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Veröffentlicht am 02.07.2021

Ein Survival Abenteuer für Jugendliche

When we were lost
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MEINE MEINUNG:

Mich hat das Thema dieses neu erschienenen Romans sofort interessiert. Ich hatte dabei ein Bild im Kopf, welches einer Mischung von Robinson Crusoe und Herr der Fliegen glich. Ich wollte ...

MEINE MEINUNG:

Mich hat das Thema dieses neu erschienenen Romans sofort interessiert. Ich hatte dabei ein Bild im Kopf, welches einer Mischung von Robinson Crusoe und Herr der Fliegen glich. Ich wollte unbedingt wissen, wie der Autor dieses Thema bearbeitet hat.

Die Geschichte dreht sich um Tom, der eigentlich von seiner Tante genötigt wurde, sich an dieser Forschungsreise zu beteiligen und mit den anderen Schülern und Lehrern in den südamerikanischen Dschungel zu fliegen. Er hat am Anfang des Buches zwar mit einigen auch Kurse an der Highschool zusammen, ist ihnen aber nie näher gekommen, da er sich nach dem tragischen Tod seiner Eltern zu einem ziemlichen Einzelgänger entwickelt hat. Als das Flugzeug dann über dem Dschungel abstürzt und keiner der mitgereisten Erwachsenen überlebt, kam mir wieder Herr der Fliegen in den Sinn. Interessant ist, dass dieses Thema bei den Jugendlichen selbst zur Sprache kommt.

Tom ist sehr intelligent und der Leser bekommt im Prolog (und am Ende im Epilog) den Schmetterlingseffekt der Chaostheorie von ihm erklärt. Das fand ich sehr spannend, da ich mich mit der Chaostheorie vorher noch nicht beschäftigt hatte.

Der Schreibstil von Kevin Wignall ist fließend, leicht nachzuvollziehen. Das ist auch gut so, da es sich um einen Survival Thriller für junge Leser handelt. Außerdem finde ich viele der Charaktere sympathisch und kann deren Ängste, Sorgen oder Gedanken nachvollziehen. Joel dagegen hätte ich am liebsten in einigen Situationen im Dschungel zurück gelassen. Super ist auch, dass der Autor keine einzige Person in dem Roman äußerlich beschreibt. Der Leser kann sich so sein eigenes Bild von den Personen machen und bestimmt sieht jeder Charakter bei jedem Leser anders aus.

Tom findet dazu auch Ruhe und Frieden im Dschungel, obgleich er sich in einer sehr gefährlichen Umgebung befindet. Eine bestimmte Stelle im Buch ist dazu nichts für Menschen mit Arachnophobie! Am Anfang überschlägt sich die Handlung, es geht schnell voran und die ersten 200 Seiten flogen dahin. Danach wurde es leider von Kapitel zu Kapitel schleppender. Leider fand ich auch ein wenig unrealistisch, dass doch so viele der Jugendlichen in diesem gefährlichen Dschungel überlebt haben. Dazu hat mich leider auch das Ende ziemlich enttäuscht. Ich hatte den Satz „Das war es jetzt?“ im Kopf.

FAZIT:

Alles in allem ist es ein guter Roman für Jugendliche, die sich an das Thema Katastrophen-/Survivalromane herantasten wollen. Ich halte den Roman super für Teenager, die sich ab 13,14 Jahren an das Lesen heranführen möchten. Für mich war der Roman leider im zweiten Teil sehr langatmig und fahl, daher vergebe ich hier 2 Sterne.

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Veröffentlicht am 02.07.2021

Ein Thriller mit ein paar Schwächen

55 – Jedes Opfer zählt
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MEINE MEINUNG:

Der Klappentext hat mich sofort angesprochen. Ich habe mir die Frage gestellt, wie der Autor diese interessante Idee eines Thrillers umsetzen würde. Auch finde ich, dass das Cover sehr ...

MEINE MEINUNG:

Der Klappentext hat mich sofort angesprochen. Ich habe mir die Frage gestellt, wie der Autor diese interessante Idee eines Thrillers umsetzen würde. Auch finde ich, dass das Cover sehr ins Auge sticht und zu der Grundsituation des Buches sehr gut passt. Das flammende Rot, das die Hitze des Outbacks darstellt und auch die einzelne Hütte, da es in Australien nicht selten ist, dass der Nachbar Kilometer weit entfernt wohnt.

