Auch "Der Fahrer" ist wieder mal ein sehr gelungener, moderner und zeitgemäßer Thriller von Winkelmann. Die Leserinnen werden von Anfang an in der Geschichte mitgerissen und dann auch nicht wieder losgelassen. ...
Auch "Der Fahrer" ist wieder mal ein sehr gelungener, moderner und zeitgemäßer Thriller von Winkelmann. Die Leserinnen werden von Anfang an in der Geschichte mitgerissen und dann auch nicht wieder losgelassen. Die Spannung setzt zu Beginn ein und hält sich bis zum Ende.
Leserinnen, die die vorherigen Bänder der Kerner & Oswald-Reihe noch nicht kannten haben zwar viele spannende Lesestunden verpasst, kommen jedoch auch ohne das Vorwissen der beiden Teile gut in die Geschichte rein. Lediglich mit den vielen verschiedenen Namen könnte es hier und da Probleme geben. Die Figuren sind authentisch gestaltet. Auch wenn Jens Kerner kein Sympathieträger ist, fiebert und rätselt man mit ihm mit.
An dem Thriller gefällt mir besonders, dass es zwischendurch immer mal wieder Kapitel aus der "Opferperspektive" gibt. Dadurch gibt es noch mal ein Spannungshoch.
Insgesamt ein sehr gelungener und lesenswerter Thriller!
Mir hat ganz besonders die Verknüpfung zweier Erzählperspektiven und Handlungssträngen gefallen. Ich konnte mich in beide Perspektive, die von Thomas und die von Martha, gut hineinversetzen.
Ich bin der ...
Mir hat ganz besonders die Verknüpfung zweier Erzählperspektiven und Handlungssträngen gefallen. Ich konnte mich in beide Perspektive, die von Thomas und die von Martha, gut hineinversetzen.
Ich bin der Meinung, dass es für den Leser angenehmer ist, wenn er oder sie sich mit berühmten Künstlern der Vergangenheit etwas auskennt, da das Buch viele von diesen beinhaltet.
Ganz allgemein gesehen finde ich die ganze Geschichte, also die Charakter sowie die Handlung, sehr authentisch. Ich habe mir während des Lesens immer vorgestellt, diese Geschichte beruhe auf einer wahren Begebenheit.
In der Geschichte gab es einige größere Zeitsprünge die mich an manchen Stellen etwas verunsichert haben und ich somit ein paar Seiten brauchte um wieder hineinzufinden.
Alles in allem, gefällt mir das Buch gut und ich bereue es nicht es gelesen zu haben!
"Wer hätte gedacht, dass es so viel Spaß machen würde, mit dem Feind zu schlafen?
War der One-Night-Stand eine gute Idee? Rückblickend wohl eher nicht. Zu meiner Verteidigung kann ich nur sagen, ich hatte ...
"Wer hätte gedacht, dass es so viel Spaß machen würde, mit dem Feind zu schlafen?
War der One-Night-Stand eine gute Idee? Rückblickend wohl eher nicht. Zu meiner Verteidigung kann ich nur sagen, ich hatte gerade meinen Traumjob verloren, war zurück ins Haus meiner Großeltern nach San Francisco gezogen und ein Typ von Tinder hatte mich versetzt. Es war, als hätte mir das Leben den »Loser«-Stempel aufgedrückt. Und als der Typ hinter der Bar mich dann mit diesem Blick ansah, mit seinem perfekten Dreitagebart, dem Bizeps, der sich unter seinem Shirt wölbte und mit diesem Grinsen … Ich gebe zu, dass ich impulsiv gehandelt habe. Aber ich konnte ja nicht wissen, WER der Barmann wirklich war …"
"The Bartender" hat meine Erwartungen nach dem Lesen der Leseprobe vollkommen erfüllt, beziehungsweise in einigen Aspekten sogar übertroffen. Ich habe schon Frauen-/Liebesromane gelesen in denen es wortwörtlich nur um das Eine ging, hier jedoch ist es anders. Etwa erst nach der Hälfte des Buches kommt Es zu Einsatz. Das fand ich sehr angenehm, da somit die Charakter und vor allem auch die Story an sich authentischer und für mich auch interessanter wurden.
Außerdem gefällt mir ugt, dass die Autorinnen nicht auf Humor verzichtet haben. Teilweise waren einige Situationen beziehungsweise Dialoge sehr witzig und locker.
Das einzige negative war die Vorhersehbarkeit. Viele Situationen waren sehr vorhersehbar, wie zum Beispiel ACHTUNG SPOILER die gescheiterte Hochzeit bzw. der arschige Charaketer von Chase. Außerdem fand ich den "dramatischen Moment", also den Auslöser zut Trennung von Cole und Whit nicht ganz nachvollziehbar... also die Reaktion von Whit.
Naja, ich freue mich, dass es mehrere Bücher über Whit und Cole gibt und bin gespannt, was mich da erwartet.
"Deutschland im November 1938. Otto Silbermanns Verwandte und Freunde sind verhaftet oder verschwunden. Er selbst versucht, unsichtbar zu bleiben, nimmt Zug um Zug, reist quer durchs Land. Inmitten des ...
"Deutschland im November 1938. Otto Silbermanns Verwandte und Freunde sind verhaftet oder verschwunden. Er selbst versucht, unsichtbar zu bleiben, nimmt Zug um Zug, reist quer durchs Land. Inmitten des Ausnahmezustands. Er beobachtet die Gleichgültigkeit der Masse, das Mitleid einiger Weniger. Und auch die eigene Angst.
