, Herzklopfen und unterhaltsame Schlagabtausche. Aber auch einige sehr berührende Momente, die die Neugier auf die Fortsetzung zusätzlich steigern.

Mein Fazit:
Klare Leseempfehlung!

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