Man wird sofort in die Handlung hinein geworfen (nach einer kurzen Beschreibung des Outbacks). Ich muss sagen, dass der Roman gut aufgebaut war, da ich bis zum Ende nicht herausgefunden habe, ob Gabriel oder Heath lügt oder ob noch eine dritte Person im Spiel ist…

Es gibt bei diesem Thriller nicht sehr viele Hauptcharaktere, aber Chandler war mir als Polizist von Anfang an sympathisch. Von Mitch, seinem ehemaligen besten Freund kann ich das wiederum nicht behaupten. Die beiden prallen im Buch ständig gegeneinander und verkörpern hier leider das allzu bekannte Klischee „guter Cop, böser Cop“. Auch wird man als Leser immer wieder zurück in das Jahr 2002 geworfen, wo die Beziehung zwischen Mitch und Chandler aufgegriffen wird. Diese vielen Rückblicke hätte ich in dem Thriller nicht gebraucht, da es mich von der eigentlichen Rahmenhandlung schon entfernt hat und ich mir dann denken musste, wo es vorher aufgehört hatte.

Der Schreibstil ist sehr klar und die Beschreibungen sind meiner Meinung nach perfekt ausgefeilt, nicht zu detailliert und nicht zu wenig.

Was mich sehr stutzig gemacht und mir leider gar nicht gefallen hat, war das Ende. Es sind einfach so viele Fragen im Kopf offen geblieben, die ich mir nicht erklären konnte, egal wie lange ich noch versucht habe, darüber nachzudenken und mir einen Reim darauf zu machen. Ich habe mehrmals die Seiten durchgeblättert, ob ich nicht doch etwas vergessen oder übersehen habe.

FAZIT:

Es war ein solider Thriller, der mir Spannung bereitet hat, mich aber nicht sprachlos zurück gelassen hat, so wie ich es mir von ihm ein. wenig erhofft hatte.

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Veröffentlicht am 02.07.2021

Ein toller Teil der VIllains Reihe!

Villains: Cruella, die Teufelin
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MEINE MEINUNG:

Ich habe mich sehr auf diesen Teil der Disney – Villains Reihe gefreut. Ich kenne die Filme rund um 101 Dalmatiner sehr gut und habe mich immer schon gefragt, was in Cruellas Leben passiert ...

MEINE MEINUNG:

Ich habe mich sehr auf diesen Teil der Disney – Villains Reihe gefreut. Ich kenne die Filme rund um 101 Dalmatiner sehr gut und habe mich immer schon gefragt, was in Cruellas Leben passiert sein muss, dass eine solche Frau aus ihr geworden ist. Hinter fast jeder solcher Wesensänderungen liegen die Grundsteine in der Kindheit und auch bei Cruella ist dies der Fall.

Sie ist erschrecked authentisch dargestellt, ich habe in vielen Situationen so mit ihr mitgefühlt und habe am Ende nur noch den Kopf darüber schütteln können, dass sich ihr Pfad so verändert hat. Ihre Geschichte ist so tragisch, dass sie mir nach dem Hören noch immer im Gedächtnis geblieben ist und ich habe noch oft über einige Passagen oder Charaktere nachgedacht.

Der Leser/Hörer erfährt zum Beispiel kleine, jedoch viele wichtige Details über Cruella, die mir persönlich vorher bei dem Film auch noch nie wirklich aufgefallen sind. Zum Beispiel wissenwir nun, woher die großen Jadeohrringe oder der Ring aus Jade stammt und was es mit denen auf sich hat oder wie es dazu kam, dass Cruella diese Haare bekam.

Es gab so viele Charaktere, die ich in diesem Buch lieben konnte, Anita und die Dienerschaft waren einfach von so großem Wert und so herzlich! Auch Cruellas Vater war ein so liebenswerter Mensch. Der Mensch, der Cruella über ihre gesamte Kindheit hinweg nicht gut getan hat, war ihre Mutter.. (aber mehr verrate ich nicht, es soll ja spoilerfrei bleiben) Die Entwicklung zu dem Wahn, den Cruella am Ende lebte, war langsam und schleppend, jedoch konnte man zusehen/zuhören, wie es in jedem weiteren Kapitel mit ihrer Seele bergab ging…

Der Schreibstil ist so flüssig, ich konnte kaum aufhören, das Hörbuch zu hören. Und Anja Stadlober hat das Hörbuch auf eine tolle authentische Weise vorgelesen! Eine lustige Tatsache ist mir beim Hören aufgefallen. Anja Stadlober ist die deutsche Synchronstimme von Emma Stone, die Cruella in der neuen Realverfilmung spielt. Eine zudem tolle Tatsache war, dass ab einem bestimmten Punkt im Buch genau die Sätze verwendet wurden, die auch in dem Originalfilm gesagt wurden.

FAZIT:

Dieser siebte Teil der Reihe ist der erste, der in der wirklichen Welt spielt und ich fand es klasse, dass wieder einmal Bezug auf die anderen Teile der Reihe genommen wurde. Ich muss sagen, dass ich die Teile um Ursula und das Biest spannender fand, aber ich habe die Geschichte um Cruella sehr genossen und werde sie nicht zum letzten Mal angehört haben!

