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Veröffentlicht am 17.05.2020

Ein Versuch zwanghaft lustig zu sein

Thirty
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"Thirty" ist ein leichter Roman für zwischendurch, der sich selbst nicht zu ernst mit. Der Schreibstil der Autorin gefiel mir von Anfang an sehr gut. Er ist lustig, schlagfertig und ironisch, jedoch auch ...

"Thirty" ist ein leichter Roman für zwischendurch, der sich selbst nicht zu ernst mit. Der Schreibstil der Autorin gefiel mir von Anfang an sehr gut. Er ist lustig, schlagfertig und ironisch, jedoch auch manchmal etwas überzogen. Denn an einigen Stellen hatte ich das Gefühl, als wäre rampfhaft versucht worden lustig zu sein.

Leider konnte ich keine Verbindung zu der Protagonistin Bella - oder auch A-Bell ;) - aufbauen. Für mich lag es daran, dass es in dem Buch eher wenig wörtliche Figurenrede gab. Dadurch konnte ich nicht nur Bella kaum kennenlernen, sondern auch die anderen Figuren.

Generell finde ich auch, dass das Buch zu lang ist. Solche (lustigen) Liebesromane leben davon kurz und knackig zu sein. Jedoch hat "Thirty" sich, vor allem nach dem ersten Drittel, sehr langgezogen. Irgendwann habe ich leider etwas die Lust am Lesen verloren.

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Veröffentlicht am 17.05.2020

Spannung von Anfang bis Ende

Knochengrab (Ein Sayer-Altair-Thriller 2)
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"Knochengrab" ist ein unglaublich gut durchdachter Thriller. Von Anfang an wurde ich in die Geschichte hineingerissen und konnte das Buch gar nicht mehr weglegen. Mir hat es gut gefallen, dass es neben ...

"Knochengrab" ist ein unglaublich gut durchdachter Thriller. Von Anfang an wurde ich in die Geschichte hineingerissen und konnte das Buch gar nicht mehr weglegen. Mir hat es gut gefallen, dass es neben der Hauptgeschichte noch zwei nebensächliche Geschichten um Verfolgen und Miträtseln gab.

Nicht nur das Buch an sich, sondern auch die Figuren waren alle gut durchdacht und penibel gestaltet. Man hatte das Gefühl, als handele es sich um echte Menschen mit echten Geschichten. Ihr Verhalten und ihre Reaktionen waren teilweise unvorhersehbar und ich habe stets mitgerätselt, wer der oder die mysteriöse Mörder/in war.

Das Buch war die Fortsetzung des Buches "Todeskäfig", jedoch musste man dieses Buch nicht vorher gelesen haben, um bei den Figuren usw. mitzukommen.

Ein rundum gelungener Thriller. Große Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 15.05.2020

Okay...

Verkauft
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"Verkauft – Alma Liebekind ermittelt" ist das erste Buch, dass ich von Constanze Dennig gelesen habe. Also auch das erste Buch um Alma Liebekind. Als "Neuling" finde ich es gut, dass viele der Figuren ...

"Verkauft – Alma Liebekind ermittelt" ist das erste Buch, dass ich von Constanze Dennig gelesen habe. Also auch das erste Buch um Alma Liebekind. Als "Neuling" finde ich es gut, dass viele der Figuren (die bereits aus anderen Büchern bekannt sind) in einem kurzen Text vorgestellt werden. Gerade bei Büchern, in denen es viele verschiedene Figuren gibt, fällt es mir oft schwer den Überblick zu behalten.

Ein weiterer Aspekt, der mir gut gefallen hat, ist die authentische Sprache der Figuren. Die wienerischen Aussagen hier und da, geben dem Leser das Gefühl, dass die Geschichte wirklich in Wien erzählt wird.

An einigen Stellen waren die witzigen Elemente, die die Autorin eingebracht hat, für mich eher unpassend. In einem Krimi, der solch ein ernstes Thema behandelt, war Komik für mich eher unangebracht. Generell fand ich, dass das Buch nicht einem Krimi entspricht, wie man ihn kennt und ihn erwartet. An vielen Stellen blieb leider die Spannung mehr oder weniger aus.

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Veröffentlicht am 06.05.2020

Überraschende Wendung

Falling Skye (Bd. 1)
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Der Klappentext von "Falling Skye" hat mich sehr neugierig auf das Buch gemacht. Der Beginn des Buches hat mich dann auch gleich mitgerissen und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Jedoch ließ diese ...

Der Klappentext von "Falling Skye" hat mich sehr neugierig auf das Buch gemacht. Der Beginn des Buches hat mich dann auch gleich mitgerissen und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Jedoch ließ diese Lesemotivation nach etwa einem Drittel nach und die Geschichte kam nur noch schleppend voran. Es passierte nicht wirklich etwas spannendes. Im letzten Drittel jedoch nahm die Spannung wieder zu und ich habe es in einem Rutsch durchgelesen. Vor allem die Wendung über die Nutzung der Kristallisierung fand ich super interessant, aber auch erschreckend. Denn in einigen Punkten konnte ich Parallelen zu unserer echten Welt feststellen.

Dieses Zitat ist mir in Erinnerung geblieben: "In Wirklichkeit geht es doch bloß darum , dass ihr Angst vor uns habt. [...] Denn Sie irren sich: Frauen wurden keine Rechte gegeben - sie haben sie sich genommen. Und wir werden sie uns zurückholen, wenn man uns dazu zwingt." (Lina Frisch 2020, S. 444)

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Veröffentlicht am 03.05.2020

Was damals geschah...

Das Dorf der toten Seelen
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Das Cover des Buches ist sehr ansprechend gestaltet. Es weckt sofort Neugier und Interesse am Inhalt. Der Anfang der Geschichte war sehr spannend, jedoch hat diese kurz darauf nachgelassen. Diese Spannungsflaute ...

Das Cover des Buches ist sehr ansprechend gestaltet. Es weckt sofort Neugier und Interesse am Inhalt. Der Anfang der Geschichte war sehr spannend, jedoch hat diese kurz darauf nachgelassen. Diese Spannungsflaute hielt jedoch nicht lange an und schon bald fieberte ich wieder eifrig mit den Figuren mit und rätselte, was es wohl mit Silvertjärn und dem Verschwinden der Bewohner auf sich hat.

Ich finde es super, dass die Kapitel zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart wechseln. So erfährt man aus zwei Sichtweisen, was damals passiert ist. Generell finde ich das Buch wenig vorhersehbar. Das ist natürlich super, denn so wird man als Leser immer wieder überrascht.

Das Ende hat mir gut gefallen. In erster Linie finde ich es gut, dass es kein offenes Ende ist, sondern dass das Rätsel um das Verschwinden der Bewohner Silvertjärns aufgelöst wird.

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