Nicht der beste Fitzek, aber trotzdem gut
Das GeschenkIn dem Buch das Geschenk von Sebastian Fitzek, geht es um Milan Berg, er sitzt in der JVA in Tegel. Um nicht weiter vergewaltigt und missbraucht zu werden, soll er erzählen, wieso er angeblich unschuldig ...
In dem Buch das Geschenk von Sebastian Fitzek, geht es um Milan Berg, er sitzt in der JVA in Tegel. Um nicht weiter vergewaltigt und missbraucht zu werden, soll er erzählen, wieso er angeblich unschuldig im Gefängnis ist. Er erzählt die ganze Geschichte wie es dazu kam. Vor zwei Jahren war er ein schlauer Räuber, der sich als Polizist am Telefon ausgab und der Kellnerin Andra in einem Restaurant erzählt hat, das sie gleich von einem Räuber überfallen wird und sich nicht wehren soll, weil der Täter von der Polizei beobachtet wird. Andra hat ihm als Polizist zwar geglaubt, ihm aber im Restaurant dann als Räuber niedergeschlagen. Daraus wurde dann eine Beziehung zwischen den beiden, aber Milan hat etwas wichtiges verschwiegen, denn er ist Analphabet und dazu noch sehr schlau. Deswegen denkt Andra Milan hat etwas zu verbergen und sie gehen gemeinsam zur Paartherapie. Die erste Stunde der Paartherapie endet damit, das Milan etwas über die Beziehung zu Andra schreiben soll, aber er flüchtet und will mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren. Die Ampel ist rot und neben ihm hält eine Limousine und ein Mädchen hält einen Zettel hoch, aber Milan kann ihn nicht lesen und erkennt nur, das Mädchen wirkt sehr traurig und verängstigt. Ob Milan diesem Mädchen trotzdem helfen möchte oder nicht, sollte jeder lesen.
Mir hat die Geschichte gut gefallen. Sie war spannend geschrieben und ich wollte immer weiter lesen, als ich in der Geschichte drin war. Der Charakter Milan hat nachvollziehbar gehandelt, sowie auch die restlichen Charaktere in der Geschichte. Zum Teil konnte ich das Ende erahnen, aber Sebastian Fitzek hat am Ende nochmal eins draufgelegt und mich dann nochmal etwas überrascht. Ich kann das Buch nur empfehlen, es hat Spaß gemacht zu lesen, aber auf das Ende kommt man zu schnell. Etwas schade, aber es hat das Buch trotzdem nicht schlecht gemacht.