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Veröffentlicht am 02.07.2021

Es hat mich leider nicht abgeholt

Ein Ticket nach Schottland
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MEINE MEINUNG:

Ich habe das Buch auf einem Mängelexemplarstapel gefunden und hatte es eigentlich aus einem einzigen Grund mitgenommen:

Die Handlung spielt in Schottland.

Ich habe mich in das Land ...

MEINE MEINUNG:

Ich habe das Buch auf einem Mängelexemplarstapel gefunden und hatte es eigentlich aus einem einzigen Grund mitgenommen:

Die Handlung spielt in Schottland.

Ich habe mich in das Land verliebt als ich im September 2019 dort im Urlaub war. Dazu hat mich das Cover sehr gereizt. Es ist einfach und doch sagt es viel über die Landschaft bzw. Architektur aus. Ich wollte dieses Buch also unbedingt lesen und hatte es auch in ein paar Tagen geschafft.

Der Schreibstil der Autorin ist einfach gehalten, so dass er für mich flüssig zu lesen war. Auch wurde hier in der allwissenden Perspektive und im Präteritum erzählt, was ich bei Büchern absolut bevorzuge. Dadurch kam ich durch das Buch sehr schnell durch.

Leider steht im Gegensatz dazu ein ständiger Perspektivenwechsel innerhalb der Kapitel. Das war für mich oft verwirrt, da ich das nicht erwartet hatte und dann wieder spontan umdenken musste. Die Beschreibungen waren kurz und knackig (ich hätte es noch etwas länger vertragen, aber das ist ja eine subjektive Wahrnehmung).

Die 39-jährige Protagonistin ist mir sympathisch gewesen. Sie ist nicht wie eine typische Frau in diesem Alter, die alles im Griff hat und es versteht ihr Leben im Griff zu haben. Sie ist chaotisch, impulsiv und charmant.Diese Charakterzüge fand ich super, leider verfiel sie dem männlichen Hauptcharakter sofort auf den ersten Blick, was mich dann leider ziemlich enttäuscht hatte. Das war dann doch ein wenig klischeehaft.

Leider hatten die Charaktere keinerlei Tiefe. Die Aktionen waren vorhersehbar und ein paar Mal musste ich an Stellen, bei denen sie sich dumm oder nicht nachvollziehbar verhielten, den Kopf schütteln,

Ich konnte mich in Duncan leider nicht verlieben (was ja auch nicht schlimm ist), jedoch kam dann zusätzlich noch eine zweite Love Story, bei der leider auch kein Funke übersprang.

FAZIT:

Alles in allem leider kein Roman, der mich wegen der Romatik hat seufzen lassen (das war eher bei den Orten wie Inverness der Fall, wo mein nostalgisches Herz sich einschaltete). Dadurch gebe ich diesem Roman 2 Sterne.

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Veröffentlicht am 02.07.2021

Ein super gelungener Psychothriller!

Der Heimweg
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MEINE MEINUNG:

Ich war sehr aufgeregt, da dieser Thriller mein erster Fitzek war. (Dies ist mittlerweile für den Bestsellerautor bei den Lesern ein Begriff.) Ich hatte ein wenig Gänsehaut, dass ich nach ...

MEINE MEINUNG:

Ich war sehr aufgeregt, da dieser Thriller mein erster Fitzek war. (Dies ist mittlerweile für den Bestsellerautor bei den Lesern ein Begriff.) Ich hatte ein wenig Gänsehaut, dass ich nach dem Hören dieses Hörbuchs jedes Mal Angst haben würde allein nach Hause zu gehen. Das ist zum Glück nicht so gekommen, zumal das Buch im Nachhinein betrachtet auch ganz anders verlaufen ist, als der Klappentext glauben macht.

Ich wusste am Anfang nicht, was mich erwartet und ich wurde von der Handlung absolut weggeblasen! Nach jedem Kapitel gab es einen Cliffhänger, so dass ich nicht anders konnte, als weiter zuhören. Ich habe das Hörbuch vor Halloween angefangen und es danach beendet und ich habe dabei die Gänsehaut bekommen, die ich mir von diesem Thriller erhofft hatte!

Um diese Rezension spoilerfrei zu halten, erzähle ich nur, dass ich von dem Autor vollkommen in die Irre geführt wurde. In der Mitte des Buches wusste ich überhaupt nicht mehr, wem ich trauen sollte und wer nun der wahre Schuldige war. Die Charaktere waren alle auf ihre eigene Art so glaubwürdig, dass ich mit meinen Vermutungen Spießruten gelaufen bin.

Der Sprecher Simon Jäger hat das Buch von Sebastian Fitzek super zum Leben erweckt und mir noch mehr Gänsehaut beschert, als wenn ich es gelesen hätte.

FAZIT:

Dieser Thriller ist auf jeden Fall eines meiner Jahreshighlights und ein super Einstieg in Sebastian Fitzeks Bücher! Dadurch gebe ich dieser Neuerscheinung 5 Sterne!

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