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Veröffentlicht am 30.03.2020

Aktuelles und wichtiges Thema

Land unter bei Samuel
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Man merkt, dass sich die Kinder- und Jugendliteratur mehr und mehr auf das aktuelle Klimawandel und Umweltschutz im allgemeinen einstellt. Ich finde es einfach klasse, dass sich schon ein Kinderbuch mit ...

Man merkt, dass sich die Kinder- und Jugendliteratur mehr und mehr auf das aktuelle Klimawandel und Umweltschutz im allgemeinen einstellt. Ich finde es einfach klasse, dass sich schon ein Kinderbuch mit den Themen Klimawandel und Klimaschutz beschäftigt. Die Themen sind so aktuell, dass es in der Verantwortung der Erwachsenen liegt Kinder langsam daran heranzuführen. Schließlich geht es um die Zukunft der Kinder.

"Land unter bei Samuel" hat es geschafft, das Thema kindgerecht darzulegen und erfinderisch an die Problematik heranzugehen. Damit können sich Kinder gut identifizieren. Außerdem gefällt mir, dass es neben den genannten Themen auch noch "Standard-Themen" wie Fremdsein, Freundschaft und Familie in das Buch geschafft haben.

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Veröffentlicht am 30.03.2020

Fantastisch

Carla Chamäleon: Oh Schreck, ich bin weg!
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Mir hat das Buch "Carla Chamäleon. Oh Schreck, ich bin weg!" rund um Carlas Persönlichkeit, Geschichte und Fähigkeiten sehr gut gefallen. Ganz besonders hat mir der Schreibstil der Autorin gefallen. Der ...

Mir hat das Buch "Carla Chamäleon. Oh Schreck, ich bin weg!" rund um Carlas Persönlichkeit, Geschichte und Fähigkeiten sehr gut gefallen. Ganz besonders hat mir der Schreibstil der Autorin gefallen. Der frische und lustige Schreibstil hat die Freude am Lesen gefördert. Carla ist kein "typisches" Mädchen, denn zum einen entspricht sie nicht den typischen Geschlechterspezifika eines Mädchens und zu anderen hat sie "Superkräfte". Ich denke, dass vor allem das Unsichtbarwerden für Kinder ein Kernelement ist, das ihnen an dem Buch gefällt, obwohl es eigentlich unrealistisch ist. Aber wer sagt, dass Bücher nicht unrealistisch sein können?

Ich finde es außerdem klasse, dass es schon ganz bald eine Fortsetzung geben wird!

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Veröffentlicht am 30.03.2020

Familie vs. erste Liebe

Das Licht von tausend Sternen
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Das erste, was einem an Leonie Lastellas "Das Licht von tausend Sternen" auffällt, ist das wunderschöne Cover. Die Glitzerschrift und das "matte" Cover sind einfach großartig und machen richtig Lust aufs ...

Das erste, was einem an Leonie Lastellas "Das Licht von tausend Sternen" auffällt, ist das wunderschöne Cover. Die Glitzerschrift und das "matte" Cover sind einfach großartig und machen richtig Lust aufs Lesen. Aber noch viel schöner finde ich, dass es die beiden wichtigsten Dinge aus dem Leben der Protagonistin Harper vereint. Der Titel verweist auf ihren Bruder und das Bild auf ihre Liebe zu Ashton. Sehr gelungen!

Aber nicht nur das Cover hat mir gut gefallen, sondern auch die Geschichte von Harper und Ashton und ihren Familien. Man konnte das Verlangen der beiden deutlich spüren, sowie Harpers Kampf zwischen ihrem Verantwortungsbewusstsein ihre Familie zu unterstützen und ihrer Verliebtheit zu Ashton.

