Ein spannendes Thema mit einem harten Mittelteil
Therapie einer Mörderin: Psychothriller | Je tiefer du in ihre Seele blickst, desto mehr verlierst du deine eigeneIn dem Buch Therapie einer Mörderin von H. M. Connally, geht es um die Leiterin der Abteilung der forensischen Psychiatrie Dr. Ava Murphy, welche zehn Patienten hat, um die sie sich kümmert. Erst wenn ...
In dem Buch Therapie einer Mörderin von H. M. Connally, geht es um die Leiterin der Abteilung der forensischen Psychiatrie Dr. Ava Murphy, welche zehn Patienten hat, um die sie sich kümmert. Erst wenn alles nicht mehr hilft bei den Patienten, werden sie zu ihr geschickt. Die neue Patientin, die sie bekommt, ist Grace Sullivan. Gleichzeitig geht es noch um Ava, welche in ihrer Vergangenheit schlimmes erlebt hat.
Meine Meinung:
Ich fand die Geschichte spannend geschrieben und flüssig zu lesen. Die Geschichte ist keine leichte Lektüre. Sie ist in zwei Teile aufgeteilt, einmal in die Einsicht in eine Psychatrie, die Ava leitet mit zehn Patienten, die sie betreut und therapiert. Die Patienten haben schlimme Sachen gemacht und das ist die vorletzte Station, vor dem Gefängnis für immer. Erzählt wird die Geschichte aus Avas Sicht und aus Grace Sicht, die einer neuen Patientin von Ava. Gemeinsam mit Dr. Connor Walsh wollen sie die Patienten therapieren.
Im zweiten Teil geht es um Avas Vergangenheit mit brutalen Erlebnissen, fast wie in einer Sekte. Es geht hart zu und wird explizit beschrieben, wie sie und andere sexuell missbraucht werden. Ich lese zwar auch Thriller sonst, aber das war schon sehr hart und grausam beschrieben, nichts für schwache Nerven. Zwischenzeitlich habe ich auch überlegt es abzubrechen, weil ich es zu hart fand, aber ich habe es beendet.
Fazit:
Eine spannende Geschichte mit einem guten Anfang bis zur Mitte und einem harten zweiten Teil von der Mitte bis zum Ende. Nichts für schwache Nerven. Falls es sowas wirklich in der Realität gibt, wie die Autorin meint, dann ist das einfach nur hart und grausam.