Der jüdische Kaufmann Otto Silbermann, ein angesehenes Mitglied der Gesellschaft, wird in Folge der Novemberpogrome aus seiner Wohnung vertrieben und um sein Geschäft gebracht. Mit einer Aktentasche voll Geld, das er vor den Häschern des Naziregimes retten konnte, reist er ziellos umher. Zunächst glaubt er noch, ins Ausland fliehen zu können. Sein Versuch, illegal die Grenze zu überqueren, scheitert jedoch. Also nimmt er Zuflucht in der Reichsbahn, verbringt seine Tage in Zügen, auf Bahnsteigen, in Bahnhofsrestaurants. Er trifft auf Flüchtlinge und Nazis, auf gute wie auf schlechte Menschen. Noch nie hat man die Atmosphäre im Deutschland dieser Zeit auf so unmittelbare Weise nachempfinden können. Denn in den Gesprächen, die Silbermann führt und mithört, spiegelt sich eindrücklich die schreckenerregende Lebenswirklichkeit jener Tage."
Der einzige negative Aspekt, bzw. was mir negativ aufgefallen ist, was der sehr lange Einstieg in das Buch. Ich habe sehr lange gebraucht, um in die Story hineinzufinden. Wenn man jedich dranbleibt, lohnt es sich. Es wurde immer spannender und Silbermanns sich stetig steigerndem Wahnsinn quasi wortwörtlich beim wachsen zuschauen.
Die Atmosphäre, die sich während des Lesens bei mir gebildet hat war sehr bedrückend, spannungsgeladen aber auch vor allem sehr nachdenklich. Man kennt ja fast nur Sachtexte und Berichte über den zweiten Weltkrieg und die Judenverfolgung, aber diese sind meistens sehr distanziert und nüchtern geschrieben. "Der Reisende" jedoch ist durch den Autor als "Zeitzeugen" sehr authentisch und emotional, obwohl der Protagonist Silbermann an sich kein emotionaler Mensch ist und viel über seine Gefühle spricht. Aber die Kombination aus der Thematik, der Authentizität des Autor, dem Schreibstil und den Figuren konnte ich den geschichtlichen Hintergrund ganz anders und viel intensiver wahrnehmen.
Zum Abschluss noch ein Satz: Nach dem Lesen des Buches, denkt man noch immer über das Geschriebene nach. Der "Inhalt" ist noch lange nicht beendet...
"Crow hat ihr ganzes Leben auf einer winzigen Insel verbracht. Sie wurde, kaum ein paar Stunden alt, in einem lecken kleinen Boot an den Strand gespült. Osh, der einzige Bewohner der Insel, hat sie gerettet. ...
"Crow hat ihr ganzes Leben auf einer winzigen Insel verbracht. Sie wurde, kaum ein paar Stunden alt, in einem lecken kleinen Boot an den Strand gespült. Osh, der einzige Bewohner der Insel, hat sie gerettet. Bei ihm ist Crow aufgewachsen. Nur eine hat ihm dabei geholfen, die couragierte und liebevolle Miss Maggie. Alle anderen Menschen halten sich von dem Mädchen fern. Immer schon wollte Crow wissen, woher sie stammt und warum man sie fortgeschickt hatte. Ist es möglich, dass sie gar nicht von so weit her kommt? Als eines Nachts ein unheimliches Feuer auf einer vermeintlich menschenleeren Insel aufscheint, steigen in Crow all die unausgesprochenen Fragen nach ihrer Herkunft auf. Stück für Stück fügt sie das Puzzle ihrer Vergangenheit zusammen und begreift, was Familie wirklich bedeutet."
Die Erwartungen die ich an das Buch hatte, haben sich während des Lesens nicht "erfüllt". Zuerst einmal erwartete ich nicht, dass das Buch eher für Leser ab zehn Jahren angedacht ist, da in dem "Steckbrief" Jugendroman steht. Dies hat mich ein bisschen überrascht. Ich kann mich in viele verschiedene Charaktere verschiedener Altersklassen hineinversetzen und mich mit ihnen identifizieren, jedoch leider nicht mit Crow. Jedoch denke ich, dass sie vor allem den jungen Lesern tolle Identifizierungsmöglichkeiten bietet. Durch ihre Neugierde und ihr kindliches "freies" Denken und Handeln bietet sie viele Identifikationsmöglichkeiten.
Generell muss ich sagen, dass alle vorgestellten Charaktere sehr authentisch sind. Sie kommen einem während des Lesens sehr real und vertraut vor.
Außerdem finde ich, dass Lauren Wolk sehr toll mit Sprache umgeht. Sie hat es geschafft die Geschehnisse durch die Augen eines Kinder zu beschreiben.
Die Vermittlung von Moral, Werten, Normen und Ansichten in Jugend- bzw. Kinderbüchern finde ich sehr sinnvoll und auch wichtig, jedoch war mir "Eine Insel zwischen Himmel und Meer" teilweise ZU pädagogisch.
Alles in allem denke ich, dass das Buch für Kinder bzw. Jugendlich bis 13/14 Jahre geeignet ist und viel Lesevergnügen aber auch Wertevermittlung bereiten kann. Für mich war "Eine Insel zwischen Himmel und Meer" jedoch leider nichts.