An einigen Stellen fand ich das Buch sehr klischeehaft, wenn nicht schon ein bisschen sexistisch. Manche Formulierungen waren sehr einseitig z.B. die Textstellen, in denen die Figuren miteinander intim wurden, fand ich manchmal schon sehr fraglich. Hier zwei Beispiele: "Ich dränge ihn, mich zu nehmen [...]" oder "Ashton nimmt mich schnell und hart. Er kann nicht anders. Das weiß ich." (S. 195)

Gegen Ende hin fand ich das Verhalten von Ashton nicht nachvollziehbar. Seine Reaktion, als er von Harpers "Geheimnis" erfuhr, war meiner Meinung nach völlig überzogen und kindisch. Ja, ich verstehe, dass sein Verhalten auf seine Vergangenheit zurückläuft, aber mit Anfang 20 sollte man zwischen Situationen differenzieren können. Aber zum Schluss hat er ja doch noch die Kurve gekriegt.

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Veröffentlicht am 30.03.2020

Wenn man sich zwischen der eigenen Familie und der großen Liebe entscheiden muss...

Gods of Ivy Hall, Band 1: Cursed Kiss
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Mir hat Alana Falks "Gods of Ivy Hall, Band 1: Cursed Kiss" sehr gut gefallen. Es gab keine langweiligen Stellen, sondern ganz im Gegenteil, das Buch war für mich ein echter Page-Turner. Ich habe mich ...

Mir hat Alana Falks "Gods of Ivy Hall, Band 1: Cursed Kiss" sehr gut gefallen. Es gab keine langweiligen Stellen, sondern ganz im Gegenteil, das Buch war für mich ein echter Page-Turner. Ich habe mich ständig erwischt, wie ich die wildesten Theorien aufgestellt habe, um mir das Geschehen rund um Erin und Arden erklären zu können, doch nichts davon stimmte hunderprozentig. Deswegen war das Ende umso spannender.

Ich fand außerdem die Figuren klasse gestaltet. Man hat Erins sowie Ardens inneren Kampf gut nachvollziehen und fühlen können. Und letztlich musste Erin sich zwischen der Liebe zu ihren Schwestern und der Liebe zu Arden entscheiden:




!!!!!ACHTUNG SPOILER ZUM ENDE!!!!




Leider fand ich das Ende entwas enttäuschend, denn ich hätte mir ein "doppeltes Happy End" gewünscht, dass für Erin nicht nur hinsichtlich ihrer Geschwister gut ausgeht, sondern auch hinsichtlich ihrer großen Liebe Arden. Aber man kann ja nicht alles haben und wer weiß, wie es in dem zweiten Band weitergeht. Ich bin auf jeden Fall gespannt und lasse mich überraschen.

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Veröffentlicht am 30.03.2020

Wichtiges Thema für Kinder aufbereitet

Little People, Big Dreams – Hannah Arendt
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Vorab möchte ich hervorheben, dass ich die gesamte "Little People Big Dreams" Reihe super und als wichtig für die geschichtliche Bildung für Kinder finde. Die Geschichten wichtiger Personen der Vergangenheit ...

Vorab möchte ich hervorheben, dass ich die gesamte "Little People Big Dreams" Reihe super und als wichtig für die geschichtliche Bildung für Kinder finde. Die Geschichten wichtiger Personen der Vergangenheit werden für Kinder aufbereitet und durch Illustrationen unterstützt.

Bei "Hannah Arendt" fand ich den Schreibstil bzw. die deutsche Übersetzung eher seltsam. Zum einen sind die Sätze sehr runtergebrochen und vereinfacht. Was für Bilderbücher für Kinder in der Regel gut ist, jedoch habe ich die Satzstruktur an vielen Stellen als ZU einfach empfunden. Denn zum anderen werden teilweise schwierige Wörter benutzt, die meiner Meinung nach für Kinder schwieriger zu verstehen sind, als ein hypotaktischer Satzbau. Wörter wie "Staatsbürgerschaft" oder "Bravour" können für Kinder etwas sperrig sein. Ich denke, dass die ein oder andere Umschreibung dem Buch gut getan hätten. Generell ein paar Sätze mehr wären gut gewesen, denn pro Seite gibt es lediglich 2-3 Sätze.

Die Illustrationen sind super gelungen. Sie sind sehr detailreich und unterstützen den Text oder ergänzen ihn.

Trotz der negativen Aspekte gebe ich dem Buch noch 4 Sterne, da ich die Buchreihe und Hannah Arendts Geschichte sehr wichtig finde!

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